[go: up one dir, main page]

DE7000463U - Zusammenlegbares arbeitsgeruest. - Google Patents

Zusammenlegbares arbeitsgeruest.

Info

Publication number
DE7000463U
DE7000463U DE19707000463 DE7000463U DE7000463U DE 7000463 U DE7000463 U DE 7000463U DE 19707000463 DE19707000463 DE 19707000463 DE 7000463 U DE7000463 U DE 7000463U DE 7000463 U DE7000463 U DE 7000463U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
scissors
tubes
scaffolding
supports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707000463
Other languages
English (en)
Inventor
Eggert Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19707000463 priority Critical patent/DE7000463U/de
Publication of DE7000463U publication Critical patent/DE7000463U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

Dipl.-Ing. Fritz RAECK, 703 Böblingen, Rhönweg 16
7. Januar I970 / F
Paul E g g e r t ,
5893 Kierspe II, Ahornweg 18
Zusammenlegbares Arbeitsgerüst
PUr Bauhandwerker, z.B. Maler, Gipser, Schreiner, Dekorateure, ergibt sich oft die Notwendigkeit, für Arbeiten an vom Fußboden schwer direkt erreichbaren höheren Wänden, Decken usw. einen sicheren Stand zu schaffen, aus dem sie frei, d.h. ohne sich festhalten zu müssen, ihre Arbeiten verrichten können. Ein beliebtes Mittel hierzu - wenn das kostspielige Aufstellen eines großen Gerüstes nicht notwendig ist - besteht darin, zwei Leitern, vorzugsweise Bookleitern, aufzustellen und horizontal über deren Sprossen in gleicher Höhe ein breites Brett zu legen, auf dem dann der Handwerker die genügende Höhe für die Verrichtung seine Arbeit findet.
Abgesehen von der geringen Sicherheit eines solchen primitiven Gerüstes ist zu dessen Aufbau durch Herbeischaffen
von Leitern und Brettern und dessen Abbau bei Arbeitsbeendigung Zeit und Mühe aufzuwenden. Auch bei der Arbeit selbst ist die häufig erforderlich werdende Verschiebung, selbst um einige Meter, umständlich.
Daher soll die vorliegende Erfindung die Aufgabe lösen, ein solches aus mehreren losen Teilen zusammenzustelßndes Gerüst zu vermeiden und durch eine stabile transportable Einheit zu ersetzen, deren Höhe, Breite und Länge leicht einstellbar und die jederzeit betriebsbereit ist, ohne Mühe zu den Arbeitsplätzen gebracht und im unbenutzten Zustand ohne großen Platzbedarf aufbewahrt werden kann.
Dies wird dadurch erreicht, daß zwei leiterartige, senkrecht mit ihrer Breitseite sich gegenüberstehende Stützteile an ihren Längsseiten durch ein Paar gleicharmiger Scheren miteinander verbunden sind, deren Armenden längs der beiden Seiten der Stützen vertikal verschiebbar und feststellbar sind. Jede Stütze besteht aus zwei Stützrohren, die an ihrem unteren Teil durch ein angeschweißtes Verbindungsstück zusammengehalten sind. Auf den Rohren sind Gleitstücke, an denen die Enden der Scherenarme befestigt sind, längsverschiebbar. Es ist ratsam, Rohre mit einem Vierkantprofil als Stützen zu verwenden, auf denen sich die Gleitstücke leicht feststellen lassen, und zwar entweder durch Bolzen oder Schrauben, die in entsprechende über die ganze Länge der Stützrohre verteilte öffnungen eingeführt werden, oder aber auch durch einfaches Pestklemmen. Um den Abstand der beiden Rohre jeder Stütze festzulegen, sind die sich gegenüberliegenden oberen Gleitstücke durch zweckmäßigerweise angeschweißte Verbindungsstücke miteinander festgelegt entsprechend den Teilen gleicher Länge am unteren Ende der StUtzrohre. Durch Auflegen eines Brettes auf diese Verbindungsstücke der beiden Stützen ergibt sich ein vollständiges Arbeitsgerüst.
In den meisten Fällen wird es zweckmäßig sein, das Gerüst eher langer als zu kurz zu bemessen, denn bei Verwendung einer normalen Schere ergibt sich bei Bemessung der einzelnen Scherenglieder zu etwa 1,50 m eine Gerüstlänge von nur etwa 1,25 m. Daher empfiehlt es sich, meist anstelle einer einfachen gleicharmigen Schere deren zwei zu verwenden, von denen jede mit dem einen Ende an einem Stützteil festgelegt ist, und die an ihren freien Enden miteinander gelenkig verbunden sind. Sieht man ein Verbindungsstück in der Länge der Rohrabständeeiner seitlichen Stütze zwischen der vorderen und der hinteren Schere an der Stelle vor, an der die beiden Ssheren miteinander verbunden sind, dann ergibt sich mit diesem Verbindungsstuck eine dritte feste Auflage für ein Brett, das von der ersten SeitenstUtze über dieses Mittelstück zu der anderen Stütze reicht und für Arbeiten längerer Dauer besonders geeignet ist. Es ergibt sich damit ein Gerüst, das in sich stabil zusammenschiebbar und leicht transportierbar ist und alle Nachteile vermeidet, die bei den bisher üblichen nur als Provisorien anzusehenden aus mehreren selbständigen Einzelteilen zusammengesetzten Gerüsten vorhanden waren.
Die erwähnten und weitere Merkmale und Vorteile des neuen Gerüstes gehen deutlich hervor aus dem nachstehend an Hand einer Zeichnung beschriebenen AusfUhrungsbeispiel. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in perspektivischer schematischer Darstellung das Gerüst in auseinandergezogener Lage,
Fig. 2 in kleinerer Darstellung das Gerüst stark zusammengeschoben,
Fig. 3 Anschlußstelle eines Scherenarmes an einem Rohr einer Stütze.
In Fig. 1 bilden von vier aufrecht stehenden beispielsweise aus Rohren bestehenden Stützen 1 je zwei einen Seitenstutζ-teil^ für dasGerüst. Diese sind durch eine Scherenkonstruk-
tion mit gleich langen Scherenarmen miteinander verbunden« Die Stütze vorn rechts in Pig. 1 ist als Vierkantrohr ausführlich dargestellt; in Fig. 3 ist der Querschnitt des Rohres, gleichzeitig auch des oberen Gleitstückes 4 gezeichnet. Diese Gleitstücke sind an den Stützrohren verschiebbar und können mit den an ihnen befestigten Enden 2 der Scherenarme in gewünschter Höhe festgestellt werden« entweder durch Festklemmen oder durch Bolzen oder Schrauben, für die Offnungen 6 an den Stützrohren 1 vorgesehen sind· Die beiden Stützrohre der Seitenteile sind an ihrem unteren Teil durch ein angeschweißtes Rohr 3 fes'» verbunden. Entsprechend besteht eine solche Rohrverbindung 8 auch zwischen den beiden oberen Gleitstücken 4. Dadurch erhalten die Seitenteile einen festen viereckigen Rahmen, der durch Verschieben der oberen Gleitstücke 4 veränderbar ist·
Das Gerüst kann auch gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung in der Breite verstellt werden, wenn, wie in der Zeichnung angedeutet, die oberen und unteren Verbindungstelle 3 und 8 teleskopisch verschiebbar ausgebildet werden. Schrauben 9 dienen zum Feststellen der ausgezogenen Rohrteile· Die unteren Gleitstücke 5 dienen zur Befestigung der unteren Armenden der Scheren an den Stutzrohren« Durch gegenseitiges Verschieben der Gleitstücke längs der Stützrohre können die Scheren mehr oder weniger geöffnet werden, was eine Veränderung der Länge und Höhe des Gerüstes bedingt.
Fig. 2 zeigt in verkleinertem Maßstab das fast gänzlich zusammengeschobene Gerüst. In geschlossenem Zustand hat, wie leicht einzusehen ist, das Gerüst einen sehr geringen Platzbedarf in einer Stärke von nicht mehr als drei Rohrbreiten. Als Maße für ein Gerüst in normaler Ausführung können die hohlen Vierkantstutzen in einer Höhe von etwa 1,50 - 2,00 m und in einer Stärke von etwa 7 cm ausgeführt werden. Die Scheren bestehen beispielsweise aus 50 mn breiten etwa 1,50 m langen Flacheisen in einer Stärke von 6 am·
7G00463
Die Befestigung der Rollen 11 an den Füßen der Stütze kann in üblicher Weise erfolgen, gleichfalls auch die der zweckmäßigen Arretierbremsen 12. Bei der im Beispiel gezeichneten Doppelschere sind die freien oberen Arme der einen mit denen der anderen Schere gelenkig verbunden, und das Gelenk 10 der vorderen ist mit dem der hinteren Schere durch ein teleskopisch verstellbares Rohr 8 verbunden. Die Verbindungsrohre 8 an den Seitenstützen und auch das Verbindungsrohr 8 in der Mitte liegen in gleicher Höhe, da die Arme der Scheren gleiche Länge besitzen. Ein über die Rohre gelegtes Brett 13 stellt also eine feste Standfläche für die arbeitenden Handwerker dar.

Claims (8)

Schutzansprüche
1. Zusammenlegbares Arbeitsgerüst, dadurch gekennzeichnet, daß zwei leiterartige senkrecht mit ihrer Breitseite sich gegenüberstehende Stützen an ihren Längsseiten durch ein Paar gleicharmiger Scheren miteinander verbunden sind, deren Armenden (2) längs der beiden Seiten (1) der Stützen vertikal verschiebbar und feststellbar sind.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stütze aus zwei an ihrem unteren Teil miteinander durch ein angeschweißtes Verbindungsstück (3) zusammengehaltenen Rohren (1) besteht, auf denen Gleitstücke (4, 5) die Armenden (2) der Scheren halten.
3. Gerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrohre (1) Vierkantrohre sind, in denen Öffnungen bzw. Schraublöcher (6) zum Feststellen der Gleitstücke (4, 5) mittels Bolzen oder Schrauben vorgesehen sind.
4. Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis j5> dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Gleitstücke (4) der Rohre (1) jeder Stütze miteinander ein vorzugsweise angeschweißtes Verbindungsstück (8) halten, das dem die Stützrohre (1) an ihren unteren Teilen verbindenden Bauteil (3) gleicht.
5. Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadruch gekennzeichnet, daß anstelle einer einfachen eine Doppelschere die Verbindung der Stützen (1) herstellt und die Verbindungsgelenke (10) der beiden parallelen Einzel3cheren durch ein Verbindungsstück entsprechend denen (3) am unteren und denen (8) am oberen Teil der Stützen (l) entspricht.
6. Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (2, 8) als teleskopartig aussiehbare Rohre ausgebildet und in der ausgezogenen Lage durch Schrauben (9) feststellbar sind.
7. Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet., daß das untere Ende jedes Stutzrohres (1) mit einem kleinen Rad (11) und dieses gegebenenfalls auch mit einer B'eststell-Vorrichtung (12) versehen ist.
8. Gerüst nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Brett (13) als Arbeitsbühne über die oberen Verbindungsstücke (8, 9) gelegt ist.
DE19707000463 1970-01-08 1970-01-08 Zusammenlegbares arbeitsgeruest. Expired DE7000463U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707000463 DE7000463U (de) 1970-01-08 1970-01-08 Zusammenlegbares arbeitsgeruest.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19707000463 DE7000463U (de) 1970-01-08 1970-01-08 Zusammenlegbares arbeitsgeruest.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7000463U true DE7000463U (de) 1970-05-21

Family

ID=6608638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19707000463 Expired DE7000463U (de) 1970-01-08 1970-01-08 Zusammenlegbares arbeitsgeruest.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7000463U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2237817C3 (de) Werkbank mit einer Schraubstockeinheit
DE2660317C3 (de) Höhenverstellbare Stützvorrichtung für fachwerkartige Traggerüste von Schalungen
DE3505174C2 (de)
DE19522089C2 (de) Anlegeleiter mit Wandabstützvorrichtung
DE19738809A1 (de) Treppenvorrichtung
DE7000463U (de) Zusammenlegbares arbeitsgeruest.
EP0330083B1 (de) Vorrichtung zum Justieren von Eckschutzleisten
DE1805755A1 (de) Aus gleichartigen Bauelementen zusammensetzbares Sitz- oder Standgeruest
DE9414120U1 (de) Karren-/Leiter-Multifunktionsgerät
DE1434446A1 (de) Stuetzvorrichtung fuer Anstell-Leitern,insbesondere fuer Bauzwecke
DE1534986C3 (de) Gerüstbock
DE200612C (de)
DE10260575B4 (de) Computertisch
DE1784060C3 (de) Bauelement für den Unterbau einer Tribüne
DE102171C (de)
DE6933520U (de) Hilfsgeraet zur bearbeitung von raumdecken
DE4110572A1 (de) Stuetzbock fuer das bauwesen
DE2645439A1 (de) Arbeitsbock
DE2302561A1 (de) Hoeheneinstellbare stuetzkonstruktion fuer ausgesteifte tragwerke
DE1214843B (de) Zerlegbares Warenregal oder Regalgondel mit senkrechten Profilpfosten
DE29618832U1 (de) Vorrichtung zum Zusammenhalten und Transportieren von Gerüstbohlen
DE2538416A1 (de) Geruest aus aufeinandersetzbaren geruestabschnitten
DE1534986B2 (de) Gerüstbock
EP0767097A1 (de) Transportwagen, insbesondere für Plattenmaterial
DE3702200A1 (de) Stufenleiter