DE6934670U - Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln - Google Patents
Anordnung bei stell- und ueberwachungstafelnInfo
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Description
Anordnung bei Stell- und Überwachungstafelη
Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung bei Stell- und Überwachungstafein, insbesondere Gleisbild stelltischen im
■ Eisenbahnsicherungswesen, mit in einem Einbaurahmen gehaltenem Tragschienenraster zum Befestigen von mosaikartig zusammensetzbaren
Tischfeldern für Bedienungs- und/oder Meldeeinrichtungen
.
Die Steuerung und Überwachung eines Betriebsgeschehens erfolgt in vielen Fallen von einer Zentrale aus. Hier sind
eine oder mehrere Stell- und Überwachungstafeln angeordnet, die dem Bedienungspersonal jederzeit einen Überblick über
die zu überwachende Außenanlage vermitteln und die Möglichkeit geben, von der Zentrale aus steuernd auf die Außenanlage
einzuwirken. Aus Rationalisierungsgründen bestehen die Stell- und Überwachungstafeln aus einer Anzahl mosaikartig
zusammensetzbarer Tischfelder, die auf ihrer dem Bedienungspersonal zugewandten Frontplatte mit Bedienungs-
und/oder Meldeeinrichtungen versehen sind. Diese Tischfelder, von denen jedes für die Steuerung und/oder Überwachung eines
bestimmten Teilbetriebsgeschehens benötigt wird, werden . an einem Tragschienenraster befestigt, das seinerseits in
einem in der Stell- und Überwachungstafel eingelassenen
Einbaurahmen gehalten wird.
Um das Bedienungspersonal nicht durch Spiegelungen und Lichtreflexe zu irritieren, besteht bei derartigen Anlagen
die unabdingbare Forderung, die Frontplatten der Tischfelder zu justieren uns so auszurichten, daß sie eine plane Ebene
bilden. Schon Höhenunterschiede von wenigen zehntel Millimetern können Lichtreflexe bewirken, die zu Fehldeutungen
PA 9/4H/849 Gi/He
durch das Bedienungspersonal Anlaß geben können.
Bisher wurde das Tragschienenraster mit Hilfe von Winkelstücken und Schrauben im Einbaurahmen befestigt. Abgesehen
davon, daß der Einbau des Tragschienenrasters infolge der Ausrichtung der einzelnen Tragschienen umständlich und zeitraubend
war, traten in der Praxis auch immer wieder Abweichungen in der Einbauhöhe auf, die zu den obengenannten
Erscheinungen führten. Die Praxis zeigte außerdem, daß sich der Einbaurahmen durch die Art der Befestigung des Tragschienenrasters
verzog und damit ebenfalls das Entstehen von Spiegelungen und Lichtreflexen begünstigte.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Anordnung bei Stell- und Überwachungstafeln zu schaffen, die einen raschen
und einfachen Einbau der Tragschienen im Einbaurahmen gestattet,
ein Verziehen des Einbaurahmens unmöglich macht und das Auftreten von Spiegelungen und Lichtreflexen weitestgehend
vermeidet.
Gemäß -der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß mindestens
zwei der einander gegenüberliegenden Seiten des Einbaurahmens
auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeld aufbau vorgegebenen
Abstand von der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche aufweisen , gegen die sich von unten
her die Enden der Tragschienen für die Tischfelder anlegen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung ist es zweckmäßig, den Einbaurahmen aus im Strangpreßverfahren hergestellten
Profilleisten aufzubauen, die bereits die zum Einbau der
Tragschienen benötigten vorspringenden Auflageflächen aufweisen
.
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Pig. 1 zeigt das Schnittbild einer im Strangpreßverfahren hergestellten Profilleiste des Einbaurahmens mit
einer sich gegen eine vorspringende Auflagefläche anlegenden Tragschiene und einem Haltestück zum Befestigen
der Tragschiene an der Profilleiste.
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Pig. 2 zeigt die Seitenansicht der Fig. 1.
Pig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einer
anders geformten Profilleiste und einem zweckmäßigen
Haltestück für eine Tragschiene. Pig· 4 zeigt die Seitenansicht der Pig. 3·
Pig. 1 und Pig. 2 zeigen in ausschnittsweiser Darstellung einen Einbaurahmen 1 für die Aufnahme mehrerer zu einem
Raster zusammenzufügender Tragschienen 2. Der Einbaurahmen
besteht aus an seinen Ecken miteinander verbundenen Profilleisten 3· Diese Profilleisten sind auf ihrer dem Betrachter
zugewandten Seite etwa T-förmig ausgebildet und bilden den Abschluß der an den Tragschienen zu befestigenden Tischfelder.
Die Profilleiste 3 weist auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeldaufbau vorgegebenen Abstand von
der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche auf, gegen die sich von unten her die Enden der Tragschienen
anlegen. Zum Befestigen der Tragschienen 2 am Einbaurahmen dienen Ha^. te stücke 5S welche die Tragschienen gegen die Auflagefläche
4 pressen. Je Tragschiene sind zwei Haltestüoke
vorgesehen, welche die Tragschienenenden von unten her
U-förmig umschließen. Die Schenkel der Haltestücke sind mit je einer Haltenase 6 versehen, die von oben her in entsprechende
Ausnehmungen 7 der Profilleiste 3 oberhalb der Auflagefläche 4 für die Tragschienen hineinragen. Die
U-förmigen Haltestücke sind im Bereich ihrer Stege mit Führungsstücken 8 versehen, die ebenfalls eine Haltenase 9 aufweisen,
die von unten her hinter die Profilleiste 3 des Einbaurahmens greift. Das Anpressen der Tragschienen 2 gegen
die vorspringende Auflagefläche 4 der Profilleiste 3 erfolgt
durch eine Stellschraube 1O3 die im Steg des Haltestückes
eingelassen ist.
Der Einbau der Tragschienen 2 in den Einbaurahmen 1 erfolgt von der Rückseite des Rahmens her. Die Tragschienen
werden von hinten her in den Einbaurahmen 1 eingeführt und
liegen dann auf der vorspringenden Auflagefläche 4 auf.
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6934570
Dann werden die Halte stücke auf die Tragsehienen 2 gesetzt, und zwar so, daß die Haltenasen 9 der Führungsstücke
8 hinter die Profilleisten des Einbaurahmens 1 greifen. Bei gelöster Stellschraube 10 ist es möglich,
die Haltenasen 6 an den Schenkeln der Haltestücke 5 hinter die entsprechenden Ausnehmungen 7 der Profilleiste 4 zu
führen. Danach v^erden dann die Stellschrauben 10 leicht
angesogen. Vor dem Pestziehen der Stellschrauben 10 werden
die !Pragschienen 2 ausgerichtet. Dies erfolgt durch eine Lehre, die von oben her in den Einbaurahmen 1 hineinragt.
Nach dem Ausrichten der Tragschienen 2 im Einbaurahmen 1 werden die Stellschrauben 10 fest angezogen. Damit ist die
Lage der Tragschienen im Einbaurahmen fixiert.
Die Profilleiste 3 ist unterhalb der Auflagefläche 4 für die Tragschienen 2 nach innen her abgesetzt. Die.: ist deshalb
zweckmäßig, weil die Haltenasen 9, die nach außen über
die Unterkante der Profilleisten 3 greifen, sonst die Einbauöffnung für den Einbaurahmen 1 vergrößern würden.
In Fig. 3 vind Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Neuerung dargestellt. Hier sind jedoch die Profilleiste!!
des Einbaurahmens an allen vorgesehenen Befestigungspunkten der Tragschienen 2 mit Durchbrüchen 12 \ind 13 versehen,
hinter die von innen her die Nasen der Schenkel des Haltestückes 5 baw. der Steg 8 greifen. Diese Art der Befestigung
der Haltestücke 5 an den Profilleisten 3 des Einbaurahmens 1
hat den Vorteil, daß die Tragschienen 2 nicht mehr ausgerichtet werden müssen. Ihre Lage zueinander ist durch die
Lage der Durchbrüche 12 und 13 in den Profilleisten festgelegt.
Der Einbaxi der Tragschienen 2 im Einbaurahmen 1
erfolgt ähnlich wie bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel. Die Tragschienen werden von hinten
her in den Einbaurahmen eingeführt und auf die vorspringenden Auflageflächen 4 aufgelegt. Danach werden die Haltestücke
5 auf die Tragschienen 2 aufgesteckt, und zwar sos
I I <
daß die Haltenasen 6 der Haltestücke 5 hinter die entsprechenden
Durchbrüche 12 der Profilleisten 3 greifen. Dann werden bei gelösten Stellschrauben 10 die Führungsteile
8 der Haltestücke 5 in die entsprechenden Durchbrüche
13 eingeführt. Wenn dies geschehen ist, können die Stellschrauben 10 angezogen werden und die Tragschienen 2
ohne nochmaliges Ausrichten fixiert werden.
Bei den in Pig. 3 und Pig. 4 dargestellten Ausführungsbeispielen
ist das T-förmig ausgebildete Oberteil der Profil· leiste 3 nach innen her abgesetzt. Dies hat den gleichen
Grund wie das Absetzen des unteren Teiles der in Pig. 1 und Fig. 2 dargestellten,Profilleiste. Auch hier soll vermieden
werden, daß die Haltenasen 6 die Einbauöffnung für den Einbaurahmen 1 unnötig vergrößern.
Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es lassen sich noch eine "Vielzahl
möglicher Formen von Profilleisten und Haltestücken angeben,
die auf der Neuerung aufbauen. Wichtig ist in jedem Falle, das die Tragschienen auf einer vorspringenden Auflagefläche
der Profilleisten aufliegen und ihre Befestigung im Einbaurahmen ohne Verziehen der Profilleisten erfolgt.
6 Schutzansprüche
4 Figuren
4 Figuren
PA 9/414/849 -6~"
Claims (1)
- I Il Il ' > ··1 Il Il ' ' · ·- 6 Schutzansprüche :1. Anordnung bei. Stell- und Überwachung ε tafeln, insbesondere Gleisbild stelltischen im Eisenbahnsicherungswesen, mit in einem Einbaurahmen gehaltenen Tragschienenraster zum Befestigen von mosaikartig zusammensetzbaren Tischfeldern für Bedienungs- und/oder Meldeeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der einander gegenüber liegenden Seiten des Einbaurahmens (1) auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeldaufbau vorgegebenen Abstand von der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche (4) aufweisen, gegen die sich von unten her die Enden der Tragschienen (2) für die Tischfelder anlegen.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Einbaurahmen (1) aus a.n seinen Ecken miteinander verbundenen, vorzugsweise im Strangpreßverfahren hergestellten Profilleisten (3) besteht.3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß zum Befestigen der Enden der Tragschienen (2) im Einbaurahmen (1) je ein Haltestück (5) vorgesehen ist, das die Tragschiene (2) von unten her U-förmig umschließt, deren Schenkel oberhalb der Tragschiene in die betreffende Profilleiste (3) des Einbaurahmens eingreift und deren die Schenkel unterhalb der Tragschiene verbindender Steg mit einer Stellschraube (10) zum Anpressen der Tragschiene an die Auflagefläche (4) der Profilleiste versehen ist.PA 9/414/849 -7-— Ί Α· Anordnung nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet , daß der Steg jedes Haltestückes mit einem in oder von unten gegen die Profilleiste (3) greifenden Führungsstück (8) versehen ist.5· Anordnung nach Anspruch 2 "bis 4, dadurchgekennzeichnet , daß die Schenkel des Haitestückes (5 in Pig. 1 und 2) mit je einer Haitenase (6) versehen sind die von o"ben her in entsprechende Ausnehmungen (7) der Profilleiste (3) oberhalb der Auflagefläche (4) für die Tragschienen (2) hineinragt, und daß das Führungsstück (8) des Steges ebenfalls mit einer Haltenase (9) versehen ist, die von unten her hinter die Profilleiste des Einbaurahmens (1) greift.6. Anordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurchgekennzeichnet , daß die Profilleisten (3 in Fig. 3 und 4) des Einbaurahmens (1) an allen vorgesehenen Befestigungspunkten der Tragschienen (2) mit Durchbrüchen (12 und 13) versehen sind, hinter die von innen her die Nasen (6 und 8) der Haltestücke (5) greifen.PA 9/41^/849
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696934670 DE6934670U (de) | 1969-09-03 | 1969-09-03 | Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19696934670 DE6934670U (de) | 1969-09-03 | 1969-09-03 | Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6604710
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19696934670 Expired DE6934670U (de) | 1969-09-03 | 1969-09-03 | Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE6934670U (de) |
-
1969
- 1969-09-03 DE DE19696934670 patent/DE6934670U/de not_active Expired
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