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DE700948C - - Google Patents

Info

Publication number
DE700948C
DE700948C DE1937SC114546 DESC114546D DE700948C DE 700948 C DE700948 C DE 700948C DE 1937SC114546 DE1937SC114546 DE 1937SC114546 DE SC114546 D DESC114546 D DE SC114546D DE 700948 C DE700948 C DE 700948C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
barometer
acts
regulator according
linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937SC114546
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1937SC114546 priority Critical patent/DE700948C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE700948C publication Critical patent/DE700948C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/18Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from an external source

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des absoluten Druckes Die Erfindung bezieht sich auf Vakuumregler, wie sie in der chemischen Industrie, beispielsweise zur l#Ierstellung von synthetischen Fetten und Kunststoffen, z. B. zur Seifenfabrikation, ganz allgemein fürVakuum-Koch- und -Trockenprozesse sowie bei der Destillation, z. B. der fraktionierten, und Extraktion Verwendung finden.
  • Bei derartigen Vakuumreglern wird es als Übelstand empfunden, daß es bisher nicht in' einwandfreier Weise gelungen ist, die Änderungen 'des Außendruckes, die gegenüber den Änderungen des zu überwachenden absoluten Druckes eine ausschlaggebende Rolle spielen und den Regelwert verfälschen, auszuschalten.
  • Es ist bekannt, mit (Quecksilberbarometern den absoluten Druck bzw. das reduzierte Vakuum zu messen, abzulesen oder aufzuschreiben. Es ist auch ein Vakuummeter bekanntgeworden, dessen Anzeige durch ein Barometer korrigiert ist; dies geschieht so, daß der Zeiger des Vakuummeters durch die korrigierende Barometerfeder nicht nur entgegengesetzt der Anzeigerichtung gedreht, sondern gleichzeitig translatorisch bewegt wird. Diese Korrektur mag für Meßgeräte in vielen Fällen ausreichen; nach der erfindungsgemäßen Erkenntnis ist sie zur Schaffung eines einwandfreien Reglers für absoluten Druck, der 6 bis io mmg Hg-Druck auf 10/, genau regeln soll, unbrauchbar.
  • Zur Beseitigung des Einflusses des Außendruckes auf den Regelwert wird erfindungsgemäß ein Ausgleich der Schwankungen des Atmosphärendruckes bei einem Regler für absoluten Druck zwar ebenfalls mit Hilfe eines unter Atmosphärendruck stehenden Barometersatzes bewirkt, aber in der Weise, daß senkrecht zur Betätigungsrichtung des Regelgestänges an diesem das Verstellglied der Barometerdose so angreift, daß der Korrekturimpuls ausschließlich in entgegengesetzter Richtung wie der Hauptimpuls auf das Hilfsventil (Düse) einwirkt.
  • Es wird also nicht schlechthin für den allgemeinen Gedanken Schutz begehrt, zum Zwecke der Korrektur nach dein Außendruck einen Barometersatz für einen Regler für den absoluten Druck vorzusehen.
  • Mit der senkrechten Anordnung des Verstellgliedes der Barometerdose gegenüber der Betätigungsrichtung des Meßgestänges erreicht man, daß von der Barometerdose her die Barometerschwankungen in der gleichen Weise auf den Regelmechanismus einwirken, wie sie auf diesen von dem Druckkammermeßsystein zur -Einwirkung gelangen, ohne daß eine Rückwirkung vom Meßgestänge auf die Barometerdose erfolgen kann.
  • Das Verstellglied der Barometerdose kann man direkt am Meßgestänge in der geschilderten Weise zweckmäßig so angreifen lassen, daß die Barometerdose unmittelbar in den Hebelarm eingeschaltet wird, der am einen Ende in einem Gelenk bzw. federnd gelagert ist und am anderen Ende senkrecht am Meßgestänge angreift.
  • Die indirekte Einwirkung ist so gedacht, daß am Meßgestänge ein Hilfsrelais angreift, das seinerseits von der Barometerdose gesteuert wird (Folgesteuerung).
  • Zweckmäßig wird der Erfindungsgegenstand in der Weise ausgebildet, daß in das Meßgestänge ein Bügel eingeschaltet ist, in welchem das Ausgleichsgestänge gelagert ist.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, in dein Bügel einen Winkelhebel zu lagern, an dessen einem Ende die Barometerdose angreift, während das andere Ende mittelbar oder unmittelbar auf den Kraftschalter des Reglers wirkt.
  • Die Erfindung erschöpft sich nicht in der besonderen Art einer barometrischen Kompensation für Regler von absoluten Drücken; erfindungsgemäß wird dieser kompensierte Regler vielmehr weiterhin mit durch Federkraft ausgewogenem System ausgebildet, wodurch die bei einfachem Aufbau große Empfindlichkeit gewährleistet ist.
  • Diese weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß eine Richtkraft senkrecht zur Bewegungsrichtung der Systemfeder auf diese mit Hilfe eines Hebels so einwirkt, daß bei einer vom Sollwert abweichenden Stellung der Feder ein zusätzliches, die Bewegung der Systemfeder verstärkendes Moment auftritt. Für diese Richtkraft ist zweckmäßig eine Blattfeder oder eine Schraubenfeder vorgesehen, letztere als Druck- oder Zugfeder. Besonders einfache Verhältnisse ergeben sich bei der Benutzung einer Zugfeder. Diese kann in Verlängerung des senkrecht auf die Bewegungsrichtung der Systemfeder einwirkenden Hebels angebracht werden. Man erkennt, daß dann die Richtkraft auf die Systemfeder keine Kraft ausübt, solange die Systemfeder in der Sollwertstellüng in Ruhe ist. Sobald die Regelgröße und die Lage der Systemfeder schwankt, wird auf sie von der erfindungsgemäß vorgesehenen Feder eine zusätzliche Kraft ausgeübt, die den Regelimpuls verstärkt. Hierbei ist es erforderlich, daß die zusätzliche Richtkraft der Charakteristik der Systemfeder gut angepaßt ist, so-daß- einerseits die Empfindlichkeit gesteigert ist, andererseits aber keine störenden Rückschläge auf die Systemfeder ausgeübt werden.
  • Die Bedeutung dieser .'Vorrichtung zur Steigerung der Empfindlichkeit für den erfindungsgemäßen Vakuumregler mit Kompensation des Einflusses der Außenatmosphäre wird besonders deutlich, wenn man sich vorstellt, daß die Druckkammer eine kreisförmige' Membran besitzt mit einem Durchmesser von etwa 8 cm, so daß der auf ihr lastende Atmosphärendruck etwa 5o kg beträgt. Da mit dem Regler die zu überwachende Anlage auf einen Sollwert von etwa 6 bis io mm Hg absoluter Druck mit einer Genauigkeit von + i bis 2°% zu halten ist, so ist eine wirksame und genaue Regelung nur möglich, wenn die Meßkräfte wesentlich verstärkt auf das Regelglied wirken. Diese Verstärkung ist mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung in einfacher Weise möglich.
  • Die Erfindung wird nunmehr an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche schematisch Wesen und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Kompensation des Atmosphärendrucks und die erfindungsgemäße Steigerung der Ernp, findlichkeit zeigt.
  • Im einzelnen ist i das Membranventil der zu überwachenden Anlage, 2 die Leitung, mit der das Meßsystem 3 mit der Vakuumkam= mer q. und der mit der Atmosphäre in Verbindung stehenden Druckkammer 5; die voneinander durch die Membran 6 getreruit sind, an die zu überwachende Anlage angeschlossen ist. An der Membran 6 greift das Meßgestänge 7 mit dem Bügel B. und der Feder 9 an: In den Bügel 8 ist eine Welle io gelagert, vors welcher der Winkelhebel : i i _ getragen wird, an dessen einem Ende das Verstellglied 12 der Barometerdose 13 und an dessen anderem Ende die - : Verbindungsstange 1-4 - zum Kraftschalter :artgelenkt ist, der .im vorliegerden Falle aus dem Winkelschieber 15 und der zugehörigen Düse besteht. Dieser Schieberregler steuert in an sich bekannter Weise den Servomotor mit Druckluft, die bei 16 zufließt und über die Leitung 17 auf das Membranventil i einwirkt. Das Instrument i8 dient zur Überwachung des Servomotors und das Instrument ig zur- Überwachung des Regeldruckes.
  • Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, besteht das Verstellglied iz aus einem langen Hebelarm, der bei ao gelagert ist. An dem Hebelarm 12 kann auch, wie oben angegeben, eine Folgesteuerung angreifen, deren Kraftschalter in an sich bekannter Weise aus einem zwischen zwei Düsen hin und her schwingenden Organ (Kolben, Membran) besteht und von der die ortsfest angeordnete Barometerdose gesteuert wird.
  • Die Sollwerteinstellung besteht aus der Regulierschraube 21, mit der die Vorspannung der Feder 9 eingestellt werden kann, und aus dem Zeiger 22 mit der in absolutem Druck geeichten Einstellskala 23.
  • Zur Vergrößerung der Empfindlichkeit des Reglers wird auf die Verbindungsstange 14 mit Hilfe der Zugfeder 24, die an dem Bügel 25 angreift, und mit Hilfe des bei 26 gelenkig und reibungslos gelagerten Hebelarms 27 ein Zusatzmoment geeigneter Größe ausgeübt.
  • Wie aus der Figur noch ersichtlich, ist das eine Ende der Zugfeder 24 bei -28 befestigt. Die in der Zeichnung festgehaltene Einschaltung des zusätzlichen Moments zur Steigerung der Empfindlichkeit des Reglers in das Regelgestänge wird zweckmäßig in Verbindung mit der Folgesteuerung in Anwendung gebracht, damit das Zusatzmoment nicht auf die Barometerdose rückwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Regeln des absoluten Druckes mit durch Feder- oder Richtkraft ausgewogenem Druckkammermeßsystem, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den wechselnden Barometerstand hervö.rgerufenen, den Sollwert verfälschenden Bewegungen des Regelsystems durch einen unter Atmosphärendruck stehenden Barometerdosensatz (i3) in der Weise ausgeglichen werden, daß die Barometerdose senkrecht zur Betätigungsrichtung des Regelgestänges (7) an diesem so angreift, daß der Korrekturimpuls ausschließlich in entgegengesetzter Richtung wie der Hauptimpuls auf das Hilfsventil (Düse) einwirkt. a. Vakuumregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, in das Gestänge (7) für den Hauptimpuls ein Bügel (8) eingeschaltet ist, der die Lagerung für das den Korrekturimpuls übermittelnde Ausgleichsgestänge trägt. 3. Vakuumregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bügel (8) ein Winkelhebel (i i) gelagert ist, an dessen einem Ende das Verstellglied (i2) der Barometerdose (i3) angreift, während am anderen Ende das Gestänge (i4) für den Kraftschalter angelenkt ist. 4. Vakuumregler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Richtkraft (24) senkrecht zur Bewegungsrichtung der den Sollwert bestimmenden Feder (9) auf diese mit Hilfe eines Hebels so einwirkt, daß bei einer vom Sollwert abweichenden Stellung der Feder (9) ein zusätzliches, die Bewegung der Feder (9) verstärkendes Moment auftritt.
DE1937SC114546 1937-12-12 1937-12-12 Expired DE700948C (de)

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