DE7003278U - Druckspueler fuer klosettanlagen. - Google Patents
Druckspueler fuer klosettanlagen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/10—Flushing devices with pressure-operated reservoir, e.g. air chamber
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- Water Supply & Treatment (AREA)
- Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
Description
Beschreibung
zum Gebrauchsmustergesuch
zum Gebrauchsmustergesuch
des Herrn Hans Erich Neumann, 56 Wuppertal, Nützenberger Str.280
betreffend:
"Druckspüler für Klosettanlagen"
"Druckspüler für Klosettanlagen"
Die Neuerung betrifft einen Druckspüler für Klosettanlagen, auf die seine Anwendungsmögllchkeiten jedoch nicht beschränkt
sind.
Solche Druckspüler sind als Armaturenbauteile im Handel. Sie umfassen im allgemeinen einen Zulauf, der für den Anschluß
an die Druckwasserleitung ausgebildet ist, und einen Ablauf, der an das Klosettbecken oder dergleichen anzuschließen ist.
Zwischen beiden 1st ein Ventil angeordnet, das von Hand betätigbar ist.
Die bekannten Druckspüler weisen den großen Nachteil auf, daß ihr Betrieb mit erheblicher Geräuschentwicklung verbunden
ist. Aufgabe der Neuerung ist es, einen geräuscharmen Druckspüler zu schaffen. Die Neuerung geht dabei von der Annahme aus,
daß die Geräuschentwicklung beim herkömmlichen Druckspüler im wesentlichen zwei Ursachen hat:
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Zum einen sind die bekannten Druckspüler so aufgebaut, daß das handbetätigte Ventil bei Inbetriebnahme nur ausgelöst
wird, wonach der Wasserdruck im Zusammenwirken mit einer Verzögerungseinrichtung
eine bestimmte Wassermenge zumißt, wonach der Druckspüler erst selbsttätig schließt. Die Dauer der manuellen
Ventilbetätigung spielt bei dieser Betriebsart nur eine untergeordnete Rolle. Es wird mit diesem Aufbau das Ziel verfolgt,
eine Betriebsweise ähnlich den älteren Einrichtungen vorzusehen, die mit einem Spülwasserreservoir ausgestattet sind.
Um diese Betriebsart zu ermöglichen, sind aber die Druckspüler bekannter Bauart verhältnismäßig verwickelt aufgebaut, so daß
erhebliche Turbulenzen entstehen, die zur übermäßigen Geräuschentwicklung führen.
Die zweite Ursache ist in sprungweisen Querschnittsänderungen des Wasserdurchtritts zu sehen, die ebenfalls zu Turbulenzen
führt.
Der Druckspüler gemäß der Neuerung behebt diese Nachteile bei einem Druckspüler mit einem an eine Druckwasserleitung anzuschließenden
Zulauf und einem mit dem Zulauf über ein handbeätigtes Ventil kommunizierenden Ablauf, durch einen mit dem
Ablauf konzentrisch angeordneten, kegelstumpfforrnigen Ventilsitz
für ein in Ausfluchtung mit dem Ablauf angeordnetes, kegelförmiges Ventilglied, das gegen den Druck einer Feder und
des Spülwassers mittels eines Handhebels vom Ventilsitz abhebbar ist.
Die Bauart gemäß der Neuerung gestattet den Druckwasserdurchtritt durch das Ventil in im wesentlichen laminarer Strömung,
womit die Geräuschentwicklung wesentlich vermindert wird.
Um auch die Veränderungen des Durchtrittsquerschnitts in den
übrigen Bereichen des Druckspülers - soweit sie nicht überhaupt vermieden werden können - auf ein Minimum zu verringern,
wird gemäß einer Weiterbildung der Neuerung die Anordnung so getroffen, daß der Druckspüler als L-förmiger Rohrkrümmer ausgebildet
ist, dessen einer Schenkel das Ventil enthält, dessen von der Feder beaufschlagte Ventilspindel sich durch die Wandung
des anderen Schenkels in ein Gehäuse für die Aufnahme der Feder und der Handhebellagerung erstreckt.
Bei dem Druckspüler gemäß der Neuerung ist die Gefahr des Kalksteinansatzes im Ventilbereich zwar gering, doch empfiehlt
es sich trotzdem, dieser Gefahr zu begegnen, indem das Ventilglied und gegebenenfalls auch der Ventilsitz im Bereich der
Abdichtung gegen das Ventilglied aus Kunststoff gefertigt werden.
Die Neuerung soll nachstehend anhand des in der beigefügten Zeichnung im Schnitt, teilweise in Seitenansicht gezeigten
Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Der Druckspüler umfaßt einen Rohrkrümmer 1 mit im wesentlichen konstantem Durchtrittsquerschnitt. Der in der Zeichnung
nach links weisende Schenkel 2 ist für den Anschluß an eine Druckwasserleitung mit einem Normgewinde 3 versehen; der nach
unten weisende Schenkel 1J bildet den Ablauf. In der Zeichnung
ist gestrichelt das Anschlußende des Spülrohrs angedeutet,das mittels einer Schlauchschelle mit dem Schenkel 1I verbunden ist.
Im Schenkel 1J ist der Ventilsitz 5 als stumpf-konische
Verengung in Durchtrittsrichtung eingearbeitet; es ist wichtig,
daß sich unmittelbar stromabwärts vom Ventilsitz keine Durch-
trittserweiterung befindet, um Turbulenzen zu vermeiden. Der
Ventilsitz ist konzentrisch zum Schenkel 1I angeordnet. Mit
dem Ventilsitz 5 wirkt das Ventilglied 6 zusammen, das konisch ausgebildet ist und mit der Konusspitze weit in dsn Ablauf
des Schenkels Jj hineinragt. Auf diese Weise wird die laminare
Strömung des Spülwassers gesichert.
Die Ventilspindel 7 ragt durch die Wandung des Zulaufschenkels
2 und ist dort mittels einer Stopfbüchse 8 gegen den Wasserdruck abgedichtet.
Eine Feder 9 drückt das Ventilglied 6 auf den Ventilsitz 5 und unterstützt damit den Schließdruck des Spülwassers, das
unter Druck den Raum stromaufwärts vom Ventilsitz füllt. Das freie Ende der Ventilspindel 7 und die Feder 9 sind von einem
Gehäuse 10 umschlossen, an dessen Deckwandung sich die Feder 9 abstützt. Unter einen Flansch 11 am freien Ventilspindelende
greift ein Arm 12 des Betätigungshebels 13, der im Gehäuse 10 drehbar gelagert ist; sein anderer Arm Ii ragt aus dem Gehäuse
nach außen. Durch Ausüben von Druck auf den Hebelarm I1J wird
mithin das Ventilglied 6 vom Ventilsitz 5 abgehoben, so daß der Durchtritt für das Spülwasser freigegeben wird, solange der Benutzer
den Betätigungshebel niederdrückt. Das Schließen des Ventils erfolgt durch die Feder 9·
Es versteht sich, daß der Druckspüler^ wie in der Zeichnung
der Einfachheit halber dargestellt, einstückig ausgebildet sein kann, denn sonst wäre das Einsetzen des Ventilgliedes in
den Rohrkrümmer 1 unmöglich, und auch die Feder 9 könnte nicht montiert werden. Das Vorsehen der erforderlichen Tfennstellen
bietet dem Fachmann keinerlei Probleme. Es versteht sich aber,
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daß selbst bei guter Abdichtung die Gefahr besteht, daß Wasser in kleinen Mengen in das Gehäuse 10 eintreten kann.
Aus diesem Grunde ist eine Ub^rl^iiieitung 15 vorgesehen,
die aus dem Gehäuse 10 in den stromabwärts vom Ventilsitz
5 gelegenen Abschnitt des Rohrkrümmers 1 führt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung umfaßt einen metallischen Rohrkrümmer 1, in den der Ventilsitz 5 eingeschliffen
ist. Das Ventilglied β dagegen ist aus Kunststoff gefertigt, beispielsweise aus Polyäthylen, um dem Ansatz von
Kalkstein vorzubeugen. Es versteht sich, daß der gesamte Rohrkrümmer 1 ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sein könnte, oder
daß der Ventilsitz ein Kunststoffutter aufweisen könnte.
- Schutzansprüche -
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Claims (6)
1. Druckspüler für Klosettanalgen und dergleichen mit einem an eine Druckwasserleitung anzuschließenden Zulauf
und einem mit dem Zulauf über ein handbetätigtes Ventil kommunizierenden Ablauf, gekennzeichnet durch einen mit
dem Ablauf (H) konzentrisch angeordneten, kege1stumpfförmigen
Ventilsitz (5) für ein in Ausfluehtung mit dem Ablauf
angeordnetes, kegelförmiges Ventilglied (6), das gegen den
Druck einer Feder (9) und des Spülwassers mittels eines Handhebels (13) vom Ventilsitz abhebbar ist.
2. Druckspüler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckspüler als L-förmiger Rohrkrümmer (1) ausgebildet ist, dessen einer Schenkel das Ventil enthält, dessen
von der Feder beaufschlagte Ventilspindel (7) sich durch die Wandung des anderen Schenkels (2) in ein Gehäuse (10) für die
Aufnahme der Feder und der Handhebellagerung erstreckt.
3. Druckspüler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchtritt der Ventilspindel durch die Wandung mittels
einer Stopfbüchse (8) abgedichtet ist.
4. Druckspüler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sickerwasserleitung (15) aus dem Gehäuse
in den Ablauf vorgesehen ist, die hinter dem Ventil mündet.
5. Druckspüler nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Ventilglied aus Kunststoffmaterial.
6. Druckspüler nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz mindestens im Bereich der Abdichtung gegen das Ventilglied aus Kunststoff
besteht.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7003278U DE7003278U (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Druckspueler fuer klosettanlagen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7003278U DE7003278U (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Druckspueler fuer klosettanlagen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7003278U true DE7003278U (de) | 1970-06-18 |
Family
ID=34128875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7003278U Expired DE7003278U (de) | 1970-01-31 | 1970-01-31 | Druckspueler fuer klosettanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7003278U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016208093A1 (de) * | 2016-05-11 | 2017-11-16 | Continental Automotive Gmbh | Dosiervorrichtung für eine reinigungsvorrichtung |
-
1970
- 1970-01-31 DE DE7003278U patent/DE7003278U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016208093A1 (de) * | 2016-05-11 | 2017-11-16 | Continental Automotive Gmbh | Dosiervorrichtung für eine reinigungsvorrichtung |
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