DE7045059U - Herausnehmbare Bodenplatte - Google Patents
Herausnehmbare BodenplatteInfo
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Description
Werz Nr, fibm
UiD SPERRHOLZ' 'ERK
J. F. WERZJR. K. G.
J. F. WERZJR. K. G.
OßERSTENn D
Herausnehmbare Bodenplatte
Die iejerunj betrifft eine herausnehmbare Bodenplatte, insbesondere
für die Herstellung von Laufflächen im Computerräuraen.
3ekanntlich besteht die Notwendigkeit, i.j PJ-iumen, in denen
elektrische Leitungen verlegt sind, beispielsweise Computerräumer
mindestens einen Teil der Bodenplatten herausnehmbar zu machen, damit aie elektrischen Einrichtungen im Falle einer
Störung zugänglich sind. Ursprünglich hat man diese Bodenplatten aus Sperrholz hergestellt, das auf der Oberseite mit
einer Laufschicht aus PVC oder einem anderen geeignete!. Kunststoff versehen war. Diese Sperrholzplatten hatten jedoch den
Kachteil, sich bei Belastungen durchzubiegen. Man ist daher daza übergegangen solche Platten vollständig aus Guss-Aluminium
herzustellen, das lediglich mit einer Kunststoff-Lauffläche versehen
war. Andererseits hat man auch schon solche Fussbodenplatten
in der .'.eise hergestellt, dabs ein f-ahmen us "ufj.'-Alurr'.inium
oben und unten durch ein Stahlblech abgeschloss''. v/urde; zv/i sehen
diesen Stahlblechen ist dann eine opan platte ar. ^eordno L,
in deren ieitenkanten der Aluminiumrahmen durch >~e eignet angeordnete
längs der rahmen -J c hon'-.öl vorl lufjadsn ^i^paa ^.uijreif t.
Das obere Stahlblech ist mit einem Kunststof f-I-'ussbouen L>-lag
beschichtet, der längs der hanten von einem ·-uf de»:! Aluminiumrahraen
aufgebrachten PVC-;ahmen abgeschlossen irt. In Fig. 1
ist ein Schnitt durch die Kante einer solchen Fussbodenplatte
dargestellt, worin mit 1 der mit den Rippen 1· versehene Alumini
umrahm en, mit 2 di* Spanplatte, mit 3 das obere und untere
Abschlußblech, mit i» der "unstst^f!bodenbelag und mit 5 der auf
dem Aluminiumrahmen 1 befestigte, den j:oderrbelag i|. begrenzende
PVC-Rahmen bezeichnet sind.
Alle diese bekannten Ausführungsformen haben vor allem den
Nachteil, dass sie aussc rordentlic'n teuer sind, ganz abgesehen davon, oass die als Fußbodenbelag dienendejiunststof!'schicht
sich leicht von der Holz- oder ■ stallunterlage löst.
Aufgabe der im folgenden beschriebenen Teuerung ist es daher eine
solche bodenplatte von ■-···» sreichender Fertigkeit zu schafi'en, deren
Preis wesentlich niedriger lie^t ;\ls V,ei :-n bisher cek.anr.ten
Ausführungsformen, wobei gleichzeitig bei möglichst gerir.fem Gewicht
eine gute Verbindung vjn Fussbodenbelag und Bodenplatte ange-
strebt weraen soll. Zu aiesem Zweck wird gemäss der . u^e
eine herausnehmbare Fussbodenplatte, insbesondere für Computer-Räume
derart ausgeführt, dass sie aus einem vorzugsweise rippen verstärktem plattenförmigen Spanholzformteil
besteht, dessen nach oben weisende ebene Fläche mit einer Kunststoff Deschichtung versehen ist, dass ferner die obere Kante der
Bodenplatte durch ein PVC-Profil verstärkt ist, das mit einem angewinkelten Schenkel seitlich in das Spanholzformteil eingreift
und dass schliesslich die Platte von unten her durch ein wannenförmig ausgebildetes Stahlblech abgeschlossen ist, das
jeweils mit seinen hochgezogenen Rändern die Seitenflächen des Spanholzformteiles umfasst.
In der beigefügten Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch die eine Hälfte einer solchen Bodenplatte gemäss der Keuerung dargestellt.
Die Bodenplatte besteht im wesentlichen aus einem plattenförmigen Spanholzteil 11, das vorteilhafterweise durch
längs laufende Rippen 12 verstärkt ist. Der Rand 13 des Spanholzformteiles
ist an allen vier Seiten nach unten gezogen, sodass zwischen diesen nach unten gezogenen Rändern 13 und den
Rippen 12 jeweils muldenförmige Hohlräume 11+ entstehen, deren
öffnung nach unten weist.
Die nach oben weisende ebene Fläche der Platte trägt eine als Lauffläche geeignete Kunststoffbeschichtung 15, die vorzugs-
weise bereits bei Herstellung des Spanholzformteiles direkt mit diesem verpresst ist, sodass eine nicht mehr lösbare
Verbindung zwischen der Oberfläche des Spanholzformteiles und der Kunststoffbeschichtung besteht. Von unten her ist die Bcdenplatte
durch ein wannjförmig ausgebildetes Stahlblech 16
abgeschlossen. Die hochgezogenen Ränder 17 dieses Stahlbleches legen sich dabei jeweils an die Seitenflächen der nach unten
gezogenen Ränder 13 des Spanholzformteiles 11. Dieser Teil der
Seitenflächen ist vorteilhafterv/eise nicht rechtwinklig zur ßodenfläche angeordnet, sondern bildet mit dieser einen Winkel,
der etwas kleiner ist als 90 , sodass die untere "'"■ s
Bleches 16 kleiner ist als die Oberfläche der Boden ^ Der
hochgezogene Rand des Stahlblechs ist nicht bis zur Laui.-lache
der Bodenplatte gefuhrt, Bön-iera eridet usi einen (-"«'wissen etrag
unterhalb dieser Fläche bei 18.
Die oberen Kanten der Bodenplatte sind mit einem rundum laufenden
Profil 19 aus PVC oder einem anderen geeigneten Kunststoff versehen. Dieses Profil ist als V/init el profil ausgebildet, dessen
beide Schenkel 19' und 19" einen Winkel oi von 90° oder mehr
einschliessen. Der eine (19') dieser Schenkel bildet den an den
nach oben gezogenen Hand 17 des Stahlbleches 16 anschliessenden
oberen Teil der Seitenflächen der Bodenplatte. Seine innere Fläche, die an dem Spanholzformteil 11 bzw. der K inststo ff beschichtung
anliegt, kann dabei senkrecht zur Lauffläche der Bodenplatte angeordnet
sein; auch ist es möglich, diese Fläche mit den Seitenflächen des Spanholz-Formkörpers 11 und der Kunststoffbeschichtung 15 zu
verleimen. Der andere Schenkel 19" greift in eine längs der seitlichen «egrenzungsiiächen runuum vei-iauiemlc liüt £0, die en Iv.truer
schon Dei Herstellung des Spanholzfcrmteiles 11 mit eingepresst
ist oder aber nachträglich durch Fräsen eingebracht werden kjinn.
ucr nac:- oben v/eisende Schenkel 19' dieses '.','inkelprofiles kann vorteilhafterweise
an eier äusseren oberen Kante mit einer Verstärkung
19a versehe", sein. Der von oen beiden Schenkeln 19' und 19" des
Vr'inkclprc Is eingeschlossene Winkel .X beträgt bei dem in der
Ze:'.."hnuji ■'/gestellten -eispiel etv/a 13C ; er kann aber selbstverstand!,
xuci. crosser oder kleiner r,ewMh.lt werden und z.~. nur
Das Kantenprofi.l 19 kan: ir.. Stranrpressverfahren hergestellt werden,
bei spiel.-v/ei se aus FVC oder einem älinlichen geeigneten Kunststoff.
Die einzelnen xeile v/erden alsdann in entsprechender Länrie auf
Gehi jug geschnitten und an den 1^cken der bodenplatte aneinander geetossen,
worauf die Stosstellen durch Kleben oder Verschweissen
miteinander fest verbunden werden können.
Selbstverständlich ±·Λ die vorbescr.riebene Ausführungsform für die
Durchführung des I euerun j"Sgedankens unverbindlich und schliesst eine
anderartige Anordnung, beispielsweise der Rippen IZ, die auch als
Quer- statt als Länrsripv.en oder nach .~.rt einer Kassettendecke
ausgebildet sein können, nicht aus.
Die Bodenplatte gevnäss der 1. '..ν -;run£ zeigt gegenüber der. cekasnten
Flatter, hauptsächlich ds'.i orteil, dass sei in ihrer
Herstellung ausserordentlich billig ist, da einerseits durch
die Ausgestaltung des Spar.holzformteiles r.it seinen Hohlräumen
1k eine wesentliche Materialersparnis erzielt vird, da weiterhin
teuere K.etall^ ssteile vermieden sind und zu/ herstellung
der oberen umlaufenden Kanten ein Sahnen aus einem im Strangpressverfahren
herstellbaren FVC-Prafil verwendet wird. Andererseits
ist die Flatte trotz ihres geringen Gedachtes ausserordentlich
stabil, insbesondere auch dadurch, dass das .lantenprofil 19
in das Spanholzformteil eingreift, während zudem die Art der Herstellung es ermöglicht, die als Lauffläche dienende Kunststoffbeschichtung
15 während des Pressvorgangs direkt mit dem Spanholzformteil
11 zu verpressen, so dass eine praktisch unlösbare Verbindung zwischen der Kunststoffbeschichtung und dem Spanholzformteil
erzielt wird.
Claims (1)
- FURNIER- UND SPERPHOLZWERK ^ "Γ# ^ 33J. F. WERZJR. K. G. Dr. Fh/;IH 3C-.11.197O'"" <· OBERSTENFELDSchutzanspruchHerausnehmbare Bodenplatte, insbesondere für Computer-Räume,vorzugsweise/ dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem/rippenverstärkten plattenförmigen Spanholzformteil (11) besteht, dessen nach oben weisende ebene Fläche mit einer Kunststoffbeschichtung (15) versehen ist, dass ferner die obere Kante der Bodenplatte durch ein PVC-Profil (19) verstärkt ist, das mit einem angewinkelten Schenkel (19") seitlich in das Spanholzformteil (11) eingreift, und dass schliesslich die Platte von unten her durch ein wannenförmig ausgebildetes Stahlblech (16) abgeschlossen ist, das jeweils mit seinen hochgezogenen Rändern (17) die Seitenflächen des Stianholzformteiles (11) umfasst.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7045059U true DE7045059U (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=1262347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7045059U Expired DE7045059U (de) | Herausnehmbare Bodenplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7045059U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3411807A1 (de) * | 1983-09-28 | 1985-04-11 | Hiross International Corp. S.A., Luxemburg/Luxembourg | Fertigplatte fuer doppelboeden |
| DE19725734C1 (de) * | 1997-06-18 | 1998-07-16 | Norit Systemboden Gmbh | Doppelbodenplatte mit plattenförmigem Belag und Verfahren zu deren Herstellung |
-
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- DE DE7045059U patent/DE7045059U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3411807A1 (de) * | 1983-09-28 | 1985-04-11 | Hiross International Corp. S.A., Luxemburg/Luxembourg | Fertigplatte fuer doppelboeden |
| DE19725734C1 (de) * | 1997-06-18 | 1998-07-16 | Norit Systemboden Gmbh | Doppelbodenplatte mit plattenförmigem Belag und Verfahren zu deren Herstellung |
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