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DE701215C - Einrichtung zum selbsttaetigen, allseitigen Saeumen von Textilstoffen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen, allseitigen Saeumen von Textilstoffen

Info

Publication number
DE701215C
DE701215C DE1939M0143913 DEM0143913D DE701215C DE 701215 C DE701215 C DE 701215C DE 1939M0143913 DE1939M0143913 DE 1939M0143913 DE M0143913 D DEM0143913 D DE M0143913D DE 701215 C DE701215 C DE 701215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
rail
stop
hemming
conveyor belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1939M0143913
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Kalep
Dr Ernst Melzer
Herbert Siegmund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST MELZER DR
Original Assignee
ERNST MELZER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST MELZER DR filed Critical ERNST MELZER DR
Priority to DE1939M0143913 priority Critical patent/DE701215C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE701215C publication Critical patent/DE701215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B25/00Sewing units consisting of combinations of several sewing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2305/00Operations on the work before or after sewing
    • D05D2305/02Folding
    • D05D2305/04Folding longitudinally to the sewing direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen, allseitigen Säumen von Textilstoffen Es sind Einrichtungen zum selbsttätigen, allseitigen Säumen von Textilstoffen bekanntgeworden, bei welchen Textilstoffe in Form einer endlosen, vorzugsweise auf einer Rolle aufgewickelten Bahn selbsttätig durch Walzen in der Längsrichtung weiterbewegt werden und hierbei seitlich von zwei Säumvorrichtungen mit Nähten versehen werden. Alsdann wird die so gesäumte Textilstoffbahn in einem gewissen Abstanä von einer selbsttätig wirkenden Querschaeidvorrichtung in einzelne Stücke von bemessener Breite zerschnitten. Die Stoffteile werden dann durch Transportvorrichtungen zum Anschlag gegen .eine, Anschlagschiene geführt, welche quer zur ursprünglichen Bewegungsrichtung der Textilstoffe angeordnet ist: An dieser Anschlagschiene werden die Stoffteile genau ausgerichtet und dann durch entsprechende Transportwalzen quer zur ersten Bewegungsrichtung weiteren Säumvorrichtungen zugeführt. Durch diese bekannte Einrichtung kann zwar unter bestimmten Betriebsbedingungen und nicht zu großen .Abmessungen der zu bearbeitenden Textilstoffe ein befriedigendes und allseitiges Säumen erreicht werden. Ein einwandfreies Arbeiten läßt insbesondere aber dann zu wünschen übrig, wenn größere Textilstoffgebilde bearbeitet werden sollen, da dann die Gefahr besteht, daß bei Anwendung einer einzigen Anschlagleiste das gewünschte Ausrichten nicht oder nur unvollkommen eintritt. Mit Rücksicht auf die leichte Biegsamkeit und Nachgiebigkeit der Textilstoffe bietet die an die Leiste anstoßende Stoffkante nicht einen ausreichenden Widerstand, um das ganze Gebilde durch Drehen auszurichten, sondern es kann leicht vorkommen, daß der Textilstoff an jenen Stellen, wo er zuerst anschlägt, sich umbiegt.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß außer der bereits vorgeschlagenen Anschlagleiste im rechten Winkel zu ihr noch eine zweite Anschlagleiste vorgesehen wird, die für das Ausrichten des Textilstoffes unterstützend wirkt. Von wesentlichem Vorteil ist diese zweite Anschlagleiste dann, wenn die Gestalt des herzustellenden Textastoffgebildes es mit sich bringt, daß ein verhältnismäßig langes und schmales Gebilde gegen die quer angeordnete Leiste zum Anschlag gebracht wird. Bei derartigen Gebilden erfolgt die Ausrichtung in weitgehendem Maße auch durch die zweite, in ursprünglicher Bewegungsrichtung angeordnete Anschlagleiste, indem bei etwas abweichender Lage des Stoffteils die seitliche Anschlagschiene dem Stoff eine gewisse Führung erteilt, so daß er bereits in mehr oder weniger ausgerichteter Lage auf dem endlosen Band sich befindet, bevor er gegen die Querschiene zum Anschlag kommt, so daß das Anschlagen an der Querschiene nur noch eine geringe Verdrehung des Stoffes zu bewirken braucht.
  • Unter besonderen Bedingungen kann die Ausrichtung noch dadurch vervollkommnet werden, daß die Laufrichtung des endlosen Transportbandes in einem spitzen Winkel zu der seitlichen Anschlagschiene angeordnet ist. Der Stoffteil wird hierbei zunächst an der einen der beiden Anschlagleisten zum Anschlag kommen und dann durch die weitere Zugwirkung des Bandes um den ersten Berührungspunkt geschwenkt werden, bis der Stoffteil zunächst an der einen Anschlagleiste längs der ganzen Kante anliegt. Bei Weiterdrehung des Transportbandes wird dann der Stoffteil längs dieser Anschlagleiste entlangrutschen, bis auch die zweite Stoffkante zum völligen Anliegen an die zweite Anschlagleiste kommt.
  • Die Anordnung der seitlichen Schiene außerhalb der einen Außenkante des endlosen Bandes ist im wesentlichen durch konstruktive Gründe bedingt und hat fernerhin den Vorteil, daß die freie Oberfläche des Transportbandes nicht durch eine dicht darüber angeordnete Anschlagleiste gestört ist. Schließlich werden auch die Widerstände bei der Bewegung des Transportbandes durch diese Anordnung geringer, denn die Anschlagschiene muß, wenn sie zur Wirkung kommen will, dicht auf dem Transportband aufliegen.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar.
  • Von einem Stoffballen i, der auf einer Achse z in Lagern 3, ¢ drehbar gelagert ist, wird unter Anwendung einer nicht dargestellten Regulierungsbremse, wie sie in der Weberei für den Weberbaum in bekannter Weise Anwendung findet, durch zwei übereinanderliegende und der Länge der Stoffbreite entsprechende Treibwalzen 5 die Stoffbahn von dem Stoffballen i abgezogen und in die zu beiden Seiten an den Kanten der Stoffbahn angeordneten Säumer 6, 7 geleitet. Um ein gutes Führen und Abziehen der Stoffbahn hinter den beiden Säumern 6, 7 zu gewährleisten, sind hinter diesen Säumern zwei Paar hintereinander angeordnete Walzen 8, 9 angeordnet, von denen die Walzen 8 kürzer als die Stoffbreite sind, während die Walzeng über die Breite des Stoffes mit den beiden eingeschlagenen Kanten hinausragen. Die Walzen 8, welche zwangsläufig angetrieben werden, haben den Zweck, Faltenbildungen in der Stoffbahn zu vermeiden und gleichzeitig die Stoffbahn durch die Säumer hindurchzuziehen. Die Walzeng sollen dagegen die eingeschlagenen Stoffkanten Festpressen, so daß an den Einschlagstellen scharfe Knicke entstehen und das sichere Durchführen der Stoffbahn durch die beiden dahinterliegenden Nähmaschinen i o, i i sichergestellt ist. In einer gewissen Entfernung von diesen Nähmaschinen ist eine an sich bekannte, mit einem der Breite des Stoffes entsprechenden Schneidarm i z versehene Schneidvorrichtung 13 angeordnet, die in bestimmten Zeitabständen die gesäumte Stoffbahn in einzelne Teiistücke zerschneidet.
  • Der abgeschnittene Stoffteil i q. wird nun auf einem endlosen Transporttuch 15, das über zwei Walzen 16, 17 geleitet ist, weiterbewegt, bis er an den beiden Anschlagleisten 18, i9 zur sicheren Anlage kommt. Dies geschieht in der Weise, daß zunächst einmal die in der Abbildung rechts oben vorhandene Ecke sich gegen die obere Anschlagleiste 18 abstützt und dann bei der Weiterbewegung des Transporttuches 15 der Stoffteil i q. sich um diese Ecke so lange dreht, bis der Stoffteil an der Anschlagleiste 18 zur Anlage kommt. Sofern der Stoffteil i q. hierbei nicht schon gleichzeitig mit der Leiste i g in Berührung gekommen ist, die rechtwinklig zu der Anschlagleiste 18 liegt, wird wegen der Schrägstellung der Leisten zu der Richtung des Transporttuches 15 ein Entlangrutschen längs der Anschlagleiste 18 dann erfolgen, wenn die Reibung zwischen Stoffteil und Transporttuch 15 größer ist als die Reibung zwischen der Stoffkante und der Anschlagleiste 18. Dies wird nun in der Regel ohne weiteres schon mit Rücksicht auf die Verschiedenheit des Materials der Fall sein. Es hat das endlose Transporttuch 15, das entweder aus Gummi oder aus einem Textilgewebe besteht, gewöhnlich eine wesentlich größere Reibung als die aus Metall bestehende Anschlagleiste 18. Unter diesen Voraussetzungen wird also der Stoffteil i ¢ längs der Kante 18 entlanggleiten, bis er mit der anderen Kante an der Führungsleiste i g zur Anlage kommt.
  • Nachdem diese Stellung erreicht worden ist, werden zwei Walzen 2o zum Eingriff mit dem Stoffteil 14 gebracht, welche den Stoffteil im wesentlichen quer zu der ursprünglichen Bewegungsrichtung von dem Transporttuch 15 abziehen und den Stoffteil durch zwei Führungswalzen 21 den weiteren Säumern 22, 23 zuführen. Die Walzen 2q. hinter den Säumern 22, 23 ziehen den Stoffteil durch die Säumer hindurch und führen ihn zwischen seitlichen Anschlagleisten 25, 26 zwei weiteren Nähmaschinen 27, 28 zu. Für die einwandfreie Führung beim Nähen an diesen Nähmaschinen sind zwei Walzenpaare 2g, 30 vorgesehen, von denen das letzte Walzenpaar 3o die allseitig fertiggenähten Stoffteile einer Falteinrichtung 3 i bekannter Art zuführen, von der dann die Stoffteile in zusammengefaltetem Zustand auf einem Stapel 32 abgelegt werden.

Claims (3)

  1. hATrN TANSP1tL@CHL: i. Einrichtung zum selbsttätigen, allseitigen Säumen von Textilstoffen, die zunächst zwei seitlichen Säumvorrichtungen, alsdann in einem gewissen Abstand einer selbsttätig wirkenden Querschneidvorrichtung und weiterhin :einer Anschlagschiene zugeführt werden, die über einem endlosen, in Richtung der Stoffbahn bewegten Transportband angeordnet ist und gegen die die abgeschnittenen Stoffteile zum Anliegen kommen, wobei sie durch Transportwälzen quer zur ersten Bewegungsrichtung weiteren Säumvorrichtungen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Anschlagschiene (i9) im rechten Winkel zur ersten Anschlagschiene (18) vorgesehen ist, gegen die die abgeschnittenen Stoffteile (14) mit zwei aneinanderstoßenden Kanten zum Anliegen kommen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrichtung des endlosen Transportbandes (15) derart in spitzem Winkel zu der seitlichen Anschlagschiene angeordnet ist, daß die Stoffteile schräg in den Winkelraum der beiden Anschlagleisten (18, i9) hineinbewegt werden, bis die Stoffteile zur genauen Anlage an diesen Schienen (18, ig) kommen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schiene (ig) außerhalb der einen Außenkante (i 5') des .endlosen Bandes liegt und die andere Schiene (i 8 j auf dem Transportband (15) aufliegt.
DE1939M0143913 1939-01-13 1939-01-13 Einrichtung zum selbsttaetigen, allseitigen Saeumen von Textilstoffen Expired DE701215C (de)

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DE1939M0143913 DE701215C (de) 1939-01-13 1939-01-13 Einrichtung zum selbsttaetigen, allseitigen Saeumen von Textilstoffen

Publications (1)

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DE701215C true DE701215C (de) 1941-01-11

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DE1939M0143913 Expired DE701215C (de) 1939-01-13 1939-01-13 Einrichtung zum selbsttaetigen, allseitigen Saeumen von Textilstoffen

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DE (1) DE701215C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135276B (de) * 1960-02-24 1962-08-23 Union Special Maschinenfab Verfahren und Einrichtung zur Fuehrung einer langen Werkstueckbahn gegenueber der Stichbildestelle einer Naehmaschine zum einseitigen Saeumen, Einfassen, Zusammennaehen od. dgl.
EP0125945A1 (de) * 1983-05-04 1984-11-21 Centre Technique Industriel dit: INSTITUT TEXTILE DE FRANCE Verfahren und Vorrichtung zum Transferieren und Positionieren von Werkstücken

Cited By (3)

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DE1135276B (de) * 1960-02-24 1962-08-23 Union Special Maschinenfab Verfahren und Einrichtung zur Fuehrung einer langen Werkstueckbahn gegenueber der Stichbildestelle einer Naehmaschine zum einseitigen Saeumen, Einfassen, Zusammennaehen od. dgl.
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US4679785A (en) * 1983-05-04 1987-07-14 Institut Textile De France Process and installation for transfer and positioning

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