DE700203C - on Magnesiumlegierungen - Google Patents
on MagnesiumlegierungenInfo
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- DE700203C DE700203C DE1938M0140884 DEM0140884D DE700203C DE 700203 C DE700203 C DE 700203C DE 1938M0140884 DE1938M0140884 DE 1938M0140884 DE M0140884 D DEM0140884 D DE M0140884D DE 700203 C DE700203 C DE 700203C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/08—Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
- B22D17/12—Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Preßgießmaschine, insbesondere zum Verarbeiten von Magnesiumlegierungen Es ist bei Preßgießmaschinen, insbesondere bei solchen zum Verarbeiten von leicht oxydierbaren Magnesiumlegierungen, bekannt, das flüssige Metall vermittels zweier axial übereinander angeordneter gegenläufiger Preßstempel unter Luftabschluß in die Gießform zu pressen, Die Erfindung bezieht sich auf eine Preßgießmaschine solcher Art, welche gegenüber der bekannten Ausführung den Vorteil besitzt,- daß die der Gießform vorgelagerte Preßkammer dauernd, also nicht nur während des Preßvorganges, sondern auch vor und nach dem Pressen, vor dem Zutritt der Außenluft geschützt wird, wodurch das leicht oxydierbare Metall ohne jede chemische Veränderung, in vollkommen reinem Zustand, in die Form gelangt und der bisher durch den Luftzutritt verursachte Ausschuß wegfällt. Ein weiterer Vorteil der neuen Preßgießmaschine besteht in der baulichen Einfachheit und der selbsttätigen Steuerung der beiden die Preßkammer unter Verschluß haltenden Preßstempel, so daß die Leistungsfähigkeit der meist für den Serienguß gebrauchten Maschine gegenüber den bisherigen derartigen Einrichtungen gesteigert werden kann.
- Die Erfindung besteht darin, daß der obere Preßstempel der Höhe nach verschiebbar am Preßkolben angeordnet und mit einer Verriegelung kuppelbar ist, derart, daß er vor dem Pressen die Preßkammer abschließt und nach dem Pressen durch Kuppeln mit dem Preßkolben in die obere Endstellung gebracht wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Preßstempelanordnung einer solchen Preßgießmaschine im Schnitt in den verschiedenen Arbeitsstellungen veranschaulicht. Wie aus Abb. i ersichtlich, ist der Schmelzofen a bzw. dessen Steigrohr b, b1 unmittelbar an die Preßkammerk angeschlossen, deren Wandung den Kanal t besitzt, welcher in das Innere der Preßkammer führt, so daß das flüssige Metall vom Ofen bis zu dieser Kammer in einer geschlossenen Leitung läuft und vor dem Zutritt der Außenluft geschützt ist. Die Preßkammer h ist in bekannter Weise unten mit dem Hubkolben k und mit der seitlich abzweigenden Düse hl versehen, von welcher das Metall mittels des oberen Preßstempels m in die Form gepreßt wird (letztere nicht gezeichnet).
- Der obere Preßstempel nt wird gemäß der Erfindung als Abdichtungsmittel der Preßkammer h verwendet und führt zu diesem Zweck zu seinem Preßkolben p eine bestimmte Eigenbewegung aus, indem der Stempel in mittels seiner Stange n lose in der Hülse o geführt ist, die starr am Kolben p sitzt. Die Wegbegrenzung des Stempels m erfolgt nach unten durch den Bund n' oder einen sonstigen Anschlag, nach oben durch die Hülse o und den federnd beeinfiußten Mitnehmerr, der in der oberen Endstellung des Stempels in in die Aussparung n2 des Bundes n' oder unmittelbar in die Stempelstange it einfällt.
- Die Wirkungs- und Arbeitsweise dieser Einrichtung ist folgende: Abb. i zeigt den Füllvorgang der Preßkammer k. Das flüssige Metall wird unter Luftabschluß vom Ofen a durch die Leitungen b, b1, t in das Innere der Preßkammer gedrückt und verdrängt gleichzeitig die in derselben befindliche Luft. Die Kammer lt ist oben durch den gesenkten Stempel in abgeschlossen, wie gezeichnet, welcher in der ersteren -nur so viel Spiel hat, daß wohl die Luft nach Maßgabe der Metallfüllung, nicht aber das Metall selbst nach außen entweichen kann. Auf jeden Fall verhindert der als Deckel dienende Stempel m den Zutritt frischer Luft in die Preßkammer, was wesentlich ist, während die innerhalb derselben sich ansammelnde Luft durch das eingepreßte Metall rasch nach außen gedrängt wird und keine nachteilige Wirkung auf dasselbe ausüben kann. Ist die Kammer h gefüllt, so beginnt der eigentliche Preßvorgang, der in Abb, z dargestellt ist.
- Der Preßkolben p geht nach unten, die Hülse o stößt bei der Abwärtsbewegung auf den Preßstempel m, der sich mittlerweile auf das Metall gesetzt und die restliche Luft vollständig aus der Kammer k entfernt hat und nunmehr im Verlauf des Niederganges des Kolbens p das Metall aus der Düse h' in die angeschlossene Form preßt. In der unteren Endstellung des Stempels m fällt die Nase r in die Aussparung it= der Stangen, und der erstere ist mit seinem Preßkolben p gekuppelt.
- Ist der Preßvorgang beendet, so geht der Kolben p hoch und nimmt den Stempel m vermittels der Verriegelung r mit, wie aus Abb. 3 hervorgeht. Gleichzeitig wird der Hubkolben k nach oben gestoßen und hebt dadurch den in Erstarrung begriffenen Metallrückstands aus der Kammerft, der dann in bekannter Weise seitlich abgestreift wird.
- Vor Beginn eines jeden Füllvorganges wird von Hand oder maschinell die Nase r von der Stangen entkuppelt, und der Stempel m fällt zuerst auf den unteren Hubkolben h, der dann mit dem oberen Preßstempel wieder die in Abb. i dargestellte Verschlußlage einnimmt.
- Während des ganzen Füll- und Preßvorganges ist sonach der Zutritt von Frischluft ausgeschaltet, so daß das Metall vollkommen rein erhalten bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Preßgießmaschine, insbesondere zum Verarbeiten von Magnesiumlegierungen, bei welcher das flüssige Metall vermittels zweier axial übereinander angeordneter gegenläufiger Preßstempel unter Luftabschluß in die Gießform gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Preßstempel (in) der Höhe nach verschiebbar am Preßkolben (p) angeordnet und mit einer Verriegelung (r) kuppelbar ist, derart, daß er vor dem Pressen die Preßkammer (h) abschließt und nach dem Pressen durch Kuppeln mit dem Preßkolben (p) in die obere Endstellung gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938M0140884 DE700203C (de) | 1938-03-01 | 1938-03-01 | on Magnesiumlegierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938M0140884 DE700203C (de) | 1938-03-01 | 1938-03-01 | on Magnesiumlegierungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700203C true DE700203C (de) | 1940-12-16 |
Family
ID=7334676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938M0140884 Expired DE700203C (de) | 1938-03-01 | 1938-03-01 | on Magnesiumlegierungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700203C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2447244A1 (fr) * | 1979-01-26 | 1980-08-22 | Honda Motor Co Ltd | Procede d'introduction du metal en fusion dans une machine de coulee sous pression, et machine pour la mise en oeuvre de ce procede |
-
1938
- 1938-03-01 DE DE1938M0140884 patent/DE700203C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2447244A1 (fr) * | 1979-01-26 | 1980-08-22 | Honda Motor Co Ltd | Procede d'introduction du metal en fusion dans une machine de coulee sous pression, et machine pour la mise en oeuvre de ce procede |
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