DE704603C - Drehkolbenmaschine - Google Patents
DrehkolbenmaschineInfo
- Publication number
- DE704603C DE704603C DEB180010D DEB0180010D DE704603C DE 704603 C DE704603 C DE 704603C DE B180010 D DEB180010 D DE B180010D DE B0180010 D DEB0180010 D DE B0180010D DE 704603 C DE704603 C DE 704603C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- joint
- rotary piston
- joint body
- counterweights
- rotor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C19/00—Sealing arrangements in rotary-piston machines or engines
- F01C19/02—Radially-movable sealings for working fluids
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
- Drehkolbenmaschine Die Erfindung betrifft eine Drehlkolbenmaschine mit sichelförmigem Arbeitsraum, bei der die radialen Schaufeln jede für sich auf einer zum Gehäuse konzentrischen Achse angeordnet sind und durch je zwei in Höhlungen des Läufers schwingbeweglich gelagerten Gelenkkörpern in halbzylindrischer Form geführt werden: Bei den Maschinen dieser Art zwingen die auf die Gelenkkörper wirkenden Fliehkräfte zu einer Verminderung der erwünschten Geschwindigkeiten.
- Bei höheren Geschwindigkeiten sucht nämlich die Fliehkraft die Schaufeln und die Gelenkkörper in den Höhlungen des Läufers festzuklemmen, so daß- die Gelenkkörper und die Schaufeln übermäßige Beanspruchungen erleiden.
- Um diesen Übelständen abzuhelfen und um eine beträchtliche Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit dieser Maschinen zu erreichen, werden gemäß der Erfindung die Gelenkkörper durch Gegengewichte entlastet und mit den um eine am Läufer in an sich bekannter Weise befestigte Achse schwenkbä.ren Gegengewichten durch Zwischenglieder beweglich verbunden.
- Gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform -der Erfindung ist jeder Gelenkkärper mittels .einer Kupp elstange mit einem Arm eines zweiarmigen Hebels verbunden, der im Läufer gelagert ist und dessen anderer Arm ein Gegengewicht trägt, auf das die Fliehkraft in entgegengesetztem Sinne wie auf die Gelenkkörper wirkt.
- Es sind bereits Drehkolbenmaschinen mit sichelförmigem Arbeitsraum bekannt, bei denen die unmittelbar im Läufer gleitenden, also nicht konzentrisch zum Gehäuse gelagerten Schaufeln über einen im Läufer gelager-
ten Hebel mit einem Gegengewicht verbunden sind. Bei diesen bekannten Maschinen wird durch die Geg eiige@t-iclite ein übermäl@iger Druck der Schaufelt-, auf das Gehäuse ver- mieden; jedoch ist die einwandfreie Abdich- tung und Führung der Schaufelenden an <fier Geli:itise«-rindtnig nur durch eine leicht zu Störungen AnlaE, gebende Ausbildung dieser Schaufelenden möglich. Durch die Erfindung- wird nun eine 1Ia- scIline geschahen, bei der sowohl die Mängel der vorgenannten Maschinen als -auch der eingangs genannten Maschinen mit durch schwin-beweglich gelagerte Geleiiklccirper ge- führten Schaufeln vermieden werden. Die Schaufeln bedürfeil auf Grund ihrer zum Ge- liäuse konzentrischen Lagerung keiner Ab- diclituti-seinriclitutig "e-ellüher dem Gehäuse: andererseits geben auch die schwingbeweg - ]ich gelagerten Gelenkkörper infolge der Auf- hebung der Wirkung der auf sie ausgeübten Fliehkraft keinen Anlal) zu Störungen, son- dern können sich wie normale Zapfen unter Aufrechterhaltung eines ausreichenden öl- flnis tuibeliii:dert im Läufer bewegen, wobei sie zugleich eine einwandfreie klemmunns- freie Führung der Schaufeln gewährleisten. Die Zeichnungen veranschaulichen den Er- findungsgegenstand, und zwar zeigt die Fig. t schematisch eine Drehkolben- maschine der beschriebenen Art, während die Fig.2 und 3 zwei Ausführungsformen der Erfindung in perspektivischer Darstellung zeigen. In Fig. 1 ist schematisch eine Drehkolben- inaschine dargestellt, welche in einem zylin- drischen Ständer 2 einen ebenfalls zylindri- schen, aber gegenüber dem Ständer exzentri- schen Läufer 3 enthält, welcher mit drei Schaufeln .l, 5 und ö versehen ist, die radial auf eitler zum Ständer gleichachsigen Achse ; angebracht sind. Die Schaufeln .l, 5 und 6 gleiten in Gelenk- körpern 8, g und i o, von denen jeder aus zwei Gelenkhalhkörpern in Form von Abschnitten eines und desselben Zylinders gebildet wird. Diese Gelenkkörper können in -zylindrischen, in dem Läufer ; allgebrachten Höhlungen ent- sprechender Form schwingen. Jeder Gelenkhalbkörper ist mittels einer Kuppclstanae t i mit dein einen Ende eines gekröpften zweiarmigen Hebels 13 verbunden, welcher mittels eines Drehzapfens durch ein an dein Läufer ; befestigtes Gestell 14 ge- tragen wird. Das andere Ende des Hebels 13 trägt ein G=egengewicht 15. Die Länge der beiden llebclarine und das Gegengewicht 15 können so bemessen sein, daß sie die auf die C;elenkliallikörper ausgeübte Fliehkraft teil- ganz oder finit überschuß ausgleichen. Bei den Maschineu der beschriebenen Art kiinnen die auf den Flächen der Schaufeln gleitenden Oberflächen der Gelenkhalbkörper glatt sein. Es ist aber auch bekannt, diese Flächen der Gelenkkörper mit Rollen zu versehen, die sich um in den Gelenkhalbkörpern ange- brachte Achsen drehen. Fig.2 zeigt perspektivisch einen Gelenk- halbkörper, der vier Rollen 16 enthält, von dencii je zwei auf Achseis 17 angebracht sind. Bei einem solchen C.cl(#nkkörl)er wird die Kup- pelstange i i mit dein Gelenkkörper mit Hilfe der unteren Achse 17 verbunden, wofür ein Einschnitt i S an dem Gelenkhalbkörper vor- gesehen ist. Bei einem Gelenkhalbkörper mit glatter Oberfläche, d. h. ohne Gleitrollen, sieht man, wie auf Fig. 3 dargestellt, ebenfalls einen Ein- schnitt 18 vor. Die Kuppelstange i i wird mit dem Gelenkliallikörper durch einen diesen Ein- schnitt durchdringenden Stift i 9 verbunden. Es sei noch erwähnt, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestell- ten Ausführungsformen beschränkt ist. Sie kann auch bei anderen Drehkolbenmaschinen der beschrielieiien Art angewendet werden.
Claims (2)
- PATE-IXT Arsrtzücttr: 1. Drehkolbenntaschiiie mit sichelförmigem Arbeitsraum, bei der die radialen Schaufeln jede für sich auf einer zum Geliäuse konzentrischen Achse angeordnet sind und durch in Höhlungen des Läufers schwingbeweglich gelagerte Gelenkkörper liallszylindrischer Form geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkörper durch Gegengewichte entlastet sind und mit den um eine am Läufer in an sich bekannter Weise befestigte Achse schwenkbaren Gegengewichten durch Zwischenglieder beweglich verbunden werden.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder . Gelenkkörper (8, 9, io) mittels einer Kuppelstange (i i ) mit einem Arm eines zweiarmigen Hebels (13) verbunden ist, der im Läufer (3) gelagert ist, und dessen anderer Arm ein Gegengewicht (15) trägt, auf das die Fliehkraft in entgegengesetztem Sinne wie auf die Gelenkkörper wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE704603X | 1937-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704603C true DE704603C (de) | 1941-04-03 |
Family
ID=3878466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB180010D Expired DE704603C (de) | 1937-09-09 | 1937-09-21 | Drehkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704603C (de) |
-
1937
- 1937-09-21 DE DEB180010D patent/DE704603C/de not_active Expired
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