DE7019665U - Brems- und blockierungsvorrichtung fuer ein in einem gehaeuse unter der wirkung einer rueckholfeder aufwickelbares messband. - Google Patents
Brems- und blockierungsvorrichtung fuer ein in einem gehaeuse unter der wirkung einer rueckholfeder aufwickelbares messband.Info
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Description
MANUFACTURE QUENOT -MABO S.a. r.l. BESANCON (Frankreich)
Brems- und Blockierungsvorrichtung für ein in einem Gehäuse unter
der Wirkung einer Rückholfeder aufwickelbares Messband
Die Neuerung bezieht sich auf eine Brems- und Blockierungsvorrichtung
für ein in einem Gehiuse unter der Wirkung einer Rückholfeder aufwickelbares
Messband mit einem im Ge1 äuseinneren vor dem Austrittschlitz
und oberhalb des Messbamdes angeordneten, beweglichen Bremsorgan,
durch welche? das Messband gegen eine in Höhe des Austrittsclilitzes
liegende Anlagefläche pressbar ist.
Es ist bereits bekannt (Deutsches Gebrauchsmuster 1 955 147), als Bremsorgan
einen schwenkbar am Gehäuse gelagerten Hebel zu verwenden, der mit seinem einen Ende unter der Wirkung einer Feder gegen das Messband
drückt und an seinem anderen Ende von einem Drücker beaufschlagt wird, welcher von aussen zugänglich ist und mit welchem der Hebel zur Freigabe
des Messbandes gegen die Wirkung der Feder verschwenkt werden kann.
1120.Q1.42D.85 - Bll/jO/df
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Ferner ist es bekannt (Deutsches Gebrauchsmuster 1 858 178), die Bodenwand
des Gehäuses selber als schwenkbaren Bremshebel derart auszubilden, dass er normalerweise unter der Wirkung einer Feder mit seinem einen Ende,
welches gleichzeitig die untere Begrenzung des Austrittschlitzes bildet, das Messband gegen die obere Begrenzung des Austrittschlitzes presst.
Bei anderen bekannten Bremsvorrichtungen wird auf das Bremsorgan in die
Blockierungsstellung drückende Federn verzichtet, indem ein auf das Messband
wirkender Hebel wahlweise eine das Messband einklemmende Raststellung oder eine das Messband freigebende Raststellung einnehmen kann
(USA-Patentschrift 2934283); oder dae Bremsorgan besteht aus einem drehbaren
Exzenternocken, mit welchem das Messband beliebig stark gegen einen dem Nocken gegenüberliegenden Anschlag presfibar ist (Deutsches
Gebrauchsmuster 1 944 5ΰ5).
Schliesslich ist es auch bekannt, das Bremsorgan in Form eines profilierten
Metallblechs auszubilden, das mit Hilfe einer durchbiegbaren Blattfeder vom Messband abhebbar ist (Deutsche Patentschrift 934 124).
Allen diesen bekannten Bremseinrichtungen ist gemeinsam, dass das Bremsorgan
in seiner Blockierungsstellung, in welche es entweder durch eine Feder, durch Rastung oder Einstellung des Exzenternockens gehalten wird,
eine praktisch gleich grosse Bremskraft auf das Messband sowohl bei dessen Ausziehen als auch bei dessen Aufwickeln ausübt, wobei ausseidem diese
Bremskraft unabhängig von der Geschwindigkeit ist, mit welcher das Messband ab- oder aufgewickelt wird. Ferner bewirken die Bremsorgane aller
bekannten Bremsvorrichtungen, wenn das Messband in der Blockierungsstellung des Bremsorgans auf- oder abgewickelt wird, eine beträchtliche
Gleitreibung, welche einen erhöhten Abrieb, insbesondere der auf dem Messband aufgedruckten Messskala, zur Folge hat.
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Die erwähnten Bremsvorrichtungen sollen in erster Linie dazu dienen,
eine selbsttätige Aufwicklung des ausgezogenen Messbandes unter der Wirkung der Rückholfeder zu verhindern, während die durch die bekannten
Blockierungsvorrichtungen ebenfalls ausgeübte Bremsung gegenüber einem Zu2 iuf diC Ζ11Γ iviüC EU"" 2U0"017"""0 RanH nral-ficrh V-C=IrIf* T? nil r>
CT-.is=!*
Einerseits nämlich bleiben die gewöhnlich aus Metall bestehenden Messbänder
im ausgezogenen Zustand, auf einer Unterlage liegend, in Längsrichtung geradlinig gestreckt, andererseits würde, wenn ein Spannen des
frei durchhängenden Messbandes erforderlich sein sollte, die durch die als Reibungsbremse wirkende Blockierungsvorrichtung erzeugte Bremskraft
sowieso nicht ausreichen, um ein weiteres Herausziehen des Messbandes bei Zug am freien Messbandende und bei festgehaltenem Gehäuse
zu verhindern. Die Forderung, ein aufwickelbares Messband bei einem auf das Messbandende ausgeübten Zug gegenüber einer weiteren Abwicklung
zu blockieren, damit es straff gespannt werden kann, stellt sich praktisch nur bei Rahmenbandmassen, für welche die Drehung der Messbar
..trommel im Abwicklungssinne sperrende Vorrichtungen bekannt sind,
nicht jedoch bei Gehäusebandmassen. Daher ist die von den bekannten Bremsvorrichtungen zwangsläufig ausgeübte Bremsung des Bandes auch
gegenüber einem weiteren Abwickeln nicht nur überflüssig, sondern nachteilig,
weil es nämlich erfahrungsgemäss häufig vorkommt, dass der Benutzer
aus Bequemlichkeit oder aus Nachlässigkeit das Messband aus d'. Gehäuse auszieht, ohne das normalerweise in seiner Blockierungsstellung
befindliche Bremsorgan vorher zu lösen. Dadurch unterliegen die Messbänder beim Ausziehen häufig der durch das nichtgelöete Bremsorgan ausgeübten
Reibung und damit einem unerwünscht grossen Abrieb.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bei Bandmassgehäusen
der eingangs beschriebenen Art zu beseitigen und eine Brems- und Blockierungsvorrichtung zu schaffen, welche im Prinzip keiner Betätigung
von Hand bedarf und deren Bremsorgan beim Aufwickeln des Messbandes selbsttätig in die Blockierungsstellung gedrängt wird und die sich
beim Ausziehen des Messbandes selbsttätig aus ihrer Blockierungslage löst.
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Ausgehend von einer Brems- und Blockierungsvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art ist die Neuerung zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsorgan eine frei drehbare und verschiebbare Rolle
ist, deren Spiel durch eine feste, sich oberhalb der erwähnten Anlagefläche erstreckende und, in Richtung auf das Gehäuseinnere betrachtet, auf diese
Anlagefläche zu geneigte Führung begrenzt wird, durch welche beim Aufwickeln des Messbandes die durch dieses mitgenommene Rolle nach Art
eines Keils gegen das auf der Anlagefläche liegende Messband klemmbar
ist.
Auf diese Weise wird erreicht, dass beim Aufwickeln des Messbandes dieses
am Umfang der zunächst losen Rolle entlangstreift und dadurch die Rolle mitnimmt,
bis sie: iese in dem sich verjüngenden Raum zwischen Messband
und Führung im se der Aufwickelbewegung des Messbandes selber soweit
festklemmt, dass das Messband blockiert wird. Dazu genügt es, wenn der Neigungswinkel der Führung gegenüber der Anlagefläche kleiner ist als der
Winkel der Reibung der Rolle mit dein Material der Führung und des Messbandes.
Wenn andererseits das derart blockierte Messband ausgezogen wird, dann wird die Rolle automatisch durch das Messband selber aus der Klemmeteilung
gelöst, so dass dann die Reibung zwischen Rolle und Messband praktisch vernachlässigbar ist, zumal die Rolle1 ausserdem auf dem Messband
abrollen kann. Der gleiche vorteilhafte Effekt einer Verminderung der Reibung findet auch während der Blockierungsbewegung der Rolle statt,
die dabei teils ' Tollend teils gleitend bis in die Klemmstellung bewegt wird.
In der einfachsten Ausführungsform der Neuerung kann die Rolle einfach
lose, ohne mit einem äusseren Betätigungsorgan verbunden zu sein, in die Führung eingesetzt werden, welche beispielsweise aus einem an der Innenfläche
der Gehäusestirnwand befestigten, ins Gehäuseinneren vorspringenden geneigten Wandteil besteht oder aber aus Rippen slu den Innenflächen
der Gehäuseseitenwände, wobei diese Rippen die Rolle seitlich übergreifen,.
Um die Rolle in diejenige Lage zu bringen, in welcher sie beim Aufwickeln des Messbandes von diesem erfasst und in die Blockie rungs Stellung gedrängt
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wird, braucht das Messbandgehäuse gegebenenfalls nur leicht entsprechend
gekippt zu werden, damit die Rolle ui?t·-τ der Wirkung der Schwerkraft in
den zwischen der Führung und der Aj.-'^gefl'che gebildeten Winkel hineinfällt;
um die Rolle aus der Blockierung^stellung zu entfernen, genügt <*s,
sie zunächst durch leichtes Ausziehen des Bandes aus der Blockierungs Stellung zu lösen und dann, durch Kippen des Gehäuses in die entsprechende
andere Lage, aus der Brems Stellung fernzuhalten.
In einer weiteren Ausführungsform der Neuerung kann die Rolle drehbar
auf einer Achse gelagert sein, die mindestens mit ihrem einan Ende in
einem Schlitz der einen Gehäuseseitenwand geführt und an einem auf der Gehäuseaussenseite verschiebbaren Betätigungsknopf befestigt ist. Dann
lässt sich die Rolle durch Verschiebung des Knopfes bequem in die Blockierungs- oder Freigabestellung bewegen, wobei jedoch die eigentliche
Bremsung bzw. blockierung des Messbandes, welches sich unter der Rückholfeder aufzuwickeln sucht, selbsttätig durch die beschriebene Einklemmung
der Rolle erfolgt, ohne dass es erforderlich wäre, die Rolle von Hand mit Kraft in die Blockierungs stellung zu drücken. Weiterhin kann bei dieser
Ausführungsform noch eine vorzugsweise in einer Oeffnung der betreffenden
Gehäusewand angeordnete Rückholfeder vorgesehen sein, welche auf die Achse der Rolle oder auf den Betätigungsknopf wirkt und die Rolle in
die Blockierungs stellung zu drücken sucht. Auf diese Weise wird die Rolle immer in derjenigen Stellung gehalten, in welcher sie beim Aufwickeln des
Messbandes von diesem mitgenommen wird. Wohlgemerkt braucht die Kraft dieser Feder nur verhältnismässig gering zu sein, da es ja nicht die Federkraft
ist, welche die Bremswirkung ausübt. Bei einer derartigen Ausführungsform kann die Führung der Rolle einfach aus dem relativ zur Anlagefläche
entsprechend geneigt orientierten Schlitz zur Aufnahme des Endes der Rollenachse bestehen oder günstigerweise aus zwei parallelen, in den gegenüberliegenden
Gehäuseseitenwänden angebrachten geneigten Schlitzen, in welche die beiden Enden der Rollenachse eingreifen. Auf diese Weise wird
gleichzeitig erreicht, dass sich die Rolle bei Bewegung in ihre Freigabe-Stellung
von dem auf der Anlagefläche aufliegenden Messband abhebt, so dass dieses ohne jeglichen Kontakt mit der Rolle ausgezogen werden kann.
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Ein einzelner Schlitz zur Aufnahme de« einen Endes der Rcllenachse in
einer der Gehäuseseitenwände kann jedoch auch mit einer auf den Umfang
der Rolle selber wirkenden Führung, beispielsweise in Form des erwähnten,
an der Innenfläche der Gehäuse stirnwand angebrachten Wandteils, kombiniert
werden, -wobei zweckmässigerweise der Schlitz für das Achsende parallel
zu dieser Führung orientiert ist, so dass die Rolle in ihrer Freigabe-Stellung vom Messband abgehoben wird.
Die Neuerung wird anhand der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: den Schnitt durch eine erste Ausführungsform, wobei das Gehäusebandmass
nur teilweise dargestellt ist,
Figur 2: die Ansicht einer zweiten Ausführungsform mit einem Betätigungsorgan,
wobei die nicht dargestellten, im Gehäuseinneren liegenden Teile der Vorrichtung vollkommen der Darstellung
nach Figur 1 entsprechen können,
Figur 3: einen Schnitt längs der Linie M-III nach Figur 2 und ; Figur 4: einen Schnitt längs der Linie IV-IV nach F-gur 2.
Nach Figur 1 ist ein Messband 1 im Gehäuse 2 auf einer Trommel aufgewickelt
und unterliegt einer nicht dargestellten Rückholfeder. Auf der Innenseite der Bodenwand 4 des Gehäuses ist vor dem Austrittschlitz 3 für
das mit einein Zughaken am freien Ende dargestellte Messband eine vorzugsweise
aus Kunststoff bestehende Platte 5 angeordnet, deren Oberseite wenigstens
näherungeweise in Höhe des Austrittschlitzes liegt und auf welcher
das Messband vor seinem Durchtritt durch den Schlitz 3 aufliegt. An der Innenfläche der Gehäusestirnwand ist, in Form eines ins Gehäuseinnere vorspringen
ien Wandteils, eine Fuhrung 6 für eine Rolle 71 angebracht, welche
frei drehbar und verschiebbar im Raum vor dem Austrittschlitz 3 unterhalb
der Fuhrung 6 liegt. Diese Führung 6 ist, in Richtung auf das Gehäuseinnere
betrachtet, relativ zur Auflagefläche 5 derart geneigt und angeordnet, dass die Rolle bei loser Auflage auf dem Messband während dessen Aufwickel-
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bew guu^ '.iitgenommen und dabei durch die Führung 6 nach Art eines Keils
so stF.K ,'.rsiien der Führung und dem auf der Anlagefläche 5 aufliegenden
Me(· i. f\ eingeklemmt wird, dass das Messband gegen ein weiteres
ι j.^i.w^uAV -. w V^ x-wJ. Oi I. W ■*- ■*- τ-*· · ■—' Λ.Α.Λ. VJ. 4· V^ O \_» J. A Uli CJ1-. '. 1111 U LwT-L V,i;Cl UCIl- ^JU. OJ. 1 CAV^llC-'l}
ist es lediglich erforderlich, den Winkel zwischen der Führung 6 und der
Anlagefläche 5 kleiner zu machen als den Winkel der Reibung, welche die {
Rolle T erfährt. Die Führung 6 kann vorzugsweise ebenfalls aus einem
Kunststoff bestehen. Die Rolle 7' nimmt in der Darstellung nach Figur 1
ihre Blockierungsstellung ein, -,.Ahrend ihre Freigabe-Stellung durcL den
strichpunktiert gezeichneten Kreis 7 veranschaulicht ist. In diese Freigabe-Stellung
gelangt die Rolle selbsttätig, wenn das blockierte Messband ausgezogen wird. Da die Rolle natürlich die Tendenz hat, auf dem Messband abzurollen
und nicht zu gleiten, solange sie nicht hinreichend eingeklemmt wird, ergibt sich Ar Vorteil, dass im allgemeiner, bei einer Berührung
zwischen Rolle und Messband die Reibung nar sehr gering ist Durch leichtes Kippen des Messbandgehäuses kann man gegebenenfalls, wenn
erforderlich, die Bewegung der Rolle entweder in Richtung auf ihre Blockierungsstellung oder aber in Richtung auf ihre Freigabe-Stellung
unterstützen.
Im Beispiel nach den Figuren 2 bis 4 ist die Rolle 7 drehbar auf einer Achse
8 gelagert, deren eines, verlängertes Ende 9 in eine längliche Aussparung
10 der betreffenden Gehäuseseitenwand 1 1 eingreift und an einem auf der
Gehäuseaussenseite verschiebbaren Betätigungsknopf 24 befestigt ist. Dieser im betrachteten Ausführungsbeispiel rechteckige Knopf i4 hat eine innere
Schulter 15, welche in eine den Knopf während seiner Bewegung führende, entsprechend geformte Ausnehmung 16 auf der Aussenseite der Gehäusewand
11 eingreift. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass im Gehäuseinnern
eine der Führung 6 nach dem Beispiel gemäss Figur 1 entsprechende Führung für die Rolle 7 vorgesehen ist. Die längliche Aussparung
10 ist parallel zu dieser Führung/orientiert, so dass die Rolle bei Verschiebung
des Knopfes 14 in die Freigabe-Stellung ausserdem noch vom Messband abgehoben wird.
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Eine auf die Achse der Rolle 7 wirkende Rückstellfeder 13 ist in einer in
Verlängerung der Aussparung 10 liegenden und in diese Aussparung mündenden Oeffnung 12 der Gehäusewand 11 angeordnet und dräiigt normalerweise
die Rolle 7 in die Blockierungsstellung. Wohlgemerkt braucht die Feder 13
nur verhältnismässig schwach zu sein, da sie die Rolle 7 nur unter leichtem
Druck in Berührung mit dt - Führung 6 zu halten, nicht aber die eigentliche
Brems- und Blockierungskraft zu erzeugen braucht.
Im Beispiel nach den Figuren 2 bis 4 kann prinzipiell auch auf eine auf den
Umfang der Rolle 7 wirkende Führung nach Art des Wandteils 6 gemäss
Figur 1 verzichtet werden, da ja die längliche Aussparung 10 für die Achse der RcLLe 7 bereits die zur Einklemmung der Rolle erforderliche Führung
bildet. Zweckmässigerweise werden in diesem Falle beide Enden der Achse 8 in entsprechenden parallelen Schlitzen der gegenüberliegenden Gehäuseseitenwände
geführt.
Die Führung der Rolle kann auch durch wenigstens eine entsprechend geneigte
Rippe an mindestens einer der Innenflächen der Gehäuseseitenwände gebildet
sein, welche entweder auf den Umfang der Rolle oder aber auf deren Achse wirkt; andererseits kann wenigstens das eine Ende der Rolle auch in einer
entsprechenden länglichen Ausnehmung auf der Innenseite wenigstens einer der Gehäuseseitenwände geführt werden.
In jedem Falle wird durch eine derartige neuerungsgemässe Führung einer
frei drehbaren und verschiebbaren Rolle erreicht, dass beim Aufwickeln des
Messbandes eine selbsttätige Bremsung und Blockierung desselben stattfindet, während beim Ausziehen des Messbandes diese Blockierung selbsttätig aufgehoben
wird, ohne dass der Benutzer irgendeinen Handgriff ausführen müsste. Auch wenn der Benutzer im Falle des Vorhandenseins einer Rückholfeder
gemäss dem Beispiel nach Figur 2 vergessen sollte, die Rolle zum Ausziehen des Messbandes zunächst gegen die Wirkung dieser Feder in ihre Freigabe-Stellung
zu bringen, hat das praktisch keine nachteiligen Auswirkungen, weil bei entsprechend geringer Bemessung der Federstärke die Rolle auf alle
Fälle selbsttätig aus ihrer Klemmstellung herausbewegt wird und dann auf dem Messband abmlldpfl^Jgg Jj 2β-11.70
Auch ist die Betätigungsvorrichtung zum Verschieben der Rolle nicht auf
das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern lässt mannigfache konstruktive Varianten zu.
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Claims (9)
1. Bi ■ ; L-r.d Blockierungsvorrichtung für ein in einem Gehäuse unter
der Wir'A-ang einer Rückholfeder aufwickelbares Messband mit einem im
Gehäuseinneren vor dem Austrittschlitz und oberhalb des Messbandes angeordneten,
beweglichen Bremsorgan, durch welches das Messband gegen eine in Höhe des Austrittschlitzes liegende Anlagefläche pressbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass r7" - Bremsorgan eine frei drehbare und verschiebbare
Rolle (7) ist, deren Spiel durch eine feste, sich oberhalb der Anlagefläche (5) erstreckende und, in Richtung auf das Gehäuseinnere betrachtet,
auf diese Anlagefläche zu geneigte Führung begrenzt wird, durch welche bei .Aufwicklung des Messbandes die durch dieses mitgenommene
Rolle nach Art eines Keils gegen das auf der Anlagefläche liegende Messband kiorximbar is;.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadr ch gekennzeichnet, dass die Führung
(6) aus einem an einer Gehäuseinnenfläche befestigten Wandteil oder wenigstens einer Gehäuseinnenrippe besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, daduich gekennzeichnet, dass die Führung
aus wenigstens einer auf der Inneniläche wenigstens einer der Gehäuseseitenwände
angebrachten länglichen Aussparung (10) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (7) drehbar auf einer Achse (8) gelagert ist, die mit wenigstens einem ihrer Enden (9) in eine längliche Aussparung (10) in
einer Gehäuseseitenwand (11) eingreift.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (7) der Wirkung einer Rückstellfeder (13) unterliegt, welche die Rolle in die Blockiervings stellung zu drängen sucht, und dass die
RoILe durch ein von aussen zugängliches Betätigungsorgan (14) gegen die
Wirkung der Feder verschiebbar ist.
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6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass
uie längliche Aussparung (10) als Durchbrechung der Gcbäusewand (11) auegebildet
und das Betätigungsorgan ein am Ende (9) der Rollenachse befestigter und auf der Gehäuseaussenseite in einer als Knopfführung diei nden Versenkung
(16) verschiebbarer Knopf ist.
"*. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, 'dass die Rückholfeder
in einer in Verlängerung der Aussparung (10) liegenden und in diese mündenden Oeffnung (12) angeordnet ist, welche in die betreffende Gehäuseseitenwand
(11) eingelassen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die längliche Aussparung (10) für die Achse der Rolle (7) bzw. die Ausnehmung (16) zur ifuhr^rxg des Betätigungsknopfes (14) parallel zu der
auf den Rollenumfang wirkenden Führung orients r«- i^t.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Winkel zwischen der Führung (6) und der Anlageflache (5) kleiner ist als der Winkel der Reibung, welche die Rolle (7) mit der
Führung (6) bzw. dem Messband (1) erfährt.
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