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DE707008C - Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE707008C
DE707008C DEH149946D DEH0149946D DE707008C DE 707008 C DE707008 C DE 707008C DE H149946 D DEH149946 D DE H149946D DE H0149946 D DEH0149946 D DE H0149946D DE 707008 C DE707008 C DE 707008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
trough
opening
pole shoes
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH149946D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Heinri Luetjen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAMBURGER HOCHBAHN AKT GES
Original Assignee
HAMBURGER HOCHBAHN AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAMBURGER HOCHBAHN AKT GES filed Critical HAMBURGER HOCHBAHN AKT GES
Priority to DEH149946D priority Critical patent/DE707008C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE707008C publication Critical patent/DE707008C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/107Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with electrically or electromagnetically controlled sanding equipment
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D48/00Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
    • H10D48/01Manufacture or treatment
    • H10D48/07Manufacture or treatment of devices having bodies comprising cuprous oxide [Cu2O] or cuprous iodide [CuI]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

Die allgemein im Gebrauch befindlichen Sandstreuer an Schienenfahrzeugen bestehen aus Schiebern, die mechanisch vom Führerstand aus bedient werden. Vereinzelt gelangen auch muldenförmige Abschlüsse der Sandausströmöffnung zur Verwendung, die den Vorteil haben, den Abschluß lediglich dem Sande selbst durch seinen Schüttwinkel zu überlassen, so daß enge Durchlässe vermieden werden, die sich leicht mit Sand zusetzen und so die Wirkung in Frage stellen. Auch diese Muldenstreuer werden mechanisch bedient. Es sind weiter elektrische Sandstreuer bekanntgeworden, die durch Rütteln eines abschließenden Tellers den Sand durch Überlaufen des Tellers zum Ausströmen bringen.
Die Erfindung bezweckt nun die elektromagnetische Bedienung der Mulde, wodurch jegliches mechanisches Gestänge mit seinen Reibungen und alle Schwierigkeiten bei seiner Führung im Fahrzeug vom Führerstand zum Sandstreuer vermieden werden. Besonders ist es leicht möglich, eine beliebige Anzahl von Sandstreuern gleichzeitig oder nacheinander zu bedienen, je nachdem es der Betrieb erfordert. Es können weiter von einer Stelle aus die Sandstreuer mehrerer Wagen oder die Sandstreuer mehrerer Drehgestelle oder die in angehängten Beiwagen mit Leichtigkeit bedient werden, was mechanisch kaum denkbar wäre.
Die Erfindung besteht nun darin, die Mulde (Fig. 1), die bisher mechanisch unter der SandauS'fLußöffnung weggedreht wurde, nunmehr auf einfachste Weise ohne jedes Gestänge zu drehen, indem ein seitlich angebrachter Elektromagnet die Mulde tn mit magnetischer Bewehrung a, falls die Mulde selbst nicht aus Eisen besteht, zu sich herumdreht, wodurch die Öffnung freigegeben wird und der Sand ausströmen 'kann. Je nach Aus-

Claims (5)

bildung der Polschuhe b des Magneten und des angezogenen Eisenankers α erfolgt eine mehr oder weniger große Freigabe der Öffnung und damit eine Änderung der Menge des ausströmenden Sandes. Zweckmäßigerweise wird der Drehwinkel der Mulde nach beiden Seiten begrenzt, so daß in der Ruhelage ein einwandfreier Abschluß erfolgt und andererseits bei Öffnung nur ein begrenzter to Abfluß möglich ist. Polschuhe und Anker werden so ausgebildet, daß beim Anziehen der Mulde sich der Luftspalt zwischen den Polschuhen & und dem Muldenanker« ständig verengt, derart, daß das Drehmoment in jeder Lage etwa gleich ist, damit eine etwaige Reibung immer bestimmt überwunden werden kann. Nach Ausschaltung des Stromes fällt die Mulde durch ihr Eigengewicht und durch den einseitig angebrachten Anker in die Schließlage zurück. Je nach den Betriebsverhältnissen ist einmal mehr und das andere Mal weniger Sand zu streuen. Dies kann nach Fig. 2 dadurch erreicht werden, daß für geringe öffnung as nur die Polschuhe b und für weiteres öffnen zusätzliche Polschuhe c durch den Schalter 5 eingeschaltet werden, gegebenenfalls unter Wiederausschaltung der Polschuhe b. Dadurch wird eine weitere Drehung der Mulde hervorgerufen und die Ausrluliöffnung weiter oder ganz zum vollen Ausströmen des Sandes freigegeben. Dasselbe Ziel kann nach Fig. 3 auch dadurch erreicht werden, daß beim Einschalten des Magneten zunächst der Riegelt als Anschlag und Begrenzung dient. Erst wenn dem Magneten durch Kurzschließen des Widerstandes w e:n verstärkter Strom zugeführt wird, wird der Riegel zurückgezogen und gibt dann eine weitere Öffnung der Mulde frei. Gegebenenfalls kann auch der Riegel durch einen besonderen Magneten bedient werden. I1A TIiN TΛ N S PH Ü CII 15 :
1. Sandstreuvorrichtung für Schienenfahrzeuge mit einer die Zuflußöffnung für den Sand abschließenden, seitlich bewegten Mulde, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (m) als Anker im Kraftfeld eines Elektromagneten bewegt wird.
2. Sandstreuvorrichtung nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anbringung eines magnetischen Ankers («) die Schließbewegung der Mulde im) unterstützt wird.
3. Sandstreuvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anziehen der Mulde (m) sich der Luftspalt zwischen den Polschuhen (b) und dem Muldenanker (a) ständig verengt.
4. Sandstreuvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung mehrerer Üffnungsstel- 6g lungen der Mulde (m) und verschieden starken Streuens mehrere Polschuhe {b, c) in verschiedenen Lagen angebracht sind.
5. Sandstreuvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektromagnetisch bedienter Riegel (d) die Öffnung des Sandstreuers begrenzt oder durch Freigabe eine größere Öffnung zuläßt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
I)EIlLtN. GEDRUCKT IN DEK
DEH149946D 1936-12-17 1936-12-17 Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge Expired DE707008C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH149946D DE707008C (de) 1936-12-17 1936-12-17 Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge

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DEH149946D DE707008C (de) 1936-12-17 1936-12-17 Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE707008C true DE707008C (de) 1941-06-11

Family

ID=7180809

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH149946D Expired DE707008C (de) 1936-12-17 1936-12-17 Sandstreuvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE707008C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195793B (de) * 1961-06-19 1965-07-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Sandstreuvorrichtung fuer Schienentriebfahrzeuge
DE10333637A1 (de) * 2003-07-24 2005-02-10 Zeppenfeld Industrie-Verwaltungs-Gmbh Sandaustrageinrichtung für ein Schienenfahrzeug mit variierender Leistung angesteuertem Kompressor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195793B (de) * 1961-06-19 1965-07-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Sandstreuvorrichtung fuer Schienentriebfahrzeuge
DE10333637A1 (de) * 2003-07-24 2005-02-10 Zeppenfeld Industrie-Verwaltungs-Gmbh Sandaustrageinrichtung für ein Schienenfahrzeug mit variierender Leistung angesteuertem Kompressor

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