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DE700167C - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE700167C
DE700167C DE1939B0185991 DEB0185991D DE700167C DE 700167 C DE700167 C DE 700167C DE 1939B0185991 DE1939B0185991 DE 1939B0185991 DE B0185991 D DEB0185991 D DE B0185991D DE 700167 C DE700167 C DE 700167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
umbrella
auxiliary
slide
struts
pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1939B0185991
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Zeitschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W Bauermann und Soehne
Original Assignee
W Bauermann und Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Bauermann und Soehne filed Critical W Bauermann und Soehne
Priority to DE1939B0185991 priority Critical patent/DE700167C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE700167C publication Critical patent/DE700167C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

  • Verkürzbarer Schirm Die Erfindung bezieht sich auf einen verkürzbaren Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen mit an den Hauptstreben angelenkten Hilfsstreben, die mittels eines Hilfsschiebers am Schirmstock geführt und zur Erleichterung des Offnens des Schirmes verformt sind.
  • Bei einer bekannten Ausführung ist zur Erleichterung des Schirmöffnens die Hilfsstrebe aus einem federnden Werkstoff hergestellt und-mit einem Knick versehen, so daß die Strebe bei entspanntem Schirm mit dem Knick gegen die Hauptstrebe anschlägt. Hierdurch entsteht zwischen den beiden Streben eine Abspreizwirkung, die sich auch auf die Hauptstrebe und die Dachstange fortpflanzt und beim Öffnen des Schirmes diese Arbeit erleichtert.
  • Die ständige Federwirkung der Hilfsstrebe hat jedoch den Nachteil, daß sie sich auch dann bemerkbar macht, wenn- sie nicht gebraucht wird, d. h. beim Schließen des Schirmes und bei geschlossenem Schirm. Sie versucht auch -dann stets das Schirmdach zu öffnen, so daß der Schirm weniger gut zusammenlegbar und in geschlossenem Zustand aufgebauscht ist.
  • Soll bei einem verkürzbaren Schirm das Schirmdach aufgespannt werden, so ist es bei fast allen bekannten Ausführungen erförderlich, sowohl die Stockteile als auch die Dachstangen auszuziehen, erst dann kann das Schirmdach geöffnet werden. Bei diesem meist gleichzeitig notwendigen Xusziehen von Stock-und Dachstangenteilen wird der Schirm an beiden Enden angefaßt und mit mehr oder weniger großer Kraft auseinandergezogen. Wird hierbei nicht sorgfältig verfahren und der Schirm anstatt an der Abschlußplatte (Schirmtop) am Stoffbezug angefaßt, so kann es leicht geschehen, daß die bei zusammengeschobenem Schirm in der Nähe der Abschlußplatte sich befindenden verschiebbaren Teile den Stoffbezug einreißen.
  • Es ergab sich daher die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, die unter Vermei, dang der vorstehenden Mängel ein leichtes öffnen des Schirmdaches ermöglicht, sonst aber so beschaffen ist, daß jede Spreizwirkung, die zu einem Aufbauschen oder Offenstehen des Schirmes führt, vermieden ist.
  • Nach der Erfindung ist die Aufgabe in der Weise gelöst, daß der Hilfsschieber auf einem auf dem Schirmstock gleitbaren Rohrschieber sitzt, dessen unterer Rand als Leitscheibe ausgebildet ist und mit gegen den Schirmstock gerichteten wellenförmigen Vorsprüngen der Hilfsstreben so zusammenarbeitet, daß bei einer Längsverschiebung der Hilfsstreben die an der Leitscheibe vorbeigleitenden Vorsprünge das mit den Hauptstreben verbundene Ende der Hilfsstreben nach außen drücken und ein öffnen des Schirmes bewirken. Hierbei kann zwischen dem oberen seitlich vorstehenden Rand des Rohrschiebers und dem Hilfsschieber eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder angeordnet sein. Infolge dieser Ausbildung zeichnet sich der neue Schirm durch seine Zweckmäßigkeit und Einfachheit sowohl in der Ausführung wie in der Handhabung besonders aus. Während es bisher bei verkürzbaren Schirmen nur sehr schwer oder überhaupt nicht möglich war, das nicht auseinandergezogene Schirmdach zu öffnen, kann dieses öffnen nunmehr unmittelbar nach dem Auseinanderziehen der Stockteile erfolgen. Die Leitscheibe an dem Rohrschieber und die Vorsprünge an den Hilfsstreben sind so zueinander angeordnet, daß im geschlossenen Zustand die Vorsprünge der Hilfsstreben unterhalb der Leitscheibe liegen, also keine Vergrößerung des Schirmumfangs gegenüber dem normalen Schirm eintritt. Beim öffnen des Schirmdaches gleiten die Vorsprünge so an der Leitscheibe vorbei, daß es keiner besonderen Kraft bedarf, um das Schirmdach zu öffnen. Weiter ergibt sich nicht nur der Vorteil, daß die Mittel zum öffnen des Schirmes sehr einfach sind, es sind auch nicht wie bei anderen Ausführungen eine Vielzahl von Federn oder anderen Bauteilen notwendig, die nicht nur eine sperrige Schirmform ergeben, sondern auch Gewicht und Preis erhöhen. Dem bisherigen Nachteil der ständigen Wirksamkeit von öffnungsfedern oder ähnlichen Mitteln steht der Vorteil gegenüber, daß die neue öffnungsvorrichtung nur dann wirksam ist, wenn es der Benutzer will. Dadurch wird das beim Schirm mit ausgezogenem Stock, aber geschlossenem Dach wegen der leichten Beschädigung mit Recht so gefürchtete Spreizen des Schirmdaches vermieden. Die neue Ausführung des Schirmes ermöglicht nicht nur eine leichtere Handhabung, sondern sie verlängert auch die Lebensdauer des Schirmes.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Schirm ganz zusammengeschoben, Fig.2 einen Schirm mit ausgezogenem Stock beim Aufspannen des Schirmdaches, Fig.3 einen Schirm mit fertig ausgespanntem Dach, Fig. q. einen Schirm mit ausgezogenem Stock und ausgezogenen Dachstangen bei zusammengeklapptem Dach und Fig. 5 Rohr- und Hilfsschieber teilweise im Schnitt.
  • Zur Verdeutlichung der Zeichnung ist jeweils nur eine Dachstange mit zugehöriger Strebe und Hilfsstrebe dargestellt.
  • Der Schirmstock besteht aus zwei ineinanderschiebbaren Rohrstücken 6, 7 von ovalem Querschnitt, die in ausgezogener Stellung durch ein Sperrglied 8 miteinander verriegelt werden. Die untere Stockhälfte 7 ist in einem Griff 9 befestigt, während die obere Hälfte 6 des Stockes an ihrem Ende eine Schirmkrone io trägt, die zur Aufnahme der Dachstangenenden dient und auf deren Gewindeansatz i i nach dem Anbringen des Schirmbezugs eine nicht dargestellte Abschlußplatte ein sog. Schirmtop aufgeschraubt wird.
  • Die in der Schirmkrone i o befestigten Dachstangen sind zweiteilig und bestehen aus dem inneren Glied 12 aus Volldraht und dem äußeren U-förmigen Glied 13, die durch bekannte Mittel gegen ein Auseinanderziehen gesichert sind. Das äußere Dachstangenglied 13 ist an seinem freien Ende mit einer Hülse 14 versehen, die eine Bohrung zur Befestigung des Schirmbezugs aufweist und in einer kleinen Kugel endet. Am inneren Ende des äußeren Dachstangengliedes ist eine Strebe 15 angelenkt, deren anderes Ende mit einem auf dem Schirmstock 6, 7 gleitenden Hauptschieber 16 verbunden ist. In der Mitte der Strebe 15 greift eine Hilfsstrebe 17 an, deren anderes Ende an einem Hilfsschieber 18 befestigt ist.
  • Der Hilfsschieber 18 sitzt auf einem zweiten, etwa doppelt so langen Rohrschieber i g, auf dem er bewegt werden kann. Der Rohrschieber i 9 weist an seinen beiden Enden Scheiben 2o, 21 auf, von denen die dem Schirmgriff zugewendete Scheibe 21 mit größerem Durchmesser als Leitscheibe ausgeführt ist. Zwischen der oberen Schieberscheibe 2o und dem Hilfsschieber 18 ist eine Schraubenfeder 22 angeordnet, die bestrebt ist, den Hilfsschieber 18 immer gegen die untere Scheibe 21 zu drücken.
  • Während die Hauptstrebe 15 ganz gerade ist, ist die Hilfsstrebe 17 in der Nähe ihres am Hilfsschieber 18 befestigten Endes mit einem gegen den Schirmstock 6, 7 gerichteten Vorsprung 23 versehen. In der Normalstellung der Hilfsstreben 17, also in geschlossenem Zustand, liegt der Vorsprung 23 unmittelbar unter der Leitscheibe 2i.
  • Soll der Schirm geöffnet werden, und zwar aus der ganz geschlossenen Stellung nach Fig. i, so muß . zunächst der Schirmstock 6, 7 auseinandergezogen werden. Da hierbei nicht wie bei den meisten bekannten Ausführungen auch zugleich das Dachgestell ausgezogen werden muß, so ist es nicht mehr erforderlich, den Schirm an beiden Enden anzufassen und mit erheblicher Kraftaufwendung die Teile auseinanderzuziehen. Der Schirm wird jetzt mit einer Hand etwa in Mitte umfaß@t, während die andere Hand am Schirmgriff 9 anfaßt und mit leichtem Zug die Stockteile 6, 7 auszieht. Dann wird der Hauptschieber 16 gegen die Schirmkrone i o bewegt, wobei die D achstangenteile 12, 13 sich etwas weiter zusammenschieben. Dabei wird auch der Hilfsschieber 18 etwas verschoben und, da der Rohrschieber i 9 mit seiner oberen Scheibe 2o an einem Ansatz der Schirmkrone i o anliegt, bewegt er sich auf dem Rohrschieber i9 und preßt die Schraubenfeder 22 zusammen. Zugleich aber bewegt sich der Vorsprung 23 der Hilfsstrebe 17 gegen .die Leitscheibe 2 i des Rohrschiebers i 9 und drückt die Hilfsstrebe nach außen. Infolge dieses Zusammenarbeitens von Leitscheibe und Hilfsstrebenvorsprüng ist es sehr leicht, die Strebe 15 zu spreizen und die äußere Dachstange 13 auf der inneren Stange 12 nach außen zu verschieben und das Dachgestell zu spannen. In der Endstellung setzt sich der Hauptschieber 16 auf eine im oberen Stockglied 6 vorgesehene Rast 25 auf.
  • Soll der Schirm geschlossen werden, so wird die Rast 25 in das Stockglied 6 eingedrückt und der Hauptschieber 16 nach unten gegen den Schirmgriff 9 hin- angezogen, bis der Hauptschieber 16 auf einem im unteren Stocktei17 vorgesehenen Sperrglied 27 sitzt, so daß der Schirm wie ein normaler Schirm in ausgestrecktem Zustand getragen werden kann (Fig. ¢). Die Streben i5, 17 und die D achstangen i 2, 13 liegen dabei ziemlich dicht am Schirmstock 6, 7 an, so daß das bei anderen Schirmen so lästige Abstehen der Teile infolge der zum Öffnen des Schirmdaches notwendigen Spreizmittel, die immer wirken, vermieden ist.
  • Das Schirmdach kann auch. aus 'der Stellung nach Fig. q. geöffnet werden. Wird dieses Öffnen durch die Gegenwirkung von Wind erschwert, so verschieben sich die Schieber auf dem Schirmstock so weit, bis die Scheibe 2o des Schiebers i9 gegen die Schirmkrone io stößt, worauf sich das Schirmdach in der dann eingenommenen Stellung nach Fig.2 in der schon beschriebenen Weise öffnet. Leitscheibe 2 i und Vorsprünge 23 gewährleisten auch bei starkem Wind ein leichtes und zuverlässiges Öffnen des Schirmdaches.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf .das vorliegende Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Änderungen möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen mit an den. Hauptstreben angelenkten Hilfsstreben, die mittels eines Hilfsschiebers am Schirmstock geführt und zur Erleichterung des üffnens des Schirmes verformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschieber (i8) auf einem auf dem Schirmstock gleitbaren Rohrschieber (i9) sitzt, dessen unterer Rand als Leitscheibe (21) ausgebildet ist und mit gegen den Schirmstock gerichteten wellenförmigen Vorsprüngen (23) der Hilfsstreben (i7) so zusammenarbeitet, daß bei einer Längsverschiebung der Hilfsstreben (17) die an der Leitscheibe (2 i ) vorbeigleitenden Vorsprünge (23) das mit den Hauptstreben (15) verbundene Ende der Hilfsstreben (i7) nach außen drücken und ein Öffnen des Schirmes bewirken.
  2. 2. Verkürzbarer Schirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem oberen seitlich vorstehenden Rand (2o) des Rohrschiebers (i 9) und dem Hilfsschieber (18) eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder (22) angeordnet ist.
DE1939B0185991 1939-01-20 1939-01-20 Verkuerzbarer Schirm Expired DE700167C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1939B0185991 DE700167C (de) 1939-01-20 1939-01-20 Verkuerzbarer Schirm

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DE1939B0185991 DE700167C (de) 1939-01-20 1939-01-20 Verkuerzbarer Schirm

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE700167C true DE700167C (de) 1940-12-14

Family

ID=7010143

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1939B0185991 Expired DE700167C (de) 1939-01-20 1939-01-20 Verkuerzbarer Schirm

Country Status (1)

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DE (1) DE700167C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890121C (de) * 1951-06-22 1953-09-17 Kortenbach & Rauh Kg Verkuerzbares Schirmgestell mit ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen und mit frei beweglichem Hilfsschieber
DE923322C (de) * 1952-07-23 1955-02-24 Kortenbach & Rauh Kg Taschenschirm
DE975768C (de) * 1949-08-03 1962-08-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975768C (de) * 1949-08-03 1962-08-23 Elisabeth Haupt Verkuerzbarer Schirm
DE890121C (de) * 1951-06-22 1953-09-17 Kortenbach & Rauh Kg Verkuerzbares Schirmgestell mit ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen und mit frei beweglichem Hilfsschieber
DE923322C (de) * 1952-07-23 1955-02-24 Kortenbach & Rauh Kg Taschenschirm

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