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DE7047399U - Randbegrenzungs und Tabuliervornch tung an Schreib und ähnlichen Maschinen - Google Patents

Randbegrenzungs und Tabuliervornch tung an Schreib und ähnlichen Maschinen

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Publication number
DE7047399U
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Authority
DE
Germany
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tabulation
stop member
edge
rider
writing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7047399U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADLERWERKE
Original Assignee
ADLERWERKE
Publication date
Publication of DE7047399U publication Critical patent/DE7047399U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

ADLERWERKE vorm. HEINRICH KLEYER
Aktiengesellschaft
Frankfurt/Main, Kleyerstraße 17
EP/Sy/Rs/930 15.Februar 1973
Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung an Schreib- und ähnlichen Maschinen
Die Neuerung betrifft eine Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung an Schreib- und ähnlichen Maschinen, bei welcher die Reiter für die Randbegrenzung und für die Tabulierung auf zwei getrennten, am beweglichen Papierwagen befestigten Stangen angeordnet sind.
Bei Randbegrer.zungi- !'zw. Tabuliervorrichtungen von Schreibmaschinen ist es erforderlich, daß das dazugehörige lietötigungsgestänge raumsparend ausgelegt ist. ura es insbesondere in kraftangetriebenen Schreibmaschinen gedrängter Bauart unterbringen zu können und eine einfache und zuverlässige Bedienung zu gewährleisten.
Bei den bekannten Schreibmaschinen,sei es mit nur einer einzigen Reiterstange oder mit zwei getrennten Stangen für die Randsteller und Tabulierreiter, dienen für die Randbegrenrung, bzw. für Lösung der Randbegrenzung und zum Freigeben des Papierwagens, selbständige und getrennte Hebelgetriebe mit Gegenanschlägen und entsprechenden Tasten.
In derartigen Konstruktionen machen unterschiedliche Einzelteile einen beträchtlichen Aufwand aus, wodurch das gesamte Übertragungsgestänge umfangreich, störanfällig und folgsdessen auch aufwendig
EP/Sy/Rs/930 15. Februar 1973 ^
wird. Infolge der verhältnismäßig großen RaumansprUche ist die Unterbringung in Schreibmaschinen gedrängter Bauart oft mit unüberwindlichen Schwierigkeiten verbunden.
Um die erwähnten Nachteile zu vermeiden/ liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine einfache und raumsparende Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung mit auf zwei getrennten Stangen angeordneten Randbegrenzungs- und Tabulierreitern. zu schaffen.
Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß ein verstellbares Reiteranschlagglied vorgesehen ist, welches in seider einen Stellung als Gegenanschlag fUr die Randsteller dient, in seiner anderen Stellung in die Bahn der Tabulierreiter als Tabulieranschiag gebracht wird und in seiner dritten Stellung das Randlösen ermöglicht. In weiterer Ausbildung der neuerungsgemäßen Vorrichtung wird das Reiteranschlagglied durch eine in Längsrichtung und eine in Vertikalrichtung wirkende Feder in seiner Grundstellung gehalten.
Um die Möglichkeit zu haben, im Bedarfsfalle Über den Anfang oder das Ende der mittels der Randsteller festgelegten Zeilenlänge hinauszuschreiben, enthält die Neuerung ein weiteres Merkmal, das darin besteht, daß zur Randlösung eine auf das Reiteranschlagglied vertikal wirkende Schubstange vorgesehen ist, die eine beim Randlösen mit dem Anschlagglied zusammenwirkende schräge Anlauffläche aufweist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung gehen aus der Beschreibung der Zeichnung eines Ausfuhrungsbeispieles hervor. Es zeigen:
Fig. Ί eine schaubildliche Darstellung der neuerungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung.
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EP/Sy/Rs/930 15. Februar 1973 \Q
Der nicht dargestellte Schreibwagen einer Schreibmaschine trägt sins Zchnstc2f:ge 1 sit Randstellern 2; 2« »««4 eine weitere Zahnstange 3, auf welcher eine beliebige Anzahl Tabulierreiter 4 eingestellt werden können.
Waagerecht im nicht darbestellten Maschinengestell und quer zur Wagenbewegungsrichtung ist ein Reiteranschlagglied 5 angeordnet, das in Längs- und Vertikalrichtung beweglich ist und sowohl fUr die Randsteller 2a, als auch fUr die Tabulierreiter 4 als Anschlag dienen kann. An seinem den Reiterstangen 1, 3 zugekehrten Ende weist dieses Anschlagglied 5 einen nach oben abgewinkelten Lappen 6 auf, der bei Grundstellung des Anschlaggliedes 5 in der Bewegungsbahn der Randsteller 2, 2a steht. Die Fuhrung des ünschlaggliedes 5 in Längsrichtung ist durch ein in demselben vorgesehenen Langloch 7 gewährleistet, in welches ein ortsfest angeordneter FUhrungsbolzen einfaßt. Auf diesem FUhrungsbolzen 8 ist eine Schraubendruckfeder aufgesteckt, die das Anschlagglied 5 nach oben drückt. In einer im Anschlagglied 5 in der Nähe der Abwinkelung vorgesehenen Öse 10 ist eine Zugfeder 11 eingehängt, die mit ihrem anderen Ende im Maschinengestell verankert ist und das Anschlagglied 5 in Längsrichtung rechts zu ziehen bestrebt ist. Das Anschlogglied wird somit durch die Zusammen wirkung der beiden Federn 9 und 11 in seiner Grundlage gehalten, d. i. mit dem Lappen 6 zwischen den beiden Randstellern 2, 2a. An dem dem abgewinkelten Lappen 6 entgegengesetzten Bide des Anschlaggliedes 5 ist eine Zugstange 12 angelenkt, die das Anschlagglied mit einer Tabuliertaste ( nicht gezeigt ) verbindet.
Beim normalen Schreiben dient also das Anschlagglied 5 dazu, mit seines abgewinkelten Lappen 6 den Schreibwagen in seiner durch den Anfangs- bzw. Schlußrandsteller eingestellten Lage aufzuhalten.
EP/Sy/Rs/930 15. Februar 1973
Zum Tabulieren des Schreibwagens in die wahlweise durch Einstellen der Reiter 4 auf der Zahnstange 3 vorbereiteten Stellungen, wird durch Niederdrucken der Tabuliertaste der Lauf des Schreibwagens in einer nicht näher beschriebenen Weise ausgelöst. Gleichzeitig wird Über die Zugstange 12 das Anschlagglied 5 gegen die Wirkung der Feder 11 um die Länge des Langloches 7 nach links gezogen, so daß der Lappen 6 des Anschlaggliedes 5 in die Bahn der auf der Zahnstange 3 in Wirklage befindlichen Tabulierreiter 4 kommt«
Nach Loslassen der Tabuliertaste kehrt jeweils das Ar. ?d 5 durch die Wirkung der Zugfeder Ί1 in seine Ausgang sit. ok und der Wagen wird in bekannter Weise durch das Hemmwerk aufgellten.
Um bein normalen Schreiben den Schreibwagen Über den durch die Randsteller 2, 2a begrenzten Zeilenbeginn bzw. Zeilenschluß hinaus bewegen zu können, ist oberhalb des Anschlaggliedes 5 und in Querrichtung zu demselben eine Schubstange 13 angeordnet, die eine abgeschrägte Anlauffläche 14 aufweist. Wird nun im Bedarfsfalle eine «it der Schubstange 13 in Verbindung stehende Randlösetaste ( nicht gezeigt ) betätigt, verschiebt sich die Stange 13 in Pfeilrichtung I und mit der schrägen Fläche 14 drUckt sie das Anschlagglied 5 gegen die Kraft der Feder 9 und zum Teil auch der Feder 11 nieder (Pfeilrichtung II), so daß der Lappen 6 aus dem Bereich der Reiterbahn gelangt und somit die freie Bewegung Über die Begrenzung hinaus ermöglicht. Außerdem kann die Schubstange 13 durch die Randlösetaste auch beim Tabulieren betätigt werden, wenn einzelne eingestellte Tabulierreiter zu Überspringen sind. Somit wird die Randlösefunktion der Vorrichtung auch beim Tabulieren ausgenutzt.
EP/Sy/Rs/930 15.Februar 1973
Die neuerungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, daß ein einziges • Reiteranschlagglied drei verschiedene Funktionen bewerkstelligt,
so daß nicht mehr getrennte Übertragungsgestänge erforderlich sind. Dadurch wird nicht nur fertigungs- und montagemäßig eine Vereinfachung erreicht, sondern auch die Störanfälligkeit der Vorrichtung erheblich verringert.
- Schutzansprüche -

Claims (4)

EP/Sy/Rs/930 ' ; ' 15.Februar 1973 ^ Schutzansprliche
1. Rc. arenzungs- und Tabuliervorrichtung an Schreib- und ähnlichen Maschinen, bei welcher die Reiter für die Randbegrenzung und für die Tabulierung auf zwei getrennten am beweglichen Papierwagen befestigten Stangen angeordnet sind, gekennzeichnet durch ein verstellbares Reiteranschlagglied (5), welches in seiner einen Stellung als Gegenanschlag für die Randsteller (2,2a) dient, in seiner anderen Stellung zum Tabulieren in die Bahn der Tabulierreiter (4) als Tabulieranschlag gebracht wird und in seiner dritten Stellung das Randlösen ermöglicht.
2. Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf das Reiteranschlagglied (5) in Längsrichtung und eine in Vertikalrichtung wirkende Feder (9,11), die das Reiteranschlagglied (5) in seiner Grundstellung halten.
3. Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf dar Reiteranschlagglied (5) in vertikaler Richtung zur Randlösung wirkende Schubstange (13).
4. Randbegrenzungs- und Tabuliervorrichtung .lach Ansprüchen bis 3, gekennzeichnet durch eine auf der Schubstange (13) vorgesehene abgeschrägte Auflauffläche (14), die beim Randlösen mit dem Reiteranschlagglied (5) zusammenwirkt.
DE7047399U Randbegrenzungs und Tabuliervornch tung an Schreib und ähnlichen Maschinen Expired DE7047399U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7047399U true DE7047399U (de) 1973-05-03

Family

ID=1262899

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7047399U Expired DE7047399U (de) Randbegrenzungs und Tabuliervornch tung an Schreib und ähnlichen Maschinen

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DE (1) DE7047399U (de)

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