DE7007405U - Aufstreuvorrichtung fuer scheinwerfer. - Google Patents
Aufstreuvorrichtung fuer scheinwerfer.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V5/00—Refractors for light sources
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH. 6 Frankfurt/Main 70, Theodor-Stern-Kai 1
HH 69/39 Gbm 25.Febr. 1970
11 Aufstreuvorrichtung für Scheinwerfer "
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Aufstreuung des kreisförmigen Austritts-Lichtbündels eines Zielscheinwerfers,
bei dem der Lichtbogen einer Hochdrucklampe etwa im Brennpunkt eines Parabolspiegels angeordnet ist, unter
Verwendung von in den Strahlengang der Hochdrucklampe gebrachten Streuscheiben mit Zylinder-Linsenprofil.
Bei einem Scheinwerfer ist die Lichtquelle im allgemeinen im Brennpunkt eines Reflektors, z.B, eines Parabolspiegels, angeordnet,
so daß ein paralleles Lichtbündel aus dem Scheinwerfer austritt. Zur Veränderung des Lichtkegels ist es üblich, die
Lichtquelle aus dem Brennpunkt des Reflektors herauszubewegen«
Hierdurch treten die Lichtstrahlen unter einem veränderten Winkel aus dem Reflektor, so daß ein größeres Gebiet ausgeleuchtet
werden kann. Die Aufstreuung ist rotationssymmetrisch.
Außerdem ist es bekannt, ein Aufstreuen des von einem Scheinwerfer
abgegebenen Lichtstrahles dadurch zu erreichen, daß man in den divergierenden Strahlengang sogenannte Streuscheiben einfügt
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oder die Frontscheiben der Scheinwerfer als Streuscheiben ausbildet.
Die Streuscheiben weisen auf mindestens einer Seite ein Aufstreuprofil auf, zum Beispiel ein Zylinderlinsenprofil (Sinusprofil)·
Auch wurde bereits ein Scheinwerfer mit einer Hochdruckentladungslampe
als Lichtquelle vorgeschlagen dessen Lichtkegel sich derart aufstreuen läßt, daß im wesentlichen nur das Zielgebiet
beleuchtet wird. Die Hauptintensität der Strahlung des Lichtbogens einer Hochdruckentladungslampe geht von der sogenannten
Plasmakugel des Lichtbogens aus, die sich in ihrer Ruhelage im Brennpunkt des Reflektors befindet und annähernd eine punktförmige
Lichtquelle darstellt. Die Aufstreuung des Lichtbündels wird in dem obengenannten Scheinwerfer dadurch erreicht, daß
als Defokussiereinrichtung mindestens ein an sich bekannter, an Wechselspannung angeschlossener Elektromagnet mit einem senkrecht
zur Brennrichtung des Lichtbogens stehenden Wechselfeld vorgesehen ist, der eine Pendelung der Plasmakugel des Lichtbogens
bezüglich der optischen Achse des Reflektors bewirkt. Dadurch, daß die Plasmakugel in einer von der Richtung des Magnetfeldes
vorgegebenen Ebene pendelt, wird in dieser eine scheinbare Vergrößerung der Lichtquelle erzielt. Auf diese Weise gelingt
es, den Lichtkegel des Scheinwerfers im Zielgebiet zu einem schmalen Lichtband zum Beispiel in der horizontalen Ebene
ohne eine Vergrößerung von Vor- und Hachfeldhelligkeit aufzustreuen.
Da eine Aufstreuung des Lichtkegels eines Scheinwerfers im wesentlichen in der horizontalen Ebene erfolgen kann, wurde
in einer besonderen Ausgestaltung des obigen Vorschlages bereits vorgeschlagen, daß zur horizontalen Aufstreuung des Lichtkegels
des Scheinwerfers zwei Elektromagnete vorgesehen sind, deren
Magnetfeld senkrecht auf der horizontalen Ebene und senkrecht
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zur Richtung des Lichtbogens steht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu
schaffen, die wahlweise die Ausleuclrtung des Zielgebietes mit einem horizontal (vertikal) aufgespreizten Lichtkegel oder mit
einem gebündelten Lichtkegel eines Zielscheinwerfers ohne Verwendung von Elektromagneten ermöglicht.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein pyramidenstumpfförmiger
Spreizkörper zwischen der Hochdrucklampe und dem Parabolspiegel angeordnet und in Richtung der optischen
Achse verstellbar ist. Die Seitenwandungen des Spreizkörpers weisen jeweils ein Zylinder-Linsenprofil auf. DieProfilrichtungen
zweier benachbarter Seitenwandungen bilden jeweils einen Winkel von 90° zueinander.
lter Spreizkörper selbst kann entweder aus einem Stück gegossen
oder aus vier einzelnen Streuscheiben mit nach außen bzw. nach
innen liegenden Zylinder-Linsenprofilen zusammengesetzt sein. Als Werkstoff kommen Glas-Kunststoffe, wie z.B. Acrylglas, PoIykarbonat
oder dergl., infrage. Die Verstellung des Spreizkörpers
in Achsrichtung des Scheinwerfers kann über Spindeln durch einen Stellmotor bewerkstelligt werden.
Der hauptsächliche Vorteil der Neuerung liegt darin, daß die für Xenonscheinwerfer charakteristische hohe Intensität und enge Bündelung
bei einer der möglichen Arbeitsweisen der Anordnung erhalten bleibt, dadurch daß der Spreizkörper aus dem Strahlengang
bewegt werden kann. Bei der zweiten möglichen Arbeitsweise befindet sich der Spreizkörper im Strahlengang und bewirkt die
horizontale (vertikale) Lichtaufstreuung. Weitere Vorteile sind
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in der einfachen technischen Ausführbarkeit und darin zu sehen, daß der Stellmotor mit Batteriespannung betrieben wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt·
Fig. 1 zeigt einen Scheinwerfer im Schnitt und Fig. 2 einen pyramidenstumpfförmigen Spreizkörper.
In Fig.1 ist mit 1 ein Scheinwerfer bezeichnet, dessen Hochdruck—
lampe 2 sich etwn im Brennpunkt eines Parabolspiegels 3 befindet.
Zwischen dem Parabolspiegel 3 und der Lampe 2 ist ein pyramid
en stumpf förmiger Spreizkörper 4 symmetrisch zur optischen Achse des Scheinwerfers angeordnet. Dieser Spreizkörper kann
über eine oder mehrere Führungs— und Betätigungsstangen 5 (zweck—
mäßigerweise vier um 90° versetzte Stangen ) durch einen Stellmotor
6 in Achsrichtung des Scheinwerfers 1 derart bewegt werden, daß er entweder die gezeichnete Lage nahe der Lampe 2 oder die
gestrichelt gezeichnete Lage in der Nähe des Parabolspiegels 3 einnehmen kann. Durch diese Anordnung der Fahrungsstangen 5 wird
erreicht, daß unerwünschtes Streulicht der Kanten des Pyramidenstumpfes 4 durch die Führungsstangen abgedeckt wird und nicht
auf den Parabolspiegel 3 gelangt. Befindet sich der Spreizkörper 4 in der Nähe des Parabolspiegels 3» so treten die von der Lampe
2 ausgestrahlten und vom Parabolspiegel 3 reflektierten Lichtstrahlen
parallel (d.h. gebündelt) zur optischen Achse des Scheinwerfers 1 aus, so daß das vom Scheinwerfer angestrahlte Gelände
kreisförmig ausgeleuchtet wird. Wird jedoch der Spreizkörper 4-durch
den Stellmotor 6 in Lampennähe bewegt, d.h. in die in Fig.1
gezeich' jte Lage gebracht, dann können die von der Lampe 2 ausgesanc^en
Lichtstrahlen nur durch den Spreizkörper 4 hindurch sum
Parabolspiegel 3 gelangen. Die Form des Spreizkorpers bewirkt eine Ablenkung der Lichtstrahlen, wodurch eine Aufspreizung des
Austritts-Lichtbündels gemäß des in Fig. 1 dargestellten Strahlenganges
erreicht wird.
Der in Pig. 2 dargestellte Spreii.karrv:■? 4 besteht aus vier einzelnen
viereckigen Streuscheiben 7> 6. 9 und 10, die mit nach
außen liegenden Zylinder-Linsenprofilen pyramidenstumpfförmig
zusammengesetzt sind. Die Profilrichtungen zweier benachbarter Seitenwandungen des Spreizkörpers 4 bilden jeweils einen Winkel
von 90° zueinander. In dem beschriebenen Beispiel wird der Lichtkegel durch alle vier Profilscheiben in vertikaler Richtung aufgespreizt.
Ein mit einem Scheinwerfer, der eine oben beschriebene Spreizvorrichtung aufweist, angestrahltes Gelände wird streifenförmig
ausgeleuchtet.
In dem durch die Fig.1 beschriebenen Ausführungsbeispiel verläuft
das streifenförmige Lichtband in vertikaler Richtung. Eine
horizontale Lage des Lichtbandes kann dadurch erreicht werden, daß entweder der- Spreizkörpex· 4 oder der gesamte Scheinwerfer
um die Scheinwerferachse, und zwar um 90° >
gedreht wird.
5 Seiten Beschreibung
7 Patentansprüche
1 Bl.Zeichnung mit 2 Figuren
Claims (7)
1) Vorrichtung zur wahiweisen Ausstreuung des kreisförmigen
Austritts-Lichtbündels eines Zielscheinwerfers, bei dem der Lichtbogen einer Hochdrucklampe etwa im Brennpunkt
eines Parabolspiegels angeordnet ist, unter Verwendung von in den Strahlengang der Hochdrucklampe gebrachten Streuscheiben
mit Zylinder-Linsenprofil, dadurch gekennzeichnet, daß ein pyramidenstumpfförmiger Spreizkörper (4-) zwischen
der Hochdrucklampe (2) und dem Parabolspiegel (3) angeordnet und in Richtung der optischen Achse des Scheinwerfers (1)
verstellbar ist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenwandung (7 bis 10 ) des Spreizkörpers (4) mit einem
Zylinder-Linsenprofil versehen ist.
3) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilrichtungen zweier benachbarter Seitenwandungen ( 7 bis 10 ) jeweils einen Winkel von 90° zueinander
bilden.
4-) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Spreizkörper (4) aus einem Stück gegossen ist.
5) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Spreizkörper aus vier einzelnen Streuscheiben ( 7 bis 10 ) mit nach außen liegenden Zylinder-Linsenprofilen
zusammengeseozt ist.
6) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich-
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net, daß der Spreizkörper aus vier Streuscheiben ( 7
10) mit nach innen liegenden Zylinder-Linsenprofilen besteht.
7) Vorrichtung nach den Ansprüchen Λ bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spreizkörper (4) über eine oder mehrere Führung?- und Betätigungsstangen (5) durch einen Stellmotor
(6) verstellbar ist·
Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH,
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7007405U DE7007405U (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Aufstreuvorrichtung fuer scheinwerfer. |
| NL7102625A NL7102625A (de) | 1970-02-28 | 1971-02-26 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7007405U DE7007405U (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Aufstreuvorrichtung fuer scheinwerfer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7007405U true DE7007405U (de) | 1970-08-13 |
Family
ID=6609828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7007405U Expired DE7007405U (de) | 1970-02-28 | 1970-02-28 | Aufstreuvorrichtung fuer scheinwerfer. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7007405U (de) |
| NL (1) | NL7102625A (de) |
-
1970
- 1970-02-28 DE DE7007405U patent/DE7007405U/de not_active Expired
-
1971
- 1971-02-26 NL NL7102625A patent/NL7102625A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7102625A (de) | 1971-08-31 |
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