DE70823C - Rotationsmaschine - Google Patents
RotationsmaschineInfo
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- DE70823C DE70823C DENDAT70823D DE70823DA DE70823C DE 70823 C DE70823 C DE 70823C DE NDAT70823 D DENDAT70823 D DE NDAT70823D DE 70823D A DE70823D A DE 70823DA DE 70823 C DE70823 C DE 70823C
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- DE
- Germany
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- piston
- rotary machine
- liquid
- machine
- housing
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/38—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/02 and having a hinged member
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/40—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
- F01C1/44—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member
Landscapes
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- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a2. Mai 1892 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Maschine ist ein Kurbelkapselwerk,
welches sowohl als Pumpe wie als Motor oder auch als Flüssigkeitsmesser Anwendung
finden kann.
Abweichend von den bisherigen Constructionen ähnlicher Art ist der excentrisch zum
Gehäuse angebrachte Kolben mit diesem durch eine oscillirende Abschlufsplatte derart gelenkartig
verbunden, dafs der Kolben bei seiner kreisenden Bewegung um seine freie Achse wohl oscilliren, aber sich um diese nicht vollständig
drehen kann, durch welchen Umstand die Reibung zwischen Kolben, Abschlufsplatte und Achse verändert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ansicht der Maschine bei abgehobener
Deckplatte, in Fig. 2 ein Querschnitt und in Fig. 3 ein Längenschnitt der Maschine dargestellt.
In der Zeichnung bildet α das Gehäuse, b den Kolben, c die mit Gelenken versehene
Abschlufsplatte zwischen Ein- und Ausströmung, während d eine Kurbelwelle darstellt
mit einer central angeordneten Scheibe, welche in einer entsprechenden Vertiefung des Gehäuses
lagert und an welcher excentrisch die Achse sich fortsetzt, um welche der Kolben
schwingt.
Soll die vorbeschriebene Construction als Motor wirken, so wird in einem der Einströmungskanäle,
beispielsweise e, die zum Betrieb dienende, unter Druck stehende tropfbare oder
gasförmige Flüssigkeit eingelassen, wobei dieselbe auf der der Einströmung entsprechenden
Seite auf den Kolben zur Wirkung kommt und diesen in entgegengesetzter Richtung vorwärts
treibt. Gelangt nun der Kolben bis zu dem höchsten oder obersten Punkt des Gehäuses,
d. i. zwischen den beiden Kanälen ef, so wird damit zugleich der Flüssigkeit der
Ausweg durch den Kanal f freigemacht und sie strömt durch diesen letzteren ab.
Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Umdrehung des Kolbens um die centrale
Achse.
Aus der symmetrischen Anordnung der Maschinentheile ist nun leicht ersichtlich, dafs derselbe
Vorgang auch in umgekehrter Richtung sich vollzieht, indem die unter Druck stehende
Flüssigkeit bei / ein- und bei e austritt.
Die Umkehr der Bewegung wird durch irgend eine Reversirvorrichtung. eventuell durch
den Hahn g bewerkstelligt.
Wenn die Maschine durch gasförmige Flüssigkeiten betrieben wird, so erfolgt die Expansionsausnutzung durch irgend eine der bekannten
Vorrichtungen, eventuell durch den kreisenden Cylinder h, welcher die Flüssigkeit bei einer
gewissen Kolbenstellung durchläfst, drosselt bezw. ganz absperrt. Die symmetrische Anordnung
dieser Expansionsvorrichtung gestattet auch hier die Reversion der Bewegungsrichtung.
Damit die Reibung dieses Expansionscylinders verringert werde, ist derselbe mit drei
Durchlafskanälen 1, 2, 3 versehen, wodurch es ermöglicht ist, seine Umdrehungsgeschwindigkeit
auf ein Drittel der Kolbengeschwindigkeit herabzusetzen, was durch eine entsprechende
Uebersetzung erzielt wird.
Soll die rotirende Maschine als Saug- und Druckpumpe verwendet werden, so ist zunächst
an einem der Kanäle ein Saug- und an dem anderen ein Druckrohr anzubringen. Wird
nun die Hauptachse und damit zugleich der Kolben in irgend einer Richtung gedreht, so
werden zwei Räume geschaffen, von denen bei der fortschreitenden Bewegung des Kolbens der
eine sich erweitert und der andere sich verengt, wobei die Klappe c als bewegliche Abschlufswand
zwischen diesen beiden Räumen dient. Hieraus ergiebt sich, dafs durch die Evacuation des sich erweiternden Raumes die
zu pumpende Flüssigkeit in diesem angesaugt und gleichzeitig bei der fortschreitenden Bewegung
die in dem zweiten Raum befindliche Flüssigkeit durch den in diesen mündenden Kanal ausgestofsen wird. Bei der symmetrischen
Anordnung der Maschinentheile ist eine Reversion der Bewegungsrichtung gestattet, wobei
das Umgekehrte in der Wirkung der Saug- und Druckräume eintritt.
Claims (1)
- .Patent-Anspruch:An Kurbelkapselwerken mit excentrisch rotirenden Kolben die Anordnung einer zwischen den beiden Ein- und Ausströmungskanälen schwingenden Abschlufswand (c), welche den Kolben (b) direct und unvermittelt mit dem Gehäuse (a) scharnierartig verbindet, derart, dafs der Kolben innerhalb der durch die schwingende Abschlufswand gesteckten Grenzen um seine Achse frei drehbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70823C true DE70823C (de) |
Family
ID=344173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70823D Expired - Lifetime DE70823C (de) | Rotationsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70823C (de) |
-
0
- DE DENDAT70823D patent/DE70823C/de not_active Expired - Lifetime
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