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DE7023382U - Klemmelement zum abisolierfreien Anschluß isolierter elektrischer Leiter - Google Patents

Klemmelement zum abisolierfreien Anschluß isolierter elektrischer Leiter

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Publication number
DE7023382U
DE7023382U DE19707023382 DE7023382U DE7023382U DE 7023382 U DE7023382 U DE 7023382U DE 19707023382 DE19707023382 DE 19707023382 DE 7023382 U DE7023382 U DE 7023382U DE 7023382 U DE7023382 U DE 7023382U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slot
clamping element
clamping
jaws
conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707023382
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19707023382 priority Critical patent/DE7023382U/de
Publication of DE7023382U publication Critical patent/DE7023382U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

SIEMENa AKTIrlNG!·::;^/^!;:'^ . .. München, den 22.JiJN! 1970 Berlin und München Wittelsbacherplatz 2
70/6105
Klemmelement zum abisolierfreien Anschluß isolierter elektrischer Leiter.
Die Neuerung betrifft ein K"1 emmelement zum abisolierfreien Anschluß isolierter elektrischer Leiter mit durch einen Schlitz gebildeten Klemmbacken.
In der neueren Verdrahtungstechnik wird häufig von Klemmverbindungen Gebrauch gemacht, die das Anschließen von isolierten elektrischen Leitern ohne deren vorherige Abisolierung gestatten. So ist z.B. durch die DaS 1 232 232 ein Klemmelement bekannt, bei dem die Isolation des elektrischen Leiters durch Eindrücken in einen durch zwei federnde Klemmbacken begrenzten Schlitz, dessen lichte Weite geringer ist als der Außendurchmeesex der Leiierseele, durchtrennt wird, wobei ein guter elektrischer Kontakt zwischen dem Klemmelement und dem Leiter zustande kommt. Bei derr.rtigen Anordnungen hat es sich jedoch gezeigt, daß das Anklemmen eines Leiters auf Grund der kleingehaltenen Abmessungen nur mittels eines speziellen Werkzeuges durchgeführt werden kann, mit dem einmal der Leiter in den Klemmschlitz eingedrückt werden muß, um eine ausreichende Durchtrennung der Leiterisolation zu erreichen und mit dem andererseits die Klemmbacken zusammengehalt3n werden, so daß dadurch eine Verformung derselben durch zu weites Aufspreizen verhindert wird.
Die vorliegende Neuerung bezweckt daher, ein Klemmelement der eingangs geschilderten Art dahingehend auszubilden, daß damit ein Leiter ohne Verwendung eines speziellen Werkzeuges in den dtr Klemmung dienenden Schlitz eingebracht werden kann, ohne daß dabei die Gefahr einer ungenügenden Durchtrennung der Leiterisolation bzw. eine Deformierung der Klemmbacken besteht.
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Sie erreicht ihren Zweck dadurch, daß die Klemmbacken im Scr.litzbereich so gestaltet sind, daß sich ihre Klemmflächen zum geschlossenen Schlitzende stetig vergrößern.
Bei diesem neuerungsgemäß ausgebildeten Klemmelement wurde davon ausgegangen, daß aie formmäfiige Ausbildung des Schlitzbereiches entscheidend ist für die Betätigungskraft, die für das Einbrin
Hierbei ergibt sich für die minimal aufzubringende Betätigungskraft als günstigste Gestaltung eine sehneidenförmige Ausbildung der den Schlitz begrenzenden Flächen der Klemmbacken, jedoch muß dabei der Nachteil in Kauf genommen werden, daß die Leiterseele nur auf einer sehr geringen Länge mit den Klemmbacken in Berührung kommt und somit auf die Dauer auf Grund der dadurch erzielbaren geringen Kontaktflächen keine sichere Kontaktgabe gewährleistet ist. Außerdem besteht leicht die Gefahr, daß der Leiter bei von außen auf ihn einwirkender Zug- und Biegebelastung leicht an dieaer Stelle abgeknickt werden kann. Es wird daher bei dem neuerungegemäß ausgebildeten Klemmelement lediglich der Bereich des Schlitzes^ an den» zunächst- eine DuiOhtrennung der Leiterisn— lation vorgenommen wird, eo ausgebildet, daß dieser Vorgang leicht von Hand durchgeführt werden kann, während der sich diesem Bereich anschließende Schlitzteil dahingehend gestaltet werden kann, daß zwischen Leiterseele und dem Klemmelement die größtmöglichen Kontaktflächen erzielt werden. Zur Realisierung dieser Bedingungen kann das Klemmelement beispielsweise streifenförmig ausgebildet und die Klemmbajken so gestaltet werden, daß sie sich über ihrer gesamten Breitseite zum geschlossenen Schlitzende hin keilförmig erweitern. Dadurch wird erreicht, daß die Leiterisolation am offenen Schlitzende nur auf einer sehr geringen Länge an sich gegenüberliegenden Stellen durchtrennt und bei weiterem Eindrücken in den Schlitz auf Grund der sich keilförmig erweiternden Klemmflächen der Klemmbacken weggedrückt wird. Diese keilförmige Erweiterung der Klemiflächen ist dabei so wählbar, daß die jeweilige Kontaktfläche der Klemmbacken ia Bereich des geschlossenen Schlitzendes mit der Materialstärke des Klemmelementes übereinstimmt, so daß zwischen dea bis zu»
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geschlossenen ;■ oh lit ζ end ; finnedrückten Leiter und dem Klemmelement die großimög"! ic.vr: K on uakt flächen erzielt werden.
Dies kann .ei spielrweioe auch dadurch erreicht werden, daß Iediglich dir cur. .Vr,ι ι t,:·-, begrenzenden Flächen der Klemmbacken so gestaltet .-'.r.a . j aß ^1-: von einem dr^ieckförmigen Querschnitt im Pereich <■;·■.■ r.:'; ^n-Jt; , cii'iuer^es zu einem trapezförmigen bzw. recht eck i;vr. ^)0"·- vn : t > .·.;-, iVJ r-,-·, ch des «eschloasenen öcnlitzsndee übersehen.
Eb bietet sich ferner die Möglichkeit, das Klemmelement in seiner Längsrichtung oder parallel zu seiner Längsrichtung U-förmig abzubiegen, wobei in zumindest einem der dadurch entstehenden Schenkel ein in der genannten Weise ausgebildeter Schlitz vorgesehen werden kann. Dabei kann in dem anderen Schenkel ein mit diesem Klemmschlitz fluchtender und in einem bestimmten Abstand parallel zu ihm verlaufender Schlitz vorgesehen werden, dessen lichte Weite gleich oder etwas geringer ist als der Außendurchmesser des isolierten elektrischen Leiters. Durch diese . bildung kann der Leiter an seiner Isolation geklemmt gehalten «jrden, so daß die eigentliche Kontaktstelle gegen auf den Leiter einwirkende Zug- und Biegebelastungen gesichert ist. Ferner kann der Abstand zwischen den den Schlitz begrenzenden-Klemmbacken so bemessen sein, daß er sich zum geschlossenen Schlitzende hin allmählich verringert, um ein eventuell auftretendes Abflachen des Leiters bei seinem Einbringen in den Kleuunschlitz auszugleichen.
Die Neuerung soll im folgenden anhand der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten und in perspektivischer Ansicht dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
Das in Fig. 1 gezeigte und aus federndem Material bestehende streiienförmige Klemmelement 1 besitzt an seinem freien Ende den durch die Klemmbacken 2 und 3 begrenzten Schlitz 4, der an aeinem offenen Ende die Einführungsöffnung 5 aufweist. Diese Einführungsöffnung 5 ist so bemessen, daß ihre lichte Weite gleich oder etwas geringer ist als der Außendurchmesser eines anzuklem-
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menden isolierten Leiters, so daß dieser im letzteren Falle zum Zweck einer Vorverdrahtung an seiner Isolation leicht geklemmt gehalten werden kann. Die Klemmbacken 2 und 3 sind so ausgebildet, daß sie sich jeweils über ihrer gesamten Breitseite auf das geschlossene Schlitzende hin bis etwa zur Stärke des Klemmelementes keilförmig erweitern. Wird ein hier nicht dargestellter Leiter zwischen diese so gestalteten Klemmbacken von nand eingebracht, so nird aeosen Isolation "unäoh^t nur Huf einer geringen Länge an zwei sich gegenüberliegenden Stellen eingeschnitten und erst bei weiterem Eindrücken in den Schlitz weggeschoben. Da der Abstand der Klemmbacken etwas geringer ist als der Außendurchmes ser der Leiterseele, wird auch diese zunächst leicht eingekerbt und bildet beim Weiterschieben Wulste, die den Leiter wiederum gegen ein Verschieben in axialer Richtung sichern. Außerdem ist durch das keilförmige Ansteigen der Klemmflächen der Backen in Richtung auf das geschlossene Schlitzende, in dem die Klemmflache etwa der Materialstärke des Klemmelementes entspricht, gewährleistet, das zwischen dem bis zu diesem Schlitzende eingebrachten Leiter und dem Klemmelement die größt-möglichen Kontakt- flächen erreicht werden.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Klemmelement 6 sind die Klemmbacken 7 und 8 im Schlitzbereich 9 so gestaltet, daß sie am offenen Schlitzende einen dreieckförmigen Querschnitt besitzen, wobei die der Durchtrennung der Leiterisolation dienenden Funktiousflachen beidseitig angeschlagen sind. In Richtung auf das geschlossene Schlitzende zu erweitern sich die Klemmflächen wiederum keilförmig Ij:'. β etwa zur vollen Material stärke des Klemmelementes.
Die Klemmbacken 11 und 12 des in Fig. 3 dargestellten Klemmelementes 10 sind dagegen im Schlitzbereich nur einseitig angeschla gen und besitzen wie das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel am offenen Schlitzende einen dreieckfönaigen Querschnitt. Zum ge schlossenen Schlitzende erweitern 3xch die den Schlitz 13 begren zenden Flächen der Klemmbacken 11 und 12 wiederum keilförmig.
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Das in Fig. 4 gezeigte Klemmelement 14 besteht aus einem Streifen federnden Materials, dessen eines geschlitztes Ende 15 in Längsrichtung des Elementes so umgebogen ist, daß zwei übereinanderliegende und miteinander fluchtende Schlitze 16 und 17 gebildet sind. Hierbei ist der Schlitz 17 in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 gestaltet, während der andere Schlitz 16 eine lichte Weite besitzt, die gleich oder kleiner als der Aussendurchmeaaer des isolierten elektrischen Leiters ist. Dadurch kann der Leiter im kontaktierten Zustand an seiner Isolaxion geklemmt gehalten werden, so daß die eigentliche Kontaktstelle vor von außen auf den Leiter ausgeübten Zug- und Bieg;ebelastungen geschützt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird ein den Leiter an zwei Stellen kontaktierendes Element dadurch geschaffen, daß ein mit zwei Klemmachlitzen versehenes streifenförmiges Teil parallel zu seiner Längsrichtung abgebogen ist. Auch bei diesem Kleamelement 18 sind die übereinanderliegenden und miteinander fluchtenden Schlitze 19 und 20 wiederum in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Pig. 2 ausgebildet.
Das Verbinden eines isolierten elektrischen Leiters mit dem Klemmelement erfolgt bei den in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispielen in der zu Fig. 1 beschriebenen Weise von Hand. Um ein eventuell auftretendes Abflachen der Leiterseele beim Einbringen des Leiters in den oder die Klemmschlitze auszugleichen, kann der Abstand zwischen den Klemmbacken so bemessen werden, daß er sich zum geschlossenen Schlitzende allmählich verringert. Das jeweilige andere freie Ende der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Kleaunelemente, das hier abgebrochen gezeigt ist, kann zum Anschluß eines oder mehrerer Leiter mittels bekannter Verbind ungsteohnilcen oder zur Befastigung des Klemmelementes in einem vorzugsweise aus Isoliermaterial bestehenden Träger dienen.
5 Schutzansprüche
5 Figuren
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Claims (5)

Ii υ t :·■ a η w ρ ι '; c h e
1. Klemmel pro e.i ϊ, zum abisolierfreier- Anschluß isolierter elektrischer Lc;ter mit durch einen Schlitz gebildeten Klemmbacken, dad υ ^h gekennzeichnet, daß die Klemmbacken 3; 7; ^- 'Ν 12) im Schlitzbereich so gestaltet find, d L sicii ihre Klemmfl.^chen zum geschlossenen Scülitzende lim stetig vergrößern.
2. Klemmelement nacii Ansprucn !,dadurch gekennzeichnet, da la sich bei streifenf örmiger Ausbildung des Klemmelementes (1) die KlamL-oacken (2, 3) über ihrer gesamten Breitseite zum geschlossenen Schlitzende hm keilförmig erwei ro.
3. Klemmelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Klemmflüchen der Klemmbacken (7, 8, 11, Λ 2) ύοώ. einem dreieckf önnigen Querschnitt im Bereich des offenen Schlitzendes zu einem trapezförmigen bzw. . ohtecJcigen Querschnitt im Bereich des geschlossenen Schlitzendes übergehen.
4. Klemmelement nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (14, 18) i1- seiner Längsrichtung oder parallel zu seiner Längsrichtung U-fömrlg gebogen ist und in zumindest einem der dadurch entstehenden Schenkel ein in der genannten Weise ausgebildeter Schlitz (17, 19, 20) vorgesehen ist.
5. Klemmelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß sich der Abstand zwischen den Klemmbacken (2, 3, 7, 8, 11, 12^ in Einführungsrichtung allmählich verringert.
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DE19707023382 1970-06-22 1970-06-22 Klemmelement zum abisolierfreien Anschluß isolierter elektrischer Leiter Expired DE7023382U (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4018164A1 (de) * 1990-06-01 1991-12-05 Krone Ag Schneid-klemm-kontakt
DE102008011957A1 (de) * 2008-03-01 2009-09-10 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Schneidklemmkontakt zum abisolierfreien Anschluß

Cited By (3)

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DE102008011957B4 (de) * 2008-03-01 2017-03-02 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Schneidklemmkontakt zum abisolierfreien Anschluß

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