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DE7014048U - Klemmkoerperfreilauf-baugruppe. - Google Patents

Klemmkoerperfreilauf-baugruppe.

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Publication number
DE7014048U
DE7014048U DE19707014048 DE7014048U DE7014048U DE 7014048 U DE7014048 U DE 7014048U DE 19707014048 DE19707014048 DE 19707014048 DE 7014048 U DE7014048 U DE 7014048U DE 7014048 U DE7014048 U DE 7014048U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cage
assembly according
ring
clamping
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707014048
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stieber & Nebelmeier Fa
Original Assignee
Stieber & Nebelmeier Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stieber & Nebelmeier Fa filed Critical Stieber & Nebelmeier Fa
Priority to DE19707014048 priority Critical patent/DE7014048U/de
Publication of DE7014048U publication Critical patent/DE7014048U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Neuerung bezieht sich auf eine Klemmkörperfreilauf-Baugruppe mit einem Innen- und/oder Außenring und einem zur Anordnung zwischen den Ringen bestimmten Käfig, der außer den Klemmkörpern auch Wälzkörper zum gegenseitigen Zentrieren der Ringe unverlierbar aufnimmt.
Bei Klemmkörperfreilaufen sind besondere Maßnahmen erforderlich, um die beiden Laufringe des Freilaufes genau konzentrisch zueinander zu führen. Dabei ist nicht immer axial neben dem eigentlichen Freilauf genügend Platz für entsprechende Lager vorhanden, die die gegenseitige Zentrierung der beiden Ringe übernehmen. Es ist deshalb bereits bekannt geworden, zwischen den beiden Laufringen eines Klemmkörperfreilaufes in Umfangsrichtung abwechselnd Klemmkörper und Kugeln bzw. Zylinderrollen einer Wälzlagerung vorzusehen. Während eine zunächst bekannt gewordene gemeinsame Führung der Wälzkörper und der Klemmkörper in den beiden Laufbahnen der Laufringe den Nachteil hat, daß für die Arbeit des Klemmkörperfreilaufes an sich unbedeutende, durch die in ihren Klemmstellungen abgestützten Klemmkörper hervorgerufene Unebenheiten für das Wälzlager schädlich sind, ist
Klemmkörperfreilauf-Baugruppe
ein weiterer bekannter Vorschlag, gemäß dem zwischen zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Kugeln des Kugellagers jeweils ein Paar Klemmkörper beiderseits der Kugellaufbahnen mit entsprechend zugeordneten Paaren von KlemmkGr-per-laufbahnen vorgesehen ist, sehr aufwendig und nimmt auch verhältnismäßig viel Platz in Anspruch.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Mängel zu vermeiden und die eingangs genannte Klemmkörρerfreilauf-Baugruppe/zu vervollkommnen, daß mit einem möglichst kleinen Platzbedarf in axialer Richtung zwischen den beiden Laufringen doch eine gemeinsame Führung von Klemmkörpern und zentrierenden Wälzkörpern erreicht wird, deren Laufbahnen von den Klemmkörpern her nicht beeinträchtigt werden können.
Die gestellte Aufgabe ist gemäß der Neuerung im wesentlichen dadurch gelöst, daß in dem Käfig axial nebeneinander je ein Zylinderrollen- ^ind ein Klemmkörpersatz geführt ist, und beide Sätze jeweils gemeinsamen zylindrischen Laufbahnen der beiden Ringe zugeordnet sind.
Bei einer solchen Nebeneinanderanordnung von Zylinderrollen und Klemmkörpern ergibt sich eine sehr einfache, genau zylindrische Ausbildung der gemeinsamen inneren und äußeren Laufbahnen, wobei trotzdem durch die Nebeneinanderanordnung der eigentlichen Laufflächen keine Beeinträchtigung der Laufflächen für die Zylinderrollen durch die Klemmkörper möglich ist. Auch kann der axiale Platzbedarf für den ganzen Freilauf klein gehalten werden, weil je Laufring lediglich zwei Laufflächen nebeneinander vorhanden sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Neuerung besteht der Käfig aus einem mittleren Tragring mit beiderseits ange-
iL
formten Käfigstegteilen für die Zylinderrollen und die Klemmkörper und aus zwei die Käfigstegteile an ihren freien Stirnseiten verdeckenden Ringscheiben. Trotz einer solchen geringen Aufteilung des Käfigs in df?i T*?!!*? 13Ä1: sir:h die unverlierbare Führung der Zylinderrollen und Klemmkörper ohne weiteres verwirklichen. Eine solche unverlierbare Halterung bringt den Vorteil mit sich, daß gewünschtenfalls der eine oder der andere der beiden Laufringe getrennt von den übrigen Teilen des Klemmkörperfreilaufs hergestellt und die verbleibende Klemmkörperfreilauf-Baugruppe ohne weiteres zugeliefert werden kann, wenn der andere Laufring beispielsweise in einer Sonderfertigung von der den Freilauf einbauenden Fabrikationsstätte aus hergestellt werden soll.
Gemäß einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Ausgestaltung der Neuerung weist der Käfig an mindestens einer Umfangsseite in seinen Umfangsflächenteilen taschenartige Ausnehmungen auf, die als Fettaschen die Wartung des Freilaufs vereinfachen.
Nach einer wiederum anderen Ausgestaltung der Neuerung weisen auch die die Zylinderrollen aufnehmenden Käfigstegteile in Umfangsrichtung des Käfigs je Käfigfenster die zugeordnete Zylinderrolle unter Freilassung von Hohlräumen führende Seitenwände auf, die als weitere Fettaschen dienen.
Andere Ausgestaltungen betreffen weitere konstruktive Einzelheiten der neuerungsgemäßen Klemmkörperfreilauf-Baugruppe .
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Fig. 1 einen die neuerungsgemäße Klenunkörperfreilauf-Baugruppe aufweisenden Freilauf in einer Seitenansicht (teilweise im-Axialschnitt);
I 1
I ·
Fig. 2 den Freilauf gemäß Fig. 1 in einem Teilschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 den gleichen Freilauf in einem Teilschnitt nach der Linie III-III der Fig, I;
Fig. 4 einen Abdeckring des Freilaufkäfigs in einem axialen
Teilschnitt;
Fig. 5 den Abdeckring gemäß Fig. 4 in einer Teilansicht in Richtung des Pfeiles V der Fig. f.
Der dargestellte Klemmkörperfreilauf weist einen Innenring und einen Außenring 2 auf. Zwischen den beiden genau zylindrischen Laufbahnen 3 und 4 der beiden Ringe ist ein Käfig S vorgesehen, der aus einem mittleren Tragring 6 mit beiderseits angeformten Käfigstegteilen 7 und 8 und aus zwei die Käfigstegteile 7 und 8 an ihren freien Stirnseiten verdeckenden Ringscheiben 9 und 10 besteht. Zwischen den Käfigstegteilen 7 befindet sich je ein zur Aufnahme eines Klemmkörpers 11 dienendes Käfigfenster 12, während sich zwischen den Käfigstegteilen 8 je ein zur Aufnahme einer Zylinderrolle 13 dienendes Käfigfenster I1* befindet. Sowohl der Tragring 6 nebet Käfigstegteilen 7 und 8 als auch die beiden Ringscheiben 9 und 10 bestehen aus einem geeigneten Kunststoff, z.B. aus einem unter der Handelsbezeichnung Ultramid bekannten Kunststoff.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, weist. jeder der Käfigstegteile 7 und 8 an seinem äußeren Umfangsflächenteil eine Ausnehmung 7a bzw. 8a auf. Außerdem bilden die Seitenwände lfa der Käfigfenster IH in ihrer Form je ^ benachbarte Schenkel einer die im Käfigfenster 14 befindliche Zylinderrolle 13 umschließenden, etwa regelmäßigen Sechseckausnehmung, wodurch zwischen jeder Zylinderrolle 13, de·
Inr.enring 1, dem Außenring / .mc :len benachbarten Käfigsteg-"teilen δ jeweils sechs, im Quer. oCünixx etwa dreieckförmige Hohlräume 14b verbleiben. Sowohl die Ausnehmungen 7a und "-als auch die Hohlräume 14b dienen betriebsmäßig als Fetta- uen, die die Wartung des Freilaufs entsprechend vereinfachen.
Die Klemmkörper 11 weisen eine übliche, etwa quaderförmige Gestalt auf und werden über je einen durch eine Feder 15 belasteten Bolzen 16 mit einer relativ schwachen Kraft in ihre Klemmstellung angefedert. Jeder Federbolzen 15, 16 ist in einer taschenartigen Ausnehmung 17 des an das Käfigfenster einerseits anschließenden Käfigstegteiles 7 angeordnet, die von der äußeren Stirnfläche des Käfigstegteiles 7 bis zur axialen Klemmkörpermitte reicht. Weiterhin weist gemäß den Fig. 4 und 5 die zugeordnete Ringscheibe 10 an der Stelle jeder Ausnehmung 17 einen angepaßten Ansatz 18 auf, der bei zusanmengebautem Käfig so weit in die zugeordnete Ausnehmung 17 hineinragt, daß sich damit eine allseitige Führung für den in der Ausnehmung 17 befindlichen Federbolzen 15, 16 ergibt. Außerdem weist sowohl die Ringscheibe 10 als auch die Ringscheibe 9 nach den Käfigstegteilen 7 bzw. 8 gerichtete Zapfenansätze 19 auf, die in zugeordnete Bohrungen 20 der Käfigstegteile 7 bzw. 8 eingreifen und damit den Zusammenhalt der ganzen montierten Käfigbaugruppe nebst Klemmkörpern 11 und Zylinderrollen 13 gewährleisten.
Schließlich ist, wie aus Fig. 1 hervorgeht, dem Außenring 2 je Stirnseite ein kappenartig axial aufschiebbarer Abdeckring 21 zugeordnet, dessen radiale Ringfläche 21a radial einwärts bis vor den Käfig 5 ragt und dabei insbesondere während des Transportes und der Lagerung des Klemmkörperfreilaufes ein etwaiges seitliches Herausrutschen der Käfigbaugruppe ausschließt.
11 · · « t t ι » ι »
till···· · · ·
Die Neuerung ist nicht an den im Ausführungsbeispiel behandelten und dargestellten vollständigen Klemmkörperfreilauf gebunden. Der Schutz richtet sich auch auf eine Kombination der dargestellten und beschriebenen Käfigbaugruppe mit nur einem Laufring, d.h. entweder mit dem Innenring 1 oder mit dem Außenring 2.

Claims (1)

  1. Schutzansgrüche
    1. Klemmkörperfreilauf-Baugruppe mit einem Innen- und/oder Außenring und einem zur Anordnung zwischen den Ringen bestimmten Käfig, der außer den Klemmkörpern auch Wälzkörper zum gegenseitigen Zentrieren der Ringe unverlierbar aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Käfig (5) axial nebeneinander je ein Zylinderrollen- und ein Klemmkörpersatζ (Zylinderrollen 13 und Klemmkörper 11) geführt ist und beide Sätze jeweils gemeinsamen zylindrischen Laufbahnen (3 und 1O der beiden Ringe zugeordnet sind.
    2. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (5) aus einem mittleren Tragring (6) mit beiderseits angeformten Käfxgstegtexlen (8 und 7) für die Zylinderrollen (13) und die Klemmkörper (11) und aus zwei die Käfigstegteile (7 und 8) an ihren freien Stirnseiten verdeckenden Ringscheiben (9 und 10) besteht.
    3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Käfig (5) an mindestens einer Umfangsseite in seinen I Umfangsflächenteilen taschenartige Ausnehmungen (7a und 8a) aufweist.
    H. Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Käfigstegteil (7 bzw. 8) an seinem äußeren Umfangsflächenteil eine Ausnehmung (7a bzw. 8a) aufweist.
    5. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zylinderrollen (13)
    aufnehmenden Käfigstegteile (8) in Umfangsrichtung
    (5) je Käfigfenster (14) die argeordnete Zylin
    unter Freilassung von Hohlräumen (IAb) führende
    aufweisen.
    6. Baugruppe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (IAa) der Käfigfenster (If) in ihrer Form je awei benachbarte Schenkel einer die Zylinderrolle (13) umschließenden, etwa regelmäßigen Sechseckausnehmung bilden.
    7. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Klemmkörpern (11) zugeordneten
    Käfigstegteile (7) an ihren äußeren Stirnflächen bis zur
    axialen Klemmkörpermittel reichende taschenartige Ausnehmungen (17) zur Aufnahme je eines Federbols» fie %Bolz&n 16 and
    Feder 15) für die KLemmkörperanfederung uiu* die augeordnete
    Ringscheibe (10) die äußeren Teile der Ausnehmungen (17)
    ausfüllende Ansätze (18) aufweist.
    8. Baugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch. gekennzeichnet, daß dem Außenring (2) je Stirnseite ein kappenartig axial aufschiebbarer Abdeckring (21) zugeor^itet ist, dessen radiale Ringfläche (21a) vor den Käfig ^^ * ö »
    9. Baugruppe nach einem der vorhergehenden 6r -ae, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (5) aus Kunststoff besteht.
DE19707014048 1970-04-16 1970-04-16 Klemmkoerperfreilauf-baugruppe. Expired DE7014048U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707014048 DE7014048U (de) 1970-04-16 1970-04-16 Klemmkoerperfreilauf-baugruppe.

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DE19707014048 DE7014048U (de) 1970-04-16 1970-04-16 Klemmkoerperfreilauf-baugruppe.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7014048U true DE7014048U (de) 1970-07-16

Family

ID=6610941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707014048 Expired DE7014048U (de) 1970-04-16 1970-04-16 Klemmkoerperfreilauf-baugruppe.

Country Status (1)

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DE (1) DE7014048U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU781040B2 (en) * 2000-01-20 2005-05-05 Compagnie Europeenne D'etude Et De Recherche De Dispositifs Pour L'implantation Par Laparoscopie Single control gastric band

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU781040B2 (en) * 2000-01-20 2005-05-05 Compagnie Europeenne D'etude Et De Recherche De Dispositifs Pour L'implantation Par Laparoscopie Single control gastric band

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