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DE7008854U - Vorrichtung zum vergiessen unter schutzgas. - Google Patents

Vorrichtung zum vergiessen unter schutzgas.

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Publication number
DE7008854U
DE7008854U DE19707008854 DE7008854U DE7008854U DE 7008854 U DE7008854 U DE 7008854U DE 19707008854 DE19707008854 DE 19707008854 DE 7008854 U DE7008854 U DE 7008854U DE 7008854 U DE7008854 U DE 7008854U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
rigid hollow
gas
pan
pouring pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707008854
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Huettenwerke AG
Original Assignee
Fried Krupp Huettenwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Huettenwerke AG filed Critical Fried Krupp Huettenwerke AG
Priority to DE19707008854 priority Critical patent/DE7008854U/de
Publication of DE7008854U publication Critical patent/DE7008854U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Fried. Krupp 10. März 1970
Hüttenwerke AG
46^ Bochum
Pestfach 1370
Vorrichtung zum Vergießen unter Schutzgas
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vergießen von i'.etallen, insbesondere Stahl, unter Schutzgas mit einem an einen Pfannenausguß (ZvTische*igefäß) über eine Dichtung anschließbaren Hohlkörper, der sich in Richtung eines Gießrohres oder einer Kokille erstreckt.
3c:ini Vergießen flüssiger Metalle, insbesondere von Stahl mit sauerstoff äff inen Elementen, treten Iv-* der Luftberührung des C-ienstrahls zwischen der Pfar,;:., ui:d dem Gießrohr bzw. der Kokille folgende unerwünschte Begleiterscheinungen auf:
die sauer stoff äff inen Elemente ge: >n durch Oxydation in stahl schädigende nicht metallische Verbindungen über,
der Gießstrahl nimmt }ase aus der umgebenden Luft auf.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es zweckmäßig, den Gießstrahl durch eine Schutzgasatmosphäre gegen äußere Einflüsse zu schützen.
Es ist bekannt, den Gießstrahl durch einen Gasschleier zu schützen. Zu diesem Zweck wird am Pfannenausguß ein Ringrohr befestigt, das an seiner Bodenfläche kranzförmig mit Gasaustritt slöchern versehen ist. Das nach unten ausströmende Gas umgibt den Gießstrahl mit einem schützenden Gasschleier.
70/4C7
Ge/BTa
700885426.11.70
Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht insbesondere darin, daß sich selbst bei einem unwirtschaftlich hohen Gasverbrauch ein 100 ^iger Schutz nicht erreichen läßt.
Aus diesem Grunde hat man halbstarre Verbindungen zwischen Pfanne und Gießrohr bzw. Kokille vorgeschlagen. 3ine derartige Vorrichtung zeigt Pig. I.
Fig. 1 zeigt das Gießrohr 2,auf dem die Sandtasse Z sit.:t. In diese Sandtasse Z senkt sich das am Ausguß der Pfanne '> über eine Dichtung 5 befestigte Rohr 1. Durch diese halbstarre Verbindung kann eine Schutzgasatmosphäre bei wirtschaftlichem Gasverbrauch erreicht werden. Von Kachteil ist die Übertragung größerer Schwankungen der Pfanne υ auf das Gießrohr 2. Außerdem wird die Vorrichtung beim Überlaufen des Gießrohres 2 in den rraisten Fällen unbrauchbar.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese i:a.chteile zu beseitigen und eine Vorrichtung auszubilden, die eine ";robe > nähme aus dem Gießstrahl zuläßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der starre Hohlkörper in einem flexiblen, feuerfesten, über den oberen Teil des Gießrohres oder der Kokille ragenden Tuch fortsetzt und an seiner Aussenfläche mit einer zur Auf- und Abwärtsbewegung in bezug auf den Pfannenausguß dienenden "Orrichtung versehen ist.
Sine flexible Verbindung zwischen der Pfanne (Zwischenpfanne} und der Kokille ist im Strangguß bereits bekannt ' Journal of Metals 38, 195C, Seite 3G/95). Diese Vorrichtung besteht aus einem feuerfesten Tuch, das mit einer Dichtung ar; Pfannenboden befestigt ist und zur Stabilität außen von einer Spiralfeder umgeben ist (a.a.O., Fi^. 1, Fig. 9 und Seite 92, Spalte 2 u. 3'
700885426.11.70
Ji- i'achteils dieser für den Strangguß entwickelte"" "Orrichtunliefen darin,, daß ein Säubern (Abstoße:-/. des "fa:i:;ena:c.3-;sc;es und eine Probenahme aus de::: nie.3~tr"hl nicht r.ö~lich si".d. Diese !Ir.chteile veröen durch die j,rfi-i-lunr beseitigt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist vorzugsweise a:n oberer. linde des starren Hohlkörpers eine Auflagerinne für die Dichtung auf.
Es ist zweckmäßig, das feuerfeste, flexible Tuch am unteren Ende des starren Hohlkörpers mit einem Spannband und arn C-ie.3-rohr oder der I'okille mit einer Drahtschlinge -..'eitgehend gasdicht zu befestigen.
Bevorzugt erfolgt die Zufuhr des Schutzgases durch ein an einem Gasanschluß liegendes Ringrohr mit Gasaustrittslöchern. Das Ringrohr ist an der Innenfläche des starren Hohlkörpers angebracht.
Mit Vorteil weist der starre Hohlkörper zu Auf- und Abwärtsbewegung in bezug auf den Pfannenausguß im oberen Drittel seiner Außenfläche zwei Zapfen zum Einhängen er'ner Schere auf. Die Schere kann an einer Stelle ihres Verlängerungsarms mittels einer Kette seitlich an der Pfannenwand aufgehangen werden und wirkt somit als Hebelarm.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 2 die Skizze einer Seitenansicht der Vorrichtung Fig. 3 eine um 90° zu der Fig. 2 versetzte Seitenansicht
Fig. 2 und 3 zeigen den starren Hohlkörper, der als Ringstück ausgeführt ist. Dieses Ringstück 9 enthält innen ein Ringrohr
7OO885A426.11.7O
11 ::iit nach oben und unten gerichteten dicht an dicht gebohrte ι Gasaustrittslöchern, sowie einen außen liegenden Gasanschluß 12.
An der Außenseite des Ringstückes 9 sind im oberen Drittel Zapfen I^ zum Einhängen in die Schere 19 angebracht. Ferner besitzt das Ringstück 9 eine Auflagerinne 14 für die Dichtung
15 (z.3. Asbestsciriur) zwischen dem Boden der Pfanne ΐβ und dem Ringstück 9·
Arn unteren Ende des Ringstücks 9 wird mittels eines Spannbandes 17 ein zu einen. Schlauch geformtes Tuch 10 aus Glasfaser oder Asbestgewebe befestigt. Dieses Tuch umgibt das Gießrohr 20 und ist mittels einer Drahtschlinge l8 festgezunt.
Jie zur Auf- und Abwärtsbewegung erforderliche Schere 19 ist mittels einer Kette an der Pfannenwand aufgehangen.
Bei Betrieb wird die Schutzgaseinrichtung mit dein starren Ringstück 9 nach oben auf das Gießrohr 20 gestülpt und in die Schere 19 eingehangen. Nach dem exakten Einrichten der Pfanne
16 über dem Gießrohr 20 erfolgt der Anguß zunächst nur unter dem Schutz des Gasschleiers, der aus den Löchern des Ringrohrs 11 austritt.
Durch Verfahren der Pfanne 1β kann der Lauf des Gießstrahles noch unter Sicht korrigiert werden. So dann wird mit Hilfe der Schere 19 die Schutzgasvorrichtung weiter angehoben und dichtend gegen den Pfannenboden gedrückt. Das Tuch 10 wird mittels der Drahtschlinge 18 am Gießrohr 20 dichtgezunt.
Durch Absenken der Vorrichtung können während des Gießens die Temperatur gemessen und Proben aus dem Gießstrahl genommen werden. '.Jährend dieser Kurzzeiten ist der Gießstrahl durch den
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Gassctixeier geschützt.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung liest darin, daß der Ausguß während des Gießens abgestoßen wer-Jen kann. Nach einem gelegentlichen Überlauf des GieBrohres kann das möglicherweise beschädigte 1I1UCh mit v,Tenigen Handgriffen sofort erneuert werden.
£ansprüehe:
700-885-A 26.11.70

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Vergießen von Metallen, !insbesondere Stahl, unter Schutzgas r:it einer.) an einen Pfannenaus- ~u.? (Zrischer.gefäß) über eine Dichtung anschließbaren starren Hohlkörper, der eich in Richtung eines Gießrohres oder einer Hokille erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß sich der starre hohlkörper (9) in einem flexiblen, feuerfesten, über den oberen Teil des Gießrohres (20) oder der Kokille ragenden Tuch IC fortsetzt
    '■ and an seiner Außenfläche mit einer zur Auf- und Abwärts
    bewegung in bezug auf den Ausguß der pfanne (lo) dienenden Vorrichtung f3, 19) ^ ersehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starre hohlkörper (9) an seinem oberen Ende e?ne Auflagerinne (l1-!·) für die Dichtung aufweist.
  3. l,. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch (10) am unteren Ende des starren Hohlkörpers (9) mit einem Spannband (17; und an dem Gießrohr (20) oder ehr Kokille mit einer Drahtschlinge (ic) weitgehend gasdicht befestigt ist.
  4. η. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einem Gasanschluß (12) liegendes üngrohr (11) mit Gasaustrittslöchern an der Innenfläche des starren Hohlkörpers (9) angebracht ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, datf der starre Hohlkörper (9) zu der Auf- und Arv:"rtsbeT/;egung im oberen Drittel seiner Außenfläche zwei Hapfc. (13) zum Einhängen einer Schere (19) aufweist.
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DE19707008854 1970-03-11 1970-03-11 Vorrichtung zum vergiessen unter schutzgas. Expired DE7008854U (de)

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DE7008854U true DE7008854U (de) 1970-11-26

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DE (1) DE7008854U (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2834746A1 (de) * 1978-08-08 1980-02-21 Hamburger Stahlwerke Gmbh Abschirmvorrichtung fuer einen giessstrahl aus fluessigem metall
EP0015251A1 (de) * 1979-02-20 1980-09-03 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Einrichtung an einem metallurgischen Gefäss mit einem Schutzrohr
EP0137118A1 (de) * 1983-08-12 1985-04-17 F.H.I. Finanz-, Handels- und Investment AG Abschirmvorrichtung für einen Giessstrahl aus flüssigem Material
DE4009291A1 (de) * 1990-03-20 1991-09-26 Mannesmann Ag Verfahren und vorrichtung zum abstechen von stahl
FR2659880A1 (fr) * 1990-03-21 1991-09-27 Siderurgie Fse Inst Rech Dispositif de liaison entre un recipient metallurgique contenant un metal liquide et une lingotiere.

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DE4009291A1 (de) * 1990-03-20 1991-09-26 Mannesmann Ag Verfahren und vorrichtung zum abstechen von stahl
FR2659880A1 (fr) * 1990-03-21 1991-09-27 Siderurgie Fse Inst Rech Dispositif de liaison entre un recipient metallurgique contenant un metal liquide et une lingotiere.

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