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DE706208C - Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsroehren mit einem Vakuumgefaess aus Metall an einem Traeger - Google Patents

Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsroehren mit einem Vakuumgefaess aus Metall an einem Traeger

Info

Publication number
DE706208C
DE706208C DET48875D DET0048875D DE706208C DE 706208 C DE706208 C DE 706208C DE T48875 D DET48875 D DE T48875D DE T0048875 D DET0048875 D DE T0048875D DE 706208 C DE706208 C DE 706208C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
arrangement according
fastening
arrangement
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET48875D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Alfons Kauffeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET48875D priority Critical patent/DE706208C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706208C publication Critical patent/DE706208C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/34Joining base to vessel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsröhren mit einem Vakuumgefäß aus Metall an einem Träger Bei Glasröhren ist = es allgemein üblich; Sockel zu verwenden, mit. denen die -Röhren in die Fassungen_.-eingesetzt werden können. Sockel und Fassungen dienen nicht nur der elektrischen Verbindung. der Röhrenelektroden mit äußeren Zuleitungen, sondern lerfüllen gleichzeitig die Aufgabe, -die Röhre am Verwendungsort mechanisch festzuhalten. Diese Art der Befestigung ergibt sich aus den Eigenschaften des Werlkstoffes Glas;. der für die mechanische Befestigung große Angriffsflächenerfordert; die pro Flächeneinheit gering belastet werden. Ein Sockel wird bekanntlich mit großer Fläche angekittet und stellt demnach für Glasröhren ;ein . geeignetes Befestigungsmittel dar-Obwohl- sich also die Verwendung von Sokkeln bei Glasröhren durchaus.bewährt hat, so besitzt diese Art, seine Röhre an ihrem Verwendungsort zu b,efestgmen, doch gewisse Nachteile. Die Vereinigung von elektrischen und mechanischen Aufgaben in .einem Organ bringt es mit sich; daß das Organ für die- eine der Aufgaben in uribefriedigender Weise ausge. führt werden muß.
  • Die mechanische Festigkeit; ,die man mit Hilfe von Sockeln, die in Fassungen gesteckt werden, erreichen kann, ist beschränkt.. Im allgemeinen-genügt die Festigkeit einer derartigen mechanischen Verbindung nur dann den Anforderungen, wenn die _ Röhre senkrecht stehen kann und betriebsmäßig keinen Erschütterungen ausgesetzt ist. Vielfach`werden aber Röhren hängend angeordnet, um kurze Zuleitungen =ermöglichen. In diesem, Falle werden besondere Befestgungsmittelrforderlieh, damit die Röhre in der Fassung gehalten wird. Zusätzliche Befestigungsmittel werden auch in den Fällen verwendet, wo die Röhre betriebsmäßig heftigem Erschütterungen ausgesetzt ist, z. B. in Fahrzeugen oder beim Transport. Derartige zusätzlichellefestigungsmittel verteuern aber den Aufbau und erschweren das Auswechseln von, Röhren.
  • Vielfach ist man auch dazu übergegangen, in den Sockeln bzw. Fassungen Bajonettverschlüsse anzuordnen, die die Röhre in der Fassung blockieren.
  • In den Sockeln bzw, den Fassungen sind verhältnismäßig große Metallteile, die längere Strecken parallel zueinander verlaufen, angeordnet. Dadurch entstehen zusätzliche Kapazitäten, die unter Umständen sehr schädlich werden. Desgleichen entsteht ein großer Teil der Gesamtverluste im Isoliermaterial des Sockels bzw. der Fassung.
  • Ein weiterer Nachteil der üblichen Sockel besteht darin, daß es im allgemeinen nicht möglich ist, die äußeren Zuleitungen mit den Kontakten der Röhre zu verlöten.
  • Es ist bereits bekannt, bei größeren Röhren, z.-B. bei Senderöhren und bei Großgleichrichtern, das Entladungsgefäß für sich mechanisch zu haltern. Die Durchführungen sind in diesem Falle frei von jeglicher mechanischer Belastung. Diese Art der Befestigung ,ergab sich schön daraus, daß derartige Röhren eine künstliche Kühlung verwenden. Die dazu erforderlichen Verbindungen müssen im allgemeinen fest verlegt sein, so daß sich die Verwendung eines Sockels als undurchführbar erwies. Abgesehen davon wäre die Verwendung ,eines Sockels angesichts der außerordentlich großen Gewichte derartiger Röhren undenkbar.
  • Neuerdings geht man dazu über, als Bau-Stoff für die Vakuumgefäße von Entladungsröhren kleinerer und mittlerer Leistung den Werkstoff Glas durch den Werkstoff Metall zu ersetzen. Bei den bisher bekannten Metallröhren dieser Art hat man aber durchweg Sockel vorgesehen, die genau so wie die Sok# lcel von Glasröhren sowohl die elektrische wie die 'mechanische Verbindung der Röhre herstellen. -Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß die Festigkeitseigenschaften des Werkstoffes Metall die Verwendung eines aus Isoliermaterial bestehenden Sockels bei .:Metallröhren, die die mechanische Befestigung der Röhre an ihrem Verwendungsort .übernimmt, überflüssig macht. Erfindungsgemäß werden elektrische Entladungsröhren kleiner bis mittlerer- Leistung mit einem Vakuumgefäß aus Metall. an einem Träger dadurch befestigt, daß an der Unterseite des Bodenteils .der Röhre Stift- oder schneidenförmige Teile vorgesehen sind, die ausschließlich zur Befestigung der Röhre dienen, derart, daß die Kontakte selbst zur mechanischen Halterung der Röhre nichts beizutragen vermögen.
  • Bei dieser Art der Befestigung kann die Röhre :erstens so starr angebracht werden, daiß sie .auch durch stärkste Erschütterungen nicht gelockert wird, und zweitens kann sie in jeder beliebigen Lage befestigt werden.
  • Die Befestigung mit der Unterlage kann in verschiedenster Weise erfolgen. Die Röhre kann sowohl festgeschraubt wie festgeklemmt wie aber auch angelötet oder angeschweißt oder angenietet werden. Die Art der Befestigung 'hängt von dem Verwendungszweck und von den Anforderungen ab, die an die Befestigung gestellt werden.
  • Für die elektrische Verbindung kann wie bisher ein Sockel vorgesehen sein, der aber bei den erfindungsgemäßen Anordnungen keine mechanischen Aufgaben zu erfüllen hat und ,entsprechend schwächer gehalten sein kann. Es kann aber auch auf einen Sockel ganz verzichtet werden, wobei man zweckmäßig die einzelnen Zuführungsdrähte der Röhre durch Isolierperlen oder Isolier-Schläuche gegeneinander schützt. An den Enden werden in bekannter Weise Klemmen, Lötösen o. dgl. vorgesehen, die mit entsprechenden Kontakten verbunden werden, können. Diese Ausführungsform empfiehlt sich besonders bei größeren Leistungen und bei Kurzwellenröhren, da die sonst in den Isolier. materialien von Sockel und Fassung entstehenden Verluste hierbei fortfallen.
  • Zwischen Röhre und Unterlage können schwingungsdämpfende Stoffe angeordnet werden, .oder man kann die Befestigungsvorrichtungen so ausbilden, daß etwaige Erschütterungen nicht oder nur in vermindertem Maße auf die Röhre übertragen werden. Diese Maßnahmen sind bei der erfindungsgemäßen Befestigungsmethode ohne weiteres zulässig, da die Verbindungen keine elektrischen Aufgaben zu erfüllen haben.
  • In den Zeichnungen sind einige mögliche Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. In Abb. i ist eine Schraube .3 unten am Bodendeckel z der Röhre i angebracht. In der dargestellten Ausführungsform umhüllt diese Schraube den Pumpstutzen 4.. Sie ist länger als die zur Erläuterung mit dargestellten Kontakte 5, die in einem Sockel ö angebracht sind und in deren Innerem die durch die Durchführungen 7 herausgeführten Zuleitungsdrähte festgelötet sind, Die Schraube 3 besitzt in der dargestellten Ausführungsform Außengewinde. Statt dessen kann natürlich auch die Schraube als-Hülse ausgebildet sein und ein Innengewinde aufweisen. In der Abbildung ist ferner als Beispiel dargestellt, -wie ein entsprechend schwächer- ausgeführter Isolierkörper-6 an einer .erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung angebracht werden kann, und der- seinerseits die elektrischen Kontakte -5 nach .Art eines Sockels trägt: In dem dargestellten Beispiel ist-die Isollerplatte. mit Hilfe zweier Unterlegseheib,en 8 und Reiner Schraube 9 befestigt.
  • In Abb.2 ist unten am Bodendeckel 2 eine Schneide oder sein Steg io angebracht, der den: Bodendeckel z * .diametral überquert. Dadurch wird der Bodendeckel in zwei durch die Schneide voneinander getrenüte--Hälftoeü zerlegt. Mit Hilfe :einer U-förmigen Vorrichtung i i, deren Innenseite einen zur Aufnahme des Steges geeigneten Schlitz aufweist, läßt sich die Röhre wie in einer Fassung befesdgen. Diese Ausführungsform besitzt den besonderen Vorteil, daß sie Gruppen von Kontakten 5 voneinander .abschirmen läßt. B@ekanntlich entstehen sonst gerade durch die parallel zueinander verlaufenden Außenkontakte einer Röhre schädliche Kopplungskapazitäten, die durch die erfindungsgemäße Anordnung wesentlich herabgesetzt werden können.
  • Die U-förmige Fassung i i läßt sich durch einen zylindrischen Metallmantel. (nicht dargestellt) ergänzen, so däß die Abschirmung eine vollständige wird.
  • In Abb.3 ist die Röhre mit Hilfe eines-Steckers 12, der unmittelbar an der Röhre biefestigt ist, m eine Buchse 13 eingesteckt. Die Buchse kann z. b. aus. einer Hülse mit federnden Segmenten bestehen, so daß Reine genügend große -Festigkeit gewährleistet ist.
  • Die im vorhergehenden aufgezählten Beispiele erschöpfen den Erfindungsgedanken natürlich nicht, wie jeder Fachmann ohne weiteres :übersehen: kann. Es sollten lediglich einige charakteristische Möglichkeiten angedeutet werden. -Es ist in den Abbildungen, wie üblich; ein Sockel vorgesehen, in dem Außenkontakte befestigt sind. Zum Unterschied von der bisherigen Praxis hat dieser Sockel aber keine mechanischen Aufgaben zu lösen. Vorzugsweise wird der den Sockel .darstellende I$olierkörper an der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung .angebracht. Er kann dadurch eine wesentlich ,ändere Gestalt allnehmen, als es bisher üblich. war. Beispielsweise kann man einen zylindrischen. oder scheibenförmigen Isolierkörper an der Unterseite der Röhre anbringen, auf dessen Umfang radiale Kontakte angebracht sind. Es ist nicht erforderlich, die Außenkontakte der Röhre, wie bisher üblich, in Form von Stiften auszuführen. Es lassen sich auch Schneiden verwenden. Ferner können die Außenkontakte so ausgebildet sein, däß sie sowohl in einen entsprechenden Gegenkontakt eingreifen können als auch die Möglichkeit bieten, eine äußere Zuleitung: daran anzulöten.
  • Man kann auch ganz auf feste Außenkontakte verzichten und die einzelnen Zuführungen.einfach duzch Isolierperlen: oder Isolieirscbläuche voneinander trennen und in Kabelschuhe ausmünden lassen. Diese Ausführungsform -empfiehlt sich besonders: bei Ultrakurzwellenröhren, da sich hierbei die- Verluste hesonders klein halten lassen. Auch bei Röhren, die betriebsmäßig heftigen Erschütterungen -äüsgesetzt -sind, empfiehlt sich diese Ausführungsform, da die elektrische Verbindung in diesem Falle durch Löten hergestellt werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil, den die erfindungs,-gemäße Trennung, von mechanischer Befestigung und elektrischer Verbindung mit sich bringt, besteht darin, daß man zwischen Röhre und Befestigung schwingungsdämpfende Mittel .anbringen kann, so daß die äußeren Erschütterungen von dem inneren El:ektrodensystem der Röhre ferngehalten werden.
  • Röhren, die mit Befestigungsvorrichtungen nach Art der Abb. i bis 3 ausgerüstet sind, lassen sieh in beliebiger Lage und: an praktisch beliebiger Unterlage befestigen. Dias ist in allen den Fällen von Vorteil, wo ein provisorischer Aufbau benutzt werden mini oder wo sehr schnell Änderungen in der Schaltung oder im Aufbau vorgenommen werden müssen. Da der elektrische Teil der Röhre mit der mechanischen Befestigung nichts zu tun hat, bleiben die Außenkontakte frei zugänglich.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRÜGHE: i. Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsröhren kleiner bis mittlerer Leistung 'mit einem Vakuumgefäß aus Metall an Reinem Träger; dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Boden.-teils der Röhre stift- oder schneidenförmige Teile vorgesehen sind, die ausschließlich zur Befestigung der Röhre dienen, derart, daß die Kontakte selbst zur mechanischen Halterung der Röhre nichts beizutragen vermögen. ä. Anordnung ,nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Bodenteil (2) der Röhre ein sich nach unten erstrekkender; mit einem Gewinde versehener Stift (3) vorgesehen ist. 3. Anordnung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß :eine das Puxnpröhrchen umhüllende, innen oder außen mit einem- Gewinde versehene Hülse (3) am Bodenteil (z) befestigt ist (Abt. i). q.. - Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB Reine sich nach unten erstreckende Schneide (io) am Bodenteil befestigt ist (Abb.2a, 2b, 2c). 5. Anordnung nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet; daß die Schneide in eine vorzugsweise U-förmige Fassung (i i) eingesteckt ist (Abt. 2a, 2b, --c). 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Pumpröhrchen umgebender Stift an seinem unteren Ende eine ringförmige Einkerbung aufweist, in welche federnde Segmente -eingreifen (Abb.3).
DET48875D 1937-07-09 1937-07-09 Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsroehren mit einem Vakuumgefaess aus Metall an einem Traeger Expired DE706208C (de)

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Publications (1)

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DE706208C true DE706208C (de) 1941-05-21

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DET48875D Expired DE706208C (de) 1937-07-09 1937-07-09 Anordnung zur Befestigung elektrischer Entladungsroehren mit einem Vakuumgefaess aus Metall an einem Traeger

Country Status (1)

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DE (1) DE706208C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047948B (de) * 1956-08-10 1958-12-31 Siemens Ag Anordnung mit einem Flaechengleichrichterelement mit p-n-UEbergang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047948B (de) * 1956-08-10 1958-12-31 Siemens Ag Anordnung mit einem Flaechengleichrichterelement mit p-n-UEbergang

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