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DE7043565U - Zerlegbare Transportkiste - Google Patents

Zerlegbare Transportkiste

Info

Publication number
DE7043565U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box according
wall
wall parts
box
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7043565U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUENCH K oHG
Original Assignee
MUENCH K oHG
Publication date
Publication of DE7043565U publication Critical patent/DE7043565U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

DIPL ING. KLAUS BEHN DIPL PHYS ROBERT MÜNZHUBER
PATENTANWÄLTE
β MÜNCHEN 11 WIOENMAYERSTRASSE 6 TEL (0811) 223530-295192
A 37770 MU/vs 24. November I97O
Firma KARL MÜNCH OHG, 6121 Friedrichsdorf über Michelstadt und Firma JAKOB VETTER, 5412 Ransbach/Westerwald
Zerlegbare Transportkiste
Für den Transport von Waren aller Art werden die verschiedensten behälter bzw. Kisten aus Wellpappe, Holz, Metall und dergleichen verwendet. Im allgemeinen erfüllen jedoch die bekannten Transportkisten nur eine beschränkte Anzahl von Forderungen, die an derartige Kisten zu stellen sind. So sind zwar Transportkisten bekannt, die sehr stabil und dicht sind, jedoch sind derer Herstellungskosfeen sehr hoch, während andere bekannte Transportkisten zwar billig herzustellen sind, jedoch nur eine ungenügende Stabilität und Dichtheit besitzen. Andere Transportkisten wiederum sind zwar einigermaßen stabil und preisgünstig, können jedoch nicht zerlegt werden.
Bankhaus Merck Finck & Co. München. Nr. 25 φ£ jt^ / ^n Iffe φφ ^4 Aufhäuser. München. Nr 261 3OO Postscheck: München 2Ο9
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transportkiste zu schaffen» die bezüglich der Stabilität, der Wasser- und Staubundurchlässigkeit, der praktischen Handhabung, des Gewichtes und der einfachen Zerlegbarkeit allen Anforderungen genügt und trotzdem billig und in Massenprodukt:' on herstellbar ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Tranepor*-''J ^te aus mehreren rechteckigen Wandteilen zusammengeste und zumindest ein Wandteil, vorzugsweise das Bodente^ au,-, geschäumtem Kunststoff besteht* Zweckmäßigerweise sind dabei die Wandteile durcn Feder-Nut-Verbindungen zusammengesteckt.
Die besonders zweckmäßige Ausführungsform einer Transportkiste nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei zueinander identische Stirnwände, zwei zueinander identische Seitenwände und zwei weitere zueinander identische Wände, deren eine den Boden und deren andere den Dekkel darstellen.
Die Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Transportkiste.isind vergleichsweise gering, da sie aus nur drei unterschiedlichen Teilen aufgebaut ist, nämlich Stirnwänden, Seitenwänden und Boden- bzw. Deckelwänden.
Das Zusammenlegen bzw. das Zusammenstecken der Kiste erfolgt schnell und einfach durch die erwähnten Feder-Nut-Verbindungen, und zwar ohne die Erfordernis von Hilfswerkzeugen. Die Einzelwände der zerlegten Transportkiste sind stapelbar und können somit auf kleinstem Raum gelagert werden. Das Gewicht der Transportkit'.te ipt infolge der Verwendung geschäumter Kunststoffe sehr gering. Ferner sind die erfindungsgemäßen Transportkisten wasser- und staubundurchlässig und besitzen gute Isolationseigenschaften, stets gleich bleibendes Tara-Gewicht und eignen sich, da sie praktisch keine Eigenwärme aufweisen, insbesondere als Lagerbehälter in Kühlhäusern. Schließlich bestehr die Möglichkeit, die Bodenwände als Transportpaletten auszubilden, was den Transport und die Handhabung der Kisten, beispielsweise mittels Kubstapler, wesentlich erleichtert. Hinzu kommt noch, daß die erfindungsgemäßen Kisten, bei Verwendung geschäumten Kunststoffes sehr witterungsbeständig sind und deshalb sogar im gefüllten Zustand im Freien gelagert werden können.
Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann die Transportkiste durch zwei aneinander stoßende Boden- und Deckelteile, zwei Stirnwände und vier Seitenwände gebildet sein, wobei zumindest die aneinander
stoßenden Boden- und Seitenwände durch Federleisten miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, auf der Grundlage der "genormten" Wandteile Kisteu unterschiedlicher Größe herzustellen. Mit anderen Worten, aus denselben Wandteilen können Kisten mit doppeltem, dreifachem, vierfachem usw. Volumen zusammengesteckt werden. Dies stellt einen der ganz besonderen Vorteile der Erfindung dar.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, der Zeichnung und den Schutzansprüchen. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Figur 1 eine Boden- bzw. Deckelwand in Draufsicht;
Figur 2 eine Stirnwand in Draufsicht; Figur 5 eine Seitenwand in Draufsicht;
Figur 4 einen Schnitt durch die zusammengesteckte Transportkiste;
Figur 5 eine Draufsicht auf den Boden einer
vergrößerten, zwei Bodenwände aufweisenden Transportkiste; und
Figur 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI von Figur 5·
Figur%i stellt ein plattenförmigenλ quadratiscnes
im
3 od en teil 10 dar., das e ine/Randbere ich parallel zu den Randkanten umlaufende Nut 11 aufweist. Figur 2 zeigt eine ebenfalls plattenförmige und quadratische Stirnwand 12, die an allen vier Randkanten mit Federn versehen ist, nämlich oberen bzw. unteren Federn ±3a und IJo sowie seitlichen Federn l4a und 14b. Figur 3 schließlich zeigt eine wiederum plattenförmige und quadratische Seitenwand 15* die an ihrer oberen bzw. unteren Randkante Federn 16a und 16b besitzt und in deren seitliche Randbereiche zu den seitlichen Randkanten parallele Nuten 17a und 17b eingeformt sind.
Zum Zusammenbau der Transportkiste werden in die Nut 11 des Bodens 10 zwei Stirnwände 12 mit ihren Federn 15b und zwei Seitenwände 15 mit ihren Federn 16b eingedickt. Ferner werden die seitlichen Federn l4a und 14b der Stirnwände 12 in die Nuten 17a und 17b der Seitenwände 15 eingedrückt. Damit entsteht eine Kiste mit Boden und vier Seitenwänden, die schließlich durch einen dem Boden 10 entsprechenden Deckel abgeschloßen wird, wobei die oberen Federn 1^a und 16a der Stirn- und Seitenwände in die Nut 11 des Deckels eingreifen. Einen Schnitt durch eine derart zusammengesteckte Kiste zeigt Figur 4, wobei die zur Stirnwand 12 identische zweite Stirnwand
mit 12 und der zum Boden 10 identische Deckel mit 10* bezeichnet ist.
Vorzugsweise sind die Federn der einzelnen Wände geringfügig konisch ausgebildet, womit eine Art von Schwalbenschwanzverbindung entsteht. Sind die einzelnen Wandteile aus geschäumtem Kunststoff gefertigt, dann ergibt sich eine besonders gute Klemmwirkung und damit eine ausgezeichnete Stabilität der Transportkiste. Wenn eine
die besonders hohe Stabilität gefordert ist, kann^zusammengesteckte Kister.außen mit Haltebändern versehen werden, wobei dann zweckmäßigerweise in die Außenflächen der Wandteile Einlegenuten für die Haltebänder, etwa Selbstklebebänder, eingeformt sind. Derartige Einlegen-.'ten sLnd in Figur 4 bei 18 bzw. 18* angedeutet.
Der Boden 10 der Transportkiste kann als Transportpalette ausgebildet sein, in welchem Falle an der Unterseite des Bodens 10 Fußleisten oder dergleichen angeordnet sind (auf der Zeichnung nicht dargestellt). Dies 1st insbesondere dann von Vorteil, wenn die Kiste mittels Gabelstaplern oder dergleichen transportiert werden soll.
Die Wandteile können teilweise oder vorzugsweise insgesamt aus geschäumtem Kunststoff bestehen, etwa Schaumpolystyrol, Poly--urethan oder dergleichen. In diese aus geschäumtem Kunststoff bestehenden Wandteile können Verstärkungen eingelagert sein, beispielsweise Holzleisten, Drahtgewebe, Glasfasern, Textilgewebe und dergleichen.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß aus den in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellten Wandteilen auch Kisten zusammsnsteckbP.r sind, die ein gegenüber öer Kiste von Figur 4 vergrößertes Fassungsvermögen besitzen. Zu diesem Zweck werden, wie in Figur 5 dargestellt, beispielsweise zwei identische Bodenteile miteinander verbunden, derart, daß die beiden Federn 20a und 20b (Figur 6) der Leiste 19 in die Nuten 11 der beiden Bodenteile eingreifen und damit diese beiden Bodenteile miteinander verbinden. Auf diesen zusammengesetzten Boden werden dann zwei Stirnwände 12 und vier Seitenwände 15 aufgesteckt, wobei die aneinander anstossenden Seitenwände einer Kistenlängsseite durch Federleisten miteinander verbunden werden, und zwar in der gleichen Weise wie die beiden Bodenteile 10. Der Abschluß dieser Kiste erfolgt dann durch einen Deckel, der aus zwei Deckelteilen 10* besteht, dit ebenfalls durch eine Federleiste 19 miteinander verbunden sind. Auf diese
Weise entsteht somit eine Transportkiste, welche das doppelte Fassungsvermögen der Kiste von Figur 4 aufweist.
Selbstverständlich können auch mehr als zwei Bodenteile miteinander verbunden werden, etwa vier Bodenteile, wobei dann eine Kiste mit rechteckiger oder quadratischer Grundfläche und einem vierfachen Fassungsvermögen entsteht. Zur Erhöhung der" Stabilität können dabei die Federleisten 19 zusätzlich mit den entsprechenden Sandteilen verklebt werden.

Claims (12)

SCHUTZANSPR U C H E
1. Zerlegbare Transportkiste, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren rechteckigen Wandteilen (10^12,15) zusammengesteckt ist und zumindest ein Wandteil, vorzugsweise das Bodenteil (10) aus geschäumtem Kunststoff besteht.
2. Kiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (10,12,15) durch Feder-Nut-Verbindung zusammengesteckt sind.
3. Kiste nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch zwei zueinander identische Stirnwände (12), zwei zueinander identische Seitenwände (15) und zwei weitere, zueinander identische Wände (10) deren eine den Boden (10) und deren andere den Deckel (101) darstellt.
4. Kiste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stirnwand (12) an allen vier Randkanten mit einer in der Wandebene liegenden Feder (15a,l^b,l4a,l4b), daß Jede Seitenwand (15) an den zwei den Stirnwänden (12) benachbarten Randbereichen mit einer zur zugehörigen Randkante
- 10 -
parallelen Nut (17a,17b) und an den zwei anderen Seitenkanten mit einer ir der Wandebene liegenden Feder (16a, 16b), und daß der Boden (10) bzw. der Deckel (101) im Randbereich mit einer umlaufenden, den jeweiligen Randkanten parallelen Nut (11) versehen ist.
5. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wandteile (10,12,15) quadratisch sind und aus geschäumtem Polystyrol oder Polyurethan bestehen.
6. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenteil (10) als Transportpalette ausgebildet ist.
7. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis o, gekannzeichnet durch zwei aneinander anstoßende Boden- und Declcelteile (10,1O1), zwei Stirnwände (12) und vier Seitenwände (15), wobei zumindest die aneinander stoßenden Boden- und Seitenwände durch Federleisten (19) miteinander verbunden sind (Figur 5)·
8. Kiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federleisten (19) jeweils zwei senkrecht abstehende, zueinander parallele Federn (20a,20b) aufweisen.
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- Ii -
9· Kiste nach Ansprach 6 oder 7# dadurch gekennzeich= net, daß die Federleisten (19) mit den zugehörigen Wandteilen verklebt sind.
10. Kiste nach einem der Ansprüche 7 bis 9* gekennzeichnet durch eine die Zahl 2 übersteigende geradzahlige Anzahl von Boden- und Deckelteilen, sowie Stirnwänden und eine die Zahl 4 übersteigende geradzahlige Anzahl von Seitenwänden, wobei die aneinander stoßenden gleichartigen Wandteile jeweils durch Federleisten miteinander verbunden sind.
11. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekernzeichnet, daß die Wandteile Versteifungseinlagen aufweisen, etwa Holzleisten, Drahtgewebe oder Glasfasern.
12. Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile an der Außenseite mit Nuten (18) zum Einlegen von Haltebändern, vorzugsweise Selbstklebebändern, aufweisen.
IJ). Kiste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile an ihrer Außenseite mit einem schützenden Belag, beispielsweise einem Lack, versehen sind.
DE7043565U Zerlegbare Transportkiste Expired DE7043565U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7043565U true DE7043565U (de) 1971-09-23

Family

ID=1261985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7043565U Expired DE7043565U (de) Zerlegbare Transportkiste

Country Status (1)

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DE (1) DE7043565U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022115850A1 (de) 2022-06-24 2024-01-04 Allgaier Gmbh Verbindungselement für eine Transportkiste, Transportkiste, welche dieses umfasst, und Bausatz für eine derartige Transportkiste

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022115850A1 (de) 2022-06-24 2024-01-04 Allgaier Gmbh Verbindungselement für eine Transportkiste, Transportkiste, welche dieses umfasst, und Bausatz für eine derartige Transportkiste

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