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DE700901C - hlkoerper - Google Patents

hlkoerper

Info

Publication number
DE700901C
DE700901C DE1938ST058110 DEST058110D DE700901C DE 700901 C DE700901 C DE 700901C DE 1938ST058110 DE1938ST058110 DE 1938ST058110 DE ST058110 D DEST058110 D DE ST058110D DE 700901 C DE700901 C DE 700901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parachute
hollow body
weight
hollow
toy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938ST058110
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Fuerst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARGARETE STEIFF GmbH
Original Assignee
MARGARETE STEIFF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARGARETE STEIFF GmbH filed Critical MARGARETE STEIFF GmbH
Priority to DE1938ST058110 priority Critical patent/DE700901C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE700901C publication Critical patent/DE700901C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/20Toys with parachutes; Toy parachutes

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Einen Fallschirm aufnehmender Spielzeugschleuderhohlkörper Die Erfindung bezieht sich auf Spielzeughohlkörper, die mittels einer Schleudervorrichtung in die Luft geschleudert werden, von wo sie mittels eines Fallschirms zur Erde zurückschweben. Es ist bekannt, den Hohlkörper aus zwei durch ein Scharnier miteinander verbundenen Hälften zu bilden, die beim Erreichen der größten Schleuderhöhe auseinanderklappen und den mittels Schnüren oben am Hohlkörper befestigten Fallschirm heraustreten lassen. Stabilisierungsflächen unterhalb der Scharnierachse am Hohlkörper sind bei einer bekannten Ausführungsform bekannt.
  • Um das öffnen der den Fallschirm enthaltenden Körperhälften nach Erreichung des Schleuderscheitelpunktes zu gewährleisten, wurden verschiedene Wege eingeschlagen, die entweder die Herstellungskosten des Spielzeugs erhöhten oder die eine umständliche Handhabung durch das spielende Kind erforderten. Man hat die Körperhälften durch einen Sperriegel in geschlossenem Zustand gesichert und innerhalb einer Röhre einen Fallkörper lose angeordnet, der nach der Umkehr des Spielzeugs in der Luft durch sein Gewicht nach unten fiel und dabei den Sperrriegel löste. Bei einer anderen Ausführung waren die Körperhälften derart federbeeinflußt, daß sie durch Umwickeln mit einer Schnur am Öffnen verhindert werden mußten.
  • Diese Unannehmlichkeiten sind erfindungsgemäß in einfachster Weise dadurch beseitigt worden, daß die Fallschirmschnüre nur an- der einen Hohlkörperhälfte angreifen und die Stabilisierungsfläche einen Gegengewichtsarm für die andere Hohlkörperhälfte bildet. Jegliche Sperrvorrichtung und Federanordnung entfallen dabei. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Gegengewichtsarm mit einem an ihm verschiebbaren und während des Schleudervorganges festgestellten Gewicht versehen. Durch die Verstellung des Gewichts läßt sich die Schleuderhöhe einstellen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig.i zeigt den Körper in geschlossenem Zustand. von vorn gesehen.
  • Fig. 2 stellt eine Seitenansicht dar.
  • Fig.3 zeigt den kleineren Körperteil mit darin befindlichem Fallschirm, von innen gesehen.
  • Fig. 4. zeigt in kleinerem Maßstab das Spielzeug während des Niedersch-,vebens zur Erde. Der im gezeichneten Beispiel die Gestalt eines Menschen, insbesondere eines Fliegers, aufweisende Körper besteht aus den beiden Teilen i und 2, die durch ein Scharnier 3 gelenkig miteinander verbunden sind. Diese beiden Teile sind mit Auspressungen .1 versehen, die zusammen in geschlossenem Zustand einen Hohlraum bilden. Die dem Scharnier entgegengesetzt liegenden Enden der Teile i, 2 sind zweckmäßig in der aus Fig.2 ersichtlichen Weise nach außen abgebogen oder verbreitert. Der Teil 2 bildet hier einen Haken 5. Der Teil i ist mit einer über das Scharnier 3 hinausgehenden Verlängerung i' versehen, an welcher ein Haken 6 angebracht ist. Ferner ist beispielsweise der Teil i' mit einem Längsschlitz 7 versehen, in dem ein Gewicht 8 verschieb- und feststellbar angeordnet ist. Ein aus leichtem Stoff bestehender Fallschirm 9 ist mittels der Schnüre io mit dem Haken 5 des Körperteils 2 verbunden. Der Fallschirm wird in geeigneter Weise zusammengelegt und mit den Schnüren io umwickelt, wie es etwa in Fig.3 dargestellt ist. Der durch die Auspressungen q. gebildete Hohlraum ist so bemessen, daß der zusammengewickelte Fallschirm nebst Schnüren in diesem Hohlraum Platz findet.
  • Beim Spiel wird der Körper mit dem Haken 6 beispielsweise in eine Gummischleuder eingehängt, wobei das spielende Kind den geschlossenen Körper am Kopfteil anfaßt. Die auseinandergebogenen Enden der Teile i, 2 bilden hierbei einen guten Halt für die Finger des spielenden Kindes. Die Schleuder wird gespannt, und durch Loslassen des Körpers schießt er in senkrechter oder schräger Richtung in die Luft, wobei durch den auf die schrägen Fächen a der Auspressungen ¢ wirkenden Luftdruck die Körperteile zusammengehalten werden. Erst bei nachlassender Geschwindigkeit, also bei Erreichung des höchsten Flugpunktes, öffnet sich der Körper, indem der Körperteil 2 in der aus Fig.2 gestrichelt gezeichneten Weise aufklappt. Der Fallschirm 9 fällt heraus und entfaltet sich. Infolge des Körpergewichts gelangt dabei der Körper nach unten, so daß er vom Fallschirm 9 getragen wird und langsam zur Erde zurückschwebt.
  • Um das Bild eines richtigen Fallschirmabspringers zu erhalten, ist es erforderlich, daß der menschliche Körper seine richtige Lage einnimmt. Dadurch, daß die Schnüre io am aufklappbaren Teil 2 befestigt sind und der Teil i die Verlängerung i' aufweist, wird ein selbsttätiges Schließen des. Körpers erreicht. Dies kann dadurch unterstützt werden, daß der Körperteil i' mit dem Gewicht 8 versehen ist. Das Gewicht 8 hat weiter den Zweck, daß beim Abschuß und Aufwärtsflug dafür gesorgt ist, daß der Körper wie ein Pfeil in die Luft schießt und an einem Umschlagen oder Kippen gehindert ist. Durch die Verstellung des Gewichts 8 innerhalb des Schlitzes 7 können verschiedene Höhen erreicht werden. Befindet sich das Gewicht 8 in Fig. i ganz unten im Schlitz 7, dann wird die größte Höhe erreicht. Befindet sich das Gewicht 8 in Fig. i weiter oben, dann wird der abgeschossene Körper unstabiler und wird infolgedessen schon in geringerer Höhe seine Lage verändern. Das Gewicht 8 kann ent-. weder aus zwei Teilen bestehen, die durch einen Schraubenbolzen miteinander verbunden sind und so in jeder Lage auf dem Körperteil i' festgeklemmt werden.
  • Das Gewicht 8 kann aber auch aus zwei derart zusammengepreßten Teilen bestehen, daß es sich durch Reibung in jeder Stellung auf dem Körperteil i' festhält.
  • Es sei noch erwähnt, daß sich das Gewicht auch am Rand des Körperteils i', beispielsweise diesen Rand umfassend, befinden kann, in welchem Fall der Schlitz 7 nicht erforderlich ist.
  • Die Schnüre io sind im gezeichneten Beispiel einfach in den Haken 5 eingeschoben, wobei sie durch die an den Enden der Schnüre befindlichen Knoten i o' festgehalten sind.
  • Bei dieser Anordnung sind die Schnüre leicht auswechselbar, so daß beispielsweise verschiedenfarbige Schirme mit dem Körper verbunden werden können. Eine Gruppe von spielenden Kindern wird verschiedenfarbige Schirme benutzen, damit jedes Kind leicht das Verhalten seines Spielzeugs verfolgen kann.

Claims (2)

  1. PAT-rNTANSPRÜCHE: i. Einen Fallschirm aufnehmender Spielzeugschleuderhohlkörper mit um eineScharnierachse beim Erreichen - der jeweils größten Schleuderhöhe zum Heraustreten und Entfalten des mittels Schnüren oben am Hohlkörper befestigten Fallschirms auseinanderklappbaren Hälften, die beim Entfalten des Fallschirmes wieder zusammenklappen, und einer von der Scharnierachse nach unten ragenden Stabilisierungsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallschirmschnüre (io) nur an der einen Hohlkörperhälfte (4) angreifen und die Stabilisierungsfläche (i') einen Gegengewichtsarm für die andere Hohlkörperhälfte (4) bildet.
  2. 2. Spielzeugschleuderhohlkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegengewichtsarm mit einem an ihm verschiebbaren und während des Schleudervorganges festgestellten Gewicht (8) versehen ist. BERLIN. GEDRUCKT INDER REICHSDRUCKEREI
DE1938ST058110 1938-12-04 1938-12-04 hlkoerper Expired DE700901C (de)

Priority Applications (1)

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DE1938ST058110 DE700901C (de) 1938-12-04 1938-12-04 hlkoerper

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DE1938ST058110 DE700901C (de) 1938-12-04 1938-12-04 hlkoerper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE700901C true DE700901C (de) 1941-01-03

Family

ID=7467866

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DE1938ST058110 Expired DE700901C (de) 1938-12-04 1938-12-04 hlkoerper

Country Status (1)

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DE (1) DE700901C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918795C (de) * 1953-08-20 1954-10-04 Johann Ried Spielzeug-Fallschirmspringer mit einem selbstfedernden, in einer Kapsel eingefaltetenFallschirm
WO1982001660A1 (en) * 1980-11-12 1982-05-27 Guenter Migowski Toy with parachute

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918795C (de) * 1953-08-20 1954-10-04 Johann Ried Spielzeug-Fallschirmspringer mit einem selbstfedernden, in einer Kapsel eingefaltetenFallschirm
WO1982001660A1 (en) * 1980-11-12 1982-05-27 Guenter Migowski Toy with parachute

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