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DE7017769U - Sitzbezug. - Google Patents

Sitzbezug.

Info

Publication number
DE7017769U
DE7017769U DE19707017769 DE7017769U DE7017769U DE 7017769 U DE7017769 U DE 7017769U DE 19707017769 DE19707017769 DE 19707017769 DE 7017769 U DE7017769 U DE 7017769U DE 7017769 U DE7017769 U DE 7017769U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
seat cover
parts
cover according
covers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707017769
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automobiles Peugeot SA
Renault SA
Original Assignee
Automobiles Peugeot SA
Renault SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Automobiles Peugeot SA, Renault SA filed Critical Automobiles Peugeot SA
Publication of DE7017769U publication Critical patent/DE7017769U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf einen Sitzbezug, der insbesondere für Autositze gedacht ist.
Die für das Beziehen von Autositzen derzeit verwen 1 unterschiedlichen Materialie Beschaffenheit Vor- und Nachteile:
deten unterschiedlichen Materialien haben je nach ihrer j
Materialien auf der Basis natürlicher Fasern sind im allgemeinen luft- und wasserdampf durchlass:g und haben gute Wärmeaustauscheigenschaften; sie sind mithin angenehm im Kontakt, aber im allgemeinen schwierig hinsichtlich der Pflege und nur wenig abnutzungsfest, weshalb sie oft mit Schonbezügen oder -decken abgedeckt werden.
62 (806/69-NÖ-r (5)
Materialien auf synthetischer Basis, die leicht zu pflegen und gut abnutzungsfest sind, haben dagegen sehr schlechte tfärmeaustauscheigenschaften und Durchlässigkeiten, was den Kontakt mit ihnen über längere Zeiten hinweg unangenehm macht, insbesondere wenn die Umgebungstemperatur relativ hoch ist, weshalb auch diese wiederum im allgemeinen vollständig oder teilweise vom Benutzer abgedeckt werden.
Leder bildet einen recht guten Kompromiß, allerdings muß man es zur Verbesserung seines Langzeitverhaltens vorbehandeln, um seine Abnutzungsfestigkeit zu erhöhen und seine Reinigung zu erleichtern; diese Vorbehandlung führt jedoch wiederum zu einer merklichen Verminderung der Wärmeaustauscheigenschaften und Durchlässigkeit,, Darüber hinaus ist der Preis für Ledersitze ziemlich hoch, so daß sie für Serienwagen kaum in Betracht kommen.
Eine andere ebenfalls bekannte Lösung besteht darin, für den mittleren Bereich von Sitzfläche und Rückenlehne Materialien auf der Basis von natürlichen Fasern zu verwenden und für die Seitenteile Materialien auf synthetischer Basis oder Leder» Bei dieser Lösung bleibt jedoch immer noch die Pflege der Mittelteile heikel, die außerdem relativ rasch abgenützt werden, so daß die Sitze repariert werden müssen, was mit einem bedeutenden Aufwand an Sattlerarbeit und mithin mit hohen Kosten verbunden ist.
Ziel der Neuerung ist die Beseitigung der vorstehend erläuterten zahlreichen Mängel.
Gemäß der Neuerung wurde zu diesem Zweck ein Sitz-
bezug, insbesondere für Autositze entwickelt, der gekennzeichnet ist durch ein praktisch fest am Sit^ angebrachtes Teil mit Seitenatreifen aus abnutzunesfestcm Material und zumindest ein auswechselbares Teil, das den Bereich des Sitzes zwischen den Seitenstreifen bedeckt, wobei das feste Teil und das oder die abnehmbare(n) Teil(e) mit einander ergänzenden Befestigungsmitteln versehen sind, die das leichte Anbringen, Entfernen und Austauschen des oder der abnehmbaren Teile(s) ermöglichen.
Bei dieser neuerungsgemäßen Art der Ausführung von Sitzbezügen kann für das auswechselbare Teil, das vorzugsweise die Bereiche von Sitzfläche, Rückenlehne und gegebenenfalls Kopfstütze bedeckt, mit denen der Benutzer in Berührung kommt, ein Material gewählt werden, das gute Eigenschaften hinsichtlich des Wärmeaustausches und Luftzutritts hat und mithin angenehm im Kontakt ist.
Dieses abnehmbare Teil kann leicht ausgewechselt werden, wenn es zu stark abgenutzt ist oder gereinigt werden soll oder auch zu Zwecken der Anpassung an jahreszeitliche Temperaturen oder den Zeitgeschmack.
Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehen, die sich auf die angefügte Zeichnung bezieht, die ein Beispiel für einen neuerungsgemäßen Sitzbezug zeigt.
Wie man auf der Figur sieht, umfaßt der Sitz S den Sitzteil S , die Rückenlehne S und eine einstellbare Kopfstütze S_, die insgesamt mit einem festen Bezug 1 bedeckt sind, der die Seitenteile 2 und einen Mittelstreifen 3 aufweist, welcher allein dazu da ist, für eine ge-
: nügende Verbindung der Seitenteile 2 zu sorgen. Der Mit
telstreifen 3 wird durch abnehmbare Teile H1 5 und 6 be-
■ deckt, die auf dem festen Sitzbezug beispielsweise durch
! die sich ergänzenden Haftstreifen y und /· festgehalten
j werden, die eine Vielzahl von kleinen Häkchen aufweisen
i und unter dem Namen "Velcro" bekannt sind. Diese Haft-
j streifen sind sowohl an den festen als auch den bewegli-
chen Teilen des Sitzbezuges vorgesehen. Selbstverständlich kann jedes andere bekannte Mittel zur lösbaren Befestigung von Bezugsteilen verwendet werden wie Knöpfe, Druckknöpfe und dgl.
Die fest aufgebrachten und nur schwierig abnehmbaren Seitenteile 2 sind einer verstärkten Abnutzung durch Reibung ausgesetzt, wenn der Benutzer ein- oder aussteigt. Sie können aus einem Material mit guter Abnutzungsfes tigkeit und ansprechendem Aussehen hergestellt werden. Man kann beispielsweise Leder oder synthetisches Material verwenden, wie es üblicherweise für Sitzbezüge benutzt wird.
• Die wesentlichen Eigenschaften, die für die abnehm-
j baren Teile 4, 5 und 6 gefordert werden, sind guter Värme-
i austausch und Luftzutritt, die den Kontakt angenehm machen. Man kann beispielsweise Lammfell oder ein Gewebe
j auf der Basis von natürlichen Fasern verwenden. Die Leich-
! tigkeit, mit der diese Teile abgenommen vjid wieder ange-
i bracht werden können, ermöglicht eine leichte Reinigung.
! Die abgenommenen Teile kör-^n gegebenenfalls sogar in
1 eine Waschmaschine gebracht werden. Diese Teile körnen
] auch zu relativ niedrigen Kosten durch neue ersetzt wer-
Ϊ den, was dem Sitz ein neues Aussehen verschafft, oder man
; kann sogar für jeden Sitz einen Satz von abnehmbaren Bezugsteilen vorsehen, so daß der Benutzer je nach Umgebungs-
temperatur, Verwendung des Fahrzeuge? oder jedem anderen j
analogen Kriterium die jeweils günt ί..;jt6 Ausstattung |
wählen kann.
Gemäß der Neuerung werden mithin Sitzbezüge geschaffen, bei denen jeder Teil die ihm am besten angemessenen Eigenschaften hat, wobei die Verwendung von wenig anmutigen Decken oder Schonbezügen überflüssig wird.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Sitzbezug, insbesondere für Autositze, gekennzeichnet durch ein praktisch fest auf dem Sitz angebrachtes Teil (i) mit Seitenteilen (2) aus einem abnutzfesten Material und zumindest ein α ,nehmbares Teil (4, 5 und 6) das den Bereich des Sitzes zwischen den Seitenteilen abdeckt, wobei das feste Teil (1) und das oder die abnehmbare (n) Teil(e) miteinander ergänzenden Befestigungsmitteln (7» 7!) versehen sind, die das leichte Anbiingen, Abnehmen und .Auswechseln des odor der abnehmbaren Teile(s) ermöglichen.
    2. Sitzbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abnehmbare Teil (k, 5 und 6) durch zumindest einen Streifen gebildet wird, der die Teile der Sitzfläche, Rückenlehne und gegebenenfalls Kopfstütze bedeckt, mit denen der den Sitz einnehmende Benutzer in Kontakt kommt.
    3. Sitzbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (2) des festen Teils (i) des Bezuges aus Leder oder einem synthetischen Material bestehen bzw. hergestellt sind.
    k. Sitzbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß das oder die abnehmbare(n) Teil(e) (k, 5 und 6) aus
    einem Gewebe auf der Basis von natürlichen Fasern oder aus Lammfell bestehen.
    5. Sitzbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Befestigungsmittel (7, 7*) durch aus einem Material mit einer Vielzahl von klei . ei Widerhäkchen bestehende Streifen gebildet werden, die an einander gegenüberliegenden Zonen des festen und abnehmbaren Teils des Bezuges angebracht sind.
DE19707017769 1969-05-14 1970-05-12 Sitzbezug. Expired DE7017769U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR6915609 1969-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7017769U true DE7017769U (de) 1970-08-06

Family

ID=9034038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707017769 Expired DE7017769U (de) 1969-05-14 1970-05-12 Sitzbezug.

Country Status (1)

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DE (1) DE7017769U (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US10960797B2 (en) 2016-05-24 2021-03-30 Adient Luxembourg Holding S.Á R.L. Edge strip, seat cover and seat comprising a seat cover

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