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DE703972C - Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit - Google Patents

Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit

Info

Publication number
DE703972C
DE703972C DE1936A0079879 DEA0079879D DE703972C DE 703972 C DE703972 C DE 703972C DE 1936A0079879 DE1936A0079879 DE 1936A0079879 DE A0079879 D DEA0079879 D DE A0079879D DE 703972 C DE703972 C DE 703972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electron
deflection
tube
sensitivity
braun
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936A0079879
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Mahl
Dipl-Ing Richard Orthuber
Dr Phil Eberhard Steudel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DE1936A0079879 priority Critical patent/DE703972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703972C publication Critical patent/DE703972C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/58Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
    • H01J29/60Mirrors

Landscapes

  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

  • Braunsche Röhre hoher Ablenkempfindlichkeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre besonders hoher Ablenkempfindlichkeit.
  • Bekanntlich ist , die Empfindlichkeit einer Braunschen Röhre u. a. durch die Länge des Elektronenstrahlweges nach erfolgter Ablenkung bestimmt. Eine Erhöhung der Empfindlichkeit durch Verlängerung des Strahlenweges ist aber bei den Braunschen Röhren üblicher Bauart nicht möglich, da die Röhre dann unerwünscht große Länge aufweisen müßte.
  • Es ist bereits bekannt,, zur Erzielung eines äußerst intensitätsreichen Elektronenbündels mehrere Elektronenquellen im Kreise anzuordnen und durch eine Reflexionseinrichtung die verschiedenen Strahlenbündel in eines zu vereinigen, welches in der Achse des Kreises verläuft: So entsteht zwar ein langer Strahlenweg, der aber deshalb nicht zu dem gewünschten Ziel einer Empfindlichkeitserhöhung führt, weil die Ablenkung erst nach der Bildung des einheitlichen Strahles erfolgen kann. ' Weiterhin ist es bekannt, zur Erzeugung von Fernsehbildern mit kleinen Bildpunkten den Elektronenstrahl wegen seiner Länge mit, Hilfe eines Magnetfeldes so umzubiegen, daß die Länge der Röhre dabei verkleinert werden. kann. Mit dieser bekannten Anordnung wird jedoch keine Steigerung der Ablenkempfindlichkeit des Elektronenstrahles erreicht, da die Ablenkelemente hinter dem den Kathodenstrahl umlenkenden Magnetfeld ,angeordnet sind. Diese Anordnung der Ablenkplatten hinter dem Umlenkelement des Strahles ergibt sich bei der bekannten Anordnung zwangsläufig, da zur Erzielung kleiner Bildpunkte die Abstände zwischen der Kathode und der Blende bzw. den Ablenkplatten groß gewählt werden müssen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Braunsche Röhre, bei der die durch die Strahlumlenkung erzielte größere Strahllänge zu einer Steigerung der Ablenkempfindlichkeit der Röhre ausgenutzt wird.
  • Gemäß der Erfindung sind bei der Braunschen Röhre in den Elektronenstrahlengang hinter mindestens einem. der Ablenkelemente ein oder mehrere Elektronenspiegel eingeschaltet. Die Ablenkung des Strahles erfolgt somit am Anfang 'seiner Bahn, wodurch der wichtige Vorteil einer empfindlichen Ablenksteuerung erreicht wird. Da jeder Spiegel Bezirke aufweist, in denen eine stetige Änderung der Reflexion in Abhängigkeit vom Einfallswinkel auch bei verschiedenem Achsenabstand der Elektronenstrahlen stattfindet, tritt eine Verzerrung der aufgezeichneten Kurven oder Bilder auf dem Leuchtschirm durch die Braunsche Röhre gemäß der Erfindung nicht auf. Bei jeder Reflexion erfährt der Ablenkwinkel dabei eine Verdoppelung, so daß bei kleiner Gesamtlänge des Rohres dennoch mit kleinen Ablenkspannungen oder Strömen große Ablenkungen des Elektronenstrahls auf dem Leuchtschirm der Braunschen Röhre erzielt werden können.
  • Wie allgemein üblich, soll hier unter einem Elektronenspiegel eine solche Anordnung verstanden werden, bei der die Elektronen auf derjenigen Potentialfläche umkehren, an der sie keine Geschwindigkeit senkrecht zur Fläche mehr haben. Es ist also gleichgültig, ob diese Fläche aus Metall nachgebildet ist oder sich als freie, nicht materielle Fläche im Raum ausbildet. Mit einer reflektierenden Platte soll dagegen eine solche Metallplatte, die ja im allgemeinen auch eine Potentialfläche darstellt, bezeichnet werden, auf die die Elektronen mit endlicher Geschwindigkeit auffallen, so daß eine im allgemeinen mit Geschwindigkeitsverlusten verbundene Reflexion an dieser Stelle nur infolge der Anwesenheit der Platte stattfindet.
  • Eine Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung, bei der ein Elektronenspiegel benutzt wird, ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • In Abb. i ist eine Braunsche Röhre i mit einem Strahlerzeugungssystetn 2 dargestellt, in der der Elektronenstrahl in an sich bekannter Weise erzeugt wird. Nach Durchlaufen eines Ablenkelementes 3, das als Ablenkplattenpaar gezeichnet ist, aber ebensogut auch als Ablenkspulenpaar ausgebildet sein kann, werden die Elektronen durch ein Magnetfeld .4, dessen Kraftlinien senkrecht zur Zeichenebene verlaufen, auf einen Elektronenspiegel 5 gelenkt. An Stelle des magnetischen Ablenkfeldes q. können natürlich auch entsprechende elektrische Felder oder eine Kombination solcher Felder Anwendung finden, die unter Umständen eine Ablenkung ohne Fokussierung bewirkt.
  • Bei dem erneuten Durchlauf des Feldes q. in entgegengesetzter Richtung wird der Elektronenstrahl abermals gekrümmt und fällt auf den Leuchtschirm 7. Die Linseneigenschaft des Elektronenspiegels 5 kann dann dazu benutzt werden, um auf dem Leuchtschirm das Elektronenbild eines vor dem Spiegel befindlichen Gegenstandes, beispielsweise der Kathode oder einer Blende des Strahlet`zeugungssyst-ems 2, zu erzeugen. Ein unter Umständen notwendiges zweites Ablenkelem-ent kann entweder in der Nähe des eingezeichneten Elementes 3 oder aber erst hinter dem Spiegel angebracht sein.
  • Nach der Erfindung ist man nicht auf die Anwendung nur eines Spiegels beschränkt. Es kann vielmehr vorteilhaft sein, die Reflexion des Elektronenstrahles durch Anordnungen weiterer Elektronenspiegel an anderen Stellen zu wiederholen. Diese mehrfache Reflexion bedeutet eine Erhöhung der Empfindlichkeit der Braunschen Röhre, ohne daß eine wesentliche Vergrößerung der Anordnung nötig wird.
  • Es können natürlich auch an sich bekannte N achbeschleunigungselernente k# z. B. zwischen Spiegel und Fluoreszenzschirm angebracht oder zusätzliche Abbildungs- und Konzentrierungseinrichtungen vorgesehen sein. Z. B. kann die ganze Röhre i aus Metall oder zumindest in ihrem Innern leitend ausgebildet sein und etwa an Anodenpotential gelegt werden.
  • Eine andere Ausführungsform der Anordnung gemäß der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Hier entspricht der Strahlenverlauf dem eines Prismenfeldstechers, wobei die zueinander parallel verschobenen Elektronenspiegel s und 6 an die Stelle der Prismen treten. Diese Anordnung der Elektronenspiegel bewirkt, daß der Strahl nach Verlassen des zweiten Spiegels dem Strahl vor Auftreffen auf den ersten Spiegel parallel ist.
  • Soll außer der Vergrößerung der Empfindlichkeit auch eine Erhöhung der Lichtstärke erreicht werden, so wird zweckmäßig eine Anordnung unter Benutzung reflektierender Platten verwendet, wie sie in Abb. 3 beispielsweise dargestellt ist. Hier wird ähnlich wie in Abb. i der Elektronenstrahl nach Durchlaufen des Ablenkelementes 3 durch das Magnetfeld q. gekrümmt. Die reflektierende Platte 8 ist aus einem Metall von hoher Sekundärelektronenemission gebildet. Da es sich bei einer Braunschen Röhre, optisch gesprochen, um die Erzielung eines Schattenrisses handelt (auf dem Leuchtschirm soll ein kleiner scharf begrenzter, aber strukturloser Leuchtfleck erscheinen), braucht auf der Platte 8 kein Elektronenbild zu entstehen. Der durch Sekundäremission verstärkte Elektronenfleck auf der Platte 8 wird durch die elektrisch oder elektrisch und magnetisch wirkende Beschleunigungslinse 9 auf dem Leuchtschirm 7 abgebildet. Vorzugsweise erfolgt diese Abbildung unter gleichzeitiger Vergrößerung des Elektronenflecks. Diese Vergrößerung verursacht einerseits eine Erhöhung der Empfindlichkeit, anderseits aber auch eine Vergrößerung des Bildpunktes. Die an sich unerwünschte Vergrößerung des Bildpunktes ist jedoch dann erträglich, wenn durch Verringerung des Durchmessers einer im. Strahlengang angebrachten Blende der Fleck auf der Platte 8 bereits genügend verkleinert worden ist. Die damit verbundene Intensitätsverringerung wird durch die Sekundäremission an der Platte 8 wiederaufgehoben, so däß im ganzen gegenüber einer Anordnung ohne reflektierende Sekundärelektronenplatte ein Gewinnar Intensität erzielt wird.
  • Auch im vorliegenden Fall kann eine weitere Empfindlichkeits- und Intensitätssteigerung durch Anbringung mehrerer reflektierender und verstärkender Platten erreicht werden, wobei es unter Umständen zweckmäßig .sein kann, den gleichen Strahlengang an verschiedenen Stellen durch Spiegel oder reflektierende Platten zu knicken.

Claims (1)

  1. PATLNTANSI'RÜciiR: z. Braunsche Röhre hoher Ablenkempfindlichkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in den Elektronenstrahlengang hinter mindestens einem der Ablenkelemente ein oder mehrere Elektronenspiegel eingeschaltet sind. z. Braunsche Röhre nach Anspruch ,z, dadurch gekennzeichnet, daß allen oder einigen Spiegeln ein zum Strahlengang senkrechtes homogenes Magnetfeld vorgelagert ist. 3. 'Braunsche Röhre nach Anspruch z oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier zueinander parallel verschobener Spiegel. q.. Braunsche Röhre nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Spiegeln elektrische oder magnetische Linsen angeordnet sind.
DE1936A0079879 1936-07-03 1936-07-04 Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit Expired DE703972C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1936A0079879 DE703972C (de) 1936-07-03 1936-07-04 Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2222955X 1936-07-03
DE1936A0079879 DE703972C (de) 1936-07-03 1936-07-04 Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE703972C true DE703972C (de) 1941-03-20

Family

ID=25964702

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936A0079879 Expired DE703972C (de) 1936-07-03 1936-07-04 Braunsche Roehre hoher Ablenkempfindlichkeit

Country Status (1)

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DE (1) DE703972C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217505B (de) * 1960-02-15 1966-05-26 Telefunken Patent Elektronenstrahlroehre mit einem grossflaechigen Leuchtschirm und einer Elektronenspiegelanordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217505B (de) * 1960-02-15 1966-05-26 Telefunken Patent Elektronenstrahlroehre mit einem grossflaechigen Leuchtschirm und einer Elektronenspiegelanordnung

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