[go: up one dir, main page]

DE703687C - Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter - Google Patents

Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter

Info

Publication number
DE703687C
DE703687C DE1938L0095313 DEL0095313D DE703687C DE 703687 C DE703687 C DE 703687C DE 1938L0095313 DE1938L0095313 DE 1938L0095313 DE L0095313 D DEL0095313 D DE L0095313D DE 703687 C DE703687 C DE 703687C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
armature
plate
switch
walled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938L0095313
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Leyhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1938L0095313 priority Critical patent/DE703687C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703687C publication Critical patent/DE703687C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/18Means for extinguishing or suppressing arc
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/74Means for adjusting the conditions under which the device will function to provide protection
    • H01H71/7463Adjusting only the electromagnetic mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer überstromschalter An kleine überstromschalter mit thermischer Überstrom- und elektromagnetischer Kurzschlußauslösung werden als Hauptforderungen in mechanisch-konstruktiver Hinsicht ein gedrängter, einfacher Aufbau, in @elektrischer Beziehung eine höhe Ansprechempfindlichkeit der Auslösespule und ein möglichst rascher Anzug des Ankers gestellt. Bei bekannten Schalteranordnungen ist es bisher nicht gelungen, beiden Forderungen gleichzeitig in befriedigender Weise zu entsprechen. Die Verwendung von Flachmagneten ermöglicht zwar einen besonders einfachen Aufbau von überstromschaltern, sie besaßen jedoch bisher den Nachteil einer verhältnismäßig hohen Trägheit, da die zur Verwendung kommenden Klappanker beim Anzug einen hohen Luftwiderstand zu überwinden haben und ,das Magnetfeld infolge der unvermeidlichen Streuung bei dieser Bauart erheblich geschwächt wird. Bei anderen Anordnungen, die, um die günstigen magnetischen Eigenschaften von Solenoiden auszunutzen, zylindrische Magnetspulen mit Tauchkernen besaßen, wurde eine gedrängte, einfache-Bauweise, namentlich bei mehrpoliger Ausführung, nicht erreicht.
  • Die Erfindung wird nun beiden Ford6rungen, nämlich bei möglichst einfachem Aufbau mittels Flachmagneten eine Ankeranordnung von bestem elektromagnetischem Wirkungsgrad zu erreichen, gerecht und vermeidet die- Nachteile bekannter Anordnungen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß einerseits die gemeinsam, das Blasblech und den Spulenkern bildenden dünnwandigen Platten aus magnetischem. Material (Flachmagnete), andererseits die einarmig wirkenden Auslöseanker, die ebenfalls aus dünnwandigen, magnetischen Platten bestehen, die beweglichen und die festen Eintauchkerne ihrer Magnetspulen darstellen. Es lassen sich durch die sich aus der Eigenart des Aufbaues ergebenden und im nachfolgenden noch näher zu schildernden Vorteile Schalter von besonderer Kleinheit und geringen Erzeugungskosten herstellen, die besonders für die Massenfabrikation geeignet sind.
  • Die Zeichnung zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung an einem dreipoligen Ü berstromschalter, und zwar Abb. i und 2 eine Draufsicht und eine Seitenansicht des Schalters, teilweise im Schnitt, Abb.3 die beiden Teile des Flachmagneten mit aufgeschobener Spule, die letztere im Schnitt.
  • Der aus keramischem Material bestehende Funkenkammerblock i (Abb. i) hat die drei Funkenkammern 2, 2', 2" mit den Kontakten 5, 5', 5". Neben und zwischen den Funkenkammern sitzen die Flachmagnete 3, 3', 3", die mit den Muttern 16, 161, 16" in dem Funkenkammerblock i befestigt sind und auf denen die Magnetspulen 7, 7', 7" sitzen, in welchen die auf der eisernen Achse io gelagerten, als Tauchkerne ausgebildeten Anker 4, 4', 4" spielen. Um letzteres zu ermöglichen, werden die Magnetspulen von den Flachmagneten nur teilweise durchsetzt. Die Achse i o ist ihrerseits gelagert in der am Funkenkammerblock befestigten Metallplatte 9 und der neben der Funkenkammer 2 im Funkenkammerblock sitzenden Eisenplatte B. In den Platten 8 und 9 ist ferner die mit einem. Zeiger 13 versehene Metalleiste i i gelagert, welche mit ihrer oberen Kante die Bewegung der Anker 4, 4', 4" nach unten begrenzt und an deren unteren Kante die Ausleger 12, 12', 12" sitzen, in welche die Ankerrückzugfedern 6, 6', 6" eingehakt sind. Die Leiste i i hat einen Zeiger 13 gegenüber einer Skala 14, dessen Bewegung nach oben durch den Anschlag 15 begrenzt ist.
  • Die Vorrichtung ist in der Ausschaltstellung, und der bewegliche Kontakt 5 (Abb. 2) hat sich von dem festen Kontakt 5a entfernt. Dem freien Ende des Ankers 4 gegenüber befindet sich ein Teil i 9 der im übrigen nicht gezeichneten Auslösemechanik, deren Ausführung ebenso wie die nicht gezeichnete Einschaltvorrichtung beliebig sein kann. Berühren sich in der Einschaltstellung die Kontakte 5 und 5a, so fließt Strom durch die Magnetspule 7, welche versucht, den Anker und Tauchkern 4 in sich hineinzuziehen, welchem die Feder 6 entgegenwirkt. Erst bei Überstrom oder Kurzschluß wird der Anker angezogen und geht in die punktiert gezeichnete Stellung. Dabei schlägt er gegen das Teil i g, wodurch die Auslösung des Schalters herbeigeführt wird. Dann trennen sich die Kontakte 5 und 5a wieder, und die ganze Vorrichtung geht in die Ausschaltstellung zurück. Der entstehende Ausschaltlichtbogen wird in bekannter Weise unter der Wirkung der magnetischen Kraftlinien nach oben abgeblasen.
  • Die Einstellung des Schalters auf den jeweils gewünschten Grenzstrom geschieht durch Verstellung des mit der Leiste i i fest verbundenen Zeigers 13, wodurch die Ankerrückzugfedern 6, 6', 6" mehr oder weniger gespannt werden. Dabei wird bei der dargestellten Vorrichtung gleichzeitig der Abstand der Anker von den Spulen vergrößert oder verringert. Soll der Abstand der Anker von den Spulen gleichbleiben, so erhalten die Anker dort, wo sie auf der Leiste i i aufliegen, einen kreisförmigen Ausschnitt, der dem von der Kante der Leiste i i beschriebenen Kreisbogen gleich ist. Die Leiste i i ist so fest zwischen den Platten 8 und 9 eingeklemmt, daß der Zug der Ankerrückzugfedern ihre Stellung nicht verändern kann.
  • Die Ankerrückzugfedern 6, 6', 6" werden bei noch so gleichmäßiger Fabrikation immer kleine Unterschiede aufweisen. Um diese auszugleichen, sind die Federn an Auslegern 12, 12', 12" befestigt, welche jeder für sich abgebogen werden können, um den Unterschied unter den Federn auszugleichen.
  • Wie aus Abb. 3 hervorgeht, sind die beiden Teile der Flachmagnete, Kern und Blasblech 3 und Anker und Tauchkern 4 glatte Stanzteile von einfachen Formen. Das Teil 3 hat zwei mit Gewinde versehene Zapfen 17, welche unter Verwendung der Muttern i 6 zum Befestigen der Magnete in dem Funkenkammerblock i dienen. In gleicher Weise ist die Platte 8 in dem Funkenkammerblock befestigt (Abb. i). Die Platte 8 ist aus Eisen hergestellt und mit dem Anker 4 magnetisch verbunden, so daß auch die Funkenkammer 2 von dem durch die Spule 7 erzeugten Magnetfeld durchsetzt ist. Die Achse io stellt auch die magnetische Verbindung zwischen den anderen Magnetsystemen her, so daß die drei Funkenkammern mit den Kontakten für je einen Pol zwischen drei untereinander verbundenen Hufeisenmagneten liegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer überstromschalter mit je einem auf jeder Seite der Unterbrechungsstelle bzw. -stellen liegenden Blasblech und Spulenkern, von denen das Blasblech den Fuß und der Spulenkern den Steg einer gemeinsamen dünnwandigen Platte aus magnetischem Material (Flachmagnet) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die einarmig auf einer Drehwelle (i o) befestigten Auslöseanker (4) ebenfalls aus dünnwandigen magnetischen Platten bestehen, die mit den das Blasblech und den Spulenkern bildenden magnetischen Platten (3) die beweglichen und die festen Eintauchkerne ihrer Magnetspulen (7) darstellen.
  2. 2. Überstromschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß die Einstellung der Auslöseanker (.4) durch eine um ihre Längsachse drehbare Leiste (i i ) erfolgt, die über an ihrer unteren Längskante sitzende Ausleger (12) mit dem einen Ende der Ankerrückzugfedern (6) verbunden' sind.
DE1938L0095313 1938-08-03 1938-08-03 Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter Expired DE703687C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938L0095313 DE703687C (de) 1938-08-03 1938-08-03 Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938L0095313 DE703687C (de) 1938-08-03 1938-08-03 Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE703687C true DE703687C (de) 1941-03-14

Family

ID=7288084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938L0095313 Expired DE703687C (de) 1938-08-03 1938-08-03 Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE703687C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2632901A1 (de) Motoranlasser
DE1513442B2 (de) Ueberstromschalter fuer niederspannung
DE3339399A1 (de) Selbstschalter mit lichtbogenblasfeld
DE740851C (de) Elektrischer Schnellschalter
DE703687C (de) Ein- oder mehrpoliger elektromagnetischer UEberstromschalter
DE3640971C2 (de)
DE1463282B2 (de) Elektromagnetische ausloesevorrichtung
DE1538466B2 (de) Ein oder mehrpoliger durckknopfbetaetigter ueberstrom schalter
DE2138381C3 (de) Schutzschalter, insbesondere Leitungsschutzschalter
DE3619240A1 (de) Leitungsschutzschalter mit einer eine blaseinrichtung bildenden kontaktanordnung
DE849266C (de) Elektrischer Schalter mit Kurzschlussausloesung
DE1463202B1 (de) Mehrpoliger druckknopfbetaetigter ueberstromschalter
DE519462C (de) Elektromagnetischer UEberstrom-Selbstausschalter mit durch einen Kipphebel betaetigtem Schaltkontakt
DE457673C (de) Selbsttaetiger Hoechststromschalter, dessen arbeitende Teile zwischen zwei parallelen Platten angeordnet sind
DE650054C (de) Mehrpoliger Schuetzenschalter mit und ohne Verriegelung des Ankers des Schaltmagnets, insbesondere Motorschutz-OElschuetzenschalter
DE2445632A1 (de) Elektrischer ueberlastschalter
DE584716C (de) Elektromagnetischer UEberstromschalter
DE738077C (de) Elektromagnetischer UEberstromausloeser
DE687151C (de) Kleinselbstschalter mit Klinkenfreiausloesung in Sockelform
DE593630C (de) Elektromagnetischer Schalter
DE750067C (de) Mehrpoliges UEberstromschuetz
CH161679A (de) Uberstromschalter für Gleichstrom.
DE1463121C (de) Druckknopfbetatigter Uberstromschalter fur hohe Nennstrome mit thermischer und elektromagnetischer Auslosung
DE842810C (de) Kleinselbstschalter in Sockelform
DE683636C (de) Kleinschuetz