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DE706968C - Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen - Google Patents

Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen

Info

Publication number
DE706968C
DE706968C DEG93169D DEG0093169D DE706968C DE 706968 C DE706968 C DE 706968C DE G93169 D DEG93169 D DE G93169D DE G0093169 D DEG0093169 D DE G0093169D DE 706968 C DE706968 C DE 706968C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
liquid
fine
muddy
liquids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG93169D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Horst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEG93169D priority Critical patent/DE706968C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706968C publication Critical patent/DE706968C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schleuder für Flüssigkeiten mit schlammigen bis feinkörnigen Bestandteilen Bei der Behandlung von Feinteilchen enthaltendem nassem Gut von Schlämmen, Salzen u. dgl. besteht beim Ausschleudern der Nachteil, daß nicht unbeträchtliche Mengen schlämmbreiartigen bis feinkörnigen Gutes mit der abziehenden Flüssigkeit mitgerissen werden und verlorengehen. Es wurde versucht, an vollwandigen Schleudern mit am Umfang der Trommeleingesetzten Flüssigkeitsabzugsöffnungen diesen Umstand zu beseitigen und die Abzugsöffnungen besonders zu gestalten z. B. durch Abdeckung der Düsen in Schleuderrichtung. Es gelang jedoch nur bedingt, das Mitreißen von Feinteilchen zu vermeiden, weil der Weg der Klärflüssigkeit in solchen Schleudern durch das Schleudergut zu den Abzugsstellen hindurchführen muß Bund zudem sehr lang war. Diese Maßnahme führte auch zu einer ungenügenden Trocknung des Gutes selbst bei verlängerter Schleuderzeit. Ferner ist @es bekannt, in Schleudern zum Reinigen von Wasser ,auf diesem schwimmende Körper, die also nicht durch die Schleuderkraft ausgeschieden werden, durch ein auf einem @oberen Armkreuz der Trommel befestigtes ringförmiges Blech zurückzuhalten. Im Wasser schwebende Teilchen, die gerade bei Schlämmen und Salzen sehr häufig sind, können durch dieses ringförmiga Blech nicht in vollem Maße zurückgehalten werden.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil bei Schleudern mit einer zur Zuführung des zu trennenden Gutes dienenden kegeligen Innentrommel, die in einer entgegengesetzt kegeligen Außentrommel angeordnet ist und wobei zwischen beiden Trommeln die abgeschiedenen Schwebeteile mittels einer Schnecke :o. dgl. über den engeren Außentrommelteil abgeführt werden, während die geklärte Flüssigkeit über einen Bordrand am weiteren Ende der Außentrommel abläuft, dadurch vermieden, indem hier lein in den Flüssigkeitsring hineinragendes Wehr vorgesehen ist. Dadurch wird erreicht, daß hier in _ der Klärflüssigkeit noch schwebende Klein- oder Feinteilchen nicht mit ausgetragen, sondern durch das Wehr zurückgehalten werden. Bei diesem Wehr, das vor dem Flüssigkeitsüberlauf angeordnet ist, ist der äußere Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Bordrandes gehalten. Daher werden alle in der Klärflüssigkeit schwebenden Teilchen abgesetzt und können nicht mit der ablaufenden Flüssigkeit nach außen gelangen. Die abgesetzten Schwebeteile werden, wie gesagt, durch die Schnecke in anderer Bewegungsrichtung nach der äußeren Trommel zurückgeführt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Schleuder im Längsschnitt.
  • Es ist a die Innentrommel. und b die Außentrommel, die mit einem Gehäuse c umgeben sind. Die Innentrommel a, die vollwandig teils oder ganz als Sieb ausgebildet sein kann, dreht sich mit einer anderen Drehzahl als der Außenmantel b und ist mit einer Schnecke d sowie gegebenenfalls noch mit Schabern versehen. Die Schaber können jedoch ebenso zvie die Schnecke (l mit einer dritten, nicht gezeichneten Vorrichtung verbunden sein und, dann gegebenenfalls eine andere Geschwindigkeit aufweis°n als die Innentrommel a und die Außentrommel b. Der Antrieb der Innen- und der Atiß#,ntrommel erfolgt über ein Getriebe, das den Trommeln a und b und gegcl)ctietifalls der Förderschnecke d oder den Schabern gegenseitig verschiedene Drelizalil:n erteilt. Die Förderschnecke oder Schaber können auch bereits in die erste Vorentwässerungstrommel reichen, wenn es bei haftendem Schleudergut notwendig ist.
  • Das nasse Schleudergut wird bei g der Innentrommel a aufgegeben. In der Innentrommel. a findet eine Vorentwässerung statt, indem das Festgut langsamer als die Flüssigkeit die kegelige Innentrommel durchwandert. Die Flüssigkeit und mitgerissenes Festgut gelangen in den nächsten, entgegengesetzt kegelig ausgebildeten Teil der Außentrom-mel b. Aus dieser Trommel wird die Hauptmenge der Flüssigkeit abgezogen und gelangt über den am weitesten Ende dieses Trommelteils angeordneten Bordrand oder LTberhtuf i ins Freie. LTm zti verhüten, daß die aus der Innentrommel niitgei-issen=,n Feststoffe mit abziehen können, ist ein ringförmiges Wehr il, das gegebenenfalls das Ende der Schnecke rl sein kann, vor dem Überlauf i eingesetzt. Die Klärflüssigkeit ist dadurch gezwungen, mit den darauf schwimmenden oder darin schwebenden Feststoifteilchen unt_@r dein ritigfiirmigen Welir g liindui*clizustr<inieti und die Feststoffteilchen auszuscheiden, die von der Stelle der Ablagerung mittels der Schnecke d oder Schaber gegen die durch die Fliehkraft veranlaßte Förderrichtung geführt und mit dem abgeschiedenen Gut in die andere Hälfte der Aubentrommel b geführt werden. Dieser Teil der Auf.'.entrommel ist mittels Ringstufen treppenförmig ausgebildet und kann sich nach dein Austragende Ja des Festgutes hin erweitern oder auch zylindrisch gestaltet sein. Die einzelnen Ringstufen e sind jedoch in Richtung der durch die Schaber oder eine Förderschnecke bewirkten Fortbewegung des Gutes kegelig verengt, so daß das von Stufe zu Stufe fallende Gut aufgelockert wird und weitere Flüssigkeit abgeben kann. Zwischen den Ringstufen befinden sich rückwärts Abzugsöffnungen l für die Flüssigkeit; die bei k abläuft. Diese öffnungen sind etwa in eine radiale Ebene gelegt und im ersten Teil im wesentlichen axial gerichtet. Auf diese Weise prallt das Gut beim Fall von der einen zur anderen Ringstufe nicht unmittelbar auf den Flüssigkeitsabzug. Dadurch wird wiederum ein Mitreißen von Festteilchen mit der Klärflüssigkeit verhindert. Die Abzugsöffnungenl können für feines Schleudergut mit einem Sieb u abgedeckt sein. Ebenso kann vor der Abzugsöffnung Lt für das Festgut in der letzten Stufe noch eine weitere Hilfsöffnung o für Restflüssigkeit vorgesehen sein, die mit einem Sieb p abgedeckt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleuder für Flüssigkeiten mit schlammigen bis feinkörnigen Bestandteilen, bei der eine kegelig erweiterte Trommel in eine entgegengesetzt kegelige Trommel ragt, zwischen denen eine Förderschnecke o. dgl. für die abgetrennten Feststoffe angeordnet ist, wobei die Flüssigkeit über einen Bordrand am weiteren Ende der Außentrommel abläuft, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Überlaufende für die geklärte Flüssigkeit ein in den Flüssigkeitsring hineinragendes Wehr (g) angeordnet ist. ,
DEG93169D 1936-06-23 1936-06-23 Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen Expired DE706968C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG93169D DE706968C (de) 1936-06-23 1936-06-23 Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen

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DEG93169D DE706968C (de) 1936-06-23 1936-06-23 Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE706968C true DE706968C (de) 1941-06-10

Family

ID=7139842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG93169D Expired DE706968C (de) 1936-06-23 1936-06-23 Schleuder fuer Fluessigkeiten mit schlammigen bis feinkoernigen Bestandteilen

Country Status (1)

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DE (1) DE706968C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968413C (de) * 1954-02-24 1958-02-13 Krauss Maffei Ag Verfahren zum kontinuierlichen Abscheiden von Trub- und Behandlungsstoffen aus Roh- oder vorgeklaerten OElen bzw. Fetten durch Zentrifugieren
DE976357C (de) * 1952-12-12 1963-07-18 Krauss Maffei Ag Waagerecht gelagerte Vollmantelzentrifuge
DE202004005353U1 (de) * 2004-04-06 2005-08-18 Westfalia Separator Ag Vollmantelzentrifuge mit einem Wehr mit einer Drosselscheibe

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WO2005097336A1 (de) 2004-04-06 2005-10-20 Westfalia Separator Ag Vollmantelzentrifuge mit einem wehr und diesem zugeordneter stationärer ablenskscheibe
US7753834B2 (en) 2004-04-06 2010-07-13 Westfalia Separtator AG Solid-wall centrifuge comprising a weir provided with a stationary angled deflector plate

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