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DE7039830U - Sprengring Reibungskupplung - Google Patents

Sprengring Reibungskupplung

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Publication number
DE7039830U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure plate
radially
clutch
flywheel
friction clutch
Prior art date
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Expired
Application number
DE7039830U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automotive Products PLC
Original Assignee
Automotive Products PLC
Publication date
Publication of DE7039830U publication Critical patent/DE7039830U/de
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

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· ♦
Gebrauchsmusteranmeldung G 70 59 830.0 Automotive Products Go. Ltd.
ci j/IAAIf^ O ΛΛΑ yj ^Jl^JLllf^
Die Erfindung betrifft Reibungskupplungen, bei welchen eine Kupplungascheibe zwischen einer Reibfläche eines Drehgliedes und einer axial beweglichen Druckplatte beim Anwenden einer Axialbelastung auf die Druckplatte durch eine ringförmige Kupplungsfeder festklemmbar angeordnet ist, so daß eine Drehbewegung von der Kupplungsscheibe auf das Drehglied übertragen werden kann. Dabei besteht das Drehglied aus einem Schwungrad oder kann mit einem Schwungrad gekoppelt sein, und dieses weist einen Umfangsteil oder eine Anzahl von auf dem Umfang im Abstand angeordneten Umfangsteilen auf, wobei der eine oder jeder Umfangsteil so angeordnet ist, daß er axial zu einem Punkt auf der vom Drehglied entfernten Seite der Druckplatte verläuft, und weist eine radial innere Fläche auf, die vom radial äußeren Umfang der Kupplungsscheibe radial nach außen im Abstand liegt, und es ist eine Betätigungshebelanordnung vorgesehen, die mit der Druckplatte gekoppelt ist und die Druckplatte axial gegen die Wirkung der ringförmigen Kupplungsfeder bewegen kann.
Wenn die ringförmige Kupplungsfeder einer Reibungskupplung der eingangs beschriebenen Art axial gegenüber der Druckplatte durch eine Abdeckplatte gehalten ist, die an das vom Drehglied des oder jedes Umfangsteils des Schwungrades entfernte
-2-
Ende angeschraubt ist, Und wenn die Betätigungshebelanordnung auf der Abdeckplatte durch Befestigungsmittel, beispielsweise Bolzen oder Nieten angebracht ist, die als jjrehpunkxstüxze für die Betätigungshebeianordnung wirken oder dienen, besteht die Gefahr, daß die Kupplung bei Betrieb zusammenbrechen kann, wenn ein oder mehrere Bolzen oder Nieten versagen oder sich lösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reibungskupplung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der die ringförmige Kupplungsfeder axial gegenüber der Druckplatte gehalten ist, und die einen Drehpunkt für die Betätigungshebelanordnung bildet ohne daß dazu eine solche Anzahl von Bolzen oder Nieten wie bei der Halterung um eine Abdeckplatte der vorstehend beschriebenen Art verwendet wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Ringglied aus federndem Material auf dem Schwungrad angeordnet ist und sein radial äußerer Umfang in einer radial j: nach innen offenen Umfangsnut oder einer Reihe von auf dem
!: Umfang angeordneten radial nach innen offenen Nuten gehalten
( ist, die in der radial inneren Fläche oder den Flächen des
Umfangsteils oder der Umfangsteile ausgebildet ist, und mit
! zwei Endabschnitten, die auf dem Umfang im Abstand vonein-
j ander angeordnet sind, um einen radialen Zwischenraum zwiscner»
V sich zu bestimmen, wobei die ringförmige Kupplungsfeder axial
zwischen dem Ringglied und der Druckplatte gehalten ist, so daß das Ringglied für die ringförmige Kupplungsfeder eine Gegendruckfläche bildet, und axiale Vorsprünge von einer radialen Stirnfläche des Ringgliedes abstehen und einen Drehpunkt für die Betätigungshebelanordnung bilden.
-3-
Vorzugsweise stehen die axialer- 7orSprünge von der von der ringförmigen Kupplungsfeder entfernten radialen Stirnfläche des Ringgliedes ab.
Die Reibungskupplung nach der Erfindung kann eine Hehrscheiben-Reibungskupplung sein, bei welcher das Drehglied ein Glied aus einer Anzahl von mit dem Schwungrad gekoppelten gleichachsigen Drehgliedern bildet, und bei welcher die Kupplungsscheibe eine Scheibe aus einer Anzahl von miteinander gleichachsig gekoppelten Kupplungsscheiben bildet, wobei die übrigen Kupplungsscheiben zwischen entsprechenden Paaren der übrigen Drehglieder festklemmbar angeordnet sind. Die eine oder jede Kupplungsscheibe kann mit einer Motorantriebswelle koppelbar angeordnet sein, so daß der Antrieb von der Kupplung3scheibe oder den Kupplungsscheiben auf das Schwungrad übertragen wird.
Die Druckplatte ist zweckmäßigerweise ringförmig und an ihrer radial inneren Kante mit einem Rand versehen; dieser Rand steht axial von der Kupplungsscheibe oder den Kupplungsscheiben ab und ist von der radial inneren Kante der ringförmigen Kupplungsfeder umgeben, die radial zwischen dem axial abstehenden Rand und der radial inneren Fläche oder den Flächen des Umfangsteils oder der Umfangsteile des Schwungrades gehalten ist. Die Betätigungshebelanordnung kann eine Anzahl von auf dem Umfang im Abstand voneinander angeordneten Hebeln aufweisen, die mit der Druckplatte durch Kopfglieder verbunden sind. Jedes Kopfglied kann in dem axial abstehenden Rand der Druckplatte in Eingriff sein. Darüberhinaus kann jedes Kopfglied durch einen entsprechenden Hebel an einer vom Drehpunkt radial nach innen im Abstand liegenden Stelle
-A-
verlaufen, und der radial innerste Teil jedes Hebels ist mit einer Entriegelungsvorrichtung koppelbar, welche zum Anwenden einer Entkupplungskraft auf den Hebel Jn Richtung von der Druckplatte weg angeordnet ist, um die Druckplatte axial gegen die Wirkung der ringförmigen Kupplungsfeder zu bewegen.
Erfindungsgemäß weist die Pederhalterung bei einer Reibungskupplung der beschriebenen Art ein Ringglied aus federndem Material auf, mit zwei Endenj die normalerweise auf dem Umfang im Abstand voneinander angeordnet sind, um zwischen sich einen radialen Zwischenraum zu bestimmen, und mit axialen Vorsprüngen, die vom radial äußeren Umfang des Ringgliedes radial nach innen im Abstand angeordnet sind, wobei das Ringglied in einer radialen Ebene so verformbar ist, daß die beiden Enden einander genähert werden können, um vorübergehend die radialen Abmessungen des Ringgliedes zu verringern.
Vorzugsweise stehen die axialen Vorsprünge von der anderen radialen Stirnfläche ab und weisen entsprechend eine Mehrzahl von auf dem Umfang im Abstand angeordneten, gewölbten Rippen auf. Die axialen Vorsprünge sind an der radial inneren Kante des Ringgliedes ausgebildet, und das Ringglied ist zweckmäßigerweise schalenförmig mit einer konkaven radialen Stirnfläche ausgebildet.
— 5 —
Ein "Vasführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der shörigen Abbildungen besehrieben:
Fig. 1 ist eine axiale Ansicht einer erfindungsgamäßen Reibungskupplung, und
Pig. 2 ist ein Schritt auf Linie II-n von Fig. 1.
in den Abbildungen ist eine Mehrsaheiben-Reibungekupplung für ein Motorrad dargestellt.
Die Antriebeanordnung Io der Kupplung weist zwei miteinander durch einen Radialsteg 13 verbundene, gleichachsige genutete Zylinder 11 und 12 auf. Der Radialsteg 13 enthält die üblichen Federn 14, welche eine relative Winkelbewegung zwischen den genuteten Zylindern 11 und 12 ermöglichen· Der genutete Zylinder 12 mit dem kleineren Durchmesser ist auf seiner radial inneren Zylinderfläche axial genutet, die an einem mit dieser zusammenwirkenden genuteten Ende einer Motorwelle 15 der Motorradmaschine eingreift. Der genutete Zylinder 11 mit dem größeren Durchmesser ist auf seiner radial äußeren Zylinderfläche axial genutet und trägt eine Reihe von vier axial in Abstand angeordneten Kupplungstreibsoheiben 16, die jeweils an ihrem radial inneren Umfang mit den Keilnuten des genuteten Zylinders 11 in Eingriff sind und jeweils eine ringförmige Stahlscheibe mit Reibflächen auf ihren radialen Stirnflächen aufweisen.
Ein getriebenes Schwungrad 17 ist auf der radial äußeren Fläche des genuteten Zylinders 12 mit dem kleineren Durchmesser mittels Rollenlagern 13 angeordnet, die auf der zur Maschine hin näheren Seite des Radialsteges 13 vorgesehen sind, so daß das getriebene Schwungrad 17 sich um den genuteten Zylinder 12 mit dem kleineren Durchmesser gegenüber der Antriebsanordnung Io drehen kann.
Das Schwungrad 17 trägt radial abstehende KettenradsShe 19 an seiner von der Antriebsanordnung Io «atfernten Endf lfsh wobei die KettenradsShtte 19 bo angeordnet sind, dafi si* am einer Ke&tu eingreif je, durch welche der Antrieb auf da* Bad efae» Motorrades fibertragen *?ird. BIaM Ansahl von «of ttafang ia Abstand angeordneten Umfangstellen Za, die axial tob Schwungrad 17 verlaufen, an des ale feet vorgesehen clad, weisen gleic&aehsige gewBlbte radial innere Fliehen gle Radius* auf» die radial nach aofien vom radial SuSeren der Kuppluagstreibsoheibe IS in »^fftup»* !legen« Die teile 2o verlauf eu axial über die Antriebs an or <snny Ie
Drei getriebene Kupplungsscheiben 21 sind axial voneinander angeordnet und weisen radial auf, die in ein«« entsprechenden Schlitz <wu**amfeaf der
; einer Seite des Seltenpaares der Oafaa^tieile 2o bestisMt iee»
[ Die drei getriebenen Kupplungsscheiben 21 sind jeweils
I zwischen eine» damit zusan»enwirkenden Paar von Kupplung·*
' treibseheiben 16 ,,tod swischen ihnen festgekleewtft/"angeordnet
χ Die in Hlhe der Antriebsanordnung Io befindliche radln]«
J Stirnfläche 22 des Schwungrades 17 ist mit eine» BeibflftdM I versehen, und die drei getriebenen Kupplungsscheiben 21 I weisen jeweils eine Stahlscheibe alt einer Reibfläche aaf#
\ Bine ringfOnaige Druckplatte 23 1st gleichachsig Alt der
: triebsanordnung Io und «lev Sehwungrad 17 auf der von der
I üteibf Hohe 22 entfernten Seite der Antriebsanordnung Io
I geordnet« Die Druckplatte 23 weist radial· Vorsprünge auf,
I die jeweils in einen entsprechenden, swisohea einer Seite I Seitonpaares der tMfangstelle 2o bestlanrten Sehlits ragen* I Ein auf dem Otafang fortlaufender Rand 24 ist an dem radial I inneren Qafang der Druckplatte 23 ausgebildet· Der Rand 24
steht axial von der Antriebsanordnung Io ab. Ein auf dem Umfang fortlaufender, konvex gebogener Vorsprung 25 ist in der gleichen stirnfläche der Druckplatte 23 radial außerhalb des Randes 24 bestimmt.
Eine nach innen offene Nut 26 ist in jeder dergewölbten radial inneren Flächen der ümfangsteile 2o bestimmt. Die Nuten 26, die in den gewölbten Flächen auf der von der Antriebsanordnung Io entfernten Seite der Druckplatte 23 münden, liegen ebenfalls in der gleichen radialen Ebene und bilden eine Reihe von Dmfangsnuten. Ein Sprengring 27 ist federnd in den Nuten 26 in Eingriff und in diesen gehalten. Der Sprengring 27 besteht aus einem Ringglied aus federndem Material, beispielsweise Federstahl, und weist zwei Enden 28 und 29 (Fig- ι) auf. die auf dem Umfang voneinander in Ab-staaä angeordnet sind, um einen radialen Zwischenraum 3o zwischen sich zu bestimmen.
Eine schalenförmige Ringfeder 31 der als Bellavllle-Feder bekannten Art ist in dem von der Druckplatte 23, den ümfangsteilen 2o und dem Sprengring 27 bestimmten Ringraum gehalten. Der radial innere Umfang der schalenfurmigen Feder 31 angibt gleichachsig den Rand 24 der Druckplatte 23, so daß die Feder 31 von der Druckplatte 23 radial gehalten wird. Die Feder liegt an ihrer radial inneren Kante an dem gebogenen Vorsprung 25 und an ihrer radial äußeren Kante auf ihrer anderen Seite an den Sprengring 27 an. Somit hält der Sprengring 27 die Feder 31 axial gegenüber der Druckplatte 23 und bildet eine Gegendruckfläche für die Feder 31, so daß die Feder 31 die axial bewegliche Druckplatte 23 gegen die Antriebsanordnung drückt.
Der Sprengring 27 kann schalenförmig ausgebildet sein, so daß die zur Feder 31 hin nähere radiale Stirnfläche konkav ist. Anxahl von anx* dem t^^»»»«j in Abstand angeordneten axial λ Kippen 32, die an der radial inneren Kante de·
Sprengringes 27 ausgebildet sind, stehen von seiner von der Feder 31 entfernten radialen Stirnfläche ab. Drei Hebel 33 sind auf dem Umfang jeweils unter einem Winkel von ungefähr I2o° in Abstand voneinander angeordnet. Dabei ist jeder Hebel 33 so gelagert, daß sein radial äußeres Ende mit einer Rippe 32 des Sprengringes 27 in Eingriff ist, wobei die Rippe 32 als Drehpunkt für den Hebel 33 dient, und ist mit der Druckplatte 23 durch einen Verbindungsbolzen 34 gekoppelt. Der Schaft jedes Verbindungsbolzens 34 verläuft durch ein im Hebel 33 ausgebildetes Loch, und sein Gewindeende greift in eine im Rand 24 ausgebildete Nabe 35 ein. Das radial innere Ende jedes Hebels 33 ist so angeordnet, daß es mit einem Druckentlastungslager zusammenwirkt, welches von der Motorwelle 15 axial wegbewegt werden kann, um die Entkupplungebewegung zu bewirken. Es sind Federbügel 36 vorgesehen^ ws. die radial äußeren Enden der Hebel 33 mit den Rippen in Eingriff zu halten.
Bei Betrieb der vorstehend beschriebenen Kupplung druckt die ringförmige Kupplungsfeder 31 die Druckplatte 23 nor* malerweise auf die Reibfläche 22 des Schwungrades 17 zu und klemmt so die Kupplungstreibscheiben 16 zwischen den getriebenen Kupplungsscheiben 21, der Reibfläche 22 und der Druckplatte 23 fest. Der Drehantrieb von der Motorwelle 15 wird also über die Antriebsanordnung Io auf das Schwungrad 17 und somit auf das getriebene Rad des Motorrades über die Kette übertragen, die mit den Kettenzahnrädern 19 des Schwungrades 17 in Eingriff ist.
Zu» Auskuppeln wird das Druckentlastungslager betätigt und bewegt das radial innere Ende der drei Hebel 33 von der Motorwelle 15 axial weg, wobei die Hebel 33 um die von den Rippen 32 des Sprengringes 27 gebildeten entsprechenden Drehpunkte verschwenkt werden und die Druckplatte 23 gegen die Wirkung der ringförmigen Kupplungsfeder 31 von der Reibfläche
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des Schwungrades 17 axial wegbewegt wird, so daß die Kupplungstrelbecheiben 16 mit den getriebenen Kupplungsscheiben 21, der Druckplatte 23 und der Reibfläche 22 aufier Eingriff gelangen»
Is ist einleuchtend« daß die Anordnung« durch welche der Sprengring 27 federnd in den nach innen offenen Nuten 26 gehalten ist« um als Halterung su dienen« welche die ringförmige Kupplungsfeder 31 axial gegenüber der Druckplatte 23 halt und eine Gegendruekf!Sehe für diese ringförmige Kupplungsfeder 31 bildet« eine solche Halterung ohne Verwendung von Bolzen oder Mieten ermöglicht« die sich lOsen oder bei Betrieb der Kupplung versagen können, und daß der Sprengring 27 ferner in geeigneter Weise einen Drehpunkt zum Verschwenken der Kappluagabetatigungehebel 33 bildet·
Es können sahireiche Abwandlungen oder Verbesserungen der beschriebenen Reibungskupplung vorgesehen sein, ohne dabei vom Umfang der Brfindung abzuweichen« Beispielsweise kann das Schwungrad anstelle der auf dem Umfang in Abstand angeordneten Umfangstelle 2o einen zylindrischen Umfangsteil aufweisen« wobei die radial innere Fische des zylindrischen Uafangsteils axial eingeschnitten ist, um die radialen VorsprOnge der getriebenen Kupplungsseheiben 21 und der Druckplatte 23 aufzunehmen« Der Sprengring 27 kann in einer auf dem Umfang fortlaufenden Mut gehalten sein, die in einem solchen zylindrischen Umfangsteil ausgebildet ist· Darüber hinaus kann das Schwungrad so angeordnet sein« daß es als Antriebsglied statt wie beschrieben als getriebenes Glied dient* Der Sprengring 27 kann stufenförmig ausgebildet sein« so daß die n&her an der Feder 31 liegende radiale Stirnflache konkav ist.
- Io -

Claims (1)

  1. - IO -
    Reibungskupplung mit einen Schwungrad, einer Kupplungsscheibe, einer axial beweglichen Druckplatte, einer ringförmigen Kupplungsfeder und Betätigungshebe!anordnung, die mit der Druckplatte gekoppelt ist, wobei die Kupplungsscheibe sswischen einer Reibfläche des Schwungrades oder eines mit dem Schwungrad verbundenen Drehgliedes und der Druckplatte beim Anwenden einer Axialbelastung auf die Druckplatte durch die ringförmige Kupplungsfeder festklemmbar angeordnet ist, so daß eine Drehbewegung von der Kupplungsscheibe auf das Schwungrad übertragen werden kann, wobei das Schwungrad einen Oafangsteil oder eine Anzahl von auf dem umfang in Abstand angeordneten Omfangsteilen aufweist, der eine oder jeder Umfangsteil so angeordnet ist, daß er axial zu einem Punkt Auf der von der Reibfläche entfernten Seite der Druckplatte verläuft, und eine Innenfläche aufweist, die vom radial Äußeren Umfang der Kupplungsscheibe radial nach außen in Abstand angeordnet ist, und die Betätigungshebelanordnung die Druckplatte axial gegen die Wirkung der ringförmigen Kupplungsfeder bewegen kann, dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Ringglied (27) aus federndem Material auf dem Schwungrad (17) angeordnet ist, und sein radial äußerer Umfang in einer radial nach innen offenen Umfangenut oder einer Reihe von auf dem Umfang angeordneten radial nach innen offenen Nuten (26) gehalten ist, die in der radial inneren Fläche oder den Flächen des Umfangsteils oder der Umfangsteile (2o) ausgebildet ist, und zwei Endabschnitte (28 und 29) aufweist, die auf dem Umfang voneinander in Abstand angeordnet sind, um einen radialen Zwischenraum (3o) zwischen sich zu bestimmen, wobei die ringförmige Kupplungsfeder axial zwischen dem Ringglied (27) und der Druckplatte (23) gehalten ist, so daß das Ringglied (27) für die ringförmige
    Kupplungefeder (31) eine Gegendruckflache bildet, and axiale
    : VorSprünge (32) von einer radialen Stirnfläche des Ring-
    ! gliede.« (27) abstehen vsnn. einen Drehpunkt for die Betitle
    ; gungshebelanordmrvj bilden.
    ' 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1,
    [ dadurch crakennseichnet,
    daß die axialen Vorsprünge (32) von der von der ringförmigen
    Kupplungsfeder (31) entfernten radialen Stirnfläche des Ringgliedes (27) abstehen·
    3. Reibungskupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    das sie eine Mehrscheiben-Reibungskupplung aufweist, bei ' welcher das Drehglied ein Glied aus öt?y*~ Ansahl von mit dem
    Schwungrad (17) gekoppelten gleich --vji.gren Drehgliedern (21) bildet, und bei welcher die Kupplungsscheibe eine Scheibe aus einer Ansahl von miteinander gleichachsig gekoppelten Kupplungsscheiben (16) bildet, wobei die übrigen Kupplungsscheiben «wischen entsprechenden Paaren der übrigen Drehglieder festklemmbar angeordnet sind.
    4· Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß die eine oder jede Kupplungsscheibe (16) mit einer Motor«· antriebswelle (15) koppelbar angeordnet ist, so daft der Antrieb von der Kupplungsacheibe oder den Kupplungsscheiben (16) auf das Schwungrad (17) übertragen werden kann·
    5· Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Druckplatte (23) ringförmig und an ihrer radial inneren Kante mit einem Rand (24) versehen ist, der axial von der Kupplungsscheibe oder den Scheiben (16) abstehlt und von der radial inneren Kante der ringförmigen Kupplungiifeder (31)
    • *-12-
    umgeben ist, die radial zwischen dem axial abstehenden Hand (24) und der radial inneren Fläche oder den Flächen des Umfangsteils oder der Teile (20) des Schwungrades (17) gehalten ist.
    6. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche "> bis 5, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Betätigungshebelanordnung eine Anzahl von auf dem Umfang im Abstand angeordneten Hebeln (55) aufweist, die mit der Druckplatte (25) durch Kopfglieder (54) verbunden sind.
    7. Reibungskupplung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Kopfglied (54) in den axial abstehenden Rand (24) der Druckplatte (25) eingreift.
    8. Reibungskupplung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Kopfglied (54) durch einen entsprechenden Hebel (55) an einer vom Drehpunkt (52) radial nach innen im Abstand liegenden Stelle verläi.ft, und der radial innerste Teil jedes Hebels (55) mit einer Entriegelungsvorrichtung koppelbar ist, welche zum Anwenden einer Entkupplungskraft auf den Hebel (55) in Richtung von der Druckplatte (25) weg angeordnet ist, um die Druckplatte (25) axial gegen die Wirkung der ringförmigen Kupplungsfeder (51) zu bewegen.
    9. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Pederhalterung ein Ringglied (27) aus federndem Material aufweist mit zwei Enden (28 und 29), welche normalerweise auf dem Umfang im Abstand voneinander angeordnet
    -15-
    i-13-
    sind, um zwischen sich einen radialen Zwischenraum (30) zu bestimmen, und mit axialen Vorsprüngen, die vom radial äußeren Umfang des Ringgliedes (27) radial nach innen im Abstand angeordnet sind, wobei das Ringglied (27) in einer radialen Ebene so verformbar ist, daß die beiden Enden (28 and 29) einander genähert werden können, um vorübergehend die radialen Abmessungen des Ringgliedes (27) zu verringern.
    10. Reibungskupplung nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die axialen Vorsprünge von der anderen radialen Stirnfläche des Ringgliedes (27) abstehen.
    11. Reibungskupplung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die axialen Vorsprünge eine Mehrzahl von auf dem Umfang im Abstand angeordneten, gewölbten Rippen (32) aufweisen.
    12. Reibungskupplung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
    daß die axialen Vorsprünge an der radial inneren Kante des Ringgliedes (27) ausgebildet sind.
    13. Reibungskupplung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Ringglied (27) schalenförmig ausgebildet und eine radiale Stirnfläche konkav ist.
DE7039830U Sprengring Reibungskupplung Expired DE7039830U (de)

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DE7039830U true DE7039830U (de) 1900-01-01

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DE7039830U Expired DE7039830U (de) Sprengring Reibungskupplung

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DE (1) DE7039830U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3643072A1 (de) * 1986-12-17 1988-06-30 Fichtel & Sachs Ag Kupplungsanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3643072A1 (de) * 1986-12-17 1988-06-30 Fichtel & Sachs Ag Kupplungsanordnung

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