DE7019175U - Fuehrungsmuffe. - Google Patents
Fuehrungsmuffe.Info
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Landscapes
- Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)
Description
2 Z MAI 197
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT 8 München, den
Berlin und München Witteisbacherplatz 2
VPA 70/2722
Führungsmuffe
Die Neuerung betrifft eine Führungsmuffe mit einem Führungsprofil für axial bewegliche Stangen, insbesondere für Überwachungsschieber
von Weichenantrieben. Derartige Führungsmuffen wurden bisher in einem Stück aus Grauguß gefertigt. Die
Führungsflächen des Gußteiles mußten dann mit einer teuren und empfindlichen Räumnadel bearbeitet werden, damit die beweglichen
Stangen ausreichend genau und verschieißarm geführt werden können.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion zu schaffen, bei der eine derart teure Nacharbeit vermieden werden
kann. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß mehrere gleiche, im Feinguß- oder Sinterverfahren hergestellte
und mit einem Durchbruch in der Form des Führungsprofils versehene Schichtelemente vorgesehen sind, die jeweils an der
einen Stirnseite Erhebungen und an der anderen Stirnseite die Erhebungen formschlüssig aufnehmende Vertiefungen aufweisen,
zentrisch übereinander geschichtet und kraftschlüssig verbunden sind. Dabei können die Schichtelemente aus kreisförmigen
Scheiben bestehen, die jeweils an der einen Stirnseite Warzen und an der anderen Stirnseite die Warzen formschlüssig aufnehmende
Sacklöcher aufweisen. Für diesen Fall werden die Schichtelemente zweckmäßigerweise zwischen eine Grundplatte mit
die Warzen formschlüssig aufnehmenden Sacklöchern und eine der Grundplatte ähnliche Befestigungsplatte geschichtet, die in die
Sacklöcher des obersten Schichelementes, ragende Stifte trägt und mittels Stehbolzen die Schichtelemente gegen die Grundplatte
preßt. Die Schichtelemente können .jedoch auch aus rechteck-
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förraigen Scheiben bestehen, die jeweils an der einen Stirnseite
eine zentrische kreisförmige Erhebung, an der anderen Stirnseite eine ebenfalls zentrische, die Erhebung formanblHani2
?.'Jfnehvn?T>A° Vertiefung und in der. Scken der ^chichtelemente
Befestigungalöcher aufweisen. Dafür werden die Schichtelemente in vorteilhafter Weise zwischen eine Grundplatte
mit die zentrische, kreisförmige Erhebung formschlüssig
aufnehmendem Durchbruch und eine den Schichtelementen ähnliche Befestigungsplatte geschichtet, welche die Schichtelemente
mittels Schrauben durch die Befestigungslöcher gegen die Grundplatte preßt. Zum Abdichten der Auflageflächen der
einzelnen Schichtelemente ist es günstig, über die äußere Mantelfläche der übereinander geschichteten Schichtelemente
eine Abdeckung zu ziehen.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Neuerung nachstehend näher· erläutert.
Fig. 1 seigt eine längsgeschnitteno Pührungsmuffe bestehend aus
rechteckförmigen Schichtelementen.
Fig. 2 zeigt eine derartige Führungsmuffe in der Draufsicht.
In Fig. 3 ist ein Schichtelement für die Führungsmuffe nach
Fig. 1 und 2 dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein kreisförmiges Schichtelement und Fig. 5 eine daraus gebildete Führungsmuffe im Längsschnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte Führungsmuffe besteht aus einer
Grundplatte 1 mit Befestigungslöchern 2 und eine die zentrische,
kreisförmige Erhebung des auf ihr liegenden Schichtelementes formschlüssig aufnehmenden Durchbruch 4. Die übereinandergeschichteten
Schichtelemente sind durch eine Befestigungsplatte 5 und vier nicht dargestellten Schrauben an der Grundplatte
befestigt. Zum Abdichten ist über die Säule aus übereinandergeschichteten Schichtelementen eine Abdeckung 6 gezogen, die
beispielsweise aus einem Rohr oder einem Kunststoffschrumpfschlauch bestehen kann. Die Stirnseite der Führungsmuffe ist
gegen Austritt von Schmierstoffen mittels einer Abstreiferdichtung 7 gesichert, die von einem Verschlußdeckel 8 gehalten
wird .
VFA 9/414/84^ - 3 -
Die Pührungssäule ist in Fig. 2 bei abgenommener Befestigungsplatte
5 in der Draufsicht gezeichnet. Dabei ist das oberste
Schichtelement 3 und die alle Schichtelemente umschließende Abdeckung 6 zu erkennen. In den Ecken der Schichtelemente
befinden sich Befestigungslöcher 9, die in gleicher Anordnung in der Befestigungsplatte 5 vorgesehen sind. In diesen
Löchern stecken die nichtdargestellten Schrauben, welche die Schichtelemente über die Befestigungsplatte 5 gegen die Grundplatte
1 pressen.
In Pig. 3 ist ein einzelnes Schichtelement 3 in der Draufsicht und im Schnitt gezeichnet. Im Schnitt ist deutlich zu erkennen,
daß das Schichtelement an der einen Stirnseite eine Erhebung 31 und an der anderen Stirnseite eine die Erhebung des nächsten
Schichtelementes formschlüssig aufnehmende Vertiefung 32 aufweist.
In Pig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel für die Schichtelemente
in der Draufsicht und im Schnitt gezeigt. Ein solches Schichtelement 10 besteht aus einer kreisförmigen Scheibe mit
einem Durchbruch 101 in der Form des Führungsprofiles und zwei warzenförmigen Erhebungen 102 an der einen Stirnseite sowie
zwei die Erhebungen des nächsten Schichtelementes formschlüssig aufnehmenden Vertiefungen 103 an der anderen Stirnseite.
Fig. 5 zeigt im Längsschnitt eine Pührungsmuffe, die
auf Schichtelementen 10 nach Fig. 4 aufgebaut ist. Dazu ist
eine Grundplatte 11 mit Löchern 12 und einem Durchbruch 14 für
das Führungsprofil sowie die warzenförmigen Erhebungen des auf ihr liegenden Schichtelementes formschlüssig aufnehmenden
Vertiefungen 111 vorgesehen. Die übereinander geschichteten Schichtelemente 10 werden von einer Befestigungsplatte 15 mittels
Muttern 151 und in der Grundplatte 11 befestigten Stehbolzen 152 gegen die Grundplatte 11 gepreßt. Zur Sicherung gegen
Verdrehen wird das oberste Schichtelement durch Stifte 153 gehalten, die in die Befestigungsplatte 15 eingepreßt sind und
formschlüssig in die Vertiefungen 103 des obersten Schichtelementes
eingreifen. Zum Abdichten der Auflageflächen der einzelnen Schichtelemente dient wie im Beispiel nach Fig. 1 eine
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Abdeckung 16, die ebenfalls aus einem gezogenen Rohr oder einem Kunststoffschrumpfschlauch bestehen kann. Stirnsei
tig ist die Pührungsmuffe wie in Pig. 1 durch eine ähstTPi fpTrt i rhtiinir 17 uyirt oi nPnVoTOrfil iiRiisol'oi IP rr α rr on
Schmierstoffverlust gesichert.
6 Ansprüche
5 Figuren
5 Figuren
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Claims (5)
- - 5 Schutzansprüche. iirungswuffe mit einem Führungsprofil für axial bewegliche otangen, insbesondere für Überwachungsschieber von V/eichenantrieben, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleiche, im Peinguß- oder Sinterverfahren hergestellte und mit einem Durchbruch (101) in der Form des Führungs- : prof ils versehene .Jch; chtelemente (3 bzw. 10) vorgesehen■', sind, die jeweils an der einen Stirnseite Erhebungen■ι (31 bzw. 102) und an der anderen Stirnseite die Erhebungenijf formschlüssig aufnehmende Vertiefungen (32 bzw. 103) auf-<Γ weisen, zentrisch übereinander geschichtet und kraftschlüssigverbunden sind.
- 2. Führungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (10) aus kreisförmigen Scheibenbestehen, die jeweils an der einen Stirnseite Warzen (102) und an der anderen Stirnseite die Warzen formschlüssig aufnehmende .Sacklöcher (1O3) aufweisen.
- 3. Führungsmuffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (10) zwischen eine Grundplatte (11) mit die Warzen (102) formschlüssig aufnehmenden Sacklöchern(111) und eine der Grundplatte ähnliche Befestigungplatte (15) geschichtet, die in die Sacklöcher (103) des obersten Schichtelementes ragende Stifte (153) trägt und mittels Stehbolzen (152) die Schichtelemente (10) gegen die Grundplatte (11) preßt.
- 4. Führungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (3) aus rechteckförmigen Scheiben bestehen, die jeweils an der einen Stirnseite eine zentrische kreisförmige Erhebung (31), an der anderen Stirnseite eine ebenfalls zentrische, die Erhebung formschlüssig aufnehmende Vertiefung (32) und in den Ecken der Schichtelemente Befestigungslöcher (9) aufweisen.
- 5. Führungsmuffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtelemente (3) zwischen eine Grundplatte (1) mitVPA 9/414/847 - 6 -die zentrische, kreisförmige Erhebung (3Ό formschlüssig aufnehmendem Durchbruch (4) und eine den Schichtelementen ähnliche Befestigungsplat«e (5) geschichtet sind, v?slehe die Schichtelemente (3) mittels Schrauben durch die Sefestigunglöche (9) gegen die Grundplatte (1) preßt.Führungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5t dadurch gekennzeichnet, daß über die äußere Mantelfläche der übereinander geschichteten Schichtelemente (3 bzw. 10) eine Abdeckung (6 bzw. 16) gezogen ist.VPA 9/414/847
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707019175 DE7019175U (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Fuehrungsmuffe. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19707019175 DE7019175U (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Fuehrungsmuffe. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE7019175U true DE7019175U (de) | 1971-02-11 |
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ID=6611829
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19707019175 Expired DE7019175U (de) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Fuehrungsmuffe. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE7019175U (de) |
-
1970
- 1970-05-22 DE DE19707019175 patent/DE7019175U/de not_active Expired
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