DE7031761U - Verkaufseinrichtung für ein Warensortiment - Google Patents
Verkaufseinrichtung für ein WarensortimentInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F7/00—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
- A47F7/16—Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
-
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Description
PATENTANWÄLTE
dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G. Dan ν en berg
DR. V. SCHMIED-KOWARZIK · DR. P. WE I N HOLD · DR. D. G UDEL
6 FRANKFURT Alvi MAIN
Da/Kt
24.8.1970
24.8.1970
Ackermann-Göggingen Aktiengesellschaft München
Verkaufseinrichtung für ein Warensor4^ tent
Die Erfindung betrifft eine Verkaufseinrichtung für ein Warensortiment mit einem Vorräte der- eirmeinen Artikel
kolonnenweise aufnehmenden Behälter, auf dessen Frontseite der jeweils vorderste Artikel jscLsr Kolonne herausnehmbar
zur Schau gestellt und automatisch durch den nachfolgenden Artikel der gleichen Kolonne ersetzbar ist.
Derartige Verkaufseinrichtungen sind bekannt und in der
Regel zum Aufstellen und/oder Aufhängen ausgebildet. Die äußere Form solcher bekannten Einrichtungen ist in der
Regel quaderförmig oder auch mit trapezförmigem Querschnitt, derart, daß die Frontseite vertikal, horizontal oder unter
einem Winkel geneigt sich darbietet, wobei gelegentlich auch schon vertikale und geneigte Flächen kombiniert
wurden.
Da die Frontseiten eine erhebliche Ausdehnung haben, der Blick des Betrachters jedoch geradlinig auf diese Fläche
trifft, liegen zwangsläufig nicht sämtliche Bereiche dieser Fläche gleichmäßig gut überschaubar im Blickfeld
des Betrachters, und es besteht außerdem der Nachteil,
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daß diejenigen Gegenstände oder Artikel im unteren Bereich mehr und mehr durch eingebaute Arretierungen an der Vorderseite
verdeckt werden, die in der Regel als Federzunger; ausgebildet sind, um ein unbeabsichtigtes Herausfallen der
vordersten Artikel jeder Reihe zu verhindern, aber ein leichtes Herausnehmen gestatten. Wegen dieser Sichtbehinderung
muß der sich bedienende Kunde oder die Verkäuferin sich notwendigerweise bücken oder aber weit genug von der
Frontseite zurücktreten, um sämtliche zur Schau gestellte Gegenstände und beispielsweise bei Garnrollen die in sehr
feiner Abstufung dargebotenen Farben gut erkennen und sich entsprechend bedienen zu können.
Um diesen Nachteil bekannter Verkaufseinrichtungen zu beheben, sieht die Erfindung vor, daß der die vordersten
Artikel jeder Kolonne zeigende Teil der Frontseite von oben nach unten konkav auf den Beschauer zu gewölbt ist.
Durch die konkave Wölbung ergibt sich die Möglichkeit, sämtliche an der Frontseite zur Schau stehenden Artikel dem
Betrachter unter dem gleichen Blickwinkel von oben nach unten oder umgekehrt darzubieten. Es entfällt daher auch
die Notwendigkeit, für einen Überblick zurückzutreten, was unter beengten Raumverhältnissen mancher Geschäftsräume von
entscheidender Bedeutung ist. Die neue Art der Warendarbietung gemäß der Erfindung ist von ganz besonderer Bedeutung
bei Gegenständen, deren Farbe ohne Behinderung durch Einbauteile, wie Haltevorrichtung u.dgl., und ohne Einfluß
durch unterschiedlichen Lichteinfall für das Auge des Betrachters leicht und unverfälscht erkennbar sein müssen.
Hinzu kommt als weiterer Vorteil, daß die gemäß der Erfindung konkav gewölbte Frontseite einen ausgezeichneten
optischen Effekt ergibt und damit eine nach der Erfindung ausgebildete Verkaufseinrichtungaattraktiver als die
bisher bekannten derartigen Einrichtungen gestaltet.
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Da die bereits erwähnten Haltevorrichtungen in der Regel seitlich an den einzelnen Gegenständen angreifen, wird
tr&isüfi e*r>»r· ya&vr>v7Ti!?-*-!zn AijsfnVi-rnnsrH-foysH df* τ· V.rfinduns vccrere—
sehen, daß die einzelnen Kolonnen aufnehmende Schächte in
wesentlichen horizontal bzw. zur Horizontalen nur leicht geneigt, nämlich radial zur gewölbten Frontseite verlaufend,
angeordnet sind. Dadurch lastet nicht das Gewicht der ganzen Kolonne auf dem vordersten Artikel einer ,jeden, sondern es
kann mit einem leichten Federdruck der automatische Vorschub so erzielt werden, daß nur eine Halterung erforderlich ist,
welche die Sicht nur minimal behindert.
Weiter können besonders zweckmäßig in solchen Kolonnen längliche Artikel, insbesondere Nähgarnrollen, hochkant hintereinander
angeordnet sein, so daß die Halterungen nicht von oben, das Blickfeld beschränkend, sondern von der Seite
anbringbar sind.
Insbesondere bei leichten Gegenständen kann es jedoch auch
vorteilhaft sein, die die einzelnen Kolonnen aufnehmenden Schächte annähernd senkrecht, d.h. von hinten nach vorn, also
zur Frontseite hin, abwärts geneigt anzuordnen. Dies ergibt den Vorteil, daß unter Verzicht auf eine Federbelastung in
an sich bekannter Weise der Vorschub durch Schwerkraftwirkung erfolgt.
Zwei bevorzugte Ausfiihrungsformen der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert,
und zwar zeigen:
Fig. 1 perspektivisch eine Vorderansicht einer Verkaufseinrichtung
nach der Erfindung für Nähgarnrollen;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
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Fig. "5 einen Schnitt nach Linie IH-III der Fig 2;
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform einer Verkaufseinrichtung
nach der Erfindung; und
Fig. 5 einen vertikalen Teilschnitt durch die Ausführung nach Fig. 4.
Im ersten Ausführungsbeispiel der Verkaufseinrichtung nach der Erfindung gemäß Fig. 1-3 ist die im wesentlichen
kastenförmige Verkaufseinrichtung gezeigt, in welcher Garnrollen 1 zur Ansicht und Entnahme bereitgestellt sind.
Die Frontseite der Verkaufseinrichtung setzt sich aus drei Abschnitten zusammen, nämlich einem oberen Abschnitt 6 mit
im wesentlichen senkrechter Fläche, einem unteren Abschnitt 7, welcher weiter vorn liegt als der obere Abschnitt 6 und
gleichfalls im wesentlichen senkrecht verläuft, und dem die beiden Abschnitte 6 und 7 verbindenden Hauptteil 8, welcher
erfindungsgemäß konkav gewölbt ist, so daß sich dem Betrachter sämtliche Garnrollen 1 praktisch senkrecht zur Blickrichtung
und damit frei von Reflexen darbieten. Es ist einzusehen, faß auf diese Weise die Farben der einzelnen Artikel
bzw. Garnrollen 1 nicht durch ungünstigen Lichteinfall unterschiedlich beeinträchtigt werden können und daher auch geringfügige
Abweichungen der einzelnen Farbschattierungen genau erkennbar sind.
Zugleich läßt insbesondere Fig. 1 erkennen, daß eine erfindungsgemäß
ausgebildete Verkaufseinrichtung eine äußerst ansprechende und moderne Form hat, die geeignet ist, den
Gebrauchszweck, nämlich die Anregung zum Kauf, zu fördern.
Jeder in Fig. 1 sichtbare Artikel 1 stellt das vorderste
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Exemplar jeweils einer nach hinten in das Innere des kastenförmigen
Behälters gerichteten Kolonne dar, die in bekannter Weise mit Mitteln versehen ist, um nach Entnahme des vordersten
Artikels für einen automatischen Nachschub des nächstfolgenden aus der gleichen Kolonne zu sorgen. Die einzelnen
Kolonnen sind in Fig. 2 mit 3 bezeichnet, und für die einzelnen Kolonnen 3 sind jeweils von Seitenwänden 4 sowie
oberen und unteren Wänden 2 begrenzte sowie dem Format der Artikel 1 angepaßte Schächte 5 vorgesehen. Wie die Zeichnung
zeigt, verlaufen diese Schächte 5 im wesentlichen horizontal bzw. mit leichter Neigung zur Horizontalen derart, daß die
Schächte radial zur Wölbung des Abschnitts β der Frontseite liegen.
Als Mittel für den automatischen Vorschub der Kolonnen sind beim Ausführungsbeispiei Federn 9 vorgesehen, die sich gege:a
eine ortsfeste Platte 10 und eine vorschiebbare Platte 1O1
abstützen. An den Seitenwänden 4 angebrachte Federn der Haltezungen 11 dienen in an sich bekannter Weise zum Zurückhalten
des vordersten Artikels 1 jeder Kolonne, gestatten jedoch eine einfache Entnahme entgegen der Federwirkung.
Die Abschnitte 6 und 7 der Frontseite können praktisch beliebig ausgeführt sein und eignen sich zur Aufnahme von
Werbetaxten od. dgl.. Außerdem sind zwischen den reihenwel je
angebrachten Kolonnen der Artikel 1 freibleibende Leisten 8* des gewölbten Abschnitts 8 der Frontseite zur Aufnahme von
Nummern oder sonstigen Bezeichnungen der Artikel in den einzelnen Kolonnen vorgesehen.
Es ist ersichtlich, daß die Federn 9 nur für einen sehr geringen Vorschub der Artikel 1 bemessen zu sein brauchen,
so daß auch die Haltevorrichtungen 11 leicht und klein gehalten werden können. Dadurch und durch die aufrecht
stehende Anordnung der Artikel 1 im gewölbten Teil 8 der
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Frontscheibe erhält der Betrauter einen ausgezeichneten
Überblick über sämtliche Waran» ot.e erst zurücktreten oder
sich bücken zu müssen, um einzelne Bereiche der Frontseite besser erkennen zu können.
Im zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4-5 ist eine
Variante einer Verkaufseinrichtung nach der Erfindung gezeigt. Hier ist eine schmalere Form mit waagerechter Lage der Artikel
1 gewählt. Die Frontseite setzt sich wiederum aus einem oberen Abschnitt 12, einem unteren Abschnitt 14 und zwischen diesen
* beiden, im wesentlichen senkrechten Abschnitten einem Hauptabschnitt
16 zusammen, der gemäß der Erfindung konkav gewölbt ausgebildet ist·
Die Vorteile sind im wesentlichen analog denen des ersten Ausführungsbeispiels, wobei jedoch - wie aus Fig. 5 zu entnehmen
ist - die Schächte 15 für die einzelnen Kolonnen 13 von Garnrollen 1 zur Frontseite hin abwärts geneigt angeordnet
sind. Dies besagt, daß Federn nicht erforderlich sind, sondern die einzelnen Rollen 1 unter der Wirkung der Schwerkraft
nach vorn gleiten, wo die jeweils vordere Rolle durch einen einfachen Anschlag 17 ass Herausfalien gehindert, jedoch
durch leichtes Anheben ohne weiteres entnehmbayrist. Der Neigungswinkel der Schächte 15 ist nicht entscheidend, da
diese z.B. auch steiler angeordnet sein könnten. Als bevorzugt wird jedoch die gezeigte Anordnung insofern angesehen,
als bei geneigten Schächten gemäß Fig. 5 längliche Artikel, wie Garnrollen 1, zweckmäßig waagerecht angeordnet werden.
Natürlich ist die Erfindung nicht an Einzelheiten der beispielsweise
gezeigten AusfUhrungsformen gebunden. Auch eignet sich eine Verkaufseinrichtung nach der Erfindung für
eine ganze Anzahl von Artikeln anstelle der beispielsweise gezeigten Garnrollen. Die Verwendung 1st auch nicht auf
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längliche oder gar rollenformige Gegenstände "beschränkt ä
zumal für den Fachmann ohne weiteres erkenpc'i* ist, daS die
erfindungsgemäße konkav gewölbte Ausführung der Frontseite einer Verkaufseinrichtung für die verschiedensten, serienweise
darzubietenden Gegenstände mit den gleichen Vorteilen verwendbar und in analoger Weise in Anpassung an die jeweilige
Ware ausführbar ist.
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Claims (5)
1. Verkaufseinrichtung für &in Warensortiment mit einem
Vorräte der einzelnen Artikel kolonnenweise aufnehmenden Behälter, auf dessen Frontseite der jeweils vorderste
Artikel jeder Kolonne herausnehmbar zur Schau gestellt und automatisch durch den nachfolgenden Artikel der
gleichen Kolonne ersetzbar ist, dadurch gekennzeichnet« daß der die vordersten Artikel (1) jeder Kolonne (3i 13)
zeigende Teil (8; 16) der Frontseite von oben nach unten konkav, auf den Beschauer zu gewölbt ist·
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die die einzelnen Kolonnen (3) aufnehmenden Schächte (5) im wesentlichen horizontsJ-, bzw. radial zur Wölbung der
Frontseite (8; 16) verlaufend, angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schächte (5) für Kolonnen länglicher Artikel, insbesondere Nähgarnrollen (1), in einer Stellung hochkant
hintereinander ausgebildet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Kolonnen (13) aufnehmenden Schächte (15)
von hinten nach vorn, d.h. zur Frontseite (14) hin, abwärts geneigt angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schächte (15) zur Aufnahme länglicher Artikel (1) in
horizontaler Lage ausgebildet sind.
703176112.11.70
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH704300 | 1970-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7031761U true DE7031761U (de) | 1970-11-12 |
Family
ID=34140489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7031761U Expired DE7031761U (de) | 1970-06-26 | 1970-08-25 | Verkaufseinrichtung für ein Warensortiment |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7031761U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3019463A1 (de) * | 1980-05-21 | 1981-11-26 | Müller-Brot, GmbH, 8000 München | Verkaufsvorrichtung |
-
1970
- 1970-08-25 DE DE7031761U patent/DE7031761U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3019463A1 (de) * | 1980-05-21 | 1981-11-26 | Müller-Brot, GmbH, 8000 München | Verkaufsvorrichtung |
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