DE7002380U - Boxe, beispielsweise zur aufnahme von muelltonnen. - Google Patents
Boxe, beispielsweise zur aufnahme von muelltonnen.Info
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Landscapes
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Description
Dr. A. Mc??.!zsl 22. Januar 1970
Dipl.-i. ;. .■'·.·'. Doliike Hg./K
P a I c 11 : .,; i λ ö 11 β
Refrath bei Köln
Fraokenforst 137
Herrn Bruno Schmekyes,
Leverkusen,
Leverkusen,
" Boxe, beispielsweise zur Aufnahme von Mülltonnen "
Die Erfindung betrifft eine Boxe,wie sie beispielsweise zur
Aufnahme von Mülltonnen verwendet wird. Die bekannten Boxen dieser Art werden in der Nähe von Wohnhäusern oder hinter Gartenzäunen
aufgestellt. Zu diesem Zweck muß der Standplatz für die bekannten Boxen dieser Art vorbereitet werden, d.h. der
Standplatz muß mit einem etwa die Größe der Bodenfläche des die Mülltonnen aufnehmenden oberen Teiles der Boxe aufweisenden
Fundament versehen sein. Ein solches Fundament wird bekanntlich aus Beton gegossen und muß die zum Abbinden des Betons
erforderliche Zeit ruhen. In dieser Zeit kann der die Mülltonnen aufnehmende obere Teil der Boxe nicht aufgestellt werden.
H ^- -- — -&■---■■ ■" ' - ■ ■ · - ■ -
Zum Aufstellen der bekannten Boxen dieser Art nimmt somit das Herstellen eines belastbaren Fundamentes für die Boxe
nicht nur einen sehr langen Zeitraum in Anspruch, sondern macht es darüber hinaus erforderlich, daß die mit der Aufstellung
einer solchen Boxe befaßte Kolonne sich zweimal zum Aufstellungsort begeben muß. Zum ersten Mal muß die Kolonne
den Boden ausheben und den Beton für ein Fundament einbringen. Erst nach der Abbindezeit des Betons kann die Kolonne den
oberen die Mülltonnen aufnehmenden Teil der Boxe auf das nun tragfähige Fundament aufbringen.
Die Erfindung bezweckt eine Boxe der besagten Art zu schaffen, bei der der Aufstellungsvorgang nicht durch die Abbindezeit
des Fundamentes unterbrochen wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Boxe aus einem oberen glatten, mit Türen bzw.
Klappen versehenen Kasten und einem diesen tragenden Fundamentrahmen besteht. Bei dieser erfindungsgemäßen Boxe wird der
Fundamentrahmen, der beispielsweise aus Beton vorgefertigt
sein kann, auf eine Anschüttung von Kies gelegt und der obere Kasten kann sofort auf das tragfähige aus dem Kies und dem
Fundamentrahmen bestehende Fundament aufgesetzt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung hat der den Kasten
tragende Fundamentrahmen im Querschnitt rechteckiges oder
keilförmiges Profil. Eei einem keilförmigen Profil im Querschnitt
kann die größere Oberfläche des Fundamentrahmens auf den Kies aufgelegt werden und der schmalere Teil des Querschnittes
trägt dann den oberen Kasten.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Fundamentrahmen aus Beton gefertigt. In gleicher ,Veise kann auch, nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung der obere Kasten aus Beton bestehen.
Bei einem aus Beton bestehenden oberen Kasten der Boxe besteht, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Tür des
Kastens aus einer Betonplatte, die als Drehflügel ausgebildet ist und enthält einen die Drehachse bildenden, beidseitig über
die Betonplatte vorstehenden, im Kasten gelagerten Stab. Eine solche Ausbildung der Boxe erbringt den weiteren Vorteil, daß
nicht nur der in den Boden eingebettete Fundamentrahmen witterungsfest
ist, sondern auch der obere Kasten.
Um den die Drehachse bildenden Stab für die als Drehflügel ausgebildete
Tür des Kastens in einfachster Weise an dem aus Beton bestehenden Kasten lagern zu können, ist, nach einem v/eiteren
Merkmal der Erfindung der Boden des Betonkastens an der Anlenkstelle der Tür hochgezogen und in dem hochgezogenen Teil sitzt
eine Lagerbuchse.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer beispielsweise
zur Aufnahme von Mülltonnen dienenden Boxe dargestellt. In dieser Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines auf
einen Fundamentrahmen aufgesetzten oberen Kastens, eines abgehobenen oberen Kastens
und eines oberen Kastens während dea Aufsetzens auf einen Fundamentrahmen;
Fig. 2 einen Teilschnitt längst der Linie II- II in Fig. 1;
Fig. ü eine schaubildliche Ansicht einer anderen Ausführungsform eines oberen Kastens und
Fig. 4 eine schabildliche Ansicht der als
Drehflügel ausgebildeten Tür für den in Fig. 3 veranschaulichten oberen Kasten.
Die auf der linken Seite der Fig. 1 dargestellten Müllboxe umfaßt einen oberhalb des Bodens stehenden oberen Kasten 1
und einen diesen tragenden Fundamentrahmen 7. Die Oberfläche des Bodens ist bei dem in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel durch Bodenplatten 3 gebildet, die in bekannter Weise auf eine Kiesaufschüttung 4 aufgebracht sind.
Neben diesen Bodenplatten 3 sind die läülltonnenboxen in einer Reihe aufgestellt. Zu diesem Zweck ist, wie insbesondere**
aus Fig. 2 zu entnehmen ist, neben der Kiesaufschüttung 4 j ein etwa dem Umriß des oberen Kastens 1 entsprechender Funda- S
02380
mentgraben 5 ausgehoben worden, der wiederum mit Kies 6 angefüllt ist. Auf die waagerecht ausgebt] iete Oberfläche
der Kieslage 6 ist nach deren Verdichtung 4 ein als ganzes, als Fertigbauteil aus Beton hergestellter Fundamentrahmen 7j
aufgelegt. Dieser Fundamentrahmen 7 ist im Querschnitt derart
keilförmig ausgebildet, daß die große Oberfläche des Rahmens auf der Kieslage 6 aufliegt. Mit der schmäleren,
freien Oberfläche trägt der Fundamentrahmen 7 den bei diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls aus Beton gefertigten
oberen Kasten 1 der Boxe. Da der Fundamentrahmen 7 das gesamte Gewicht der Boxe gleichmäßig auf die Kieslage 6 verteilt,
steht die fertige Boxe genauso fest und sicher parallel zur Bodenoberfläche wie die bekannten Boxen, die
jedoch auf ein gegossenes und danach langfristig abgebundenes Betonfundament aufgestellt sind.
Es ist jedoch auch möglich, den dem Umriß des oberen Kastens 1 entsprechenden Graben 5 an Stelle der Kiesfüllung 6 mit
einem mageren ftton anzufüllen und direkt auf den eingebrachten
und verdichteten Beton ohne jedes Abbinden den Fundamentrahmen 7 aufzulegen.
In Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Mülltonnenboxe veranschaulicht. Diese Ausführungsform
unterscheidet sich nur in der Ausbildung des
I ■ · · S ·
oberen Kastens. Obwohl dieser obere Kasten 1a ebenfalls aus
Beton gefertigt ist, weist er eine als Drehflügel ausgebildete Tür 8 auf, die in Fig. 4 dargestellt ist. Der Boden
des Betonkastens 1a ist an der Anlenkstelle der ¥ür bei 9
hochgezogen. In dem hochgezogenen Teil 9 ist eine Lagerbuchse 1o eingebettet. Diese Lagerbuchse 1o, mit der eine in der
oberen Wand des Kastens eingebettete zweite Lagerbuchse fluchtet, dient zur Aufnahme eines die aus einer Betonplatte
bestehende Tür 8 beidseitig überragenden Stabes 11. An der in der Zeichnung rechts unten dargestellten Ecke der Tür
ist eine Aussparung ausgebildet, die zur Aufnahme des hochgezogenen Teiles 9 des Kastenbodens dient.
Claims (6)
1. Boxe, beispielsweise zur Aufnahme von Mülltonnen, dadurch -ekennzeich.net, daß sie aus
einem oberen gv.atten, mit Türen (8) bzw. Klappen versehenen Kasten (1) und einem diesen tragenden Fundament rahmen (7) be-1·
steht.
2. Boxe nach Anspruch (1), dadurchgekennzeichnet,
daß der den Kasten (1) tragende Eundamentrahmen (7) ein im Querschnitt rechteckiges bzw. keilförmiges
Profil hat.
3. Boxe nach Anspruch (1 u. 2), dadurchgekennzeichnet,
daß der Fundamentrahmen (7) aus Beton besteht.
4. Boxe nach Anspruch ( 1 u. 2), dadurchgekennzeichnet,
daß der obere Kasten (1) aus Beton besteht.
5. Boxe nach Anspruch ( 1 bis 4), dadurchgekennzeichnet,
daß die Tür (8) des Kastens (1) aus einer Betonplatte besteht, die als Drehflügel ausgebildet ist
und einen die Drehachse bildenden, beidseitig über die
Betonplatte vorstehenden im Kasten (1) gelagerten Stab (11) enthält. -8-
6. Boxe nach Anspruch (1 bis 5), dadurchgekenn- ι
zeichnet, daß der Boden des Betonkastens (1) an der j
Anlenkstelle der Tür (8) hoehgezogen ist und in dem hoch- !
gezogenen Teil (9) eine Lagerbuchse (io) sitzt. f
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002380 DE7002380U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Boxe, beispielsweise zur aufnahme von muelltonnen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707002380 DE7002380U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Boxe, beispielsweise zur aufnahme von muelltonnen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7002380U true DE7002380U (de) | 1970-06-11 |
Family
ID=34128678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707002380 Expired DE7002380U (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Boxe, beispielsweise zur aufnahme von muelltonnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7002380U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3115477A1 (de) * | 1981-04-16 | 1982-11-04 | J. Gärtner Stahlbau GmbH & Co KG, 7502 Malsch | Fuenfseitig geschlossene raumzelle, insbesondere aufnahmebox fuer muellsammelgefaesse |
| DE20309037U1 (de) | 2003-06-11 | 2003-09-18 | Aumer, Walter, 93087 Alteglofsheim | Systembox |
-
1970
- 1970-01-24 DE DE19707002380 patent/DE7002380U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3115477A1 (de) * | 1981-04-16 | 1982-11-04 | J. Gärtner Stahlbau GmbH & Co KG, 7502 Malsch | Fuenfseitig geschlossene raumzelle, insbesondere aufnahmebox fuer muellsammelgefaesse |
| DE20309037U1 (de) | 2003-06-11 | 2003-09-18 | Aumer, Walter, 93087 Alteglofsheim | Systembox |
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