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DE701491C - Klemmbefestigung fuer Laeuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Klemmbefestigung fuer Laeuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Info

Publication number
DE701491C
DE701491C DE1938H0154804 DEH0154804D DE701491C DE 701491 C DE701491 C DE 701491C DE 1938H0154804 DE1938H0154804 DE 1938H0154804 DE H0154804 D DEH0154804 D DE H0154804D DE 701491 C DE701491 C DE 701491C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
rotor
rail
clamping
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938H0154804
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Fritz Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL HOFMANN KOMM GES
Original Assignee
CARL HOFMANN KOMM GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL HOFMANN KOMM GES filed Critical CARL HOFMANN KOMM GES
Priority to DE1938H0154804 priority Critical patent/DE701491C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701491C publication Critical patent/DE701491C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/602Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Klemmbefestigung für Läuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Läuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, die in Bohrungen einer Schiene eingesetzt sind und mit einem Flansch auf der Ringschiene aufliegen, hat man früher mit einer waagerechten Klemmschraube befestigt, die seitlich in die Ringschiene eingeschraubt war und den Ring bzw. dessen in die Ringschiene eingesetzten Flansch seitlich festklemmte. Diese einfache Klemmbefestigung war bei den verhältnismäßig dicken, aus Grauguß bestehenden Ringschienen ohne weiteres möglich. Eine waagerechte Klemmschraube kann aber nicht in den jetzt üblichen, aus verhältnismäßig dünnem Stahlblech bestehenden Ringschienen angeordnet werden.
  • Für derartige dünne Ringschienen sind Klemmbefestigungen bekannt, bei denen Schrauben verwendet werden, die senkrecht zur kingschienenebene angeordnet sind, also von oben oder von unten in diese eingeschraubt werden. Diese Klemmbefestigungen haben jedoch den grundsätzlichen Nachteil, daß für jeden Läuferring immer zwei gegenüberliegende Klemmbefestigungen erforderlich sind. So ist es beispielsweise bekannt; einen Läuferring mit Doppel-T-Profil mit zwei gegenüberliegenden Klemmbefestigungen auf der Ringschiene zu halten, die je aus einem auf den unteren Flansch drückenden Klemmstück und einer von oben in die Ringbank eingeschraubten, das Klemmstück haltenden Schraube bestehen.
  • Bei einer anderen Klemmbefestigung für Läuferringe mit Doppel-T-Profil sind von oben in die Ringbank eingeschraubte Klemmschrauben vorgesehen, deren großer flacher Kopf sich auf den unteren Mansch von zwei benachbarten Ringen legt und .diese auf die Ringschiene preßt. Diese Befestigung ist nur für Ringe mit Doppel-T-Profil geeignet und hat .den Nachteil, daß für jeden Ring zwei Klemmbefestigungen erforderlich sind. Es ist auch bekannt, an dem über der Ringschiene liegen:len Teil eines Läuferringes einen Konus anzubringen und je zwischen zwei benachbarten Läuferringen ein Klemmstück vorzusehen, das durch eine unter der Ringbank liegende Verschraubung angezogen wird und das sich mit entsprechend abgeschrägten Flächen auf den vorerwähnten Konustlächen der Ringe abstützt. Diese Bauart hat den Nachteil, daß das Lösen und Befestigen der Ringe sehr umständlich ist, weil die unterhalb der Ringbank liegenden Verschraubungen schwer zugänglich sind. Die sichere Befestigung der Läuferringe ist bei dieser Klemmbefestigung mit Rücksicht auf die in der Praxis unvermeidlichen Toleranzen kaum möglich. Um die Ringe trotz dieser Toleran7en einwandfrei befestigen zu können, müßten die Konusflächen der Ringe sehr hoch und breit sein, was praktisch nicht durchführbar ist.
  • Ferner ist eine Klemmbefestigung für Läuferringe bekannt, deren in die Ringschiene eingesetzter Flansch noch unter der Ringschiene hervorragt. Zwischen je zwei benachbarten Ringen ist unter der Ringschiene ein U-förmiger Federbügel angebracht, der mit seinen Enden in waagerechte Nuten der Ringflansche eingreift uns von einem durch die Ringbank gesteckten Schraubenbolzen nebst Mutter gehalten wird. Diese Klemmbefestigung mit Federbügel hat, abgesehen von der Bruchgefahr, den Nachteil einer sehr unbequemen Handhabung, da die Klemmbefestigung unterhalb der Ringbank, also verdeckt durch diese und schlecht zugänglich, angeordnet ist. Die in die waagerechten Nuten der Flansche eingreifenden Enden des Federbügels verhindern zwar ein Verdrehen der Ringe, pressen diese aber nicht fest auf die Ringbank. Bei Lösen einer Klemmbefestigung werden jeweils zwei benachl3arte Ringe locker.
  • Schließlich ist eine Klemmbefestigung bekannt, die ebenfalls unter der "Ringschiene angeordnet ist und bei der zwei gegenüberliegende, durch Schrauben gehaltene Federhebel vorgesehen sind, die in eine konische Ringnut am Läuferring eingreifen und die beim Anziehen der Schrauben durch Hebelwirkung den Ring auf die Ringbank pressen. Das Auswechseln des Läuferringes ist hier umständlich, da zwei Schrauben unterhalb der Ringbank gelockert werden müssen und außerdem das Einsetzen dieser Federhebel voll unten in die konische Ringnut nicht ganz einfach ist. Es ist zwar bei dieser Bauart vorgesehen, daß die in den Federhebeln vorgesehenen Löcher für die Schrauben so groß gemacht werden können, daß ein vollständiges Lösen der Schrauben nicht erforderlich ist und die Federhebel nach dem Lockern der Schrauben aus der Ringnut zurückgelogen werden können. Diese Konstruktion hat aber den Nachteil, daß die Federhebel beim Anziehen der Schraube aus der Ringnut herausrutschen. Auf jeden Fall wird bei dieser Bauart nur ein Preßdruck auf zwei gegenüberliegende Seiten des Läuferringes erzielt, der diesen senkrecht auf die Ringbank preßt.
  • Die Erfindung, die sich auf eine Klemmbefestigung für Läuferringe bezieht, die in Bohrungen einer Schiene eingesetzt sind, mit einem Flansch auf der Ringschiene aufliegen und mittels eines durch eine Schraube auf der Ringschiene befestigten Klemmstückes gehalten sind, bestellt darin, daß die von oben in die Ringschiene einschraubbare Befestigungsschraube gegenüber dem als gelochte Scheibe ausgebildeten Klemmstück oder die Klemmscheibe gegenüber der Befestigungsschraube mit einer konischen Sitzfläche versehen ist oder beide Teile mit solchen Flächen versehen sind, derart, daß beim Anziehen der Schraube die Klemmscheibe radial gegen den Läuferring bewegt und mit ihrem Rand in eine Aussparung am Umfang des Läuferringes hineingedrückt wird. Bei dieser Bauart wird also die Befestigung des Ringes in der Ringschiene. dadurch bewirkt, daß durch die horizontale zwangsweise Verschiebung der Klemmscheibe der Läuferring an die der Klemmscheibe gegenüberliegende Wandung der Ringschienenbohrung gedrückt wird.
  • Erfindungsgemäß ist ferner die Klemmscheibe gegenüber dem Läuferring oder der Läuferring gegenüber der Klemmscheibe mit einer Schrägfläche versehen oder sind beide Teile mit Schrägflächen versehen, derart, daß beim Anziehen der Befestigungsschraube und radialem Verschieben der Klemmscheibe gleichzeitig ein axialer Haltedruck auf den Läuferring ausgeübt wird.
  • Es genügt also eine einzige Klemmbefestigung für jeden Läuferring, um diesen sicher und unverrückbar in der Ringbank zu halten. Die waagerechte radiale Verschiebung der Klemmscheibe hat ferner den Vorteil, daß der Läuferring sehr bequem eingesetzt und herausgenommen werden kann, indem nach Lösen der Schraube die Klemmscheibe aus der Aussparung des Läuferringes zurückgeschoben wird.
  • Die für den Eingriff der Klemmscheibe im Läuferring erforderliche, in dem auf der Ringschiene aufliegenden Bund vorgesehene Aussparung bildet erfindungsgemäß eine mit einem Konusfräser hergestellte, in ihrer Krümmung dem Durchmesser der Klemmscheibe entsprechende Einfräsung. Diese Einfräsung bietet nicht nur der Klemmscheibe eine gute Auflagefläche, sondern verhindert gleichzeitig jede Drehbewegung des Ringes.
  • An Hand der Zeichnung sind die Einzelheiten der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fi.g. i einen - senkrechten Schnitt durch einen Teil von Ringschiene, Läuferring und die neue Klemmbefestigung in vergrößertem Maßstab, Fig. 2 die Klemmbefestigung der Fi.g. i bei gelöster Schraube, Fig. 3 eine Aufsicht auf die Klemmbefestigung der Fig. i, Fig. q. eine teilweise Ansicht des Läuferringes in Richtung A der Fig. 3.
  • In der Zeichnung ist mit i -eine-aus Stahlblech bestehende Ringschiene, mit 2 eine Ringbohrung und ,mit 3 ein Läuferring bezeichnet. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführung ist eine Schraube q. mit einem flachen abgerundeten Kopf 5 und einem darunter befindlichen Konus 6 vorgesehen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, hat die zur Befestigung des Ringes 3 dienende Klemmscheibe 7 eine zylindrische Bohrung 8, die zweckmäßig nahezu so .groß ist wie der größte Durchmesser des Konus 6, wie aus Fig. i zu entnehmen. Diese Ausbildung hat zunächst den Vorteil, daß gemäß Fig. i der Kopf 5 der Druckschraube bei angezogener Schraube fast auf der Klemmscheibe 7 aufliegt, so daß an der Stelle 9 kaum ein Spalt verbleibt. Wesentlich ist aber, daß bei der vorerwähnten Ausbildung bei gelöster Druckschraube gemäß Fig. 2 die Klemmscheibe so weit in Richtung B zurückgeschoben werden kann, daß deren Randteil io nicht mehr oder nur wenig in die Aussparung i i des Ringes 3 hineinragt. Aus Fig. 2 .geht klar hervor, daß der Ring 3 frei nach oben herausgenommen und ebenso auch wieder in die Ringschiene i eingesetzt werden kann. ,Beim Anziehen der Schraube 4 wird durch den Konus 6 die Klemmscheibe 7 gemäß Fi.g. i so zentriert, daß sie in die Aussparung i i und gegen die konische Fläche 12 gepreßt wird.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Klemmscheibe 7 nicht versenkt in .der Ringschiene angeordnet, sondern liegt auf deren Oberfläche ,auf. Es ist also keine teure Fräsarbeit erforderlich. Wie aus Fig. i in Verbindung mit Fig. 3 und q. zu entnehmen, ist in dem auf der Ringschiene aufliegenden Ringbund 13 die Aussparung i i, und zwar in Gestalt einer mit einem Konusfräser hergestellten Einfräsung vorgesehen. Diese leicht herzustellende Einfräsung hat gleichzeitig den Vorteil, daß ein Verdrehen des Läuferringes 3 in der Ringschiene unmöglich gemacht wird, was insbesondere für Z,inge mit Dochtschmierungen wesentlich =ist, - :da -bei einem Verdrehen des Ringes die nach außengehenden Dochte leicht geklemmt oder abgeschert werden.
  • Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführung besteht die Klemmscheibe 7 aus einem mit einem Schlitz 8` versehenen Federring. Durch diesen Federring wird eine sichere und doch elastische Klemmbefestigung erzielt. Der Schraubenkopf 5 kann bei dieser Ausbildung ohne weiteres ' bis zum Aufliegen auf den Federring angezogen werden, da sich der Federring etwas aufbiegen kann. Der Federring verhindert ferner ein Lockern der Druckschraube 4..
  • "-Bei einer nicht gezeigten weiteren Ausbildung .der Klemmscheibe als Ring ist dieser exzentrisch, derart, daß der schmale Ringteil bei gut passenden und der breite Ringteil bei mit viel Spiel -in der Ringschienenbohrung sitzenden Ringen in die Aussparung ii gebracht werden kann. Die Läuferringe verziehen sich gelegentlich etwas durch das Härten, so daß man mit verhältnismäßig großem Spiel zwischen Läuferring und Ringschienenbohrung 2 rechnen muß. Die vorerwähnte exzentrische Druckringausbil-dung kann .dann von Vorteil sein.
  • Um ein kräftiges Anziehen der Druckschraube q. ohne Verwendung eines mehrkantigen Schraubkopfes zu ermöglichen, ist diese mit einer durchgehenden mehrkantigen, z. B. sechskantigen Öffnung versehen, in die ein entsprechend geformter Schlüssel eingesteckt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klemmbefestigung für Läuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, die in Bohrungen einer Schiene eingesetzt sind, mit einem Flansch auf der Ringschiene aufliegen und mittels eines durch eine Schraube auf der Ringschiene befestigten Klemmstückes gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben in die Ringschiene einschraubbare Befestigungsschraube gegenüber dem als gelochte Scheibe ausgebildeten Klemmstück oder die Klemmscheibe gegenüber .der Befestigungsschraube mit einer konischen Sitzfläche versehen ist oder beide Teile mit solchen Flächen versehen sind, derart, daß beim Anziehen der Schraube die Klemmscheibe radial gegen den Läuferring bewegt und mit ihrem Rand in eine Aussparung am Umfang des Läuferringes hineingedrückt wird.
  2. 2. Klemmbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmscheibe gegenüber dem Läuferring oder der-- Läuferring gegenüber der Klemm- Scheibe mit einer Schrägfläche versehen ist oder beide Teile mit Schrägflächen versehen sind, derart, daß beim Anziehen der Befestigungsschraube und radialen Verschieben der Klemmscheibe gleichzeitig ein axialer Haltedruck auf den Läuferring ausgeübt wird.
  3. 3. Klemmbefestigung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmscheibe aus einem geschlitzten Federring besteht. q.. Klemmbefestigung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring in seinem auf der Ringschiene aufliegenden Bund eine mit einem Konusfräser hergestellte, in .ihrer Krümmung dem Durchmesser der Klemmscheibe entsprechende Einfräsung aufweist.
DE1938H0154804 1938-02-17 1938-02-17 Klemmbefestigung fuer Laeuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE701491C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE701491C true DE701491C (de) 1941-01-17

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DE1938H0154804 Expired DE701491C (de) 1938-02-17 1938-02-17 Klemmbefestigung fuer Laeuferringe von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

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DE (1) DE701491C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221938B (de) * 1961-06-10 1966-07-28 Anton Gisinger Spinn- oder Zwirnring

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221938B (de) * 1961-06-10 1966-07-28 Anton Gisinger Spinn- oder Zwirnring

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