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DE709892C - Flachtrockner fuer Gewebe - Google Patents

Flachtrockner fuer Gewebe

Info

Publication number
DE709892C
DE709892C DEM144678D DEM0144678D DE709892C DE 709892 C DE709892 C DE 709892C DE M144678 D DEM144678 D DE M144678D DE M0144678 D DEM0144678 D DE M0144678D DE 709892 C DE709892 C DE 709892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
fabrics
drying
dryer
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM144678D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Haas Sen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF
Original Assignee
FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF filed Critical FRIEDRICH HAAS KOM GES MASCHF
Priority to DEM144678D priority Critical patent/DE709892C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE709892C publication Critical patent/DE709892C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
    • F26B13/102Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts the materials, e.g. web, being supported in loops by rods or poles, which may be moving transversely, e.g. festoon dryers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Flachtrockner für Gewebe Für die Behandlung von stark krumpfenden Geweben, also solchen Gewebearten, die sich bei der Trocknung sowohl in der Länge als auch in der Breite außergewöhnlichstark zusammenziehen, sind Trockner bekannt, welche das von oben nach unten oder umge= kehrt den Trockner durchlaufende Gewebe auf übereinanderliegenden Förderbändern lose aufliegend im Zickzack durch den Trockenraum leiten.
  • Die Förderbänder bestehen aus zwei seitlichen Ketten, die durch Querstäbe verbunden sind. Auf den Querstäben liegt ein luftdurchlässiges Netzgewebe aus Textilfäden, welches den zu trocknenden Stoff trägt. Das Netzgewehe auf dem Förderband, welches die naß eintretende Stoffbahn zuerst aufnimmt, wird durch die im Trockengut enthaltene überschußfeuchtigkeit ebenfalls durchtränkt. Diese Feuchtigkeit besteht aber nicht nur aus Wasser, sondern es sind im Wasser noch Chemikalien gelöst, die vornehmlich aus Säuren bestehen. Das Wasser verdunstet, während sich die Säuren in Kriställen ausscheiden und auf die Dauer im Netzgewebe in solcher Menge ansammeln, daß sie auf die Textilfaser eine carbonisierende Wirkung ausüben, und das Netzgewebe wird in verhältnismäßig kurzer ' Zeit zerstört.
  • Außerdem besteht noch der folgende übelstand: Wenn der übernasse Stoff, der getrocknet werden soll, sich nach seiner Einführung in den Trockner sofort auf ein Netzgewebe auflegt, so bringt es das Eigengewicht des Wassers mit sich, daß sich der Stoff in die' Maschen des Netzgewebes hineindrückt. Dadurch wird einesteils der Krumpfungsvorgang beeinträchtigt, während sich andererseits die Struktur des Netzes in dem allmählich antrocknenden Stoff eindrückt. Die
    Markierungen, die sich dadurch im fertigg -
    trockneten Stoff zeigen, sind sehr lästig;
    meistens nur auf umständlichem Wege zu
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    fernen. ; ,zx
    Die Kosten, welche durch den fortlaufen:
    Ersatz der Netzgewebe auftreten, sind so groß, daß man hier und da schon den Gedanken faßte, auf die Flachbahntrocknung überhaupt zu verzichten. Dieser Weg hat sich als ungangbar herausgestellt, weil mit anderen bekannten Mitteln eine gleiche Wirkung nicht erzielt werden kann, die durch die Flachbahntrocknung an sich gegeben ist. -Es ist allerdings die Trocknung von Geweben in Hängeschleifen bekannt. Auch ist es nicht mehr neu, das Gewebe in ganz kleinen Hängeschleifen, Wellenlinien, auf Stabketten aufliegend, durch den Trockner zu führen. Bei diesen beiden Bahnführungsarten wird nämlich kein Netzgewebe verwendet, so daß es weder selbst beschädigt werden noch eine schädigende Wirkung auf das zu trocknende Gewebe ausüben kann; aber diese bekannten Bahnführungsarten sind nicht immer in vorteilhafter Weise anzuwenden, denn sehr viele empfindliche Gewebearten (Farbwaren) müssen bei der Fertigtrocknung nicht nur faltenfrei, sondern unbedingt ganz plan, glatt, d. h. flach aufliegend, durch den Trockner geführt werden, wenn sie nach der Trocknung keinerlei Schattierungen aufweisen sollen. Diese Schattierungen bzw. ungleichmäßigen Farbtönungen treten bei empfindlichen Stoffen immer auf, wenn sie während der Fertigtrocknung nicht entsprechend geführt werden, weil dann die Trockenluftbeaufschlagung die Stofffläche nicht ganz gleichmäßig trifft und beeinflußt. Diese Schattierungen ergeben eine minderwertige Ware.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Mängel zu beseitigen, d. h. sie will den fortlaufenden Ersatz der Netzgewebe ausschalten bzw. einschränken, das Abzeichnen der Förderbandmaschen auf dem Gewebe vermeiden, und außerdem sollen die Schattierungen bzw. ungleichmäßigen Farbtönungen auch bei empfindlichen Stoffen nicht auftreten.
  • Erfindungsgemäß werden die beiden bekannten Bahnführungsarten derart miteinander vereinigt, daß der Förderbandführung eine Stabkettenführung vorgeschaltet ist, in welcher das Gewebe so weit vortrocknet, daß ein Durchtränken des Netzgewebes der Förderbandführung durch die zu trocknende Bahn nicht mehr möglich ist.
  • In der Zeichnung ist ein solcher Trockner schaubildlich dargestellt.
  • Im Trockenraum T ist zunächst eine endlose Stabkette A untergebracht, über deren Stäbe S das Ge-,vebe Q in an sich bekannter Weise in kurzen Hängeschleifen geführt m-ird.
    qs dieser Hängeschleifenvorrichtung wird
    e Stoffbahn mittels der beiden Zugwalzen Z1
    n r # d. Z2 abgezogen und auf die Förderbahn B
    bekannter Weise flach abgelegt. Von hier
    aus tritt das Gewebe in gleichfalls bekannter Weise auf die Förderbänder C, D und E über, um die Maschine bei F in getrocknetem Zustand zu verlassen. In den Überleitstellen von der Hängeeinrichtung auf das erste Förderband und von dem einen Förderband auf das andere sind elektrische Ausgleichsvorrichtungen eingebaut, welche die Gewebegeschwindigkeit und die Umlaufgeschwindigkeit der Bänder der Schrumpfung des Stoffes selbsttätig anpassen.
  • Auf diese Art wird erreicht, daß ein Carb:onisieren der INTetzgewebe nicht mehr eintritt, daß aber trotzdem alle Vorteile der Flachbahntrocknung gewahrt bleiben.
  • Durch die Vereinigung der beiden Bahnführungsarten gemäß der Erfindung wird erreicht a) im ersten Teil des Trockners (Vortrocknung): r. der fortlaufende Ersatz des' Netzgewebes wird ausgeschaltet; 2. das Abzeichnen der Förderbandmaschen auf dem zu trocknenden Gewebe wird vermieden.
  • Diese Vorteile sind nicht zu erreichen, wenn die für den zweiten Teil der Trocknung vorgesehene Bahnführungsart auch im ersten Teil des Trockners angewendet wird; b) im zweiten Teil der Trocknung (Fertigtrocknung): Die Schattierungen bzw. ungleichmäßigen Farbtönungen treten bei empfindlichen Stoffen nicht auf.
  • Der Ersatz der Netzgewebe wird hier nicht ungünstig beeinflußt, weil die Bahn angetrocknet ist, denn nur die nasse Bahn greift die Netzgewebe an, weil der Stofft durch die Vortrocknung gegen ein Abzeichnen widerstandsfähiger geworden ist.
  • Erst durch die Vereinigung der beiden Bahnführungsarten gemäß der Erfindung wird beim Trocknen der empfindlichen Stoffarten eine hochwertige Ware erzielt.
  • Die gleiche Wirkung wird nicht erreicht, wenn die beiden Bahnführungsarten beim Trocknungsvorgang einzeln, jede für sich, Verwendung finden. Auch kann sie nicht erreicht werden, wenn die beiden Bahnführungsarten zwar miteinander vereinigt, aber nicht in der erfindungsgemäßen neuen Weise wirksam sind bzw. Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flachtrockner für Gewebe mit Bahnführung auf Förderbändern aus Netzgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderbandführung eine Stabkettenfüh rrung vorgeschaltet ist, in welcher das Gewebe so weit vortrocknet, daß ein Durchtränken des Netzgewebes der Förderbandführung durch die zu trocknende Bahn nicht mehr möglich ist.
DEM144678D 1939-03-30 1939-03-30 Flachtrockner fuer Gewebe Expired DE709892C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM144678D DE709892C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Flachtrockner fuer Gewebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM144678D DE709892C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Flachtrockner fuer Gewebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE709892C true DE709892C (de) 1941-08-29

Family

ID=7335604

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM144678D Expired DE709892C (de) 1939-03-30 1939-03-30 Flachtrockner fuer Gewebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE709892C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936440C (de) * 1951-01-12 1955-12-15 Siemens Ag Anordnung von Trocken- oder Haerteoefen zum Lackieren von Draehten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936440C (de) * 1951-01-12 1955-12-15 Siemens Ag Anordnung von Trocken- oder Haerteoefen zum Lackieren von Draehten

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