DE701528C - Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von DauermagnetenInfo
- Publication number
- DE701528C DE701528C DE1936S0123672 DES0123672D DE701528C DE 701528 C DE701528 C DE 701528C DE 1936S0123672 DE1936S0123672 DE 1936S0123672 DE S0123672 D DES0123672 D DE S0123672D DE 701528 C DE701528 C DE 701528C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- permanent magnets
- nickel
- magnetic properties
- iron
- copper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C9/00—Alloys based on copper
- C22C9/06—Alloys based on copper with nickel or cobalt as the next major constituent
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Hard Magnetic Materials (AREA)
Description
- Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten Zusatz zum Patent 7oo soo In dem Hauptpatent sind Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten aus Kupfer-Nickel - Eisen - Legierungen beschrieben, bei denen u. a. Legierungen mit 15 bis 40 Nickel, 5 bis 30% Eisen, Rest Kupfer, gegebenenfalls nach einer Vorglühung, mit einem Walzgrad von mehr als 40% heruntergewalzt und dann angelassen werden. Man gelangt auf diese Weise zu bearbeitbaren Dauermagneten mit günstigen Werten von Koerzitivkraft und Remanenz.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung dieses Verfahrens, wodurch eine beträchtliche Verbesserung der magnetischen Eigenschaften ohne Beeinträchtigung der Bearbeitbarkeit erzielt wird.
- Nach der Erfindung werden Legierungen mit 15 bis 25% Nickel, i o- bis 25% Eisen und 5o bis 75% Kupfer nach dem Herstellen eines vorgeformten Körpers bei Temperaturen von über iooo° C geglüht, dann abgeschreckt, darauf mit einem Walzgrad von über 4o% gewalzt und schließlich bei Temperaturen von 5oo bis 700°C angelassen.
- Durch dieses Verfahren- wird sowohl eine Steigerung der Koerzitivkraft als auch der Remanenz erzielt, ohne die sonstigen, *für diese Art von Dauermagneten wesentlichen Eigenschaften zu verschlechtern.
- Die Bedeutung der Erfindung geht aus folgenden Ausführungsbeispielen hervor: Eine Legierung von 2o0,'o Nickel, 2o% Eisen und 6o% Kupfer wurde zu Stäben von 43 mm gegossen. Die Stäbe wurden zunächst auf einen Durchmesser von 23 mm herabgewalzt. Die so vorgeformten Magnetkörper wurden zunächst bei 1o50° C 1o Stunden lang geglüht. Auf diese Weise wurde das Material homogenisiert. Nach dem Glühen wurden die Stäbe auf einen Durchmesser von 10,7 mm herabgewalzt und anschließend i Stunde lang bei 6oo° C angelassen und endlich an der Luft abgekühlt. Das letzte Abkühlen nach dem Anlassen ist auf die magnetischen Eigenschaften ohne Einfluß.
- Mit dem so hergestellten Magnetkörper wurden folgende magnetischen Werte erreicht:
Aus dem letztgenannten Wert geht hervor, daß die Magnetisierungskurve stark ausgebaucht ist, so daß man einen im Verhältnis zur Koerzitivkraft und Remanenz sehr hohen Energiegehalt erzielt. - Neben der Verbesserung der magnetischen Eigenschaften wird durch die Erfindung erreicht, daß sich Dauermagnete mit sehr kleinen Wandstärken herstellen lassen. Als Beispiel sei erwähnt, daß das bei dem oben beschriebenen Beispiel näher angegebene Material auf eine Dicke von o,-2 mm heruntergewalzt wurde. Das Verfahren wurde im übrigen genau so wie hei dem oben behandelten Beispiel durchgeführt. Das dünne und leicht biegsame Blech hatte folgende magnetischen Werte Br . . . . . . . . -- 502o, Brr. ....... _ 432, ..... - .136, #B#H)"rax...=I,O#IOa, y . . . . . . . . . =.160'o. Derartig günstige Ergebnisse sind bisher hei Blechen mit ähnlich dünner Wandstärke an keiner der bisher für Dauermagnete bekannten Legierungen erzielt worden.
- Man kann in manchen Fällen zwischen Abschrecken und Walzen noch ein Anlassen einfügen. Bei diesem vor dem Walzen erfolgenden Anlassen wird ebenso wie bei dem nach dem Walzen vorzunehmenden Anlassen eine Temperatur von 5oo bis 70a° C, insbesondere von 6oo bis 65o° C, angewendet.
- Das Abschrecken kann in Flüssigkeiten, wie z. B. Wasser oder öl, vorgenommen werden. Im übrigen richten sich die Abschreck geschwindigkeit sowie die Dauer für das Vor glühen und Anlassen nach der Dicke des zu behandelnden Körpers.
- Wie die Beispiele zeigen, kommen die magnetischen Eigenschaften der gemäß der Erfindung hergestellten Magnete den Eigen. schaften von Magneten aus den bekax@Iten ausscheidungshärtungsfähigen Aluminium ;oder titanhaltigenNickel-oder Nickel-Kobalt-Stählen nahe. Sie haben dabei aber den Vorteil, sich gut bearbeiten zu lassen.
- Besonders günstige Eigenschaften werden mit Legierungen erzielt, die etwa 6o% Kupfer, etwa 2oo;'o Nickel und etwa 20% Eisen enthalten. Durch Erniedrigen des Eisengehaltes bei gleichbleibendem Nickelgehalt wird die Koerzitivkraft erhöht und zugleich die Remanenz erniedrigt. So wird z. B. eine Legierung mit 200%o Nickel und 20% Eisen, die eine Koerzitivkraft von 390 und eine Remanenz von etwa 5ooo hat, durch Erniedrigen des Eisengehaltes auf I2;0 bei gleichbleibendem Nickelgehalt von 200'o hinsichtlich der Koerzitivkraft auf 575 verbessert, während die Remanenz auf 3200 sinkt. Bei zu starker Steigerung des Eisengehaltes sinken sowohl die Koerzitivkraft als auch die Remanenz.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten auf der Basis Kupfer-Nickel-Eisen nach Patent 7oo 6oo, dadurch gekennzeichnet, daß Legierungen mit 15 bis 25% Nickel, i o bis 25% Eisen und ' 5o bis 75 % Kupfer nach dem Herstellen eines auf beliebige Weise vorgeformten Körpers bei Temperaturen von über I ooo° C geglüht, dann vorzugsweise in einer Flüssigkeit, wie öl oder Wasser, abgeschreckt, dann mit einem Walzgrad von mehr als .d00/0 heruntergewalzt und schließlich bei Temperaturen von 5oo bis 700°C, insbesondere 6oo bis 65o° C, angelassen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnete nach dem Abschrecken und vor derf Walzen auf 5oo bis 700° C, vorzugsweise 6oo bis 65o° C, angelassen werden.
- 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch I oder 2 bei Legierungen mit 2o% Nickel, 20% Eisen und 6o% Kupfer.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936S0123672 DE701528C (de) | 1936-08-02 | 1936-08-02 | Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936S0123672 DE701528C (de) | 1936-08-02 | 1936-08-02 | Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701528C true DE701528C (de) | 1941-01-17 |
Family
ID=7536312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936S0123672 Expired DE701528C (de) | 1936-08-02 | 1936-08-02 | Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701528C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5137007A (de) * | 1974-09-25 | 1976-03-29 | Nippon Musical Instruments Mfg |
-
1936
- 1936-08-02 DE DE1936S0123672 patent/DE701528C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5137007A (de) * | 1974-09-25 | 1976-03-29 | Nippon Musical Instruments Mfg |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68925743T2 (de) | Verfahren zum Herstellen kornorientierter Elektrobleche durch Schnellerwärmung | |
| DE69026695T2 (de) | Verfahren zur herstellung von hochfestem rostfreien bandstahl mit ausgezeichneten federeigenschaften | |
| DE831453C (de) | Kupferlegierungen | |
| DE69921146T2 (de) | Verfahren zur herstellung von wärmebehandlungsfähigen blech-gegenständen | |
| DE1483261C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von ternären Mangan-Aluminium-Kohlenstoff-Legierungen für Dauermagnete | |
| DE2629838A1 (de) | Al-legierungsblech fuer finnen eines waermeaustauschers und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE69703090T2 (de) | Verfahren zum herstellen eines magnetischen gegenständes aus einer ferromagnetischer duplexlegierung | |
| DE2528783B2 (de) | Verfahren zur herstellung superplastischer legierungen auf aluminiumbasis | |
| DE895382C (de) | Legierung fuer die Herstellung von Permanentmagneten | |
| DE701528C (de) | Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagneten | |
| DE3426824A1 (de) | Verfahren zur herstellung von platten aus austenitischem nichtrostendem stahl | |
| DE1159979B (de) | Verfahren zur Herstellung kornorientierter Bleche oder Baender aus silizium- und/oder aluminiumhaltigen Eisenlegierungen | |
| DE2641924A1 (de) | Zaehe, korrosionsbestaendige, austenitische legierung | |
| DE1558616B2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Bleches aus einer magnetisch halbharten Legierung | |
| DE1092218B (de) | Verfahren zur Herstellung ausgehaerteter Gegenstaende aus Kupfer-Nickel-Mangan-Zink-Legierungen | |
| DE1758124B2 (de) | Anwendung eines Warmebehandlungs Verfahrens zur Verbesserung der Ero sions Korrosionsbeständigkeit eisen haltiger Kupferlegierungen | |
| DE852453C (de) | Kupferlegierungen | |
| DE899360C (de) | Verfahren zur Erzielung einer temperaturabhaengigen Magnetisierungsintensitaet | |
| DE753093C (de) | Die Verwendung von magnetischen Eisen-Nickel-Legierungen | |
| DE1433825C3 (de) | Verfahren zum Glühen zur Verbesserung der Tiefzieheigenschaften von Bandstahl | |
| DE867165C (de) | Nickel-Kupfer-Legierungen | |
| DE825599C (de) | Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von Kupferlegierungen | |
| DE1483041A1 (de) | Verfahren zur Behandlung von Metallen,insbesondere von zur Herstellung von Kernreaktor-Brennstoffhuelsen geeigneten Metallen | |
| DE700600C (de) | Verfahren zur Verbesserung der magnetischen Eigenschaften von Dauermagnetlegierungen | |
| AT226757B (de) | Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Silizium-Eisen mit Würfeltextur |