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DE6939021U - Befestigungseinrichtung fuer betonfertigteile - Google Patents

Befestigungseinrichtung fuer betonfertigteile

Info

Publication number
DE6939021U
DE6939021U DE19696939021 DE6939021U DE6939021U DE 6939021 U DE6939021 U DE 6939021U DE 19696939021 DE19696939021 DE 19696939021 DE 6939021 U DE6939021 U DE 6939021U DE 6939021 U DE6939021 U DE 6939021U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening device
concrete
precast concrete
shaped iron
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696939021
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Heibges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE19696939021 priority Critical patent/DE6939021U/de
Publication of DE6939021U publication Critical patent/DE6939021U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Bruno Heibges, 4131 Rheinkamp-Baerl, Buchenstr. 31
"Befestigungseinrichtung für Betonfertigteile"
Die Erfindung richtet sich auf eine Befestigungseinrichtung für Betonfertigteile, insbesondere für an Kellerfenster-Betonrahmen zu befestigende Lichtschächte.
Bei derartigen Lichtschachten hat man diese bisher im allgemeinen mit an den mit den Kellerfenster-Betonrahmen zusammenstoßenden Stirnflächen vorstehenden Schraubenbolzen versehen, wobei sich in der Praxis als nachteilig erwiesen hat, daß diese vorstehenden Schraubenbolzen während Transport und Lagerung leicht verbogen werden, abgesehen davon, daß die Teile aufgrund der vorstehenden Bolzen sehr sperrig und damit raumbeanspruchend sind. Hinzu kommt, daß die Schraubenbolzen beim Einsetzen in entsprechend vorbereitete Löcher der Kellerfenster-Betonrahmen
an der Innenseite der Rahmen oftmals ein beträchtlich weites Stück vorstehen, weil man Schraubenbolzen verwendet, die für verschieden breite Kellerfenster-Betonrahmen geeignet sind. Hierdurch ergibt sich naturgemäss an der Innenseite der Kellerfenster-Rahmen ein sehr unschönes Bild, zumal, wenn die Schraubenbolzen zu rosten beginnen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, sind bereits Befestigungen verwendet worden, bei denen in die betreffenden Stirnflächen der einzuhängenden Lichtschächte mit Bewehrungselementen verankerte Gewindehülsen eingelassen sind, in die dann von innen durch die Kellerienster-Betonrahmen gesteckte Schraubenbolzen eingeschraubt werden. Jedoch hat diese Ausführungsform den großen Nachteil, daß bei Anbringen der Lichtschächte diese schwierig in die genau richtige Lage zu bringen 3ind, in der das Eindrehen der Schraubenbolzen möglich ist, wobei die relativ schweren Lichtschächte beim schließlichen Einfädeln der Schraubenbolzen in die Gewsindehülsen auch noch so lange gehalten werden müssen, bis die Schraubenbolzen einige Umdrehungen in die Gewindehülsen eingedreht worden sind, da andernfalls keine genügende Tragfähigkeit vorhanden ist. Diea ist natürlich deshalb besonders unangenehm, weil derartige Lichtschächte im allgemeinen in nur wenig Raum bietenden Ausschachtungen angebracht werden müssen.
Um hier nun Abhilfe zu schaffen, wird eine Befestigungseinrichtung für Betonfertigteile, insbesondere für an Kellerfenster-Betonrahraen zu befestigende Lichtschächte vorgeschlagen, welche sich gemäss der Erfindung durch ein U-förmiges Eisen kennzeichnet, dessen in einer vertikalen Stirnfläche des Betonfertigteils anzuordnende Basis mit einer bajonettverschlußartigen Öffnung versehen ist, wobei der Raum zwischen den Schenkeln des U-förmigen Eisens hinter der Basis desselben mindestens teilweise von Beton freigehalten ist, derart, daß ein durch das aufnehmende Betonteil gesteckter Schraubenbolzen mit auf diesen geschraubter Mutter durch die bajonettverschlußartige Öffnung einsetzbar ist und nach dem Absenken des zu befestigenden Betonfertigteils die durch die bajonettverschlußartige Öffnung gesteckte Mutter durch Anlage am oberen Schenkel des U-förmigen Eisens festgelegt ist.
Es ist erkennbar, daß aufgrund dieser Ausbildung eine denkbar einfache Anbringung eines Betonfertigteils möglich ist, da dieses nur über die durch das aufnehmende Betonteil gesteckten Schraubenbolzen mit Muttern gestülpt zu werden braucht, um dann sofort losgelassen werden zu können, worauf dann von der Innenseite des Betonrahmens her die Schraubenbolzen in Ruhe angezogen werden können, wobei sich immer ein sauberes glattes Bild ergibt, da hier nur noch die Schraubenköpfe sichtbar sind,
welche durch entsprechende Verzinkung o. dgl. leicht vor Rost zu schützen sind.
Um eine sichere Verankerung des U-förmiges Eisens im Fertigbetonteil zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn dessen Schenkel Öffnungen zur Aufnahme von Bewehrungsstäben des Betonfertigteils aufweisen.
Um keine komplizierte Schalung für den von Beton freizuhaltenen Raum hinter ''er bajonettverschlußartigen Öffnung des U-förmigen Eisens zu benötigen, ist es sehr vorteilhaft, in diesem von Beton freizuhaltenfen Raum einen von dem Schraubenbolzen mit Mutter leicht zu durchstoßenden Einsatz vorzusehen.
s Als hierfür sehr geeignetes Material hat sich ein Einsatz aus
j geschäumtem Kunststoff erwiesen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Befestigungseinrichtung gemäss der Erfindung kurz vor der Vereinigung der miteinander zu verbindenden Teile in einem Vertikalschnitt, und in
Pig. 2 eine perspektivische Darstellung der wichtigsten Teile der Befestigungseinrichtung in Beiestigungsstellung.
Ein in das Bauv/erk fest eingesetzter Kellerfensttr-Betonrahmen 1 weist eine Anzahl von horizontalen Öffnungen 2 auf, durch die jeweils ein Schraubenbolzen 3 gesteckt ist, derart, daß der Kopf 4 dieses Schraubenbolzens der Innenseite des Betonrahmens 1 unter Zwischenschaltung einer Unterlegscheibe anliegt. Auf das freie Ende des Schraubenbolzens 3 wird nach dem Durchstecken durch die Öffnung 2 eine Mutter 5 geschraubt.
Der an dem Betonrahmen 1 zu befestigende, als Betonfertigteil ausgebildete Lichtschacht 6 ist mit entsprechend der Anzahl der Befestigungsstellen entsprechenden U-förmigen Eisen 7 versehen, wobei die Basis 8 dieses Eisens in einer vertikalen Stirnfläche 9 des Lichtschachtes 6 liegt. Die sich nach innen erstreckenden Schenkel 10 des U-förmiges EiÄsens 7 sind im Bereich ihrer freien Enden mit Öffnungen 11 zur Aufnahme von Bewehrungsstäben 12 des Lichtschachtes 6 versehen.
In der Basis 8 des U-förmiges Eisens 7 ist eine bajonettverschlußartige Öffnung 13 ausgebildet.
Der Raum hinter der Basis 8 ist mit einem Einsatz 14 aus geschäumtem Kunststoff aufgefüllt.
Danach ist ersichtlich, daß der Lichtschacht 6 in sehr einfacher Weise nach Ausfluchtung der Schraubenbolzen 3 mit Muttern 5 mit dem unteren erweiterten Teil der bajonettverschlußartigen Öffnungen 13 über die Muttern 5 gestülpt und dann sofort abgesenkt werden kann, wobei die Einsätze 14 durchstoßen werden, bis die Muttern 5 an den oberen Schenkeln 10 zur Anlage kommen, womit die Muttern festgelegt sind, so daß anschließend die Schraubenbolzen 3 von der Innenseite des Betonrahmens 1 fest angezogen werden können.
Natürlich ist das gezeigte Ausführungsbeispiel in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So könnte man das U-förmige Eisen selbst noch anders ausbilden, beispielsweise die Schenkel desselben verlängern und ankerartig spreizen, um auch ohne Durchsetzung mittels Bewehrungseisen eine ausreichende Verankerung im Beton zu erreichen. Auch könnte man natürlich den freien Raum hinter der bajonettverschlußartigen Öffnung 13 in anderer Weise von Beton freihalten, jedoch hat sich die vorbeschriebene Ausführungsform in Herstellung und Anbringung als besonders einfach und vorteilhaft erwiesen. Schließlich könnte man auch die Schraubenbolzen umgekehrt, d.h. mit dem festen Kopf 4 nach aussen weisend, ^urch die Öffnungen 2 des Betonrahmens 1 setzen, jedoch ist es, wie schon vorstehend dargelegt, aus optischen Gründen besonders günstig, die Anordnung wie vorbeschrieben zu treffen.
Schutzansprüche :

Claims (4)

Schutzansprüche :
1. Befestigungseinrichtung für Betonfertigteile, insbesondere für an Kellerfenster-Betonrahmen zu befestigende Lichtschächte, gekennzeichnet durch ein U-förmiges Eisen (7), dessen in einer vertikalen Stirnfläche (9) des Betonfertigteils (6) anzuordnende Basis (8) mit einer bajonettverschlußartigen Öffnung (13) versehen ist, wobei der Raum zwischen den Schenkeln (10) des U-förmigen Eisens hinter der Basis (8) desselben mindestens teilweise von Beton freigehalten ist, derart, daß ein durch das aufnehmende Betonteil (1) gesteckter Schraubenbolzen (3) mit auf diesen geschraubter Mutter (5) durch die bajonettverschlußartige Öffnung einsetzbar ist und nach dem Absenken des zu befestigenden Betonfertigteils (6) die durch die bajonettverschlußartige öffnung gesteckte Mutter (5) durch Anlage am oberen Schenkel (10) des U-förmigen Eisens (7) festgelegt ist.
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (10) des U-förmiges Eisens (7) Öffnungen (11) zur Aufnahme von Bewehrungsstäben (12) des Betonfertigteils (6) aufweisen.
3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von Beton freigehaltenen Raum ein von dem Schraubenbolzen (3) rnit Mutter (?) leicht zu durchstoßender Einsatz (14) vorgesehen ist.
4. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (14) aus geschäumtem Kunststoff besteht.
DE19696939021 1969-10-06 1969-10-06 Befestigungseinrichtung fuer betonfertigteile Expired DE6939021U (de)

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DE6939021U true DE6939021U (de) 1970-03-19

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2634179A1 (de) * 1976-07-29 1978-02-02 Thomas Philip Murphy Vorrichtung zur verbindung von zwei konstruktionselementen
EP1362969A1 (de) * 2002-05-15 2003-11-19 Larcher, Aldo Verankerungssystem für Lichtschächte aus armiertem Beton
DE202008004195U1 (de) * 2008-03-26 2009-08-13 Hm-Betonfertigteilwerk Hans Mauthe Gmbh & Co. Kg Anbauteil
DE102008061008A1 (de) * 2008-12-08 2010-07-01 Schöck Bauteile GmbH Anschlussverbindung zum horizontalen Anschließen von Bauteilen an eine Wand

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