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DE716847C - Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Beschickung von Mahlwerken - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Beschickung von Mahlwerken

Info

Publication number
DE716847C
DE716847C DEH153603D DEH0153603D DE716847C DE 716847 C DE716847 C DE 716847C DE H153603 D DEH153603 D DE H153603D DE H0153603 D DEH0153603 D DE H0153603D DE 716847 C DE716847 C DE 716847C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit
switched
conveyor
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH153603D
Other languages
English (en)
Inventor
Harlowe Hardinge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hardinge Inc
Original Assignee
Hardinge Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hardinge Inc filed Critical Hardinge Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE716847C publication Critical patent/DE716847C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/1805Monitoring devices for tumbling mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C25/00Control arrangements specially adapted for crushing or disintegrating
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/40Regulating or controlling the amount of current drawn or delivered by the motor for controlling the mechanical load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Beschickung von Mahlwerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur selbsttätigen lZegelung <leg Beschickung eines Mahlwerkes o. dgl.
  • Es ist bekannt, .daß 1lahl@@@erl:e. Tellerbrecher, Trocken.inaschinen. Mischer und andere Vorrichtungen durch .den die Maschine Bedienenden häufig in Abhängigkeit von den heim Betriebe solcher Vorrichtungen auftretenden Geräuschen gesteuert werden.
  • So werden z. B. Kugelmühlen häufig nach (leg von den Kugeln herrührenden Geräuscherz geregelt, d. h. es wird solchen in der üblichen Weise betriebenen Kugelmühlen meistens eine uni SO kleinere illenge an frischem Material zugeführt, 1e leiser sie arbeiten. Dabei gibt es einen günstigsten Geräuschsliiehel, bei dein die Mühle ihre beste Mahlwirkung hat. Arbeitet die hliili.le dagegen zu ruhig, so sind die Kugeln entweder in das zu zerkleinernde Material eingeschlossen, oder sie werden durch (las Material ini Abstand voneinander gehalten. Beides wirkt sich in einer erheblichen Verminderung des Wirkungsgrades cler Mühle aus. Umgekehrt ist die hliilile bei einem übernz - n 1.;irm zu wenig belastet, da in diesem i äßi,e Falle die einzelnen Kugeln aufeinander und ;regen (las Futter der Mühle schlagen und auf diese Weise einen iib:rniiißig:#n Lärm verursachen.
  • Es ist auch. eine Einrichtung bekanntgeworden. bei der zur Steuerung der Beschickungsvorrichtuzy; zwischen einem Aufnahmegerät für die vom Mahlwerk erzeugten Sch"vingungen und dem Motor ein von dem Auf -nahmege r:it gesteuertes Relais eingeschaltet ist.
  • Diese bekannte Ehirichtung hat den 'Nachteil, daß sie wohl einen unerwünschten Überfüllungszustand verbessert, nachdem derselbe bereit> Viligutrutun ist. -1<t1.1 sie aber nicht das Auftreten eines solchen Zustandes überhaupt verhindert.
  • Das wesentliche Kennzeichen der h:inrichwitg -e1":'1.1 der 1.t-linclung bestellt darin, d;11.1 in den `troinkreis des KelaisAbstiminittel zur Anl::issting der Empfindlichkeit des Relais :in die Jeweils normalen Betriebsbedin-;#un@rcn eingrsrhaltct sind. -Hierdurch wird erreicht. (111.i (las Relais nur lief einer fest-e:ctzten Stronlhühe arbeitet und die Steuerung der Eilii)fn (Iliclilceit der Einrichtun ; durch Änderung der Energie im Stetierstronil:reis gewährleistet wirr', bis -diesel.be der für (las Relais erforderlichen Energie entspricht. Damit wird (las Eintreten eines Vberfüllungszustandes überhaupt verinieden und zu diesem Zweck (las Arbeiten der Vorrichtung unterhalb dieses Punktes -ewährleistet. Die Vorrichtung kann daher daticrnd ohne f'herlastung mit hiichster Leistung betrieben werden und ergibt den h; cten#\\Tir_ kung s- rad.
  • 1)1c 7_eichntiiiä zeigt ztt ei .ltisfiilirtui"sbeispiele der Einrichtung gemäß der Erfindung. 1#1g. i zeigt (las Schaltschetn<i einer Einrichtung in Anweu(lun@T auf eine Kugelmühle üblicher Bauart.
  • I# ih. :2 zeigt das Schaltschenm einer al>ge:inderten Ausführlingsforin.
  • Gemäß hig. r weist die Kti",clniiihle t i an ihrem einen Ende einen Ilrsrliickungstricliecr 12 auf, dein (las in der Mühle zu malelende laut durch einen Förderer 13 bekannter Bauart zugeführt wird.
  • Der Förderer 13 besteht aus eine:"' endlosetl Band 14, welches (las :itis dem Trichter 15 ausfließende Gut dein Trichter 1 2 zuführt. Das Band 1-4 wird von cinucn Eluktroniotor t< angetrieben.
  • 1)1e 3Ienge de; !leih 13;111c11-1 voll dein Trichter 15 ztifließcrnclcn Crtitvs wird (furch einen Schwenkschieber 17 zttin Regeln der Öflntiit-sweite @cler @usfliilüiftnung des Trichters 1,5 bestimmt.
  • Die Kugelmühle i t läuft während ihres Betriebes mit einer vorher festgesetzten Geschwindigkeit tirn. Dabei soll ihr durch den F<irderer 13 immer eine dein sie vorlassenden, gemahlenen cxler pulverisierten Gut e»tspi-cchende Menge an frischem Gut zugeführt werden, 1n11 auf diese \Vcise die 'Mühle voll ausnutzen zu k()lnlen.
  • Da beim Betrieb von Ktigelmiihlen o. clgl. Ger:itische auftreten, die sich je nach eiern jc:-\vciligen Betriebszustan'cl der Mühle iimdern, 1?rfindu»g werden diese Geriitische nach der zur Steuerung de: Betriebes der 1-Zugelmiihle ausge#mitzt. In gleicher Weise: können bei Kugelmühlen o. dril. von den jeweiligen Betr@el)sl>e(hugungcn @ihh:ingige Erschütterungen :ttiftrrten. ilie Vbciifall# Zum Regeln der \liilil(-atlS-etllit'/.t werden k'innten.
  • In der Nähe der @u";rlmühle t i ist rin Mikrophon 2o a11.cordnet. Das 11@1:roi(hcin-2o si) -icht auf l.-.r:ciiiittc-i-itil1-#et1, @clialltt-ellrn wler beides an.
  • Be-i einer einfachen Ausführtingsforin setzt sich der \Iil:rcll)hnnstrotnl:rcis aus c irrer Stromcl tic11v, z. B. einer Batterie =t. clrr 1'riniärwindung eines Vinfornier: 22 lind einem ver-.tellbaren Widerstand 23 zusatlitllc11.
  • I)ie Sekundärseite des Uniformers 2= bildet zusa1lltilen mit einen' Relais 24 1111.c1 einer Anwie z. 1.3. einem Strotiitllesser 2j5. eilten Stromkreis.
  • In cleni Sel:tui(l;irctromkreis des Umformers ist ferner ein Gleichrichter =6 zum Gleichrichten des (las Relais 24 und den Strommesser 25 durchfließenden Stroni;@s eingeschaltet. Auf diese: Weise Jassen sich für (las Relais und clen Stroniniesser becccre 13e#-triebsbedingungen erzielet'.
  • 1)1e Arbeitskontakte des Relais 2..1 liegen 111 cinein weiteren Stromkreis. in dem ein Verz@igerungsrelais 2; lind eine Stromquelle, wie z. 11. eine Batterie 28 oder cler Netzstrom eine Krafttletzes, eingeschaltet ist.
  • 1)1c K()ntaktpiinkte 20- 30 deä Verzügerungsrclais 2; schließen unter Vermittlung einer Kraftduelle, wie z- E. einer Batterie 3i. den Stromkreis der Regelvorrichtun- nclor de> l#'iii-(lcrtiiotorc 16.
  • Ini praktischen Betriebe ist an clem Stromniesser oder der Anzeigevorrichtung 2; cü' Merkzeichen in solcher Lage vorgesehen (Maß die Nadel, bezogen auf ihre mittlere Schwingungsweite, bei zum Schließen der Kontakte des Relais 24 ausreichender Stromstarke mit ihtn in 1)t#cl:tinr kommt. Mit anderen Wort(-ti. der Strommesser 23 dient als Anzeigevorrichtung, tim anzuzeigen. ob die Kontakte des Relais 24 geöffnet oller geschlossen sind. Ist der \.t,delausschlag dabei schwiicher als dein Merkzeichen des Strommessers entspricht, so sind die Kontakte des Relais 24 geöffnet. Geht der Nadelausschlag dagegen über das 'Merkzeichen des Strommessers hinaus, so sind die Kontakte des Relais 24 geschlossen.
  • Die Mühle i i wird zun:ichst so langt: ini gehalten, bis die gewünschten Betriebsverhältnisse. wie: z. ß. giiii:tigste 'Mahlbedingungen usw., erreicht sind. Darauf wird der Stetierstronikreis mit dem Mikrophon 2o eingese-haltet und der einstellbare Widerstaild 23 so lange verstellt, bis der \adclausschla- finit den' Merkzeichen des @trommcsser@ in Deckung kommt. Wie bereits weiter.oben erwähnt, tritt (las IZ('laiS 2.1 in dic:em 1'unI:te in Wirkung.
  • \inmit nun der Geräuschspiegel ab bzw. wir(' der Gang der Mühle infolge einer zu großen Beschickung ruhiger, so nimmt auch der durch das 'Mikrophon 2o aufgefangene Lärm ab. Dies hat einen geringeren Stromfluß in dem Sekundärstromkreis, bestehend aus der Sekundärseite des Umformers 22, dein .. Gleichrichter 26, dem Releais 24 und dem Strommesser 25, zur Folge. Sinkt- dabei die Nadel unter .das Merkzeichen des Strommessers 25 ab, so kommt .das Relais 24 außer Wirkung, indem sich seine Kontakte öffnen. Hierdurch wird auch der Stromkreis- des Relais 27 unterbrochen, was seinerseits eine Öffnung der Kontakte 29, 30 und- damit eine Unterbrechung des Kraftstromkreises mit dem Fördermotor 16 zur Folge .hat. Es wird daher in diesem Falle durch,den Förderer 13 der Mühle i i kein frisches Material mehr zugeführt.
  • Wird der Betrieb der Mühle ii zu lärmig bzw: steigt der Geräuschspiegel über den Punkt an, in .dem .das Relais 24 in Wirkung tritt, wobei gleichzeitig :die Nadel .des Strommessers 25 über das Merkzeichen desselben hinausschwingt, so schließt sich das Relais 24, was eine allmähliche Aufheizung des Thermoeleinents des Relais 27 zur Folge' hat. Nach einer durch eine entsprechende vorherige Einstellung des Thermoelements des Relais 27 vorher einstellbaren Zeit schließen: sich .die Kontakte 29, 3o zum Antriebe des Förderers 13 unter gleichzeitiger Schließung des Kraftstromkreises. Der Förderer 13 wird dabei so lange in Betrieb gehalten, bis der Geräuschspiegel wieder absinkt und der Strom des Stromkreises damit zur Auslösung des Relais a4 wieder schwächer wird.
  • Da der Lärm solcher Kugelmühlen oder ähnlicher Vorrichtungen ziemlich unregelmäßig ist, wird ,die Momentanleistung in dem Stromkreis des Relais 24 stark schwanken. Um dabei eine Beschädigung des Fördermotors 16 und anderer Teile des Kraftstromkreises durch eine zu rasche Aufeinanderfolge von Ein- und Ausschaltvorgängen bis zu einer endgültigen Festlegung des Systems nach der einen oder anderen Seite hin zu vermeiden, ist das ein Thermoelement .aufweisende Verzögerungsrelais 27 eingeschaltet worden. Während also das Relais 24: ständig hin und her ,pendelt, werden -die Kontakte 29, 3o des Relais 27 erst geschlossen, wenn die Kontakte des Relais 24 länger geschlossen als geöffnet sind. Auf diese Weise wird das Thermoeleinent des Relais 27 allmählich aufgeheizt werden, worauf die Kontakte 29,30 gegebenenfalls geschlossen werden.
  • Der Kraftstromkreis des Fördermotors 16 wird daher nicht in unmittelbarer Abhängigkeit von dem das Relais 24 durchfließenden , Strom mehrere Male je Minute ein- und ausgeschaltet. Die Pendelurigen des Relais 24 werden vielmehr durch das Verzögerungsrelais 27 auf das gewünschte Maß gedämpft, so .saß der Förderer 13 je nach der besonderen Einstellung .des Thermoeleinents des Verzögerungsrelais 27 für erheblich längere Zeitabschnitte ein- und ausgeschaltet bleibt.
  • Ein befriedigender Betrieb läßt sich z. B. dann erreichen, wenn .das Thermoelement des Verzögerungsrelais 27 so eingestellt worden ist, daß es erst in Wirkung tritt, nachdem sein Stromkreis bereits über eine Zeitdauer von einigen Sekunden bis zu einer halben Minute geschlossen war. Diese Zeiten sind jedoch nur beispielsweise angegeben. Wichtig ist nur, daß der Kraftstromkreis vor einem zu raschen Ein- und Ausschalten der Kontakte geschützt ist.
  • Falls zur Steuerung des Relais 24 und des Strommessers 25 mehr Kraft erforderlich ist, als der dargestellte Stromkreis herzugeben vermag bz«-. falls ein weniger empfindliches Relais Anwendung findet, wird zwischen Mikrophon und Relais zweckmäßig ein Verstärker, z. B. ein Röhrenverstärker, eingeschaltet.
  • In Fig. 2 ist eine etwas verwickeltere Ausführungsform der Einrichtung -dargestellt, mit der außer einer bloßen Regelung der Ein-und Ausschaltvorgänge des Förderers noch eine Zwischenregelung des Förderantriebes möglich ist. Die Kugelmühle i i i und der Förderer 113 sind von der gleichen Art, wie die in der Fig. i dargestellten. Der Förderer 113 wird dabei ebenfalls wieder durch einen Elektromotor i 16 angetrieben.
  • Nahe der Mühle iii ist ein Mikrophon i 2o angeordnet, das die von der Mühle herrührenden Geräusche auffängt und sie zur ihrer Verstärkung einem Röhrenverstärker 121 zuführt. Die Leistung des Verstärkers 121 ist, wie bei 122 angedeutet, regelbar. Der Verstärker 121 ist durch Leitungen 124 und 125 mit einem Relais i23 verbunden. Falls das Relais 123 für Gleichstrom gebaut ist, kann zwischen den Verstärker 121 und das Relais 123 ein Gleichrichter 126 in den Stromkreis eingeschaltet werden: Das Relais 123 steuert.den Betrieb eines Galvanometers 128.
  • Da die Stärke der Geräusche bezogen auf einen gegebenen Mittelwert stark schwankt, ist ein Stoßdämpfer 129 oder irgendeine andere Dämpfeinrichtung vorgesehen, um die in dem Stromkreis auftretenden Stromspitzen. oder starken Schwankungen. wie vorstehend beschrieben, auszuglätten.
  • Nimmt .die mittlere Geräuschstärke zu, so schwingt die Galvanometernadel aufwärts, bis sie den oberen Kontakt 13o erreicht. Hierdurch wird der Stromkreis eines Relais 131 geschlossen, dessen Magnetkern einen in labilem Gleichgewicht gehaltenen Hebel l32 nach rechts nach (lein Kontakt 133 hinzieht, der seinerseits den Stromkreis 134 lies Fördermotors schließt, und zwar wird der Förderer in diesem Falle mit der höchst möglichen Geschwindigkeit angetrieben, da in diesen( Falle zur Erzielung des höchsten Kraftstromes alle drei zur Verfügung stehenden Batterien 1.1o, Isr und 1.12 b7 -w. andersartigen Stromquellen in den Stromkreis eingeschaltet sind.
  • Da der Hebel 132 eine labile Gleichgewichtslage aufweist, bleibt er mit seinem Kontakt 135 auch noch nach dem Öffnen des Galvanonieterstromkreises durch ein \ achuntensinken cler Galvanometernadel 128 von dem Kontakt 130 weg mit Bein Kontakt 133 in Berührung. Der Förderstromkreis 134 bleibt daher trotz Üffnens des Kontaktes 130 weiterhin geschlossen.
  • Im Bedarfsfalle könnte der Förderstromkreis jedoch auch unmittelbar nach dem Öffnen des Relaisstromkreises unterbrochen werden. In diesem Falle ist ein Hebel 132 anzuordnen, der unmittelbar nach dem Verschwinden des Stromflusses in dein Magneten des Relais 131 in seine aus der Fig. 2 ersichtliche ilormale Stellung zurückschwingt. Ein solcher Hebel darf (:ein labiles Gleichgewicht aufweisen, er muß vielmehr stabil oder pendelnd sein.
  • Sinkt der Lärin und damit der Galvanoineterstroln ab, so schwingt die Galvanometernadel nach unten in Berührung mit (lern Kontakt 136. In diesem Falle wird der Hebel 132 durch das Relais 137 nach links gezogen, so daß der Kontakt 138 in Berührung mit dein Kontakt 139 kommt. Hierbei wird der Stromkreis des Fördermotors geschlossen, jedoch nur unter 13inschaltung der Batterie 1.12. Der Förderer wird daher in diesem Falle nur mit einer sehr geringen Geschwindigkeit angetrieben. Dieser Stromkreis bleibt so lange eingeschaltet, bis die Nadel des Galvanometers 128 nach oben von (lein Kontakt 136 weg -schwingt.
  • Gegebenenfalls kann bei solchen Änderungen der Betriebsbedingungen der 'Mühle 1 i i durch den Relaisstromkreis auch ein Warn-Signal ausgelöst oder irgendeine andere Einrichtung beeinflußt werden.
  • Wie in der Fig. 2 gezeigt, befindet sich die Galvanorneternadel mit einem federnden Fingerkontakt 143 in Berührung, der seinerseits an eine Kraftquelle. wie z. B. eine Batterie 1:1..1., angeschlossen ist. Der andere Pol der Batterie ist an den einen Kontakt eines Relais 1.15 angeschlossen, dessen anderer Kontakt mit einer Leitung 146 in Verbindung steht, die das Galvanometer 12` finit je einem der Kontakte der Relais 131 111111 137 verbindet. Der Kontakt 1-7 des Relais 145 steht über die Leituni 1.18 finit drin eilten Anschluß des l%ördermotors 116 in Verbindung.
  • Befindet sich der Kontaktfinger 14.3 mit der Galvanoineternadel in Berührung, so wird der Kontakt 149 durch den Kontakt 1.17 lies Relais 1.15 angezogen. Da der Kontakt 149 über eine Leitung 150 mit dein einen Pol der Batterie 1.11 in Verbindung steht, wird der Stromkreis 134 des Fördermotors unter Zwischenschaltung der Batterien 1.11 und 142 geschlossen. Der Förderer 113 wird daher in diesem Falle mit einer mittleren oder normalen Geschwindigkeit umlaufen.
  • Der Antrieb des Förderers 113 kann also hier in der Weise geregelt werden, daß der Förderer je nach der Stärke des von der Mühle herrührenden und durch das Mikrophon. i2o aufgefangenen Lärms mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben wird. Sollte die Mühle z. B. überlastet sein, so wird die Geschwindigkeit des Förderers sehr klein sein. Tritt dagegen eine Unterbelastung der Mühle ein, so wird die Fördergeschwindigkeit zur Vergrößerung der der Mühle zugeführten Fördermenge erhöht. Der Stoßdämpfer 1-a9 nimmt hier die Stelle des weiter oben beschriebenen Verzögerungsrelais 27 ein. Der Kraftstromkreis ist daher auch in diesem Falle vor einem zti raschen Öffnen und Schließen der Kontakte geschützt.
  • Vorstehend ist die Erfindung zur Erläuterung ihrer Wirkungsweise in Anwendung auf eines ihrer vielen Anwendgungsgebiete, nämlich in ihrer Anwendung auf eine Kugelmühle, gezeigt. Bei Kugelmühlen dieser Art ist ein Anwachsen des Lärms als ein _@uzeichen für eine ungenügend beschickte oder unterbelastete Maschine anzusehen. Dies könnte bei Anwendung der Erfindung auf andere Maschinen. wie z. B. Tellerbrecher, auch umgekehrt sein, da in diesem Falle die von dein Tellerbrecher herrührenden Schwingungen oder Geräusche mit wachsender Fördermenge in gewissen Grenzen ansteigen. Durch eine Umkehrung der Wirkungsweise der Steuereinrichtung könnten jedoch auch hier die gewünschten Ergebnisse erzielt werden, d. h. in diesem Falle ist der Förderer durch die-hierzu vorgesehene Steuereinrichtung stillzusetzen bzw. mit verminderter Geschwindigkeit anzutreiben, wenn die Geräuschschwingungen einen vorher festgesetzten Wert überschreiten, wogegen umgekehrt bei eineip Absinkeil der Gerätischschwillgungen unter einen vorher festgLsetzten Wcl-t die Fördergeschwindigkeit durch die hierzu vorgesehene Steuerung erhöht wird. Dies läßt sich r.. B. durch rlie Anwendung von clen Kraftstromkreis öffnenden Relais erreichen. d. Il. durch Relais, die gerade umgekehrt wirken, wie die zur Steuerung des Förderstromkreises von Kugelmühlen dienenden Relais.

Claims (3)

  1. ' PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Beschickung eines Mahlwerkes o. dgl., bei der zur Steuerung der Beschickungsvorrichtung zwischen einem Aufnahmeäerät für die vom Mahlwerk erzeugten Schwingungen und dem Motor ein von dem Aufnahmegerät gesteuertes Relais eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des Relais (24, 123) Absinunittel (23, 122) zur Anpassung der Empfindlichkeit des Relais an die jeweils normalen Betriebsbedingungen eingeschaltet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das Relais (24) ein Stromkreis angeschaltet ist, in dem ein Verzögerungsrelais (27, 129) liegt, durch das der Stromkreis des Motors (16) der Beschickungsvorrichtung (i3) ein- und ausgeschaltet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das abstimmbare Relais (i23) und ,den Motor (116) der Beschickungsvorrichtung (113) weitere Relais (131, 137, 14.5) eingeschaltet sind, durch die zu den Stromquellen (i41, 142) für den Normalbetrieb _ .des Mahlwerks bei Unterfüllung eine weitere Stromquelle (i4o) zugeschaltet wird und von denen bei Überfüllung Stromquellen (i4o, 141) abgeschaltet werden.
DEH153603D 1936-11-11 1937-11-10 Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Beschickung von Mahlwerken Expired DE716847C (de)

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US505177XA 1936-11-11 1936-11-11

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GB505177A (en) 1939-05-01

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