DE7024573U - Kassette fuer einen kinematographischen film mit einer loesbaren freilaufkupplung fuer die aufwickelspule und kamera fuer diese kassette - Google Patents
Kassette fuer einen kinematographischen film mit einer loesbaren freilaufkupplung fuer die aufwickelspule und kamera fuer diese kassetteInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DR.-INC. WOLFF, H. BARTELS
DR. BRANDES, DR.-ING. HELD
STUTTGART 1 25.Juni 1970
lANGE STRASSE 51
TELEX. 0722312
Reg.-Nr. 122 541-7508 kdk
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Kassette für einen kinematographischen Film mit einer lösbaren Freilaufkupplung für die Aufv/ickelspule und
Kamera für diese Kassette
Die Erfindung betrifft eine Kassette für einen kinematographischen
Film, ceren Gehäuse zv/ei sich in axialer Richtung deckende und durch eine Trennwand voneinander getrennte
Kammern aufweist, nämlich eine Vorratskammer und eine Aufwickelkammer, die durch eine an einer Belichtungsöffnung
vorbeiführende Führung für den Film verbunden sind, dessen Vorratswickel in der Vorratskammer angeordnet ist
und für den in der Aufwickelkammer eine Aufwickelspule um eine Achse drehbar gelagert ist, mit der die drehbare Hälfte
einer Freilaufkupplung axial verschiebbar verbunden
ist, die eine Anschlagfläche für ein äußeres Betätigungsglied aufweist, das dazu dient, durch eine in der Seitenwand
der Aufwickelkammer vorgesehene Antriebsöffnung für den Spulenantrieb in die Aufwickelkammer einzugreifen und
XB
die drctiba Hälfte der Freilaufkupplung gegen eine Rückstellkraft
aus einer kuppelnden Stellung in eine nichtkuppelnde Stellung zu verschieben.
Die bekannten und handelsüblichen Kassetten der oben genannten Art weisen eine Freilaufkupplung für die Aufwickelspule
auf. Diese Freilaufkupplung der bekannten Kassetten
hat jedoch keine axial verschiebbare Hälfte und kann dalier nicht
/entkuppelt werden. Eine solche bekannte Kassette ist z.B. in der US-Patentschrift 3 208 686 beschrieben. Bei diesen bekannten Kassetten wird bei der Herstellung der Vorratswickel des Filmes auf einen mit dem Kassettengehäuse fest verbundenen Dorn aufgesetzt. Das freie Ende des Filmes wird dann durch die Führung an der Belichtungsöffnung vorbei in die Aufwickelkammer geführt und dort mit der Aufwickelspuie verbunden. Nachdem die Kassette so mit einem unbelichteten Film geladen ist, wird das Gehäuse geschlossen und versiegelt.
/entkuppelt werden. Eine solche bekannte Kassette ist z.B. in der US-Patentschrift 3 208 686 beschrieben. Bei diesen bekannten Kassetten wird bei der Herstellung der Vorratswickel des Filmes auf einen mit dem Kassettengehäuse fest verbundenen Dorn aufgesetzt. Das freie Ende des Filmes wird dann durch die Führung an der Belichtungsöffnung vorbei in die Aufwickelkammer geführt und dort mit der Aufwickelspuie verbunden. Nachdem die Kassette so mit einem unbelichteten Film geladen ist, wird das Gehäuse geschlossen und versiegelt.
Wenn der Film in einer solchen bekannten und handelsüblichen Kassette belichtet v/erden soll, wird die Kassette
in eine Laufbildkamera eingesetzt, die eine Aufnahme für
die Kassette aufweist. Ein Fortschaltmechanismus der Kamera greift während des Filmens in die Filmperforation ein
und zieht den Film schrittweise von der Vorratsspule ab und schiebt ihn nach der Belichtung durch die Belichtungsöffnung zu der Aufwickelspule. Beim Einsetzen der Kaseette
in die Kamera wird gleichzeitig ein Aufwickelantrieb der r Kamera mit der Aufwickelspule gekuppelt, um diese anzutreiben
und dadurch den belichteten Film auf der Aufwickelspule aufzuwickeln.
Es ist üblich, Kassetten dieser Art mit einer Einrichtung zu versehen, die das Abschnurren des auf der Aufwickeispule
aufgewickelten Filmes vermeiden. Unter "Abschnurren" wird hierbei die Erscheinung verstanden, daß ein Filmwickel
sich infolge der Biegespannung des aufgewickelten Filmes ' wieder aufrollt. Bei den meisten handelsüblichen Kassetten
dieser Art wird das "Abschnurren" durch eine Freilaufkupplung vermieden, die verhindert, daß die Aufwickelspule
sich zurückdrehen kann, so daß der auf der Aufwickelspule C aufgewickelte Film nicht abgewickelt werden kann. Die bekannten
Freilaufkupplungen bestehen oft aus einer im Kassettengehäuse nicht drehbar aber senkrecht zur Drehachse der
Aufwickelspule verschiebbaren Rastenscheibe, mit deren Rastehzähnen
an der Aufwickelspule vorgesehene Zähne zusammenwirken. Diese Freilaufkupplungen haben jedoch den Nachteil,
daß sie ein Abspulen des Filmes zum Herstellen von Überblendungen oder zum Herausnehmen des belichteten Filmes
durch die Belichtur.gsöffnung der Kassette verhindern.
Um Überblendungen mit den handelsüblichen Kassetten zu
ermöglichen, sind manche Kameras mit Einrichtungen versehen,
-A-
die es ermöglichen, eine bestimmte Anzahl von Bildfeldern
des Filmes an der Belichtungsöffnung vorbeizuschieben, während die Belichtungsöffnung verringert und der Aufwikkelantrieb
für die Aufwickelspule ausgeschaltet ist. Der so belichtete Film v/ird lose in der Aufwickelkamitier gespeichert.
Die Kamera kann dann in entgegengesetzter Richtung angetrieben werden, um in einer zweiten Belichtungsreihe den vorher schwac1 belichteten Film erneut zur Erzeugung
von Überblendungen zu belichten. Die sich hierbei ergebenden Schwierigkeiten bestehen darin, daß innerhalb
der Aufwickelkamiaer zur Aufnahme des vorbelichteten Filmteiles
ohr diesen aufzuwickelngenügend Raum vorhanden
sein muß. V'enn jedoch fast der ganze Film belichtet worden
ist, ist der verbleibende restliche Raum in der Aufwickelkammer sehr klein, um einen nicht aufzuwickelnden Film aufzunehmen,
so daß ein Versuch, Überblendungen nahe am Ende des Filmes zu erzeugen., oft zu einem Zusammenquetschen
des Filmes in der Vorratskammer führen -kam.
Nach einem älteran, nicht zum Stand der Technik gehörenden
Vorschlag ist daher die mit der Aufwickelspule drehbare Hälfte der Freilaufkupplung axial verschiebbar angeordnet
und weist eine Anschlagfläche für ein äußeres Betätigungsglied auf, das dazu dient, durch die in der Seitenwand der
Aiifwickelkammer vorgesehene Antriebsöffnung für den Spulenantrieb
in die Aufwickelkammer einzugreifen und die drehbare Hälfte der Freilaufkupplung gegen die Rückstellkraft aus
der kuppelnden Stellung in eine nichtkuppelnde Stellung zu verschieben. Nach diesem älteren Vorschlag ist als
Betätigungsglied an der Kamera die kamerasei bige Kupplungshälfte für den Aufwickelantrieb vorgesehen, die in einem
Abstand von der Drehachse der Aufwickelspule an der Anschlagfläche derselben angreift. Dies ist aber für das Herauszie-
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hen ues belichteten Filir.es αυ ii a^e Belichtungsöffnung
von Nachteil, benutzt nan nänl.icb zu diesem Zweck ein
festes äußeres Eetätigu-igsglied, dann liegt dieses mit
Druck an der Anschlagfläche an, wodurch eine Bremskraft
verursacht wird, die unter Umständen zum Reißen des Filmes führen kann und außerdem eine Abnutzung der aneinanderliegenden
Flächen bewirkt. Wird aber als Betätigungsglied ein drehbar gelagertes Glied benutzt, dann ergibt
sich dadurch wieder ein verhältnismäßig kostspieliger Vorrichtungsaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Kassette für einen kinematographischen Film mit einer lösbaren
Freilaufkupplung für die Aufwickelspule zu schaffen, bei der die verschiebbare Freilaufkupplungshälfte mit einem
möglichst einfachen Betätigungsglied bei möglichst geringer Abnutzung desselben in seine nichtkuppelnde Stellung
verschoben werden kann.
Diese Aufgabe ist bei einer Kassette der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Anschlagfläche sich über das der Antriebsöffnung benachbarte Ende
der Spulenachse erstreckt. Dadurch wird erreicht, daß ein Betätigungsglied verwendet werden kann, das genau in der
Drehachse an der Anschlagfläche angreift, so daß beim Abziehen des Filmes von der Aufwickelspule die Relativbewegung zwischen einem festen Betätigungsglied und der Anschlagfläche minimal ist. Man kann also als Betätigungsglied einen sich nach der Drehachse der Aufwickelspule
erstreckenden nicht drehbaren Stift verwenden. Durch die Anlage dieses Stiftes an der Anschlagfläche der gegen
die Rückstellkraft in ihrer nichtkuppelnden Stellung gehal tenen Freilaufkupplungshälfte wird hierbei eine vernach-
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lässigbar geringe Reibung verursacht, go daß weder eine
gliedes befürchtet werden muß.
Abbremsen1"1 noch, eins Abnufcsmv* dec Sc
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfinduna ist
vorgesehen, daß die Anschlagfläche an einem Ende der ersten Kupplungshälfte ausgebildet ist, das eine zylindrische
Bohrung für den Eingriff eines zylindrischen Nabenvorsprungsder Aufwickelhülse aufweist.
Dadurch wird erreicht, daß eine einwandfreie Führung der drehbaren Kupplungshälfte der Freilaufkupplung längs der
Aufwickelspule gewährleistet ist.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Laufbildkamera mit einer in beiden Drehrichtungen antreibbaren kameraseitigen
Kupplungshälfte für den Antrieb einer Aufwickelspule
in einer erfindungsgemäßen Kassette. Die Erfindung besteht darin, daß als mit der Anschlagfläche'zusammenwirkendes
Betätigungsglied ein sich längs der Drehachse der Kupplungshälfte erstreckender Vorsprung vorgesehen ist. Dieser
Vorsprung kann z.B. sehr einfach als durch eine Axialbohrung einer Antriebswelle hindurchgreifender Stift ausgebildet
sein, der im übrigen völlig unabhängig von der kameraseitigen Kupplungshälfte des Aufwickelantriebes angeordnet
sein kann.
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Du bindung ist in der folgender. Beschreibung eines
Aus ■'L-iirungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Kassette
und einer dazugehörigen Kamera an Hard der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispieles der Kassette;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2^--2 durch
die Kassette nach Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrößert dargestellten^Schnitt
nach der Linie III - III in Fig. -2 .-durch
den Mittelteil der Kassette;
Fig. 4 eine vergrößerte,der Fig. 2 entsprechende
Darstellung, bei der die .axial verschiebbare Freilaufkupplungshälfte
in ihrer nichtkuppelnden Stellung dargestellt ist, in der sie durch eine Ein-
y richtung an dem Ausf ührungsbeispie.1 der
erfindungsgemäßen Kamera gehalten ist.
Dxe in der Zeichnung dargestellte Kassette 10 weist eine
Freilaufkupplung für die Aufwickelspule 11 auf, die .von der Außenseite der Kassette aus entkuppelt werden kann. . (
Die in Fig. 1 dargestellte Kassette IO weist ein quader.-förmiges Gehäuse 12 mit einer Belichtungsöffnung 13 und
einer Antriebsöffnung 14 auf, durch die die Aufwickejspu-Ie
11 von der Außenseite des Gehäuses 12 angetrieben werden kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist die Kassette 10 eine Trennwand 15 auf, die das Gehäuse 12 in eine Vorratskammer
16 und eine Aufwickelkaramer 17 unterteilt,
die sich in axialer Richtung decken- In der Vorratskammer 16 ist ein an der Trennwand 15 befestigter Dorn 18 für
den in der Zeichnung nicht dargestellten Vorratswickel des Filmes vorgesehen. Auf der Innenseite ist der Dorn
mit einer Achse 19 verbunden, die durch eine öffnung 20 in der Trennwand 15 in die AufwickeUkammer 17 eingreift.
Die Aufwickelspule 11 ist drehbar auif der Achse 19 angeordnet,
damit auf ihr der belichtete Film F aufgewickelt werden kann. Beim Laden der Kassette wird das freie Filmende
vom Vorratswickel durch eine Füührung an der Belichtungsöffnung 13 vorbei in die AufwidkelkaiLimer 17 eingeführt,
wo dies Ende des Filmes an der Aufwi.<ckelspule 11 befestigt
wird.
Um zu. vermeiden, daß der auf der Aufrwickelspule aufgewickelte
Film abschnurrt, ist in der Kassette eine Freilaufkupplung vorgesehen, die bei der dargestellten Ausführungsform
als nichtdrehbare Kupplungshälfte eine Rastenscheibe 21 aufweist, die in der Kassette senkrecht zur Drehachse der
Spule verschiebbar gelagert ist. Als drehbare Kupplungshälfte der Freilaufkupplung ist eine auf der Aufwickel-'spule
11 axial verschiebbare Schieberhülse 22 vorgesehen. Hie Schieberhülse 22 weist einen odsjr mehrere Finger 23
auf, die sich parallel zu der Drehachse der Aufwickelspule erstrecken. Jeder Finger 23 hat einem Gleitkörper 24, der
in eine Nut 25 der Aufwickelspule 11 eingreift. Die Nut 25 hat einen als Rampenfläche 26 ausgebildeten Boden, der
in Bezug auf die Drehachse der Aufwickelspule geneigt ist.
Wie das aus Fig. 3 ersichtlich ist, hat die Rastenscheibe 21 nach innen vorstehende Zähne 27, die für den Eingriff
mit den Fingern 23 der Schieberhülsc 22 vorgesehen sind. Die Zähne 27 weisen einen spiralförmigen Rücken 28 und
eine sich in v/csc"tile '.cn r-^cliiil crstzrcnclc Bn-r-t ?9 ·?!·^,·
so daß eine Drehung der Schieberhülse 22 in der Uhrze.igerrichtung bei der Darstellung nach Fig. 3 eine oszillierende
Ausv/eichbewegung der Rastenscheibe 21 senkrecht zur Drehachse der Aufwickelspule verursacht, bei der durch
die Anlage der Finger 23 an dem spiralförmigen Zahnrücken 28 nur ein geringer Widerstand verursacht wird. Wird aber
die Aufwickelspule bei der Darstellung nach Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, dann stößt ein Finger 23 der
Schieberhülse 22 an der benachbarten, sich im wesentlichen radial erstreckenden Brust 29 eines der Zähne 27 der Rastenscheibe
an, so daß die Schieberhülse und damit die ΛπΡμϊ λΙ^λΊ rr\nl η *-» ή ^ l·» 4- ί η /1 <
ΛηΛν D^hfiinrt f. rA -ϊ 4- a ■vrrray-i Y*/al·» 4-nui. nav^nexo^uxe üxuui. xii vt j.*~»^ w.«. *%.t.w«a «_m»«-*j tt«~.*. ww«- -^ <~κλ*. ν—»* w
r·
werden und der Film von der Aufwickelspule nicht abgewikkelt
werden kann.
Wie das aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann die Freilaufkupplung
der Kassette 10 dadurch unwirksam gemacht werden, daß die Schieberhülse 22 in eine nichtkuppelnde Stellung verschoben
wird, in der eine Aussparung 30 des oder der Finger 23 gegenüber der Rastenscheibe 21 ausgerichtet ist, so daß
die Aufwickelspule auch in der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht werden kann, ohne dadurch von der Rastenscheibe
21 behindert zu werden. Wenn die Schieberhülse 22 in die nichtkuppelnde Stellung gedruckt wird, verschiebt sich
der Gleitkörper 24 des Fingers 23 längs der Rampenfläche 26 der Nut 25 nach außen und biegt dabei den Finger 23
radial nach außen. Durch die federleastische Kraft des Fingers 23 wird der Gleitkörper 24 radial nach innen gegen
axiale, die Rampenfläche 26 gedrückt, wodurch eine/den Gleitkörper
in die tiefste Stelle der Nut drückende Kraftkomponente
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verursacht wird, die die Schieberhülse 22 in ihre kuppelnde Stellung zurückdrückt. Wenn sich die Schieberhülse 22
in ihrer kuppelnden stellung befindet, bewirkt die federnde Kraft des Fingers 23, daß der Gleitkörper 24 nachgiebig
an der tiefsten Stelle der Nut 25 und dadurch die Schieberhülse 22 in ihrer kuppelnden Stellung gehalten
werden.
Die Schieberhülse 22 weist eine Büchse 40 auf, deren Boden
sich über das der Antriebsöffnung 14 genachbarte Ende der Spulenachse 19 erstreckt und die von der Außenseite
der Kassette aus zugänglich ist. Die Bohrung 41 der Büchse 40 paßt verschiebbar auf einen zylindrischen Nabenvorsprung
42 der Aufwickelspule 11. Diese Büchse 40 ermöglicht es. die Schieberhülse 22 durch ein in der Drehachse der
r·
Aufwickelspule angreifendes Betätigungsglied in ihre nichtkuppelnde
Stellung zu verschieben, wodurch die durch das Halten der Schieberhülse 22 in dieser Stellung verursachte
Reibung beim Drehen der Aufwickelspule auf ein Minimum reduziert wird. Der leitende Eingriff des zylindrischen Nabenvorsprunges
42 der Aufwickelspule 11 in die Bohrung 41 der Büchse 40 sichert weiterhin eine genaue Ausrichtung
der Schieberhülse 22 in Bezug auf die Aufwickelspule 11, was insbesondere dann sehr wichtig ist, wenn die Kassette
in eine Kamera eingesetzt ist oder wenn die Schieberhülse in ihre nichtkuppelnde Stellung gedruckt ist.
Die Schieberhülse 22 kann durch eine beliebige Einrichtung in ihre nichtkuppelnde Stellung geschoben v/erden.
Daher kann auch eine Laufbildkamera 3ntsprechend ausgebildet werden.
Die hier wesentlichen Einzelheiten einer solchen Kamera
für die erfindungsgemäße Kassette sind in Fig. A dargestellt,
wo die Freilaufkupplung in ihrem entkuppelten Zustand dargestellt ist, um dem Bediener der Laufbildkamera
Überblendungen zu ermöglichen. Diese Kamera, von der ein Teil 31 in Fig. 4 dargestellt ist, weist einen in bei-
den Drehrichtungen antreibbaren Antriebsmotor 32 und eine in der Zeichnung nicht dargestellte Belichtungssteuereinriühturuj
zum graduellen Ändern der Belichtungsverhältnisse während einer Uberblendungsfolge auf. Ein solcher in
beiden Richtungen antreibbarer Motor und eine solche Belichtungssteuereinrichtung
sind bekannt und brauchen daher im folgenden nicht beschrieben zu werden.
Der Motor 32 treibt eine reversible , in der Zeichnung C nicht dargestellte Fortschaltklaue und eine Welle 33 an,
an der eine Kupplungsscheibe 34 befestigt ist. Wenn die Kassette in der Kamera angeordnet ist, ist die Aufwickelspule
11 mit ihrer Drehachse im wesentlichen gegenüber der Drehachse der Welle 33 und der Kupplungsscheibe 34 ausgerichtet.
Ein Kuppiungszapfen 35 anr.der Kupplungsscheibe
34 erstreckt sich in Richtung zur Aufwickelspule 11 und ist exzentrisch zur Drehachse der Kupplungsscheibe angeordnet
und steht im Antriebseingriff mit einem Kupplungsglied 36 der Aufwickelspule 11, die auf diese Weise in
beiden Drehrichtungen angetrieben werden kann. Die Schieberhülse 22 wird bei der Darstellung nach Fig. 4 durch einen
Stift 37 in ihrer nichtkuppelnden Stellung gehalten. Der Stift 37 erstreckt sich durch eine Axialbohrung 38 der
Welle 33 und bildet somit einen sich längs der Drehachse der Kupplungsscheibe 34 erstreckenden Vorsprung.
Der Stift 37 könnte mit der Welle 33 oder der Kupplungs-... - scheibe 34 verbunden sein. Bei den meisten handelsüblichen
Laufbildkameras ist jedoch die Kupplungsscheibe axial
in Richtung zur Aufwickelspule vorgespannt, um einen Ein-■ griff des Kupplungszapfens 3 5 mit eiern Kupplungsglied 36
j sicherzustellen. Die Büchse 40 der Schieberhülse 22 ermög-
j licht es, die Schieberhülse 22 durch einen Kameravorsprung
r zu verschiebender unabhängig von der Vorspannung der Kupp-
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lungsscheibe 34 angeordnet ist und die Möglichkeit
schafft, die Schieberhülse 22 um jeden beliebigen Hub zu verschieben, ohne daß dabei der Kupplungszapfen 35
verlängert v/erden muß. Ein weiterer Vorteil der in Fig. dargestellten Kameraeinrichtung besteht darin, daß der
Stift 37 in Bereich der Drehachse der Schieberhülse an * der Aufwickelspule 11 angreift. Dadurch wird die
Reibung verringert und eine zusätzliche Belastung der Kupplungsscheibe 34 und dvis Kupplungszapfens 35 vermieden,
so daß dadurch die Abnutzung und Belastung von diesen unc". anderen Teilen verringert wird. In einer Kamera,
die nicht mit einem umkehrbaren Antrieb versehen ist, wird die Kupplungsscheibe 34 nicht mit einem Stift 37
versehen. Die Schieberhülse 22 bleibt dann in ihrer kuppelnden Stellung, in der die Freilaufkupplung ein Rückdrehen
der Aufwickelspule verhindert. ^
Claims (5)
1) Kassette für einen kinematographischen Film, deren
Gehäuse zwei sich in axialer Richtung deckende und durch eine Trennwand voneinander getrennte Kammern
auf v/eist, nämlich eine Vorratskammer und eine Aufwikkelkammer,
die durch eine an einer Belichtungsöffnung vorbeiführende Führung für den Film verbunden sind,
dessen Vorratswickel in der Vorratskammer angeordnet
C. ist und für den in der Aufwickelkammer eine Aufwickel
spule um eine Achse drehbar gelagert ist, mit der die drehbare Hälfte einer Freilaufkupplung axial verschiebbar
verbunden ist, die eine Anschlagfläche für ein äußeres Betätigungsglied aufweist, das dazu dient,
durch eine in der Seitenwand der Aufwickelkammer vorgesehene Antriebsöffnung für den"Spulenantrieb in die
Aufwickelkammer einzugreifen und die drehbare Hälfte der Fi ilaufkupplung gegen eine Rückstellkraft aus einer
kuppelnden Stellung in eine nichtkuppelnde Stellung zu verschieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlagfläche (40) sich über das der Antriebsöffnung
benachbarte Ende der Spule.nachse (19) erstreckt.
2) Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche an einem Ende (4O) der drehbaren
Kupplungshälfte (22) ausgebildet ist, das eine zylindrische Bohrung (41) für den Eingriff eines zylindrischen
~~ /ßabenvorsprunges (4 2) der Aufwickelspule (11) aufweist.
3) Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Anschlagfläche bildende Ende der drehbaren Kupplungs
.älfte (22 als Büchse (40) au&gebildet ist, deren
Hohlraum die Bohrung (41) bildet.
4) Laufbildkamera nit einer in beiden Drehrichtungen
antreibbaren kameraseitigen Kupplungshälfte für
den Antrieb einer Aufwick^lspula in einer Kassette
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als mit der Anschlagfläche (4O) zusammenwirkendes
Betätigungsglied ein sich längs der Drehachse der Kupplungshälfte (34, 35) erstreckender Vorsprung (37)
vorgesehen ist.
5) Laufbildkamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungshälfte eine an .einem Ende einer Antriebswelle (33) angeordnete Kupplungsscheibe (34) mit einem exzentrisch angeordneten Kugiungszapfen
(35) aufweist, daß die Antriebswelle (33) mit einer Axialbohrung (38) versehen ist und daß durch diese
Axialbohrung (38) ein das vorspringende Bex-ätigungs-
glied bildender Stift (37) hindurchgreift, der unabhängig von der Antriebswelle (33) in der Kamera gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3208686A (en) * | 1963-12-30 | 1965-09-28 | Eastman Kodak Co | Film cartridge |
| DE1234519B (de) * | 1965-01-29 | 1967-02-16 | Agfa Gevaert Ag | Kassette fuer kinematographischen Rollfilm |
| DE6916866U (de) * | 1969-04-25 | 1969-11-13 | Agfa Gevaert Ag | Kassette fuer kinematografischen rollfilm |
-
1969
- 1969-07-01 US US838275A patent/US3599894A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-30 DE DE19707024573U patent/DE7024573U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3599894A (en) | 1971-08-17 |
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