DE7029694U - Oberleintuch. - Google Patents
Oberleintuch.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
- A47G9/02—Bed linen; Blankets; Counterpanes
- A47G9/0238—Bed linen
Landscapes
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
Bielefelder Textilwerke GmbH, 4öoo Bielefeld
"Oberleintuch"
Die Neuerung bezieht sich auf ein teilweise auch als Einschlaglaken
bezeichnetes Oberleintuch für Schlafdecken, mit mindestens am überschlagteil vorgesehenem Ornament.
Bei den bisher in verschiedenen Ausführungen bekannten Oberleintüchern
mit Ornament ist das Ornament nachträglich aufgestickt oder als Webbordüre erstellt und aufgenäht.
Eine derartige Herstellung~1st verhältnismässig umständlich,
kostenaufwendig und somit nachteilig.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein verbessertes Oberleintuch mit Ornament zu schaffen.
Qemäss der Neuerung ist ein Oberleintuch für Schlafdecken,
mit mindestens am Überschlagteil vorgesehenem Ornament dadurch gekennzeichnet, dass das Ornament im Tuch eingewebt und somit
Bestandteil des Weberzeugnisses ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Ornament als Webbordüre in einem Seitenbereich einer Gewebebahn erstellt
und verläuft beim Fertigerzeugnis in der Tuchbreite - die Gewebekettfäden liegen dabei in der Tuchbreite und die Gewebeschussfäden
in der Tuchlänge.
Ein derartiges Oberleintuch ist aufgrund der eingewebten Ornamente,
die vorzugsweise reliefartig ausgeführt sind, äu3serst kostensparend herstellbar, da es keiner umständlichen Nachbearbeitung
eines fertigen Oberleintuches ( Überschlaglakens) bedarf. Ausserdem ist zur Bildung eines derartigen Oberleintuches
lediglich ein Ablängen eines Gewebestückes und ein Besäumen der Schnittränder, ggf. auch aller Ränder, erforderlich.
Weitere Merkmale der Neuerung ergeben sich aus den anderen Unteransprüchen
.
Der Gegenstand der Neuerung erstreckt sich nicht nur auf die Merkaale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren Kombination.
-3 -
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung
dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines neuerungsgemässen
Oberleintuches mit umgelegtem überschlagteil,
Fig. 2 eine Draufsicht auf dasselbe, ungefaltete Oberleintuch,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Saum desselben Oberleintuches.
Ein neuerungsgemässes Oberleintuch Io ist als Weberzeugnis
in seinem Uberschlagteil loa mit mindestens einem Ornament
gefertigt.
Bei diesem Oberleintuch Io verlaufen die Kettfäden 12 in Querrichtung,
d.h. in der Breite des Tuches und die Schussfäden 13 in der Tuchlänge. Aufgrund einer derartigen Gewebeausbildung
ist in einfacher Weise ein rationelles Herstellen gegeben, da der in der Gewebebahn an einer Seite liegende 0rnamenten3treifen
11 mit durchgehendem und/oder unterbrochenem Ornament bei den verschiedensten Breiten stets richtig platziert ist.
Für die Herstellung eines neuerungsgemässen Oberleintuches Io braucht lediglich entsprechend der geforderten Oberleintuchbreite
( zuzügl. Besäumungszuschlag ) ein Gewebestück von der in der Gewebebreite der Oberleintuchlänge entsprechenden Gewebe-
_ J4 _
bahn abgelängt und dann mindestens die Schnittkanten besäumt werden. Dadurch können die verschiedensten Breiten von Oberleintüchern
kontinuierlich von ein- und derselben Gewebebahn erstellt werden, was für die Fertigung äusserst vorteilhaft ist.
Das Ornament 11 kann in verschiedensten Gewebebindungen im flächigen und/ oder reliefartigen Muster sowie ein- oder mehrfarbig
ausgeführt sein. Es besteht auch die Möglichkeit, durch Fortlassen von Kettfäden einen hohlsaumartigen Lochstreifen als
Ornament einzuweben.
Um die Umleglinie Ik für das Umlegen des kopfseitigen überschli-gteiles
zu kennzeichnen, kann das Oberleintuchgewebe mit einer entsprechenden Markierung, wie Kennfaden ( Kennfäden ),
Ornamsntenstreifen od.dgl. ausgestattet sein.
Da bei dem neuerungsgemässen Oberleintuch die kopf- und fussseitigen
Ränder von den Gewebesalbändern gebildet sind, kann an diesen Enden ein Besäumen entfallen - in bevorzugter Weise
ist das Oberleintuch Io jedoch mit Längssäumen 15 und Quersäumen 16 ( somit allseitig ) besäumt.
Die nach Fig. 3 ausgefertigte Besäumung kann natürlich an allen vier Tuchkanten vorgesehen sein.
Mindestens der fuss-seitige Quersaum ist - wie aus der Fig. 3
zu ersehen - als Rutschbremse ausgebildet. Hierzu ist der Geweberand eingerollt ( zu einer Dreischichtlage nach innen umgelegt
) und im grösseren Abstand zu dem Rand eines doppelwandigen, abklappbaren Laschenteiles 17 mittels einer Naht 18 vernäht.
Diese Naht 18 kann als ein- oder mehrreihige Ziersteppnaht ausgeführt sein. Das doppelwandige Laschenteil 17 wirkt bei Zug am Oberleintuch
als Bremse, legt sich dabei um und bildet einen Bremswiderstand.
Neben der wirtschaftlichen Herstellung des Oberleintuches
mit eingewebtem Ornament ist al?? besonderer Vorteil dieser
Ausführung die Langlebigkeit aaa ei- Bestandteil des Gewebes
bildenden Ornamentes anzus ?n.
Das Oberleintuch kann aus Leinen,Halbleinen, Baumwolle,
Kunststoffasern und/oder Gemischen aus vorgenannten Fasern gewebt sein.
Claims (9)
1. Ooerleintuch für Schlafdecken, mit mindestens am überschlagteil
vorgesehenem Ornament, dadurch gekennzeichnet, dass das Ornament von mindestens einem Teilbereich de3
Tuchgewebes gebildet ist.
2. Oberleintuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Ornament ( 11 ) als Webbordüre einstückig mit dem Tuchgewebe in dessen einem Seitenbereich erstellt ist
und beim Fertigerzeugnis in der Tuchbreite verläuft.
3. Oberleintuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gewebe-Kettfäden (12) in der Tuchbreite und die Gewebe-Schussfäden (13) in der Tuchlänge verlaufen.
Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Tuch-Querkanten von den Gewebe-Salbändern gebildet sind.
5. Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Umleglinie ( I1O für das überschlagteil
( loa) im Gewebe durch mindestens einen auffallenden, andersartigen
Kettfaden markiert ist.
6. Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das Tuch ( Io ) allseitig ( rundum ) besäumt ist
7. Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Ornament ( 11 ) reliefartig eingewebt
ist.
8. Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn-
»ichnet, dass als Ornament eine hohlsauroartige L«chreihe
eingewebt ist.
9. Oberleintuch nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens der fuss-seitige Saum als Rutschbremse ausgeführt und dabei mit einem abklappbaren, vorzugsweise
doppeIwandigen Laschenteil ( 17 ) ausgestattet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707029694 DE7029694U (de) | 1970-08-07 | 1970-08-07 | Oberleintuch. |
| FR7128398A FR2103903A5 (de) | 1970-08-07 | 1971-08-03 | |
| BE770869A BE770869A (fr) | 1970-08-07 | 1971-08-03 | Drap de lit de dessus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707029694 DE7029694U (de) | 1970-08-07 | 1970-08-07 | Oberleintuch. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7029694U true DE7029694U (de) | 1971-03-18 |
Family
ID=6613569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707029694 Expired DE7029694U (de) | 1970-08-07 | 1970-08-07 | Oberleintuch. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE770869A (de) |
| DE (1) | DE7029694U (de) |
| FR (1) | FR2103903A5 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8230537B2 (en) * | 2009-07-24 | 2012-07-31 | Standard Textile Co., Inc. | Bedding top cover with simulated bed scarf |
-
1970
- 1970-08-07 DE DE19707029694 patent/DE7029694U/de not_active Expired
-
1971
- 1971-08-03 FR FR7128398A patent/FR2103903A5/fr not_active Expired
- 1971-08-03 BE BE770869A patent/BE770869A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2103903A5 (de) | 1972-04-14 |
| BE770869A (fr) | 1971-12-16 |
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