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DE705126C - Verfahren zur Herstellung von bewehrten und ausserdem mit Hohlraeumen versehenen Bimsbetondielen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bewehrten und ausserdem mit Hohlraeumen versehenen Bimsbetondielen

Info

Publication number
DE705126C
DE705126C DET51564D DET0051564D DE705126C DE 705126 C DE705126 C DE 705126C DE T51564 D DET51564 D DE T51564D DE T0051564 D DET0051564 D DE T0051564D DE 705126 C DE705126 C DE 705126C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pumice concrete
production
concrete
pumice
cavities
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET51564D
Other languages
English (en)
Inventor
August Trachte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUST TRACHTE
Original Assignee
AUGUST TRACHTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUST TRACHTE filed Critical AUGUST TRACHTE
Priority to DET51564D priority Critical patent/DE705126C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE705126C publication Critical patent/DE705126C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/08Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von bewehrten und außerdem mit Hohlräumen . versehenen Biinsbetondielen Es ist an sich bekannt, Beton mit einem Gehalt von schweren Zuschlagstoffen, wie Sand, Splitt oder Grubenkies, sowohl in der Fabrik als auch .auf der Baustelle zum Zwecke einer größeren.Verdichtung zu rütteln. Hierfür werden sowohl Rütteltische als auch Tauchrüttler bzw. sonstige Schwingungserzeuger verwendet. Bisher ist es aber nicht gelungen, Bimsbetondielen durch Rütteln herzustellen, obwohl es an sich bekannt ist, aus leichtem Material bestehende Körper durch Rüttelung und Pressung zu erzeugen. So hat man schon vorgeschlagen, derartige aus leichtem Material bestehende Körper durch Rüttelung im Freifallprinzip und durch oberseitige Beschwerung ,der Masse zu verdichten. Ferner hat man Körper geringer Längenabmessungen, wie z. B. Preßlinge aus Brennstoffen, durch Rüttelung und Druck verdichtet.
  • Diese bekannten Verfahren sind für die Herstellung von Bimsbetondielen zu unwirtschaftlich, zumal sie besondere Vorrichtungen -zur, -Erzeugung des Preßdruckeserfordern. Die Anwendung .der Rüttelung allein stieß bei der Fachwelt auf erhebliche Bedenken, da das Eigengewicht des Bimsbetons für eine nur durch Rütteln erzielbare Selbstverdichtung zu gering erachtet wurde. überraschenderweise hat sich nun gezeigt, daß es gelingt, Hohlräume enthaltende Bimsbetondielen, wie sie insbesondere für Dach- und Geschoßdecken verwendet werden, in einfacher Weise dadurch herzustellen, daß man einen Bimsbeton von einer Korngröße von etwa 3 bis 7 mm sowie möglichst gleichmäßiger Korngrößenverteilu.ng nimmt und ihn zusammen mit einem schwereren Zuschlagstoff, wie z. B. Sand, mit durchschnittlich unterhalb der Korngröße des Bimsbetons liegender, in ihrer allgemeinen Zusammensetzung etwa der des Bimsbetons entsprechender Körnung in einer Form nach dem Einlegen der Kernkörper und der Bewehrung allein durch Rütteln zum fertigen Baukörper verdichtet.
  • Die Vorteile dieses Verfahrens bestehen einmal in der Herstellung äußerst leichter Bimsbetondielen von sehr großer Festigkeit und Tragfähigkeit und zum anderen in der Möglichkeit einer billigen Massenfertigung.
  • An sich ist es bei der Herstellung von Kunsthohlsteinen bekannt, zuerst in die Form eine dünne Masseschicht einzubringen, dann die Kerne einzusetzen, darauf wieder Masse und gegebenenfalls noch eine Bewehrung einzubringen und dann das ganze durch Druck auf die Masse zu verdichten. Hier handelt es sich aber nicht um einen aus Naturmaterial bestehenden Betonkörper, sondern um eine Kunststeinmasse. Dieser Unterschied im Baustoff und auch in der Art der herzustellenden Teile bedingt eine ganz andere Arbeitsweise als gemäß der Erfindung. Es findet daher bei dem bekannten Verfahren auch keine Verdichtung durch Rüttelung, sondern lediglich durch Druck statt. Außerdem läßt das bekannte Verfahren keinen Schluß auf die besondere Art der Zusammensetzung der Werkstoffe zur Herstellung von Bimsbetondielen zu. Hier muß die Sandkörnung in ihrer allgemeinen Zusammensetzung der Körnung des Bimsbetons entsprechen, so daß beide Rohstoffe in dem Bereich der Siebkurven liegen. Vorteilhaft wird ein Sand verwendet, dessen Korngröße durchschnittlich kleiner als die des Bimsbetons ist, jedoch ist auch sehr feiner Sand für eine einwandfreie Herstellung von Bimsbetonplatten verwendbar. Grober Sand, wie z. B. Kies, ist für die Herstellung von Formkörpern aus Bimsbeton nach dem Rüttelverfahren ungeeignet.
  • Die Bimsbetonmischung wird zweckmäßig nur mit so viel Wasser angesetzt, daß auch bei starker Verdichtung möglichst nur wenig Wasser an der Oberfläche des Formkörpers austritt.
  • Im einzelnen wird das Verfahren wie folgt durchgeführt: Die Formen werden zunächst mit Birnsbeton in einer Schichthöhe von etwa 30 mm gefüllt, und- es werden alsdann in sie die den zu bildenden Hohlräumen entsprechenden Formkörper -eingesetzt. Daraufhin wird Bimsbeton mit den erwähnten Zuschlagstoffen in einer Höhe von etwa 6o mm, je nach Dielenstärke, eingefüllt. Nunmehr findet ein erster Rüttelvorgang statt. Dann werden nach Einbringen weiterer Mischungen bis zur Höhe der eisernen Formen und nach gleichmäßiger Verteilung des Mischgutes die Armierungseisen, die vorher zweckmäßig in Zementmilch getaucht werden, in der gewünschten Lage in die Birnsbetonschicht eingebettet. Bei der nunmehr folgenden Rüttelung der Betonmasse wird eine äußerst dichte Umhüllung der Armierungseisen und gute Verdichtung des Betons erreicht.

Claims (1)

1':x -i 1.-.x -;-.\ -, s l@ i; t: c. » Verfahren zur Herstellung von bewehrten und außerdem mit Hohlräumen versehenen Bimsbetondie'.en, insbesondere für Dach- und Geschoßdecken, dadurch gekennzeichnet, daß Bimsbeton von einer Korngröße von etwa 3 bis 7 mm sowie möglichst gleichmäßiger Korngrößenverteilung zusammen mit einem schwereren Zuschlagstoff, wie z. B. Sand, mit durch. schnittlich unterhalb der Korngröße des Bimsbetons liegender, in ihrer allgemeinen Zusammensetzung etwa der des Bimsbetons entsprechender Körnung in einer Form nach dem Einlegen der Kernkörper und der Bewehrungen allein durch Rütteln zum fertigen Baukörper verdichtet wird.
DET51564D 1939-01-03 1939-01-03 Verfahren zur Herstellung von bewehrten und ausserdem mit Hohlraeumen versehenen Bimsbetondielen Expired DE705126C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504119A1 (fr) * 1981-04-17 1982-10-22 Aury Jean Pierre Beton isolant ainsi que son procede de fabrication

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504119A1 (fr) * 1981-04-17 1982-10-22 Aury Jean Pierre Beton isolant ainsi que son procede de fabrication
EP0063526A1 (de) * 1981-04-17 1982-10-27 Jean-Pierre Aury Isolierender Beton und Verfahren zu dessen Herstellung

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