DE7147988U - Vorrichtung zur weiterleitung von zaehfluessigen bzw.breiigen dickstoffen wie betonmassen zum arbeitsplatz - Google Patents
Vorrichtung zur weiterleitung von zaehfluessigen bzw.breiigen dickstoffen wie betonmassen zum arbeitsplatzInfo
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Description
♦Vorrichtung zur Weiterleitung von zähflüssigen bzw*
breiigen Dickstbffen, wie Betonmassen zum Arbeitsplatz*
Der Gegenstand der Neuerung betrifft eine Vorrichtung, bestehend aus einem Gehäuse mit Ein- und Auslaßöffnung,
höhenverstellbaren Standfüßen und anflanschbarer Rohrleitung, zur Weiterleitung von zähflüssigen bzw, breiigen Dickstoffen, wie Betonmassen von feiner oder grober
Körnung, zum Arbeitsplatz bei der Erstellung von Fundamenten, Betonplatten, Wänden, Decken od, dgl..
Vorrichtungen zur Weiterleitung der vorgenannten Dickstoffe sind als allgemein zum Stand der Technik gehörend
bekannt« Als älteste Ausführung darf hierbei die sogenannte Schubkarren angesehen werden, mittels welcher die
Dickstoife zu dem Arbeitsplatz transportiert werden. Das Einfüllen der Betonmassen in diese Karre kann vom Betonmischer her erfolgen oder über einen Silo-Wagen. Bei der
Fertigung von Decken ist es auch bekanntgeworden, die Betonmassen mittels eines Schrägaufzuges unter Zurhilfenahme eines Kippkübels bis über die zuerstellenden Dekken hinaus zu transportieren und sodann in die darunter
stehende Karre zu entleeren. Der Weitertransport von
Betonmassen mittels vorbenannter Karre hat sir aber
durch die Rationalisierung im Bauwesen als sehr nachteilig erwiesen, da hierbei zusätzliche Arbeitskräfte
erforderlich werden.
Desweiteren ist es bekannt, die Betonmassen vermittels eines Kranes unter Verwendung einer sog« Bombe zum Arbeitsplatz weiterzuleiten. Aber auch hier ergeben sich
oftmals Schwierigkeiten, wenn z.B« der Ausleger des Krans nicht lang genug ausgebildet ist und demzufolge das Auslegerende sich nicht annähernd über dem Arbeitsplatz befindet. Um denoch ein Ausleeren der Bombe zu ermöglichen,
süßtersari die as Ausleger mittels Seil befestigte Bombe
in Schwingungen versetzen and in dem Moment^ in dem sich
die Bombe über dem Arbeitsplatz befindet, der Schieber an der Auslauföffnung betätigt werden. Diese Art von
Weiterleitung der Dickstoffe ist als umständlich und ungenau anzusehen·
Auch ist es als zum Stand der Technik gehörend bekannt, Dickstoffe, wie BetonmasseL od. dgl. nrttels Pumpen
zum Arbeitsplatz zu fördern. Für eine einwandfreie Förderung von Dickstoffen, wie Beton, Mörtel od. dgl. sind
diese bekannten Pumpen aber nicht vorteilhaft, da Verstopfungen die Förderung beeinträchtigen, wodurch eine Stillsetzung
der Pumpen unumgänglich ist.
zeigten Dickstoffe bekannt geworden, die aus einem Gehäuse mit Bin- un* Auslauföffnung besteht. Das Gehäuse
ist mit an sich bekannten höhenverstellbaren Standfüßen ausgestattet* An d»r Auslauf«*fnune ist eine starre Rohrleitung angeflanscht, die aus mehreren separaten Rohrstlicken besteht. Das vordere, als Mundstück dienende Rohrstllok ist dabei flexibel oder als starrer Dogen ausgebildet.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist jedoch, daß eine Abknickung der Rohrleitung nicht gegeben ist. Demzufolge
können die in de* Rohrleitung sich befindlichen Dickstoffe nur in gerader Richtung weitergeleitet werden.
Eine anschließende Verteilung derselben direkt zum Arbeits-■ platz mittels Schaufeln od. dgl. ist in jedem Fall nötig.
sog« Winkeltransportierung von groiies. Vorteil, da hierdurch
die Arbeitskräfte freiwerden, welche die aus der starren Rohrleitung ankommenden Betonmassen od. dgl. verteilen bzw,
zum Artcitsplatz schaufeln müssen.
Der Erfinder hat sich in Erkenntnis der aufgezeigten Mängel die Aufgabe gestellt, auf dem vorbenannten Gebiet eine
verbesserte Vorrichtung zum Fördern von Dickstoffen aller Arten zu offenbaren, bei der ein Winkeltransport ohne allzugroße Hehrkosten gegeben ist· Die gestellte Aufgabe wird
nenerungsgemäfi dadurch gelöst, daß in der starren Rohrleitung an vorbestimabarer Stelle, jeweils zwischen zwei
Rohrstücken, ein separates flexibeles Zwischenstück mit
Anschlußstatzen, welches Mittels Schnei !spannverschluss
Hingen/
und Kniehebeln sowie separaten mit der Rohrleitung zu
einer beweglichen und leicht lösbaren Einheit verbindbar
ist, angeordnet ist.
Ein weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken,
daß das mit den Rohrstücken der bekannten starren Rohrleitung verbindbare separate Zwischenstück aus Gummi oder
einem ähnlichen Werkstoff hergestellt ist und eine der Verstärkung dienende Stahleinlage in Spiralform od. dgl. aufweist«
Letztlich soll noch erwähnt werden, daß das Zwischenstück
für die Halterung der endseitig eingebrachten separaten Anschlußstutzen mit Schellen und/oder Schraubenbolzen od.
dgl. Hilfsmitteln ausgerüstet ist.
Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des neuerungsgemäßen Gegenstandes, von dem ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt ist, es zeigen:
Figur 1 das flexibele Zwischenstück mit voll dargestellter Rohrleitung und höhenverstellbarem Gehäuse, in perspektivischer Ansicht und
Figur 2 das neuerungsgemäße Zwischenstück aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung mit
beidseitigen AnschlDßstutzen und davor-1iegenden Bohrleitungsstücken·
7147988ift8.72
In den Figuren ist das bekannte Gehäuse mit 1 bezeichnet. Wie bereits ausgeführt weist das Gghäuse 1 eine Ein- 2
und Auslauföffnung 3 auf. Die Standfüße 4 versehen mit
Grundplatten 9 sind in den Stutzen 8 des Gghäuses 1 eingesetzt. Mit 6 sind Winkeleisen bezeichnet, die der Stabilisierung
dienen. Das Gehäuse 1 besitzt im Bereich der Einlaoföffnung 2 eine an sich bekannte der Versteifung
dienende Bördelkante 7.
Vermittels eines handelsüblichen Schnellspannverschlusses IO ist an der Auslauföffnung 3 die starre Rohrleitung
befestigt, wobei diese Rohrleitung 5 aus separaten Rohr— stücken 5' besteht. Die Rohrstücke 5' sind untereinander
mittels Spannringe, Spannverschlüße od. dgl, zu einer lösbaren Einheit verbindbar. Die Rohrstäcke bestehen aus
Metall, Kunststoff od. dgl. und weisen einen starren Charakter auf. Lediglich das Mundstück kann flexibel oder
als starres Bogenstück ausgebildet sein.
Um nun die Rohrleitung 5 beliebig beweglich zu gestalten, ist nach der Neuerung das flexibel ausgebildete Zwischenstück 11 innerhalb der Rohrleitung 5 angeordnet. Dieses
Zwischenstück 11 hergestellt aus Gummi od. dgl. Material weist zur Verstärkung eine Stahleinlage auf, wobei die
Stahleinlage in Form einer Spirale od. dgl. ausgebildet sein kann. An seinen beiden Enden sind dem Zwischenstück
der Rohrleitung 5 entsprechend ausgebildete Anschlußstut-
zen 11',II'1 zugeordnet. Die Befestigung dieser Anschlußstutzen
11',11·' mit dem Zwischenstück 11 erfolgt mittels
Schellen 12 und/oder Sehrauben oder ähnlichen Mitteln. Auf dem Anschlußstutzen 11' ist neuerungsgemäß ein zweiteilig
ausgebildeter separater Spannring 13 mi», zwei sich gegenüberliegenden
Kniehebeln 14 fest, jedoch lösbar aufgebracht. Die Kniehebel 14 desselben 11' greifen bei ier Montage
des Zwischenstücks 11 in die Oesen 16 ei s Ringes 15 ein, welcher sich auf dem mit Kragen 5'' ausgerüsteten Rohrstück 5' befindet. Dieses Rohrstück 5' mit Kragen 511 ist
rechts in der Figur 2 zu erkennen. Ein weiterer Spannring befindet sich auf dem glatten Teil des am anderen Ende des
Zwischenstücks 11 liegenden Rohrstück 5', siehe hierzu Fig. 2 links. Die Kniehebel 14 dieses Spannringes 13
greifen in die Oesen 16 des Ringes 15 ein, welcher sich drehbeweglich auf dem Anschlußstutzen 11'* abstützt. Damit der Ring 15 sich nicht selbstätig vom Anschlußstutzen
11'' lösen kann, weist derselbe Ii'' gleichfalls einen
Kragen 17 auf. Die separaten Anschlußstutzen ΙΙ',ΙΙ1'
sind in das Zwischenstück 11 eingeschoben und erfahren über Schellen 12 und/oder Schraubenbolzen 18 od. dgl ihre
Halterung in dem flexibelen Zwischenstück 11.
Aufbau und Montage des neuerungsgemäßen Zwischenstücks 11 läßt sich der Figur 2 entnehmen. Infolge seines Aufbaues läßt sich das Zwischenstück Il durch lösen der vier
Kniehebel 14 schnell und mühelos an jeder beliebigen Stelle der Rohrleitung 5, bezogen auf die Länge derselben 5,
einsetzen. Infolge Anordnung des flexibelen Zwischenstücks 11 nebst seinen Anschlußstutzen ll'pll·· an jeder
gewünschten Stelle innerhalb der starren Rohrleitung 5 können Betonmassen od. dgl. Dickstoffe wie aufgezeigt,
direkt bis zum Arbeitsplatz bzw. Bestimmungort gefördert
werden. Durch das neuerungsgemäße Zwischenstück Il mit
Anschlußstutzen 11',II1· ist es nunmehr möglich die Rohrleitung
5 für die Weiterleitung von Dickstoffen auch gekrümmt zu verlegen. In der Praxi hat es sich gezeigt, daß
auch bei einer Krümmung der Rohrleitung 5 von über 70 ein voller Roferquerschnitt ge'.ahrt ist.
Der \'orteil beim Gegenstand der Neuerung gegenüber dem
Bekannten *st darin zu erblicken, daß die Rohrleitung,
die als solche starr ausgebildet ist, mit Hilfe des Zwischenstückes und dessen Anschlußstutzen beliebig beweglich
ist. Demzufolge können Dickstoffe aller Art auch bei schwierigen Bedingungen in wenigen Minuten direkt zum
Arbeitsplatz transportiert werden.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Materialbeschaffenheit
des flexibelen Zwischenstücks. Hier hat es sich gezeigt, daß das Zwischenstück nach Verarbeitung von über 500 m
Beton noch keinerlei Verschleißerscheinungen erkennen läßt.
Letztlich darf als Vorteil erwähnt werden, daß das Zwischenstück auch bei solchen starren Rohrleitungen Verwendung
finden kann, die sich bereits seit längerem im Einsatz befinden.
Claims (4)
1. Vorrichtung, bestehend aus einem Gehäuse mit Ein- und auslaßöffnung, höhenverstellbaren Standfüßen
und anflanschbarer Rohrleitung, zur Weiterleitung von zähflüssigen bzw. breiigen Dickstoffen, wie
Betonmassen von feiner oder grober Körnung, zum Arbeitsplatz bei der Erstellung von Fundamenten,
Betonplatten, Wänden, Decken od. dgl., d a d u r ο h gekennzeichnet , daß in der starren
Rohrleitung (5) an vor best immbar er Stelle, jeweils zwischen zwei Rohrstücken (5'')t ein separates
flexibeles Zwischenstück (ii) mit Anschiußstutzen (11',1I11), welches mittels Schnellspannverschlüße
(13) und dereö Kniehebel (I2O sowie separaten Ringen
(15) mit der mehrteiligen Rohrleitung (5) zu
einer beweglichen, leicht lösbar m Einheit verbindbar
ist, angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß das mit den Rohrstücken (51) der starren Rohrleitung (5) verbindbare
Zwischenstück (li) aus Gummi cder einem ähnlichen Werkstoff hergestellt ist und eine der Verstärkung
dienende Soahlefc^lage in Spiralform od.
dgl. aufweist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 , d a durch
gekennzeichnet,daß das Zwischenstück (Ii) zur lösbaren Halterung der
endseitig eingesetzten Anschlußstutzen (11',1I1')
Spannschelleu (12) und/oder Schraubenbolzen (18) bzw. andere handelsübliche Mittel ε..-Tweist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3 , d a durch
geicennzeicb.net, daß
das Rohrstück (5') und der Anschlußstutzen (li1')
einen Kragen (5'" bzw. 17) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717147988 DE7147988U (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Vorrichtung zur weiterleitung von zaehfluessigen bzw.breiigen dickstoffen wie betonmassen zum arbeitsplatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717147988 DE7147988U (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Vorrichtung zur weiterleitung von zaehfluessigen bzw.breiigen dickstoffen wie betonmassen zum arbeitsplatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7147988U true DE7147988U (de) | 1972-08-10 |
Family
ID=6625853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19717147988 Expired DE7147988U (de) | 1971-12-21 | 1971-12-21 | Vorrichtung zur weiterleitung von zaehfluessigen bzw.breiigen dickstoffen wie betonmassen zum arbeitsplatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7147988U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004060106A1 (de) * | 2004-12-13 | 2006-06-14 | Putzmeister Ag | Endschlauch für den Austrag von Dickstoffen |
-
1971
- 1971-12-21 DE DE19717147988 patent/DE7147988U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004060106A1 (de) * | 2004-12-13 | 2006-06-14 | Putzmeister Ag | Endschlauch für den Austrag von Dickstoffen |
| US7882854B2 (en) | 2004-12-13 | 2011-02-08 | Putzmeister Engineering Gmbh | End hose for discharge of thick substances |
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