DE706011C - Tuer fuer waagerechte Kammeroefen - Google Patents
Tuer fuer waagerechte KammeroefenInfo
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- DE706011C DE706011C DEB165221D DEB0165221D DE706011C DE 706011 C DE706011 C DE 706011C DE B165221 D DEB165221 D DE B165221D DE B0165221 D DEB0165221 D DE B0165221D DE 706011 C DE706011 C DE 706011C
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- Germany
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- door
- shafts
- bolts
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- horizontal chamber
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B25/00—Doors or closures for coke ovens
- C10B25/02—Doors; Door frames
- C10B25/08—Closing and opening the doors
- C10B25/12—Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
- Tür für waagerechte Kammeröfen Bei der Verriegelung von Türen für waagerechte Kammeröfen benutzt man im allgemeinen Hebelarme, die in einer zur Kammerlängsrichtung senkrechten Ebene drehbar sind und hinter entsprechende, am Türrahmen oder an der Ofenbewehrung befestigte Haken greifen. Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Verriegelung, bei der die Riegel in einer in der Kammerlängsrichtung sich erstreckenden Ebene drehbar sind. Durch die neue Ausgestaltung der Verriegelung soll die Verwendung weit ausladender Teile vermieden und damit der von der Tür eingenommene Raum verkleinert werden.
- Gemäß der Erfindung sind die Türriegel als drehbare Klauen ausgebildet, die in senkrechten, in der Kammerlängsrichtung sich erstreckenden Ebenen drehbar sind; beim Anziehen umfassen sie von rückwärts am Türrahmen befestigte Bolzen und werden mit ihrer gebogenen Vorderfläche gegen diese gepreßt. Diese am Türrahmen befestigten Bolzen können als Exzenter ausgebildet sein, die drehbar gelagert sind; dadurch kann ein gleich festes Anliegen der verschiedenen Riegel sichergestellt werden, auch wenn sie von einem gemeinsamen Antrieb angedrückt werden. Um einen solchen gemeinsamen Antrieb zu schaffen, sind die Türriegel paarweise auf waagerechten Wellen angeordnet, die verschiedenen waagerechten Wellen durch ein Gestänge gekuppelt und in die die Wellen verbindenden Kupplungsstangen Spannschlösser eingebaut; beim Zurückziehen des Türkörpers kann jeder einzelne Riegel so nachgestellt werden, daß er zum festen Anliegen; kommt.
- Es ist weiter möglich, sämtliche Riegel durch ein Handrad zu b'etätig'en, das starr mit einer Schneckenwelle verbunden ist, die mit einem. auf einer der waagerechten, die Riegel tragenden Wellen angeordneten Zahnrad in Eingriff stehen.
- Es ist bereits eine Tür bekannt, bei der der Abschluß der Ofenkammern durch eine Eisenplatte erfolgt, deren Rand nach innen umgebogen ist; zum, Festhalten dieser Eisenplatte werden Exzenter seitlich vor die Platte geschoben, und zwar in der Weise, daß Bolzen, an deren Ende die Exzenter sitzen, in einem Lagerauge hin und her geschoben werden. Es ist ferner eine Koksofentür bekannt, bei der d er Dichtungsstreifen an einem Druckrahmen sitzt und jeweils vor dem öffnen der Tür durch eine mit denn Druckrahmen und der Tür verbundene und unabhängig von dem Türverschluß zu betätigende Einrichtung zurückgezogen wird.
- Die Vorteile der neuen Verriegelungsvorrichtung bestehen darin, daß sie wenig Platz beansprucht, daß infolge ödes Umfassens der Bolzen durch die Riegelklaue eine Bewegung der verriegelten Tür, etwa in senkrechter Richtung, unmöglich gemacht ist, daß sich der gemeinsame Antrieb sämtlicher Riegel durch ein einziges Antriebsrad, das von Hand, gegebenenfalls auch maschinell, betätigt werden.,
teil des Verriegelungsdruckes durch Verstellen` der von den Riegelklauen umfaßten Bolzen eingestellt werden kann.kann, in besonders einfacher Weise beweri- `. stelligen läßt und daß schließlich der die einzelnen Türabschnitte entfallende;. - - Die Zeichnung stellt in beispielsweiser Ausführungsform eine Koksofentür mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Verriegelung dar, und zwar ist Abb. i eine Ansicht der Tür, Abb.2 ein senkrechter, Abb.3 ein waagerechter Schnitt durch die Tür, während Abb. 4. eine Zahnstange zeigt, die an Stelle der in Abb.2 dargestellten Gelenkstange die Kupplung der beiden die Riegel tragenden `Vollen vornehmen soll, und Abb. 5 eine Ansicht eines einzigen klauenförmigen Riegels, in gegenüber den übrigen Abbildungen vergrößertem Maßstabe dargestellt.
- In den mit dem Türkörper a mittels der U-Eisen b starr verbundenen Lagern e ruhen die Wellen r1, an deren beiden Enden die als Klauen ausgebildeten Riegel e angeordnet sind. Diese umfassen mit ihrer gebogenen Vorderfläche in ihrer Endstellung von rückwärts die Bolzen/, die die beiden am Türrahmeng befestigten Flacheisenh und i verbinden und in diesen exzentrisch gelagert sind. Durch Verdrehen der Bolzen kann deren Auflagefläche in der Kammerlängsrichtung verschoben tverden. Auf der unteren Welle d sitzt ein Zahnrad k; mit diesem steht die am Handrad m befestigte Schnecke rz in Eingriff. Durch die Gelenk-'stange o wird die Drehbewegung der unteren Welle auf die obere Welle übertragen. Statt .&r Gelenkstange o kann auch eine Zahnstange p vorhanden sein, deren Zähne in auf den Wellend sitzende Zahnräder q eingreifen (vgl. Abb. 4). Die Stangen o und p sind mit nicht dargestellten Spannschlössern versehen. Statt einer Kupplungsstange zwischen den beiden Wellend können auch zwei Kupplungsstangen vorgesehen sein, wobei dann die obere Welle d aus zwei getrennten Hälften bestehen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tür für waagerechte Kammeröfen, gekennzeichnet durch an der Tür befindliche, in senkrechten in der Kammerlängsrichtung sich erstreckenden Ebenen drehbare klauenförinige Riegel, die beim Anziehen am Türrahmen befestigte Bolzen von rückwärts umfassen und mit ihrer gebogenen Vorderfläche gegen diese gepreßt werden.
- 2. Tür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen als Exzenter ausgebildet sind.
- 3. Tür nach Anspruch i und 2, diädurch gekennzeichnet, daß die Türriegel paarweise auf waagerechten Wellen angtordnet, die verschiedenen wazgerechtel Wellen durch ein Gestänge gekuppelt uhd in die die Wellen verbindenden Kupplungtistangen Spannschlösser eingebaut sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165221D DE706011C (de) | 1934-04-25 | 1934-04-25 | Tuer fuer waagerechte Kammeroefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165221D DE706011C (de) | 1934-04-25 | 1934-04-25 | Tuer fuer waagerechte Kammeroefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE706011C true DE706011C (de) | 1941-05-15 |
Family
ID=7005380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB165221D Expired DE706011C (de) | 1934-04-25 | 1934-04-25 | Tuer fuer waagerechte Kammeroefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE706011C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915564C (de) * | 1950-06-22 | 1954-07-26 | Limberg Kokerei Armaturen G M | Koksofentuer |
-
1934
- 1934-04-25 DE DEB165221D patent/DE706011C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915564C (de) * | 1950-06-22 | 1954-07-26 | Limberg Kokerei Armaturen G M | Koksofentuer |
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