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DE708164C - Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster - Google Patents

Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster

Info

Publication number
DE708164C
DE708164C DEA88956D DEA0088956D DE708164C DE 708164 C DE708164 C DE 708164C DE A88956 D DEA88956 D DE A88956D DE A0088956 D DEA0088956 D DE A0088956D DE 708164 C DE708164 C DE 708164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
flap
mask
welding mask
welding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA88956D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Hoppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AGIL SCHWEISSVERFAHREN DR VAAS
Original Assignee
AGIL SCHWEISSVERFAHREN DR VAAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AGIL SCHWEISSVERFAHREN DR VAAS filed Critical AGIL SCHWEISSVERFAHREN DR VAAS
Priority to DEA88956D priority Critical patent/DE708164C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708164C publication Critical patent/DE708164C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/04Eye-masks ; Devices to be worn on the face, not intended for looking through; Eye-pads for sunbathing
    • A61F9/06Masks, shields or hoods for welders
    • A61F9/061Masks, shields or hoods for welders with movable shutters, e.g. filter discs; Actuating means therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Schweißmaske mit aufklappbarem Fenster Bei der Ausführung von Schweißarbeiten, insbesondere elektrischen Schweißarbeiten, bedarf das Gesicht des Arbeiters bekannterveise eines Schutzes sowohl gegen das sehr grelle Licht des Lichtbogens als auch gegen die Schweißgase, welche bei der Schweißung entwickelt werden, besonders bei Verwendung der heute allgemein eingeführten ummantelten Schweißelektroden. Auch muß das Gesicht vor kleinen umhiersprühenden Metallspritzen gesichert werden. Zu diesem Zweck sind bereits verschiedene Schweißrnasken in Vorschlag gebracht worden, welche im wesentlichen aus einer die vordere Kopfhälfte in weitem Abstand umschließenden Maske aus geeignetem Stoff bestehen, die durch leine Haltevorrichtung verschieden ausgebildeter Art am Kopf befestigt-ist.
  • Zum Schutz der Augen gegen die grellen Strahlen des Lichtbogens finden dunkelfarbige Glasscheiben Verwendung, welche, solange der Lichtbogen besteht, eine Beobachtung des Schweißvorgangs zulassen. Die Scheiben müssen dabei jedoch so dunkel gefärbt sein, daß bei Beginn der Arbeiten, ehe der Lichtbogen entsteht, ein ausreichendes Sehen durch diese Scheiben hindurch nicht möglich ist.
  • Es ist deshalb bereits eine Anzahl verschiedener Vorschläge gemacht worden, die Scheibe an der Maske leicht beweglich anzuordnen, so daß der Arbeiter zu Beginn der Schweißarbeiten -die . Scheibe abheben kann und sie wieder herunterläßt, sobald der Lichtbogen gebildet ist. Dabei ist teilweise vorgeschlagen, die farbigen Fenster mit einem Gelenk an der Maske'zu befestigen, um welches sie geschwenkt werden können, teils ist ihre Anordnung in Rillenfuhrungen, in welchen sie auf und ab geschoben werden können, empfohlen worden. In allen Fällen hat was die Breiten- und Hohenabmessungen dieser Fen-Der begrenzt gehalten, da, insbesondere mit zunehmender Höhe, die Gefahr einer Verletzung der Scheibe wächst und außerdem Scheiben großer Abmessungen bei den bisher bekannten Bewegungsformen in geöffnetem Zustand weit von der Haube abstanden und infolgedessen lästig waren.
  • Es liegt auch kein Bedürfnis vor, dem Fenster besonders große Abmessungen zu. geben, da während der Schweißarbeit seli't: der Blick nur auf die Schweißstelle gerích-" tet sein kann, denn in weiterer Umgebung derselben vermag der Arbeiter, infolge der Dunkelfärbung des Fensters, keine Einzelheiten mehr zu erkennen. Die beschränkte Größe des Fensters macht sich jedoch nachteilig bemerkbar, solange der Arbeiter bei angehobcnem Fenster vor der Entwicklung des Lichtbogens mit aufgesetzter Maske zu arbeiten genötigt ist. Da sich das Fenster im ziemlichen Abstand vom Auge befindet, ist der Gesichtswinkel sehr beschränkt, besonders nach unten, zumal die Länge der Maske ein Beugen des Kopfes nach unten begrenzt.
  • Erfindungsgemäß werden die bekannten Nachteile durch eine neuartige Ausbildung der Schweil3maske behoben. Der Fensterausschnitt in der Maske weist erfindungsgemäß etwa die doppelte Höhe des Fensters auf und ist durch eine vor dem Fensterrahmen abschwenkbare Klappe derart verschlossen, daß der obere, das Fenster enthaltende Teil der Klappe in Augenhöhe liegt, so daß bei abgeschwenkter Klappe das Blickfeld nach unten frei ist. Die Klappe besteht aus zvvei unterhalb des Fensters durch ein Scharnier verbundenen Teilen, wobei der obere Klappenteil durch beiderseits angeordnete, an ihren Enden drehbar gelagerte Arme mit der Maske verbunden ist; beiderseits des unteren Klappenteils sind an diesem zwei Arme befestigt, deren freies Ende derart drehbar an der Maske sitzt, daß durch Hochklappen des unteren Klappenteils dieser zugleich mit dem Oberteil ab- und aufgehoben wird. Zweckmäßig bildet das die beiden Klappenteile verbindende Scharnier, senkrecht zur Klappe vorstehend, eine Auflage fir die Fensterscheibe, welche zweckmäßig durch Klemmfedern in ihrer Lage gehalten wird. Die Betätigung der aufklappbaren Fenster erfolgt mit der Hand.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 2 ein Einzelteil.
  • Der beispidsweise aus Metall, Hartpappe oder Preßspan bestehende Maskenkörper I ist mit ein Fensterausschnitt 2 versehen, der mit einer Umrahmung 3 ausgestattet ist. Vor dem Fensterausschnitt 2 liegt eine Klappe 4, 5. deren Ränder um die Fensterumrahmung herumgreifen. Die Klappe besteht aus dem oberen Klappenteil 4 und dem unteren Klappenteil 5. die durch das scharnierartige Gelenk 6 miteinander verbunden sind, welches gleich zeitig der im oberen Klappenteil angeordneten farbigen Glasscheibe 7 als Auflage dient. Die -,lasscheibe 7 wird im übrigen durch Federn 8, "ilche unten an dem Gelenk 6 befestigt sind, o,n herausnehmbar unter Haken 9 an dem öfteren Klappenteil 4 gehalten.
  • Der obere Klappenteil 4 trägt zu beiden Seiten an seinem Rand drehbar befestigte Arme, welche mit ihrem anderen Ende an der Seitenwand des Fensterrahmens 3 drehbar befestigt sind.
  • Der untere Klappenteil 5 trägt oben an seinen seitlichen Rändern zwei weitere Arme ii, die fest mit ihm verbunden sind und mit ihrem freien Ende sich um einen Drehpunkt I2 am Fensterrahmen bewegen können. Der waagerechte Abstand 13 der Drehpunkte 12 von der oberen Vorderkante des Fensters wird zweckmäßig so gewählt, daß bei hochgeschwenktem Klappenunterteil 5 das Gelenk 6 nahe dem oberen Rand des Fensterrahmens zu liegen kommt. In der Zeichnung ist die hochgehobene Stellung der Klappe mit gestrichelten Linien angedeutet.
  • Das Herabfallen der angehobenen Klappe wird verhindert durch eine ausreichende, ge,-gebenenfalis nachstellbare Reibung in den Gelenken der Arme oder durch Anordnung an sich bekannter, leicht auslösbarer Schnappvorrichtungen.
  • An der Innenseite der Maske ist das vorteilhaft mit einer weichen Einfassung 16 beispielsweise aus Filz oder Leder versehene feste, federnde Stirnband 14 mittels Nieten oder Schrauben 15 befestigt. An den beiden rückwärtigen Enden ist je eine Klammer 17 angebracht, durch welche ein Gummiband 18 hindurchgesteckt und mittels je eines Keiles 19 festgehalten werden kann. Nach einfachem Herausziehen eines 'Keiles kann die Länge des Gummibandes verändert werden. Durch Herausziehen beider Keile wird das Gummiband vollkommen frei und auswechselbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Schweißmaske mit aufklappbarem Fenster, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterausschnitt etwa die doppelte Höhe des Fensters aufweist und durch eine vor dem Fensterrahmen abschwenkbare Klappe derart verschlossen ist, daß der obere, das Fenster enthaltende Teil der Klappe in Augenhöhe liegt, so daß bei abgeschwenkter Klappe das Blickfeld nach unten frei ist.
  2. 2. Schweißmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe aus zwei unterhalb des Fensters durch ein Scharnier (6) verbundenen Teilen besteht, wobei der obere Klappenteil durch beiderseits angeordnete, an ihren beiden Enden drehbar gelagerte Arme (Io) mit der Maske verbunden ist, und daß beiderseits des unteren Klappenteils an diesem zwei Arme ( I I ) befestigt sind, deren freies Ende derart drehbar an der Maske sitzt, daß durch Hochklappen des unteren Klappenteils dieser zugleich mit dem Oberteil ab- und aufgehoben wird.
  3. 3. Schweißmaske nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die beiden Klapp enteile verbindende Scharnier (6), senkrecht zur Klappe vorstehend, eine Auflage für die Fensterscheibe bildet, welche zweckmäßig durch Klemmiedern (8) in ihrer Lage gehalten wird.
DEA88956D 1939-02-11 1939-02-11 Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster Expired DE708164C (de)

Priority Applications (1)

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DEA88956D DE708164C (de) 1939-02-11 1939-02-11 Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster

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DEA88956D DE708164C (de) 1939-02-11 1939-02-11 Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708164C true DE708164C (de) 1941-07-14

Family

ID=6950468

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DEA88956D Expired DE708164C (de) 1939-02-11 1939-02-11 Schweissmaske mit aufklappbarem Fenster

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DE (1) DE708164C (de)

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