DE708235C - Lawinenschnur - Google Patents
LawinenschnurInfo
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- DE708235C DE708235C DEG99895D DEG0099895D DE708235C DE 708235 C DE708235 C DE 708235C DE G99895 D DEG99895 D DE G99895D DE G0099895 D DEG0099895 D DE G0099895D DE 708235 C DE708235 C DE 708235C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/68—Line-carrying missiles, e.g. for life-saving
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
- Lawinenschnur Zur Verminderung der Verschüttungsverluste an Menschenleben durch Lawinen hat sich als Hilfsmittel vornehmlich die Lawinenschnur bewährt. Diese ist eine dünne, etwa 25 bis 3o m lange, gefärbte Schnur, die möglichst mit Meßmarken versehen ist. Diese Schnur soll der Skiläufer oder Bergsteiger in den lawinengefährdeten Gebieten am Körper befestigt hinter sich herziehen. Beim Abgehen einer Lawine legt sich die Schnur, da sie infolge ihrer Leichtigkeit nicht in den Schnee tief einsinkt, mit ihrer ganzen Länge in die Richtung des Lawinenganges und kann als lange Linie viel leichter gefunden werden als ihr Träger, der infolge seines Gewichtes in die Schneemassen meist tiefer einsinkt. Vem raschen Finden des Verschütteten hängt aber sehr häufig dessen Rettung ab. Die Lawinenschnur hat sich schon oft bewährt. Es wird aber allgemein darüber geklagt, daß die Lawinenschnur vielfach nicht ausgelegt getragen wird, und zwar gerade dann nicht, wenn dieses am nötigsten wäre. Der Grund hierfür besteht darin, daß das Tragen einer ausgelegten Lawinenschnur besonders auf längeren Marschstrecken unangenehm ist; von Unverständigen wird ges häufig verspottet und als übertriebene Ängstlichkeit lächerlich gemacht, wenn man eine lange, gefärbte Schnur in scheinbar-lawinenfreiem Gelände nach sich ziehen soll. Trotzdem treten aber auch in solchem Gelände gelegentlich ganz unerwartet bei besonderen Umständen Lawinen auf und verursachen Verluste an Menschenleben.
- Diese Gefahr soll durch die Erfindung beseitigt werden. Gemäß der Erfindung ist die Lawinenschnur in aufgewickeltem, jedoch leicht abwickelbarem Zustand mit einem Ende mit dem Geschoß einer raketenförmigen Abschießvorrichtung derart verbunden, daß das eine Ende der Schnur beim Abschießen mitgenom-
in fester Verbindung mit dem Träger .;d@ex Vorrichtung bleibt. Eine derartige @nordnüzri, der Lawinenschnur kann in verschiedener Weise bewerkstelligt werden. Vorzugsweise kann die Schnur in aufgewickeltem Zustand in seiner Hülse hinter der Treibladung, von welcher ein Bolzen herausgeschossen wird, untergebracht sein, wobei die Schnur mit diesem Bolzen durch einen durch die Treibladung hindurchgehenden Draht verbunden ist, während das andere End° mit dem Träger unmittelbar oder über die Hülse verbunden ist. Die Schnurrolle kann sich auch leicht abrollbar vor der Ladung befinden und wird, indem sie sich abwickelt, mit dem Bolzen o.dgl. ausgeschossen.men und diese in der Schußrichtung ausgel: wird, während das andere Ende der SAN - Die .abgeschossene Lawinenschnur, die nur auf eine Länge von etwa 30 m oder weniger ausgeschossen zu werden braucht, also nur eine schwache Schußladung benötigt, legt sich selbst gegen starken Wind und Schneetreiben in der Schußrichtung auf die Lawine in ganzer Länge aus und stellt so in wirksamerer Weise als nachgeschleppte Schnur die Möglichkeit zum Auffinden des von der Lawine verschütteten Trägers her.
- Natürlich kann an Stelle einer Pulverladung auch eine andere Vorrichtung zum Herausschleudern der Schnur verwendet werden, wie z. B. eine starke Feder oder eine gespannte Gummischnur, besonders dann, wenn man sich angesichts der sonstigen Vorzüge der Aussch$eßvorrichtung auch mit einer geringeren Länge der Schnur begnügt. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
- Bei der abgebildeten Ausführungsform ist _ feste Blech- oder Papphülse i vorgesehen, fest mit einem Holzstiel j verbunden ist. Hülse i enthält in ihrem untersten Teil aufgewickelte Lawinenschnur k, die dort leicht abwickelbar eingelegt ist. Das eine Ende der Schnur k ist fest verbunden mit denn Holzstiel j, und dieser ist durch eine Schnur l mit denn Träger verbunden. über der aufgewickelten Schnur liegt, von dieser durch eine Schutzeinlagem (aus Pappe, Sando.dgl.) getrennt, eine -durch einen Abzug n entzündbare Zündmasse n' sowie eine Treibladung inQ, die einen Bolzen o heraustreibt. Dieser Bolzen o ist durch einen Eisendraht p, der durch die Treibladung hindurchführt, mit dem anderen Ende der Schnur verbunden und nimmt diese beim Abschuß mit.
- Die Verwendung einer Pistole zum Abschießen des freien Endes einer Signalschnur ist bereits bekannt. Derartige Schießvorrichtungen sind aber zum Auswerfen einer Lawinenschnur weniger geeignet, da sie nur eine beschränkte Treibladung zulassen, die Verwendung von rostendem Metall erfordern und ferner die Gefahr einer Abtrennung des Schnurbündels beson*rs hei Sturz bedingen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lawinenschnur, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit einem Ende am Träger befestigt in aufgewickeltem, aber leicht abwickelbarem Zustand mit ihrem auszulegenden Ende mit dem Geschoß einer raketenförmigen Abschießvorrichtung verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG99895D DE708235C (de) | 1939-04-14 | 1939-04-14 | Lawinenschnur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG99895D DE708235C (de) | 1939-04-14 | 1939-04-14 | Lawinenschnur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE708235C true DE708235C (de) | 1941-07-16 |
Family
ID=7141134
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG99895D Expired DE708235C (de) | 1939-04-14 | 1939-04-14 | Lawinenschnur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE708235C (de) |
-
1939
- 1939-04-14 DE DEG99895D patent/DE708235C/de not_active Expired
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