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DE708869C - Verfahren zum Beschweren von Textilgut - Google Patents

Verfahren zum Beschweren von Textilgut

Info

Publication number
DE708869C
DE708869C DEZ21112D DEZ0021112D DE708869C DE 708869 C DE708869 C DE 708869C DE Z21112 D DEZ21112 D DE Z21112D DE Z0021112 D DEZ0021112 D DE Z0021112D DE 708869 C DE708869 C DE 708869C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carboxylic acids
textile goods
water
soluble
ester
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ21112D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG filed Critical Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
Priority to DEZ21112D priority Critical patent/DE708869C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708869C publication Critical patent/DE708869C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/224Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic acid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beschweren von. Textilgut Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Beschweren von Textilgut, welches darin besteht, daß man dasselbe mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von Estercarbonsäuren ,aus wasserlöslichen, mehrwertigen, aliphatischen Alkoholen und wasserlöslichen, mehrbasischen, aliphatischen Carbonsäuren bzw. mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von farblosen Salzen dieser Estercarbonsäuren tränkt und anschließend trocknet.
  • Die erfindungsgemäß zu verwendenden Estercarbonsäuren, die in an sich bekannter Weise herstellbar sind, entsprechen der allzemeinen Formel . in der ROH für den Rest eines wasserlöslichen, mehrwertigen, aliphatischen Alkohols; wie z. B. des Glykols oder Glycerins, und O O C # X # C O O H für den Rest einer wasserlöslichen, mehrbasischen, aliphatischen Carbonsäure, wie z. B. der Äpfelsäure, Weinsäure, Adipinsäure und Citronensäure, stehen. Mit Verbindungen der obigen Art kann Textilgut bis zu einer mehrprozentigen Gewichtszunahme beladen werden, und das so behandelte Gut weist einen schönen vollen Griff auf. Es können so sowohl tierisches Fasergut als auch Textilien aus pflanzlichen Fasern und aus Cellulosehydratfasern und ebenso naturgemäß auch hieraus hergestellte Mischgewebe veredelt werden. Dank seiner allgemeinen Anwendbarkeit und seiner leichten Ausführbarkeit bedeutet das vorliegende Verfahren einen großen Fortschritt gegenüber den bisher allgemein üblichen Verfahren zum Beschweren von Textilgut, bei denen je nach der Art der zu behandelnden Textilien voneinander verschiedene Zusammenstellungen. aus Stärke, Dextrin, Johannisbrotkernmehl, Fettstoffen, Seifen, Glycerin, Leimprodukten und anorganischen Salzen benutzt werden.
  • Man hat auch bereits Einwirkungsprodukte von Polyäthylenglykolen bzw. Athylenoxyd auf wasserunlösliche Oxyverbindungen oder Carbonsäuren für die Behandlung von Textilien vorgeschlagen; diese oberflächenaktiven Produkte, " die im Gegensatz zu den erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen keine Carboxylgruppe in freier Form oder in Salzform aufweisen, stehen jedoch hinter den erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen bezüglich der Appretierwirkung weit zurück.
  • Beispiel i Ein Gabardinestoff, bestehend aus 30"1, Zellwolle und 70 % Wolle, wird im Verhältnis i : 2o in einer Flotte, die im Liter 2o g Weinsäuremonoglycerinester enthält, bei 35° etwa 15 Minuten lang behandelt. Das Textilgut wird anschließend abgequetscht und getrocknet. DieGewiclttszunahmebeträgt3,$°/0. Beispiel 2 An Stelle des in Beispiel i genannten Weinsäureester s verwendet man pro Liter Flotte :2o g Methyladipinsäureglycerinester. Die Behandlung erfolgt, wie im Beispiel i beschrieben; die Gewichtszunahme beträgt 4,2 °%.
  • - Beispiel 3 Ein aus etwa gleichen Teilen Wolle und Zellwolle bestehenderDamenkleiderstoff wird im Verhältnis 1 :2o in einer Flotte, die im Liter :2o g des Magnesittmsalzes des Weinsättremonoglycerinesters enthält, etwa 15 bis 20 Minuten bei 35 bis qo° behandelt, abgequetscht oder geschleudert und wie üblich getrocknet. Die Gewichtszunahme beträgt 6 bis 7 7o. , Beispiel q. Kunstseidenwirkwaren (Trikotagen oder Strümpfe) werden im Verhältnis i : 2o in einer Flotte behandelt, die im Liter 25 g des D-lagnesiumsalzes des Methyladipinsäureglycerinesters enthält. Die Behandlungsdauer beträgt etwa 15 Minuten; dann wird die Ware, \vie üblich, abgeschleudert, gespannt oder geformt und getrocknet. Die Gewichtszunahme beträgt q.,2°10.
  • An Stelle der in den obigen Beispielen angeführten Magnesiumsalze lassen sich auch andere Salze verwenden, z. B. die der Erdalkalien, der Alkalien, des Ammoniums oder solche von organischen Basen, wie z. B. von Triäthanolamin.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Beschweren von Textilgut, dadurch gekennzeichnet, daß man dasselbe mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von Estercarbonsäuren aus \vasserlöslichen, mehr@vertigen, aliphatischer Alkoholen und wasserlöslichen, mehrbasischen, aliphatischen Carbonsäuren bzw. mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von farblosen Salzen dieser Estercarbonsäuren tränkt und anschließend trocknet.
DEZ21112D 1933-07-09 1933-07-09 Verfahren zum Beschweren von Textilgut Expired DE708869C (de)

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