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DE7002145U - Spiel-flugkoerper. - Google Patents

Spiel-flugkoerper.

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Publication number
DE7002145U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sail
attached
frame
missile
glider
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7002145U
Other languages
English (en)
Inventor
Giolitto Guido
Giolitto Roberto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE7002145U publication Critical patent/DE7002145U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/08Kites
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys

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  • Toys (AREA)

Description

Spiel-Flugkörper·
Die Erfindung betrifft einen Spiel-Flugkörper mit einem Segel, das nit EiIfe eines Gestells straff gespsuint und das mit einer Zugschnur verbindbar _st.
Die Kachfrage nach Spielzeugen in Form der traditionellen Drachen ist bekanntlich begrenzt infolge der Gleichförmigkeit der Funktionen, zu denen sie befähigt sind. Die Industrie hat daher stets nach einem Spielzeug gesucht, das die Form eines Drachens hat, aber auch für andere Zwecke verwendet werden kann.
Im Zuge dieser Bemühungen besteht eine wichtige Aufgabe der Erfindung in der Schaffung eines Flugkörper der
nicht nur als traditioneller Drachen verwendet
Jc arm
werden/ sondern in wenigen Augenblicken mit einfachen Maßnahmen in ein Segel- oder Gleitflugzeug verwandelbar ist, das sehr lange gleiten oder von Ausströmungen während einer beträchtlichen Zeit getragen werden kann, nachdem es auf Höhe gebracht worden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, da3 Kittel zum Abändern des aerodynamischen Gleichgewichts des Flugkörpers vergesehen sind, und zwar derart, da3 er in einem Zustand als Drachen und in einem anderen Zustand als Segelflugzeug oder Gleiter verwendbar ist. Der Flugkörper besitzt vorzugsweise ein biegsames Blatt aus leichtem Kunststoff, das durch ein querversteifendes Gestell straff gespannt und d?s mit einer unteren Flosse versehen ist, die bei Verwendung als Drachen bleibend mit dem Gestell verbunden blei_~, dagegen in der Höhe entfernt wird, wenn der Flugkörper als Segelflugzeug verwendet wird. Das Gestell ist vorteilhaft ferner vorn mit einer hohlen Beschwerungs-Nase versehen, die bei Vervendung des Flugkörpers als Drachen leicht und bei der Verwendung als Segelflugzeug mit Ballast
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gevv'ichtsbelastet ist. Das Segel hat zweckmäßig eine bestimmte geometrische Porm, die bei der Verwendung des Plugkörpers für beide Zwecke ein j§ günstiges Verhalten gewährleistet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Pig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Plugkörper
Pig. 2 eine Seitenansicht des Plugkörpers nach
Pig. 3 eine Vorderansicht des Plugkörpers nach Pig. 1 und 2,
Pig. 4 eine Einzelansicht einer Beschwerungs-Na
Pig. 5 Einzelheiten eines Trägers für die Nase nach Pig. 4-,
Pig. 6 und.. 7 Schrä^anji eilten der vorderen und hinteren Verbindung^einrichtung für eine
_ Zj. _
untere Flosse,.
Fig. 8 eine Einzelheit eines hinteren Baliastelements,
Pig. 9 und 10 je eine Schrägansicht eines erfindungsgemäßon Flugkörpers bei der Verwendung als
Drachen und als Segelflugzeug.
Der flugkörper hat ein Gestell aus vier Leisten beispielsweise aus Holz, und swar einer vorderen Leiste 1, einer hinteren Leiste 2 und zwei Seitenleisten 3-Las Spielzeug wird vorzugsweise in auseinandergenommenen Zustand geliefert bzw. verkauft. Die Gestelleisten 1 bis 3 können miteinander durch ein zentral angeordnetes Kupplungskreuz 4 verbunden werden, in das sie
hineingetrieben werden. Das Gesteil dient zum Straffhaiten eines Segels, das aus einer; dünnen, biegsamen Blatt aus Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen, bestehu und in der nachstehend beschriebenen V/eise ausgebildet ist. Das Segel besitzt einen vorderen Segelteil 5 und einen hinteren Segeiteil 6. Es ist mit den freien Enden der Gestelleisten 1 und 3 seitlich und am
hinteren Έηάβ durch kleine Kupplungen 7 verbunden, die mit dem Segelblauu verschweißt, vernietet oder auf
andere Weise derart verbunden sind, daß sie Blindhülsen bilden, in weiche die genannten Enden eingesetzt sind.
Das Gestell ist am vorderen. Ende mit dem Segclblatt durch, eine Kupplung 8 verbunden, die den vorstehend beschriebenen Kupplungen entspricht, aber einen vorspringenden Absatz 9 "basit?·"-, dor unten boschrieben wird. Gemäß Pig. 3 ist das Gestell vorzugsweise derart ausgebildet, daß es dem Segel in Vorderansicht eine V-Form erteilt, damit es beim freien Flug stabil ist.
^ragelemente 10 und 11 für eine untere Flosse 15 sind mit der vorderen Leiste 1 bzw. der hinteren Leiste verbunden u:~S. erstrecken sich abwärts durch entsprachende Löcher, die in dem Segel ausgebildet sind. An den Enden eines Stabes 14 sind Hülsen 12 und 13 angeordnet, an denen Ansätze angeordnet sind, die von hinten nach vorn in die Srageiemente 10, 11 eingesetzt werden können. Lie untere Flosse 15 bildet ein Blatt in Form eines Dreiecks eines unsymmetrischen Trapezes o„ dgl. Dieses Blatt besteht vorzugsweise aus denselben Material wie das Segel und ist an dem Stab 14- befestigt. Die untere Flosse 15 hat ferner einen Einhakring 1/ für eine Zugschnur 27·
Die vordere Hülse 12 ist mit einem Knopf 18 versehen, an dem ein Hing 19 festgelegt werden kann, der in einem-
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biegsamen Portsatz 20 des Iiragelements 10 (K-g. 6) enthalten ist. Der eingehakte Ring 19 verhindert eine Kückwärtsbewegung des Stabes 14- gegenüber den iüragelementen 10, 11 und verhindert daher, daß die Ansätze der Hülsen 12, 13 die Tragelenente 10, 11 verlassen-Letzteres ist aber möglich., wenn der Bing 19 nicht an dem Knopf 18 festgelegt ist.
Die hintere Hülse I3 umfaßt noch einen Sing 21, der zum Aufhängen von Schwanzstabilisierungsbändern 22 dient, und eine hohle hintere Buchse 30, die weiter unten erläutert v.ärd.
Eine Beschwerungs-JTase 23 (Pig- 4-) besteht aas einem Hohlteil beispielsweise aus blasverformtem Kunststoff. Dieses Eohlteil ist mit einem Gewindestutsen 24- versehen, mit dem die Nase 23 auf einen hermetisch dicht abschließenden Stopfen 25 aufgeschraubt werden kann. Letzterer ist mit einem zentralen Stift 26 versehen, der an dem Ansatz 9 der vorderen Kupplung 8 angreift. Mt dem anderen 3nde dieser Kupplung 8 ist die vordere Leiste 1 des Gestells verbunden. Die JFase 23 bildet im wesentlichen einen Hohlraum, in den Wasser, Sand oder ein
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anderes geeignetes und verfügbares Katerial eingeleitet werden kann, d.~™it -"e nach den Wincbedinrrtmgen und der:, gewünschten Ii1Ir.jverhalten des Flugkörpers das vorteilhafteste Gleichgewicht erzeugt -wird. Nach, den Einführen des Ballasts v/ird die Nase 23 in den Stopfen 25 eingeschraubt, der auf den vom Bug des Flugkörpers vorstehenden Ansatz 9 aufgesetzt ist.
Zum Erzielen von Trageigenschaften, die für die Vervrendung als Drachen wie auch als Segelflugzeug geeignet sind, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das Segel im wesentlichen in der in Fig. 1 gezeigten V/eise auszubilden. Wenn man z.B. vor. einem gedachten Quadrat ausgeht, dessen Ecken von den Enden der untereinander gleich langen Gestelleisten 1 und 3 gebildet werden, sind die vorderen Teile 5 des Segels durch Abnehmen eines im wesentlichen dreieckigen Teils ?, 8, A von jedem Teil verkleinert, während die hinteren Teile 6 des Segels durch Einzufügen eines annähernd dreieckigen Teils 7, 7, B auf jeder Seite verbreitert sind.
Bei der in Hg. 9 gezeigten Verwendung als Drachen enthält die an dem vorderen Ansatz 9 montierte Nase keinen Ballast. Die untere !Flosse 1p wird dauerhaft
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angebracht, indem die Ansätze der Hülsen 12, 13 in die "rageieraente ΊΟ, 11 eingesetzt werden "and dann der Sing 19 an del·: Knop? 18 festgelegt und in äen Ring 17 die Drachenschnnr 27 eingehakt wird, an deren 2nde eine Handhabe 28 üblicher Art angebracht sein kann. Infolge des niedrigen Gewichts der Ease 28 ist der Schwerpunkt des Flugkörpers zum. Heck hin verlagert. Lie (Teile sind so besessen, daß jerzt für die Verwendung als Drachen vorteilhafte Bedingungen vorhanden sind. Zur Stabilität tragen das seitliche V des Segels, die untere flosse 1$ und die Schv;anzbänder 22 bei. Der riugkörper wird in der üblichen und bekannten Weise gegen einen in Dichtung W blasenden Wind geschleppt oder gehalten und verhält sich im wesentlichen wie ein üblicher Drachen.
Bei der in Pig·· IO gezeigten Verwendung als Segelflugzeug oder Gleiter wird die Beschwerungs-ZTase 23 sorgfältig nit Baliast gefüllt, ferner wird die untere Flosse 15 abnehmbar angebracht, indem die Ansätze der Hülsen 12, 13 in die Tragelemente 10, 11 eingesetzt werden, aber ohne liüLng 19 an dem Knopf 18 festzulegen. In die hintere Buchse 30 der Hülse I3 wird ein Ballaststab 29 eingesetzt, der ähnlich oder vorzugsweise
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ebenso ausgebildet ist wie die Gestelleisten 1 bis 3- 3er Stab 29 kompensiert die Wirkung des in die 2\~ase 23 eingeführten, vorderen Ballasts und verhindert darr.it eine Verlagerung des Schwerpunktes. Liese Tatsache bewirk·; zusammen mit den auf den Ballast zurückzuführenden, größeren Gewicht, daß ebenso wie bei der Verwendung als Drachen das Gleichgewicht aufrechterhalten wird und der Flugkörper wieder durch Schleppen mit de" Schnur 27 hochgeschleppü v/erden kann. Der zunächst mit der Hand gehaltene Flugkörper wird in der üblichen, bekannten V/eise gegen einen in Richtung W blasenden Wind geschleppt, bis der flugkörper die vorherbestimmte liöhe erreicht hat. I\ach dem Erreichen dieser Höhe wird die Zugschnur 27 freigegeben. V/enn dieser Augenblick richtig gewählt worden ist. hält die von den Schwinzbändern 22 gebildete, aerodynamisch wirksame Bremse die untere Flosse 15 gegenüber dem Segelflugzeug zurück, das sich infolge seiner !Trägheit weiterbewegt, und die Ansätze der Hülsen 12, 13 haken aus den Tragelementen 10, 11 aus, so daß die untere Flosse 15 mit der Schnur 27, dem hinteren Ballast 29 und den Schwanzbllndem 22 abgetrennt wird. Diese Teile fallen zur Erde, während das ^atzt nur aus dem Segel 5, 6 und dem Gestell 1, 2, 3 bestehende Segelflugzeug
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abwärtsgleitet oder sich bei günstigen Aufströmungen selbst hält. Seine STugstabilität wird nun durch das in der Vorderansicht V-förmige Segel unterstützt, das ein Gleiten der flügel verhindert und. den Schwerpunkt gegenüber dem Auftriebsmittelpunkt absenkt, sowie d^irch die Gewichtskonzentration an 3ug, weil die Wirkung der Beschverungs-Nase 23 nicht mehr durch den hinteren Ballast 29 ausgeglichen wird. Durch Veränderung des in der ÜTasa 23 enthaltenem 3allasts kann das Segelflugzeug auf verschiedene Ungebungsbedingungen eingestellt werden. Ferner kann nan einen langsameren oder mehr gleitenden Plug bewirken, oder nian kann den ?lug so beschleunigen, daß ein sturzflugähnliches Verhalten erzielt wird.
ICi-U Hilfe von drei Elementen kann das aerodynanisehe Gleichgewicht des Spielzeugs bzw. Plugkörpers geändert und dieser für die Verwendung als Drachen oder als Segelflugzeug eingerichtet we^ ~en, das erst angeschleppt wird und dann frei fliegt. Piese drei Elemente sind die veränderliche Ballastnase 23j die untere Flosse 15» die dauerhaft oder abnehmbar angebracht sein kann, und der am hinteren Ende der unteren Flosse 15 anbringbare Ballast 29- Sowohl bei der Verwendung als Drachen wie
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auch, bei der Verwendung als Segelflugzeug ergeben sich vorteilhafte Bedingungen. Die seitliche Y-Fovm und insbesondere die bereits beschriebene Gestalt des Segels führen dazu, daß eine genügende Stabilität erzielt wird und das Segel einen brauchbaren aerodynamischen Wirkungsgrad hat, obwohl in dem Segel keine -eile verwendet v/erden können, die aerodynamisch günstiger sind als ein dünnes Blatt von gleichmäßiger Dicke. Das das Gestell, das aus in. Stirn- bzw. Endkupplungen eingeführten Leisten 1 bis 3 besteht, auseinandernehmbar ist, kann der Plugkörper auseinandergenommen, zu. s einmenge legt in einer kleinen Schachtel verpackt und so versandt bzw. zum Verkauf angeboten werden. Das Segel und die untere Flosse 15 können r/iit Figuren oder Beschriftungen bedruckt werden. Man kann die Schwanzbänder 12 durch andere aerodynamische bremsend wirkende Elemente ersetzen, die für die genannten Zwecke üblich sind, beispielsweise durch eine Seihe von Ringen, Schnüren mit Schreiben u. dergl.
Zum Erhöhen ihres Gewichts kann der hintere Bailaststab 29 mit einem aufgesteckten Element in Form eines Rohrs oder einer Hülse 32 (Fig. 8) versehen werden. Dieses Element kann beweglich sein, so daß es zur Veränderung der Ballastwirkung des Stabes 29 verstellbar ist.
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Anstelle eines Stabes 29 kann man als hinteren Ballast einer schweren Gegenstand: verwenden, der von dem Pang 21 der hinteren Hülse 13 herunterhängt. Dieser Ring 21 nimmt den Federhaken der Schvanzbänder 22 auf. Der genannte schwere Gegenstand kann beispielsweise aus einer Kapsel, einer Kabine 31 (Fig. 7)> einem Puppchen oder einem anderen Gegenstand bestehen. Er kann in den Ring oder in den Federhaken des Schwanzbandes 22 eingehakt werden.
Man kann ferner den schweren Gegenstand derart einhaken, daß er im Zeitpunkt der Abtrennung der unteren Flosse 15 vom Flugkörper freigegeben wird und von der Flosse 15 getrennt herunterfällt. In diesem Fall wird der schwere Gegenstand an einem Fallschirm 34 (Fig. 7) aufgehängt, der sich im Augenblick der Trennung öffnen kann, so daß der aufgehängte Gegenstand langsam herunterfällt. Die aufgehängte Belastung kann beispielsweise auch eine Fallschirmspringerpuppe oder ein anderer Gegenstand sein.
iian kann diesen Effekt dadurch erzielen, daß der Fallschirm 3^ beispielsweise über ein Band 35 mit einer Kugel 33 ο. dergl. verbunden ist, die in das hintere Trage leir.ent 11 einführbar ist und dort durch
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den Ansatz der hinteren Hülse 13 gehalten werden kann, die in dem Tragelement 11 eingesetzt bleibt. Im Augenblick der Abtrennung der Flosse 15 von dem Plugkörper wird nun das Spielzeug in drei Teile geteilt, und zwar in das eigentliche Segelflugzeug 1 bis 11, das seinen Gleitflug fortsetzt, eine Flosse 12 bis 21. die zur Erde fällt, und einen an einem Fallschirm hängenden Gegenstand 33 bis 35, der langsam zur Erde sinkt.
Wenn ein Gegenstand mit einem Fallschirm als hinterer Ballast verwendet wird, kann der Fallschirm so bemessen werden, da3 er selbst eine genügende aerodynamische Bremswirkung hat und in dieser Hinsicht den Schwanz 22 ersetzt, der in diesem Fall nicht erforderlich ist und abgenommen, werden kann.

Claims (1)

  1. Schutzanspriiche
    Λ. Spiel-Plugkörper mit einem Segel, das mit Hilfe eines Gestells straff gespannt und das mit einer Zugschnur verbindbar ist, gekennzeichnet I durch Kittel (15, 23, 29 bis 32) zum Abändern des aerodynamischen Gleichgewichts des Flugkörpers derart, daß er in einem Zustand als Drachen (Fig. 9) und in einem anderen Zustand als Segelflugzeug oder Gleiter (Fig. 10) verwendbar ist.
    2. Flugkörper nach Anspruch 1, dadurch ge ken nzeichnet, daß das Segel (5, 6) aus einem profilierten Blatt aus dünnen, biegsamem Material besteht und das Gestell Stäbe (1 bis 3) besitzt, die an einem zentralen ICapplungskreuz (4-) kreuzförmig ansetzbar sind und an deren freien Enden rohrförmige Kupplungen '7, 8) angreifen können, welche an den Ecken des Segels (5, 6} befestigt sind.
    3. Flugkörper nach Anspruch 2, dadurch ge ken τϊ-zeichnet, daß das Segel (>, 6) eine Form besitzt, dia von einem Quadrat abgeleitet ist, dessen Ecken von den Kupplungen (7, 8) für das Gestell gebildet sind, wobei von den vorderen Quadranten(6) im wesentlichen dreieckige Zonen (7-8-A) weggenommen
    und an äie hinteren Quadranten (5) im wesentlichen dreieckige Zonen (7-7-B) angesetzt sind·
    " 4. !flugkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
    s gekennzeichnet, daß der Armstern (4·)
    so geformt ist, daß er dem Gestell in Vorderen-
    f sieht eine V-Form verleiht (Fig. 3)·
    5· Flugkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine untere Flosse (15), die aus einem im wesentliehen dreieckigen Blatt besteht, das mit einem Stab (14) verbunden und mit Mitteln (17) zum Verbinden des Blattes nit der Zugschnur (27) unt' aerodynamisch bremsenden Schvisnzteilen (12) versehen ist, wobei zwischen dem Stab (14) und dein Gestell (1, 2) für das Segel (5, 6)Verbindungseinrichtungen (10 bis 13, 18 bis 20) vorgesehen sind, die wahlv/eise eine bleibende oder eine lösbare Verbindung gestatten.
    6. Flugkörper nach Anspruch 5» dadurch
    gekennzeichnet , daß die Verbindungsmittel (12, 13) Hülsen sind, die an den Enden des Stabes (14) angebracht und mit Ansätzen versehen sind, weiche von hinten nach vorn in Trag-
    elemente ('.O, 11) einsetzbar sind, die von den Gestell (1, 2) des Segels (5, 6) getragen werden, und daß zwischen einem der Tragele^T-te (10) und einer der Hülsen (12) eine lösbare Ring-Knopf-Verbindung (18 bis 20) vorhanden ist.
    7. Plugkörper wenige/Jens nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine hohle Bug-Kase (23), die in vresentlichen einen V/asser, Sand od. dergl. als Ballast aufnehmenden Hohlraum bildet und durch einen sie tragenden Stopfen (25) verschließbar ist und durch eine hintere Ballasteinrichtung (29, 31, 32), die
    an der unteren "Flosse (15) ansetzbar ist, um bei mit dem Segelflugzeug (1 bis 11) verbundener Flosse (15) die Ballastwirkung der Nase (23) zu kompensieren.
    8. Plugkörper nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzei chnet, daß die hintere Baliast einrichtung einen Stab (29) aufweist, der zur Verbindung mit der Flosse (15) in eine hintere Buchse (30) einsetzbar ist, die von der hinteren Hülse (13) getragen \tfird.
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    9. !Flugkörper nach Anspruch. S, dadurch g e k e η η s ei ohne t, daß der Stab (29) mit einem aufgesteckten, längsverschiebbaren Element in ?orm eines Hohrs oder einer Hülse (32) gewichtsbelastbar ist.
    10. Plagkörper nach Anspruch 6 und 7j dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Ballast einrichtung einen schweren Körper (31, 32) aufweist, der zv/ecks Verbindung mit der PIosse (15) nit einer Einrichtung zum Einhaken an der hinteren Hülse (13)
    11
    versehen ist
    Flugkörper nach Anspruch 10, dadurch g e kennz ei chne t, daß der schwere Körper mit einem Fallschirm (34·) versehen und derart an dem Plugkörper ongehakt ist, daß er im Augenblick des Abtrenner.s der unteren Flosse (I5) von dem Segelflugzeug (1 bis 11) freigegeben wird.
    12. Flugkörper nach Anspruch 11, dadurch gekennz ei chne t, daß der Fallschirm (34·) über ein Band (35) mit einer Kugel (33) od. dergl. verbunden ist, die in das hintere Tragelement (11) einsetzbar und dort von der am "ragelement (11) angreifenden, hinteren Hülse (I3) festhaltbar ist.
DE7002145U 1969-01-29 1970-01-22 Spiel-flugkoerper. Expired DE7002145U (de)

Applications Claiming Priority (2)

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IT5033769 1969-01-29
IT5383269 1969-10-25

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DE7002145U Expired DE7002145U (de) 1969-01-29 1970-01-22 Spiel-flugkoerper.
DE19702002872 Pending DE2002872A1 (de) 1969-01-29 1970-01-22 Spiel-Flugkoerper

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CH (1) CH499339A (de)
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NL (1) NL7000688A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2815516A1 (de) * 1978-04-11 1979-10-18 Schenk Spielwaren Franz Spielflugkoerper nach art eines gleitdrachens

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USRE30877E (en) * 1978-10-16 1982-03-09 Mechanism for releasably attaching an object to a kite

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Publication number Publication date
CH499339A (it) 1970-11-30
BE744503A (fr) 1970-07-01
FR2029606A1 (de) 1970-10-23
NL7000688A (de) 1970-07-31
DE2002872A1 (de) 1970-07-30

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