[go: up one dir, main page]

DE7054C - Einrichtung an Kokeöfen - Google Patents

Einrichtung an Kokeöfen

Info

Publication number
DE7054C
DE7054C DENDAT7054D DE7054DA DE7054C DE 7054 C DE7054 C DE 7054C DE NDAT7054 D DENDAT7054 D DE NDAT7054D DE 7054D A DE7054D A DE 7054DA DE 7054 C DE7054 C DE 7054C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
channels
coke ovens
coke
ovens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT7054D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dr. C. OTTO & CO. in Dahlhausen a. d. Ruhr
Publication of DE7054C publication Critical patent/DE7054C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

1879.
Dr. C. OTTO & CO. in DAHLHAUSEN a. d. Ruhr, Einrichtung an Cokeöfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Februar 1879 ab.
Es ist bereits früher versucht worden, die verlorene Wärme der Cokeöfen dazu zu verwenden, um die zur Verbrennung der entweichenden Gase nöthige Luft zu erwärmen und auf diese Weise eine rationellere Verbrennung herbeizuführen (s. Percy-Wedding Metallurgie, Bd. I, S. 182 ff.).
Die bisherigen Systeme konnten sich nicht einbürgern. . .
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine neue Einrichtung, um die zur Verbrennung der entweichenden Gase nöthige Luft vorher auf einen besonders hohen Temperaturgrad zu bringen, indem man die zur Bodenkühlung verwendete und dadurch schon erhitzte Luft in besonderen Kanälen durch die heifsen Wände der Oefen streichen läfst, sie dadurch noch höher erhitzt und alsdann zur Verbrennung der Gase benutzt.
Aufserdem soll die gegen das Ofengewölbe strahlende Wärme des Cokekuchens ebenfalls dazu benutzt werden, die Verbrennungsluft zu erhitzen.
Bekanntlich benutzt man seit einer Reihe von Jahren bei horizontalen Cokeöfen zum Kühlen des Fundamentes atmosphärische Luft.
Wollte man dieses nicht thun, so. würde bei den in den Cokeöfen erzielten hohen Temperaturen ein sehr dickes, kostspieliges Fundament aus feuerfesten Steinen nöthig sein.
Die zur Kühlung verwendete kalte Luft fällt bei der heutigen Einrichtung durch die Kamine a oder durch die punktirt angedeuteten Oeffnungen α α in die Bodenkariäle b, und zieht unter der ganzen Länge der Cokeofenbatterie her. Am Ende der Cokeöfen theilt sich der Luftstrom und geht in den Kanälen c an der Vorder- und Rückseite der Oefen zurück in die Ausströmungskamine d. Hier entweicht die auf ihrem Wege zu sehr hoher Temperatur gelangte Luft bei der jetzigen Einrichtung unbenutzt.
Bei der neuen Einrichtung soll nun die heifse Luft auf diesem Wege aus den Kanälen c durch besondere in den Trennungswänden'der einzelnen Cokeöfen ausgesparte senkrechte Pfeifen e und / in die horizontalen Kanäle g geleitet werden.
Aus den Pfeifen e tritt die heifse Luft durch die schrägen Oeffnungen α in die Horizontalkanäle g; aus den Pfeifen / durch die kleinen horizontalen Verbindungskanäle β ebendahin. .
Die Kanäle g sind in der Mitte der Cokeöfenlänge bei h von einander getrennt, um die Luftzuführung von der jeweiligen Windrichtung unabhängiger zu machen.
Die heifse Luft strömt im Kanal g von den Längsseiten der Batterie nach der Mitte zu, wo sie durch zwei horizontale Verbindungskanäle i in die Kanäle k tritt.
Aus diesen Kanälen k wird die heifse Luft durch kleine Oeffnungen γ den in die Abzugspfeifen strömenden Cokeofengasen zugeführt Für je eine Gaspfeife / dient ein Luftloch γ.
Sowohl in den Kanälen β als i befinden sich Schieber bei S und ε angebracht, so dafs die Luft nach Belieben regulirt werden kann.
Die Kamine d erhalten Schieber, um durch deren Stellung zur Regulirung des erforderlichen Quantums Verbrennungsluft beizutragen.
Aufser der Lufterhitzung durch die Bodenkanäle findet eine solche noch in den Kanälen m η und ο statt, welche in den Gewölben der Oefen angebracht sind und an den Köpfen der Oefen unmittelbar mit der äufseren Luft in Verbindung stehen. Dieselben können auf beiden Seiten der Cokeöfen durch Thonpfropfen geschlossen werden.
Der Querschnitt dieser Kanäle kann naturgemäfs kein bedeutender sein, und können deshalb dieselben mir wenig Luft durchlassen.· Sie dienen daher untergeordneten Zwecken.
Der Kanal m steht durch die Oeffnung ν in Verbindung mit dem Kanal g. Er soll die heifse s Luft zuführen, wenn der Vercokungsprocefs nahezu vollendet, der Schieber bei δ ganz geschlossen und der bei ε nur wenig geöffnet ist.
Die Kanäle η und 0 führen die heifse Luft in den Horizontalkanal p, welcher durch kleine Oeffnungen r mit dem Ofenraum selbst in Verbindung steht.
Im allgemeinen soll dem Ofenraum möglichst wenig Luft zugeführt werden. Beim Beginn der Vercokung jedoch entwickelt sich ein Ueberschufs von Gasen, welcher dem Ofenmauerwerk, namentlich dem Gewölbe, Hitze entzieht.
Da nun aber ein heifses Gewölbe auf den^ Gang des Vercokungsprocesses von grofser
Wichtigkeit ist, so 'wnjd;1 im ein solches-gleich 'von Anfaig; äp-'Ji.erjzuiite'llen, durch die Oeffhun-
,. gen r beim Beginn . der,? Gasentwickelung erhitzte Luft- zugeführt1' und; die Gase bereits im Ofen in lebhaftere !Verbrennung gesetzt.
Hierdurch .wirS also einer Wärmeentführung aus dem GewÖlBemauerwerk vorgebeugt. Sobald die nöthige Hitze erzeugt ist, werden die Kanäle η und ο an den Köpfen der Oefen durch Thonpfropfen geschlossen.
Die Zeichnungen zeigen die verschiedenen Schnitte und Ansichten für eine Batterie von 17 Cokeöfen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Führung der heifsen Luft aus den Kühlkanälen in die Seitenwände der Cokeöfen und die Verwendung der in den Kühlkanälen erhitzten Luft zur Verbrennung der Ofengase in den Seitenwänden in der durch die Zeichnungen und Beschreibungen erläuterten Weise. Ob die Cokeöfen in den Seitenwänden Vertical- oder Horizontalkanäle haben, ist für die Anwendung des Princips der Verwendung der in den Kühlkanälen erhitzten Luft zum Verbrennen der Gase gleichgültig.
  2. 2. Die Erhitzung der Luft in Kanälen, welche in den Gewölben der Cokeöfen ausgespart sind-, und die Benutzung dieser Luft als Verbrennungsluft im Cokeöfen oder den Seitenwänden in der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Weise.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7054D Einrichtung an Kokeöfen Active DE7054C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE7054T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7054C true DE7054C (de)

Family

ID=5620727

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT37062D Expired - Lifetime DE37062C (de) Neuerung an der durch die Patente Nr. 7054 und 13156 geschützten Einrichtung an Koksöfen
DENDAT13156D Active DE13156C (de) Einrichtung an Koksöfen, bestehend in der Vorwärmung der Koksofengase, nachdem denselben der Gehalt an Theer und Ammoniak entzogen, vor ihrer Verbrennung
DENDAT7054D Active DE7054C (de) Einrichtung an Kokeöfen

Family Applications Before (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT37062D Expired - Lifetime DE37062C (de) Neuerung an der durch die Patente Nr. 7054 und 13156 geschützten Einrichtung an Koksöfen
DENDAT13156D Active DE13156C (de) Einrichtung an Koksöfen, bestehend in der Vorwärmung der Koksofengase, nachdem denselben der Gehalt an Theer und Ammoniak entzogen, vor ihrer Verbrennung

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE7054C (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3245551C1 (de) * 1982-12-09 1984-02-09 Dr. C. Otto & Co Gmbh, 4630 Bochum Koksofenbatterie
DE3446636A1 (de) * 1984-12-20 1986-06-26 Boehringer Mannheim Gmbh, 6800 Mannheim Verfahren zur herstellung eines immunreaktiven poroesen traegermaterials

Also Published As

Publication number Publication date
DE37062C (de)
DE13156C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2042364A1 (de) Heizgerat zur Erzeugung von Heiß wasser oder Heißluft
DE102007042502A1 (de) Vorrichtung zur Zuführung von Verbrennungsluft oder verkokungsbeeinflussenden Gasen in den oberen Bereich von Verkokungsöfen
DE7054C (de) Einrichtung an Kokeöfen
DE2258245C3 (de) Tunnelofen
DE500934C (de) Als senkrechter Schachtkessel ausgebildeter Dampferzeuger
DE2448902B2 (de) Backofen zum Backen von Waffeln
DE2448235C2 (de) Brenner zur direkten Erwärmung eines Fluids durch Verbrennung
DE655856C (de) Kanalschwelofen
DE536800C (de) Tunnelofen mit im Innern der Ofenkammer angeordneten Laengsverbrennungskammern
DE607657C (de) Tunnelofen zum Brennen keramischer Gegenstaende
DE30303C (de) Feuerungsanlage für Gas-Retortenöfen
DE3205132C1 (de) Heizungskessel für Niedertemperatur
DE503008C (de) Kammerkoksofen mit Regenerativbeheizung
DE204843C (de)
DE20196C (de) Neuerungen an Koksöfen, insoweit die letzteren mit der Darstellung von Koks die Gewinnung der in den abziehenden Destillationsgasen enthaltenen Produkte verbinden
DE368299C (de) Regenerativofen mit uebereinander angeordneten Schalen zur Aufnahme des Brennstoffs
DE193267C (de)
DE373384C (de) Feuerfuehrung fuer Vertikaloefen
DE590725C (de) Einrichtung zur Rauchverbrennung an keramischen OEfen
DE577525C (de) Backofen mit mittelbarer Gasbeheizung
WO2018108321A1 (de) Wärmetauscher mit brenner
DE640552C (de) Liegender Regenerativkoksofen
DE759567C (de) Aus Metall hergestellte Brennkammer zur Erzeugung von Heiz- und Treibgasen maessiger Temperatur
DE455419C (de) Koksofen
DE652086C (de) Einrichtung zum Verkoken von Brennstoffen bei tiefen Temperaturen