DE7022355U - Passer- und kopiergeraet - Google Patents
Passer- und kopiergeraetInfo
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Description
62 Wiesbaden · Rhelnetraße 121 · Pottfach 670 ■ Telefon 303459
Postscheck Frankfurt/Main 1610 08 · Bank Deutsche Bank 3 956 372
Wiesbaden, den 9. Juni 1970 Mein Zeiohen: T 234 S/dp
XUBAX Töpfer & Rues oHG.
Wiesbaden-Schierstein
Sie Erfindung bezieht sich auf ein Passer- und Kopiergerät sun
Herstellen ron einfachen Kopien, Filmmaalcen und farbauszügen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät au schaffen, mit dem
sieh die Arbeiten sub Herstellen einfacher Kopien, Filmmasken
und Farbauszügen insbesondere für die Herstellung τοη Klischees
wesentlich rereinfaohen lassen· Um beispielsweise ein Yierfarbansats—Klischee
nach einem Diapositiv herzustellen, ist bisher folgender Weg notwendig:
a) Das DiapositiT wird rergrSssert;
b) nach dem Vergröseern werden in einem nicht näher zu beschreibenden Maskenverfahren die Farbauszüge (die drei Grundfarben
gelb, blau und rot) und eine Kontur (schwarz) angefertigt, retuschiert usw.
Mit Hilfe des Gerätes gemäss der Erfindung wird eine wesentliche
Vereinfachung dieser Arbeitsweisen dadurch ermöglicht, dass eine Grundplatte und ein auf diese Grundplatte aufsetzbarer Rahmen
Torgesehen sind, wobei der Rahmen und die Grundplatte mittels Stiften zu einander geführt sind und an der Grundplatte Inlege-
und Halteeinrichtungen für die zu bearbeitenden Filmetücke angebracht sind.
Mit Hilfe dee Passer- und Kopiergerätes gemäss der Erfindung ist
es möglich, im einfachen Kontaktverfahren, beispielsweise nach einem Diapositiv, die einzelnen Farbauszüge im gleichen Grössenrerhältnis
wie das Diapositiv anzufertigen, zu maskieren und alle erforderlichen Arbeiten ohne jede Yergrösserung durchzuführen.
Durch die Erfindung ergibt sich eine vorteilhafte wesentliche Einsparung an Filmmaterial· Weiterhin ist es vorteilhaft,
dass das Passer- und Kopiergerät gemäss der Erfindung auch
für den Amateur die Möglichkeit bietet, eich mit Farbauszügen
und Maskierungen beschäftigen zu können. Das im Passer- und Kopiergerät
gemäss der Erfindung bearbeitete Filmmaterial kann unvergrössert oder auch nach Tergrösserung weiterverarbeitet
werden, beispielsweise zur Herstellung von Klischees und dergleichen mehr.
Besondere vorteilhaft ist es im Bahnen der Erfindung, wenn an
der Grundplatte entlang einer Seitenkante mindestens zwei mit der Grund platt enlcante ausgerichtete Führungsstlfte für den Rahmen
und an einer benachbarten Seitenkante ein Anlegestück für das zu bearbeitende Filmstück fest angebracht sind. Bei solcher
Anordnung bilden die Führungestifte zusammen ait dem Anlegestück eine Art von Anlegewinkel, in den das zu bearbeitende Filmstück
genau eingelegt werden kann. Als Halteeinriohtungen for die zu bearbeitenden Filmetücke können im Rahmen und in der Grundplatte
miteinander ausgerichtete durchgehende Bohrungen zum Einführen yon Stanznadeln und Fassernadeln angebracht sein. Beispielsweise
können swei relativ dicht zueinander angeordnete, durch den Rahmen und die Grundplatte gehende Bohrungen entlang derjenigen
Seitenkante angeordnet sein, an der das Anlegestück vorgesehen ist. Diese beiden Bohrungen können vorteilhaft auf der den Führungsstiften
benachbarten Hälfte der Seitenkante der Bodenplatte angeordnet sein· Hierdurch bilden diese beiden Bohrungen eine in
der Anlegeecke des Filmmaterials angreifende Halteeinriohtung.
Zusätzlich können entlang der dem Anlegestüok: gegenüberliegenden Seltenkante der Grundplatte 2 nahe den Ecken angeordnete
durchgehende Bohrungen for Stans- and Paesemadoln im Bahmen und
in der Grundplatte angebracht sein.
Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, wenn auf
der Unterseite der Grundplatte mindestens eine Blattfeder
schwenkbar angebracht is\ die eine oder mehrere τοη unten in
die Bohrungen in der Grundplatte r^d im Rahmen eingeeteclrte
B»s5«jn«wel« festhält. Besonders roste. Lili&ft ist es dabei, wenn
unterhalb der entlang der Xante mit des Inlege stück angebrachten
Bohrungen eine Blattfeder sum Halten zweier Passernadeln
schwenkbar angebracht ist.
Ia Rahmen der Erfindung eignen sioh insbesondere solche Stanz—
nadeln, die einen gleitend in die durchgehenden Bohrungen des und der Grundplatte passenden Schaft aufweisen, der am
-vorderen Ende mit einer Sohneidkante ausgebildet ist und am
rückwärtigen Ende einen Kopf zum Ansetzen eines Druckes mit der Hand oder eines Schlages mit einem Werkzeug trägt, ferner ist
es sweokmässig, im Rahmen der Erfindung Passernadeln -vorzusehen,
die einen gleitend in die durchgehenden Bohrungen des Rahmens und der Grundplatte passenden Schaft aufweisen, der am -vorderen
Snde kegelstumpffBrmig verjüngt ist und am rückwärtigen Snde
einen abgerundeten Handhabungeknopf trägt.
Bin AusfOhrungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand
der Zeichnung näher erläutert. Ss zeigen:
Fig. 1 die Grundplatte eines Gerätes gemäss der Erfindung in
Draufsicht;
Flg. 2 die Grundplatte alt aufgesetzte* Bahnen eines Gerätes
gemäss der Erfindung in Dravieicht;
Fig. 3 einen Sohnitt nach der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 eine Stanznadel in Seitenansicht und Fig. 5 eine Paseernadel in Seitenansicht.
Im dargestellten Beispiel besteht das Gerät aus einer Grundplatte 1 und einem absetzbaren Rahmen 2. Zur genauen Führung des
Rahmens auf der Grundplatte sind zwei Führungsstifte 3 entlang einer Seitenkante der Grundplatte 1 im wesentlichen in den Eckbereichen
der Grundplatte 1 befestigt, in der einen benachbarten Seitenkante der Grundplatte 1 ist ein inlegestück 4 in Form
einer Lasche befestigt, iuaserdem sind in der Grundplatte noch
Tier Bohrungen 5 für den Durchlass der später beschriebenen Stanzn&deln 9 und Passernadeln 10 angebracht. Zum bewegungsfreien
Befestigen des Gerätes auf einer Tie .hplatte oder dgl. weisen die Grundplatte 1 und der Rahmen 2 an einer Seitenkante
eine halbkreisförmige Ausnehmung 11 auf, während an der Grundplatte 1 an der gegenüberliegenden Seitenkante eine Ausfräsung
12 angebracht ist. Wie Fig. 2 zeigt« hat der Rahmen 2 an seinem
einen Sehenkel in den Eckbereichen zwei Bohrungen 8 zum Aufsetzen
des Rahmens 2 auf die Führungestifte 3 der Grundj/Latte
• ·
Der Bahama 2 weist ferner Tier Bohrungen 5a auf, die in zusam-
msngesei.μ-':?*z Zustand von Babmen 2 und Grundplatte 1 mit den Bohrungen
'; ^ der Grundplatte 1 fluchten·
Wie aus Pig· 3 ersichtlich, ist an der Unterseite der Grundplatte 1 eine Blattfeder 6 mit einer Schraube 7 schwenkbar befestigt·
Diese Blattfeder 6 dient dazu, in die bneachbarten Bohrungen 5 entlang der in Pig. 1 öderen Kante der Grundplatte 1 eingesetzte
^u iernadeln festzuhalten· In dem dargestellten Beispiel werden
diejenigen Fassernadeln 10 durch die Blattfeder 6 festgehalten, die entlang derjenigen Seitenkante der Grundplatte 1 angeordnet
sind, die mit dem Anlegestück 4 versehen ist·
Wie aus Pig. 4 ersichtlich, hat die Stanznadel 9 einen Schaft 13« der in die Bohrungen 5 und 5a in der Grundplatte 1 bzw. dem
Rahmen 2 gleitend passt. An der Vorderkante ist der Schaft 13 zu einer kreisförmigen Schneide 14 ausgebildet, um beim Einführen
der Stanznadel 9 in eines der Löcher 5a und 5 entsprechende Löcher auch in ein zwischen der Grundplatte 1 und dem Rahmen 2
eingelegtes Pilmstück zu stanzen. Die Stanznadel 9 trägt dafür am rückwärtigen Ende ihres Schaftes 13 einen Kopf 15, der verhält nismäs Big breit ausgebildet ist, um mit der Hand einen Druck
ausüben zu können oder mit einem Werkzeug einen Schlag auf die Stanznadel ausführen zu können.
■ · t r · · « *
f c r « λ f ψ
Sie in Pig. 5 gezeigte Passernadel 10 weist ebenfalls eisten ia
die Bohrungen 5 and 5a passenden Schaft 16 auf, der aa
Ende 1? kegelförmig Qd«? k#g«le*r»pff85Bi£ T#*StbMrt let.
rückwärtigen Ende des Schaftes 16 veist die Passernadel 10 einen
abgerundeten Eandhabungeknopf 18 auf·
Die .Arbeitsweise nit eines Passer- and Kopiergerät gemäsa der
Erfindung ist wie folgt:
a) Der Rahmen 2 wird von der Grundplatte 1 abgehoben. Di· Ti*r
Bohrungen 5 sind noch frei. Ein passendes filmstttek wird auf
die Oberfläche der Grundplatte 1 in den dwrca das Anlegestttek
A- und die FOhrungsstifte 3 gebildeten Ä^oit*! engelegt·
b) Der Bahaen 2 wird auf die Grundplatte 1 fiber die IQhrungsstifte
3 und in seitlicher Führung an des Inlegestück 4 aufgesetst.
c) Mit Hilfe der Stanznadeln. 9» die τοη oben her in die Bohrungen 5a des Rahmens 2 einzuführen sind, werden LBoher in das
Pilnstüclc gestanzt, wobei das Gerät Tier Stansnadeln enthalt
und jede Stanznadel nach dem Stansrorgang zunächst eingeführt
bleibt.
d) Nach Entfernen der Tier Stansnadeln werden τοη unten in die
Bohrungen 5 der Grundplatte 1 Passnadeln 10 eingeführt· Die
beiden entlang der das Anlegestück 4 tragenden Kante einge
führten Passnadeln werden mit der Blattfeder 6 gesichert. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Grundplatte 1 an der Unterseite
der Passernadeln flach aufgelegt werden kann.
e) Das Gerät wird wieder gewendet und mit der Grundplatte 1 flach auf eine Tischplatte oder dgl. gelegt· Der Zahnen 2 wir* τοη
der Grundplatte 1 abgehoben und vorgelochte Masken, negative usw. auf das Filmmaterial gelegt, die vorher in gleicher
Weise gelocht worden sind, wie für das Filmmaterial oben bei
c) beschrieben.
f) Der Rahmen 2 wird wieder über die Grundplatte 1 mit Hilfe
der Führungsstifte 3 und des Anlegestückes 4 aufgesetzt und die Kopier- und Maskierarbeit kann beginnen. Für Kopierarbeiten
wird fotographisches Kopiermaterial auf die Grundplatte gelegt, darüber das Filmstück gelegt und dann schliesslich
eine angefertigte Maske aufgelegt. Ss ist auch abglich, die
Maske unter dem Filmmaterial anzuordnen. Zwischen dem Film bzw. der Maske und dem Bahmen kann auch noch eine Glasplatte
eingelegt werden.
Claims (11)
1.) Passer- und Kopiergerät zum Herstellen von Kopien, FiImmaaken
and Farbauszügen, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Grundplatte (1) und ein auf diese Grundplatte (1) aufsetzbarer Bahaen (2) rorgesehen sind, wobei der Rahmen (2) and
die Grundplatte (1) mittels Stiften (3) genau zueinander
geführt sind und an der Grundplatte (1) inlege- und Halteeinrichtungen (4-, 5) für die zu bearbeitenden Filmetücke
angebracht sind.
2·) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der
Grundplatte (1) entlang einer Seitenkante mindestens zwei mit der Grundplattenkante ausgerichtete Führungestifte (3)
für den Bahmen (2) und an einer benachbarten Seitenkante ein Anlegestück (4) für das zu bearbeitende Filmstück fest
angebracht sind.
3.) Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
als Halteeinrichtung für die zu bearbeitenden Filmstücke im Rahmen (2) und in der Grundplatte (1) miteinander ausgerichtete,
durchgehende Bohrungen (5, 5a) zum Einführen von Stanznadeln (9) and Passernadeln (10) angebracht sind.
- 10 -
4.) Gera j nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, da* 5 zwei
relatir dicht zueinander angeordnete 9 durobi den Bahmen (?)
und die Grundplatte (1) gehende Bohrungen C5f 5a) entlang
derjenigen Seitenkante angeordnet sind, an der aas Anlttgestück
(4) vorgesehen ist.
5·) Gerät nach Anspruch 2 bis 4f dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Bohrungen (5t 5a) amf der den Fönrungestiften (3)
benachbarten Hälfte der Seitenkante der Bodenplatte (1) geordnet sind.
6.) lerät nach Anspruch 3» dadurch gekannsei „ΐν^*;, dass entlang
der den Anlegestüok (4) gegenüberliegvvaÄon Seltenkante der
Grundplatte (1) zwei nahe den Ecken angeordnete durchgehende Bohrungen (5, 5a) für Stan«- und Passernadeln (9, 10) la
Bahmen (2) und in der Grundplatte (1) angebracht sind·
7·) Gerät nach einen der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Unterseite der Grundplatte (1) mindestens eine Blattfeder (6) schwenkbar angebracht 1st, die eine oder
aehrere Ton unten in die Bohrungen (5, 5a) in der Grundplatte
(1) und Im Rahmen (2) eingesteokte Passernadeln (10)
festhält.
8.) Gerät nach Anspruch 7» daduroh gekennzeichnet, dass unterhalb
der entlang der Kante mit dem Anlegestüok (4) angebrachten
Bohrungen (5) eine Blattfeder (6) zum Halten zweier Passernadeln (10) schwenkbar angebracht 1st.
9.) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Stanznadeln (9) einen gleitend in die durchgehenden Bohrungen (5, 5a) des Rahmens (2) und der Grund»
platte (1) passenden Schaft (15) aufweisen, der am Torderen Ende mit einer Schneidkante (H) ausgebildet ist und am
rückwärtigen Ende einen Kopf (15) zum Ansetzen eines Druckes mit der Hand oder eines Schlages mit einem Werkzeug
trägt.
10·) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet,
dass die Passernadeln (10) einen gleitend in die durchgehenden Bohrungen (5, 5a) des Rahmens (2) und der Grundplatte
(1) passenden Schaft (16) aufweisen, der am vorderen Ende (17) kegel- oder kegelstumpfförmig verjüngt ist und am
rückwärtigen Ende einen abgerundeten Handhabungsknopf (18) trägt.
11.) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die sonst übliche Registerleiste und die Lochstanze nicht benötigt werden und dass das Gerät zugleich
Kopierrahmen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707022355 DE7022355U (de) | 1970-06-13 | 1970-06-13 | Passer- und kopiergeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707022355 DE7022355U (de) | 1970-06-13 | 1970-06-13 | Passer- und kopiergeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7022355U true DE7022355U (de) | 1970-09-17 |
Family
ID=6612359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707022355 Expired DE7022355U (de) | 1970-06-13 | 1970-06-13 | Passer- und kopiergeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7022355U (de) |
-
1970
- 1970-06-13 DE DE19707022355 patent/DE7022355U/de not_active Expired
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