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DE701881C - Verfahren zum Pressen von Motorkolben - Google Patents

Verfahren zum Pressen von Motorkolben

Info

Publication number
DE701881C
DE701881C DE1939E0052558 DEE0052558D DE701881C DE 701881 C DE701881 C DE 701881C DE 1939E0052558 DE1939E0052558 DE 1939E0052558 DE E0052558 D DEE0052558 D DE E0052558D DE 701881 C DE701881 C DE 701881C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
groove
pressing
bead
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1939E0052558
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hellmut Mahle
Walter Seiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elektron-Co Mbh
Elektron Co mbH
Original Assignee
Elektron-Co Mbh
Elektron Co mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektron-Co Mbh, Elektron Co mbH filed Critical Elektron-Co Mbh
Priority to DE1939E0052558 priority Critical patent/DE701881C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701881C publication Critical patent/DE701881C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/18Making machine elements pistons or plungers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Verfahren zum Pressen von-Motorkolben Es ist bekannt, zur Erhöhung der Betriebssicherheit in hochbeanspruchte und gegebenenfalls infolge besonderer Umstände überlastete Motoren gepreßte Motorkolben einzubauen, weil das Gefüge solcher Kolben sowohl bezüglich der Festigkeitseigenschaften als auch des Wärmeflusses bessere Betriebsergebnisse als das Gefüge gegossener Kolben erwarten läßt.
  • Nun ist es vielfach notwendig, bei derartigen Kolben im Bereiche der Bolzennaben oder unterhalb der Bolzennaben Ölabstreifringe einzusetzen und womöglich zusätzlich eine Verstärkung des offenen Kolbenrandes vorzunehmen. Dadurch müssen im Kolbeninnern rinb vulstartige Vorsprünge und dementsprechende Hinterschneidungen vorgesehen werden.
  • Die Herstellung derartiger Kolben brachte seither bei den üblichen Verfahren Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten mit sich, deren Behebung Aufgabe der Erfindung ist.
  • Nach einem .der bekannten Verfahren wird ein Kolbenrohling mit sehr starken Mantelwandungen vorgepreßt und die endgültige Gebrauchsform durch Ausfräsungen innerhalb des Kolbens erreicht. Um das Gewicht des Kolbens herabzusetzen, mußten auch außen im Bereich der Bolzennaben Freiflächen herausgefräst werden, da die Ausfräsungen im Inneren des Kolbens wegen der Fräserform und des Fräserkopfes nicht ganz bis an die Bolzennaben herangeführt werden können.
  • Zü dem bei dieser Art der Kolbenfertigung sich ergebenden Wbrkstoff-#erlust und großen Zeitaufwand kommt noch folgender Nachteil hinzu. Infolge des auf die ganze Länge des Kolbens in axialer Richtung gehenden Faserverlaufes ergeben sich an den Nutenflanken der einzustechenden Ölringnut @ Wärmestauungen, da der Wärmefluß jeweils in Faserrichtung erfolgt. Auch müssen die Abmessungen des .den Ringnutengrund darstellenden Ringwulstes stärker gehalten werden, weil auch an der Stelle des gefährlichen Ouerschnittes der längsgerichtete #Faserverlauf ein Zu-Bruch-Gehen des Kolbens an dieser Stelle begünstigt, weil der Faserverlauf unterbrochen ist. Eine Verstärkung der Wandungen ist aber wegen der damit verbundenen Gewichtserhöhung unerwünscht.
  • Ein anderes Herstellungsverfahren von Kolben mit nach innen gerichteten Ringwülsten besteht darin, mittelst eines Druckwerkzeuges in radialer Richtung auf den Kolbenmantel einzuwirken und hierbei durch Eindrücken der Nut den wulstartigen Nutengrund zu erzeugen. Dieses Verfahren hat folgende Nachteile: Zunächst ist es notwendig, den Kolben und Gegenhaltewerkzeug oder aber das Drückw erkzeug umlaufcit zu lassen. Mit Rücksicht auf die notwendigen hohen Drücke wird dabei das Aufspannen des Kolbens und des Gegenhaltewerkzeuges besonders schwierig. Außerdem kann das Druckwerkzeug nicht so schmal gehalten werden, wie es die verhältnismäßig geringe axiale Höhe normaler Ölabstreifringe erfordern würde. Von wesentlicher Bedeutung aber ist, daß sich der Kolbenwerkstoff beim Eindrücken der Ringnut nach innen hinsichtlich seiner Wandstärke infolge Streckung verringert, ohne daß eine Möglichkeit besteht, hier Abhilfe zu schaffen und am Nutengrund die gewünschten Abmessungen vorzusehen.
  • Während es bisher nur bekannt ist, am offenen Kolbenrand von Motorkolben durch Stauchen Verdickungen entstehen zu lassen, besteht das - erfindungsgemäße Verfahren darin, daß der Wulst zur Aufnahme der ölringnut im Abstand vom Schaftende durch Stauchen erzeugt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann gleichzeitig mit dem Ringwulst für die Ölringnut am offenen Kolbenrand eine an sich bekannte Ringrippe zur - Verstärkung dieses Randes erzeugt werden.
  • Das neue Verfahren macht es möglich, die Wandstärken des Preßlings in dem für den Fertigkolben gewünschten Ausmaß zu halten und jegliches Nachfräsen von Hinterschneidungen zu vermeiden, wobei eine vorteilhafte Gewichtserleichterung gegenüber den gefrästen Kolben erzielbar ist. Außerdem ergibt sich der Faserverlauf im Bereiche des Ringwulstes derart, daß nach Einstechen der Ölringnut einerseits der Wärmefluß um diese Nut herum gesichert, andererseits eine erhebliche Steigerung der Widerstandsfähigkeit des gefährlichen Querschnittes in der Ebene deg- Nutengrundes gewährleistet wird.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand des erfindungsgemäßen Verfahrens in Vergleichsstellung zur Herstellung einer der bekanntesten seitherigen Kolbenausführungen beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in schaubildlicher Darstellung einen gepreßten Flugmotorkolben, bei welchem die nach innen ragenden gewünschten Vorsprünge durch Hinterfräsen hergestellt sind.
  • Abb. 2 zeigt einen erfindungsgemäß leergestellten längs durchschnittenen Kolbenrohling mit unterhalb .der Bolzennaben vorgesehenem Ringwulst und einer Ringverstärkung am offenen Kolbenrande.
  • Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab den Faserverlauf in einem Kolbenmantel mit einer cÖlringnut, die in einen durch I-Iinterfräsungctt hergestellten Wulst eingeschnitten ist.
  • Abb.-l zeigt einen teilweisen Längsschnitt des Mantels eines Kolbens nach Abb.2 in vergrößertem Maßstab und den sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ergebenden Faserverlauf.
  • Der mit i bezeichnete Kolben bekannter Ausführung ist innerhalb der sich zwischen den Bolzennaben 2 erstreckenden Mantelteile 3 mit Ausfräsungen ,4 versehen, .die jedoch nicht bis an die Nabenseitenflächen 5 herangeführt werden können. Durch die Ausfräsungen .I entstehen an der Innenwandung der Ringwulst 6, der notwendig ist, um in der Mantelwandung eine Ölringnut anbringen zu können. Die Forderung nach Gewichtsverringerung zwingt dazu, am äußeren Umfange des Kolbens im Bereiche der Bolzennaben «eitere Ausfräsungen 8 vorzusehen.
  • Wie aus Abb.2 ersichtlich ist, die einen fertig gepreßten Kolbenrohling darstellt, können durch das erfindungsgemäße Verfahren neben Ringwülsten 6 auch noch Verstärkungsrippen 9 am Kolbenbodenrand erzielt werden, ohne daß eiii Hinterfräsen der Kolbeninnenfläche notwendig wäre.
  • In Abb.3 ist in strichpunktierten Linien angedeutet, wie sich die Mantelwandung bei den seither bekannten gepreßten Kolben nach dem Pressen darstellt und wie der Faserverlauf in bezug auf die Stelle an der wulstartigen Verstärkung ist. Auch in Abb. a zeigt die strichpunktierte Linie den Kolbenmantel nach dem ersten Preßgang, während die ununterbrochenen Linien für den fertigen Rohling gelten. Der Faserverlauf ist im Gegensatz zu Abb. 3 völlig der endgültigen Formgebung_angepaßt, was insbesondere in bezug auf den gefährlichen Querschnitt nach Linie A-A und hinsichtlich eines ununterbrochenen Wärmeflusses wichtig ist.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜciiR: i. Verfahren zum Pressen von '.Motorkolben, die zwischen den Kolbenbolzenlöchern und dem offenen Schaftende eine Nut für einen Ölabstreifring erhalten, dadurch gekennzeichnet. daß der Wulst (6) zur Aufnahme der Nut (7) im Abstand vom Schaftende durch Stauchen erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren zum Pressen von Motorkolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Ringwulst (6) eine an sich bekannte Ringrippe (9) am offenen Kolbenrand gestaucht -%vird.
DE1939E0052558 1939-05-16 1939-05-16 Verfahren zum Pressen von Motorkolben Expired DE701881C (de)

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Publications (1)

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DE701881C true DE701881C (de) 1941-01-25

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ID=7081605

Family Applications (1)

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DE1939E0052558 Expired DE701881C (de) 1939-05-16 1939-05-16 Verfahren zum Pressen von Motorkolben

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DE (1) DE701881C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855647C (de) * 1942-02-20 1952-11-13 Schmidt Gmbh Karl Leichtmetallkolben in geschmiedeter Ausfuehrung
DE967125C (de) * 1945-04-04 1957-10-03 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren zum Aufbringen eines geschlossenen Kolbenringes auf einen einteiligen Brennkraftmaschinenkolben
US3712099A (en) * 1970-02-19 1973-01-23 Angsburg Nuernberg Ag Werk Nue Method and apparatus for forming ring grooves and piston lands on a steel piston, especially for internal combustion engines
US4193179A (en) * 1977-11-14 1980-03-18 Condor Manufacturing Inc. Process of manufacturing an article having a groove rolled therein, and an article produced thereby
US4485656A (en) * 1982-08-27 1984-12-04 Hayes Albion Corporation Transmission piston and method of making the same

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