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DE6934670U - Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln - Google Patents

Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln

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Publication number
DE6934670U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mounting
mounting frame
rails
frame
profile strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696934670
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19696934670 priority Critical patent/DE6934670U/de
Publication of DE6934670U publication Critical patent/DE6934670U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Anordnung bei Stell- und Überwachungstafelη
Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung bei Stell- und Überwachungstafein, insbesondere Gleisbild stelltischen im ■ Eisenbahnsicherungswesen, mit in einem Einbaurahmen gehaltenem Tragschienenraster zum Befestigen von mosaikartig zusammensetzbaren Tischfeldern für Bedienungs- und/oder Meldeeinrichtungen .
Die Steuerung und Überwachung eines Betriebsgeschehens erfolgt in vielen Fallen von einer Zentrale aus. Hier sind eine oder mehrere Stell- und Überwachungstafeln angeordnet, die dem Bedienungspersonal jederzeit einen Überblick über die zu überwachende Außenanlage vermitteln und die Möglichkeit geben, von der Zentrale aus steuernd auf die Außenanlage einzuwirken. Aus Rationalisierungsgründen bestehen die Stell- und Überwachungstafeln aus einer Anzahl mosaikartig zusammensetzbarer Tischfelder, die auf ihrer dem Bedienungspersonal zugewandten Frontplatte mit Bedienungs- und/oder Meldeeinrichtungen versehen sind. Diese Tischfelder, von denen jedes für die Steuerung und/oder Überwachung eines bestimmten Teilbetriebsgeschehens benötigt wird, werden . an einem Tragschienenraster befestigt, das seinerseits in einem in der Stell- und Überwachungstafel eingelassenen Einbaurahmen gehalten wird.
Um das Bedienungspersonal nicht durch Spiegelungen und Lichtreflexe zu irritieren, besteht bei derartigen Anlagen die unabdingbare Forderung, die Frontplatten der Tischfelder zu justieren uns so auszurichten, daß sie eine plane Ebene bilden. Schon Höhenunterschiede von wenigen zehntel Millimetern können Lichtreflexe bewirken, die zu Fehldeutungen
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durch das Bedienungspersonal Anlaß geben können.
Bisher wurde das Tragschienenraster mit Hilfe von Winkelstücken und Schrauben im Einbaurahmen befestigt. Abgesehen davon, daß der Einbau des Tragschienenrasters infolge der Ausrichtung der einzelnen Tragschienen umständlich und zeitraubend war, traten in der Praxis auch immer wieder Abweichungen in der Einbauhöhe auf, die zu den obengenannten Erscheinungen führten. Die Praxis zeigte außerdem, daß sich der Einbaurahmen durch die Art der Befestigung des Tragschienenrasters verzog und damit ebenfalls das Entstehen von Spiegelungen und Lichtreflexen begünstigte.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Anordnung bei Stell- und Überwachungstafeln zu schaffen, die einen raschen und einfachen Einbau der Tragschienen im Einbaurahmen gestattet, ein Verziehen des Einbaurahmens unmöglich macht und das Auftreten von Spiegelungen und Lichtreflexen weitestgehend vermeidet.
Gemäß -der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß mindestens zwei der einander gegenüberliegenden Seiten des Einbaurahmens auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeld aufbau vorgegebenen Abstand von der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche aufweisen , gegen die sich von unten her die Enden der Tragschienen für die Tischfelder anlegen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung ist es zweckmäßig, den Einbaurahmen aus im Strangpreßverfahren hergestellten Profilleisten aufzubauen, die bereits die zum Einbau der Tragschienen benötigten vorspringenden Auflageflächen aufweisen .
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Pig. 1 zeigt das Schnittbild einer im Strangpreßverfahren hergestellten Profilleiste des Einbaurahmens mit einer sich gegen eine vorspringende Auflagefläche anlegenden Tragschiene und einem Haltestück zum Befestigen der Tragschiene an der Profilleiste.
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Pig. 2 zeigt die Seitenansicht der Fig. 1.
Pig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einer anders geformten Profilleiste und einem zweckmäßigen Haltestück für eine Tragschiene. Pig· 4 zeigt die Seitenansicht der Pig. 3·
Pig. 1 und Pig. 2 zeigen in ausschnittsweiser Darstellung einen Einbaurahmen 1 für die Aufnahme mehrerer zu einem Raster zusammenzufügender Tragschienen 2. Der Einbaurahmen besteht aus an seinen Ecken miteinander verbundenen Profilleisten 3· Diese Profilleisten sind auf ihrer dem Betrachter zugewandten Seite etwa T-förmig ausgebildet und bilden den Abschluß der an den Tragschienen zu befestigenden Tischfelder. Die Profilleiste 3 weist auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeldaufbau vorgegebenen Abstand von der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche auf, gegen die sich von unten her die Enden der Tragschienen anlegen. Zum Befestigen der Tragschienen 2 am Einbaurahmen dienen Ha^. te stücke 5S welche die Tragschienen gegen die Auflagefläche 4 pressen. Je Tragschiene sind zwei Haltestüoke vorgesehen, welche die Tragschienenenden von unten her U-förmig umschließen. Die Schenkel der Haltestücke sind mit je einer Haltenase 6 versehen, die von oben her in entsprechende Ausnehmungen 7 der Profilleiste 3 oberhalb der Auflagefläche 4 für die Tragschienen hineinragen. Die U-förmigen Haltestücke sind im Bereich ihrer Stege mit Führungsstücken 8 versehen, die ebenfalls eine Haltenase 9 aufweisen, die von unten her hinter die Profilleiste 3 des Einbaurahmens greift. Das Anpressen der Tragschienen 2 gegen die vorspringende Auflagefläche 4 der Profilleiste 3 erfolgt durch eine Stellschraube 1O3 die im Steg des Haltestückes eingelassen ist.
Der Einbau der Tragschienen 2 in den Einbaurahmen 1 erfolgt von der Rückseite des Rahmens her. Die Tragschienen werden von hinten her in den Einbaurahmen 1 eingeführt und liegen dann auf der vorspringenden Auflagefläche 4 auf.
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Dann werden die Halte stücke auf die Tragsehienen 2 gesetzt, und zwar so, daß die Haltenasen 9 der Führungsstücke 8 hinter die Profilleisten des Einbaurahmens 1 greifen. Bei gelöster Stellschraube 10 ist es möglich, die Haltenasen 6 an den Schenkeln der Haltestücke 5 hinter die entsprechenden Ausnehmungen 7 der Profilleiste 4 zu führen. Danach v^erden dann die Stellschrauben 10 leicht angesogen. Vor dem Pestziehen der Stellschrauben 10 werden die !Pragschienen 2 ausgerichtet. Dies erfolgt durch eine Lehre, die von oben her in den Einbaurahmen 1 hineinragt. Nach dem Ausrichten der Tragschienen 2 im Einbaurahmen 1 werden die Stellschrauben 10 fest angezogen. Damit ist die Lage der Tragschienen im Einbaurahmen fixiert.
Die Profilleiste 3 ist unterhalb der Auflagefläche 4 für die Tragschienen 2 nach innen her abgesetzt. Die.: ist deshalb zweckmäßig, weil die Haltenasen 9, die nach außen über die Unterkante der Profilleisten 3 greifen, sonst die Einbauöffnung für den Einbaurahmen 1 vergrößern würden.
In Fig. 3 vind Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Hier sind jedoch die Profilleiste!! des Einbaurahmens an allen vorgesehenen Befestigungspunkten der Tragschienen 2 mit Durchbrüchen 12 \ind 13 versehen, hinter die von innen her die Nasen der Schenkel des Haltestückes 5 baw. der Steg 8 greifen. Diese Art der Befestigung der Haltestücke 5 an den Profilleisten 3 des Einbaurahmens 1 hat den Vorteil, daß die Tragschienen 2 nicht mehr ausgerichtet werden müssen. Ihre Lage zueinander ist durch die Lage der Durchbrüche 12 und 13 in den Profilleisten festgelegt. Der Einbaxi der Tragschienen 2 im Einbaurahmen 1 erfolgt ähnlich wie bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel. Die Tragschienen werden von hinten her in den Einbaurahmen eingeführt und auf die vorspringenden Auflageflächen 4 aufgelegt. Danach werden die Haltestücke 5 auf die Tragschienen 2 aufgesteckt, und zwar sos
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daß die Haltenasen 6 der Haltestücke 5 hinter die entsprechenden Durchbrüche 12 der Profilleisten 3 greifen. Dann werden bei gelösten Stellschrauben 10 die Führungsteile 8 der Haltestücke 5 in die entsprechenden Durchbrüche 13 eingeführt. Wenn dies geschehen ist, können die Stellschrauben 10 angezogen werden und die Tragschienen 2 ohne nochmaliges Ausrichten fixiert werden.
Bei den in Pig. 3 und Pig. 4 dargestellten Ausführungsbeispielen ist das T-förmig ausgebildete Oberteil der Profil· leiste 3 nach innen her abgesetzt. Dies hat den gleichen Grund wie das Absetzen des unteren Teiles der in Pig. 1 und Fig. 2 dargestellten,Profilleiste. Auch hier soll vermieden werden, daß die Haltenasen 6 die Einbauöffnung für den Einbaurahmen 1 unnötig vergrößern.
Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es lassen sich noch eine "Vielzahl möglicher Formen von Profilleisten und Haltestücken angeben, die auf der Neuerung aufbauen. Wichtig ist in jedem Falle, das die Tragschienen auf einer vorspringenden Auflagefläche der Profilleisten aufliegen und ihre Befestigung im Einbaurahmen ohne Verziehen der Profilleisten erfolgt.
6 Schutzansprüche
4 Figuren
PA 9/414/849 -6~"

Claims (1)

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    - 6 Schutzansprüche :
    1. Anordnung bei. Stell- und Überwachung ε tafeln, insbesondere Gleisbild stelltischen im Eisenbahnsicherungswesen, mit in einem Einbaurahmen gehaltenen Tragschienenraster zum Befestigen von mosaikartig zusammensetzbaren Tischfeldern für Bedienungs- und/oder Meldeeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der einander gegenüber liegenden Seiten des Einbaurahmens (1) auf ihrer Innenseite in einem durch den Tischfeldaufbau vorgegebenen Abstand von der Oberkante des Rahmens eine vorspringende Auflagefläche (4) aufweisen, gegen die sich von unten her die Enden der Tragschienen (2) für die Tischfelder anlegen.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Einbaurahmen (1) aus a.n seinen Ecken miteinander verbundenen, vorzugsweise im Strangpreßverfahren hergestellten Profilleisten (3) besteht.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß zum Befestigen der Enden der Tragschienen (2) im Einbaurahmen (1) je ein Haltestück (5) vorgesehen ist, das die Tragschiene (2) von unten her U-förmig umschließt, deren Schenkel oberhalb der Tragschiene in die betreffende Profilleiste (3) des Einbaurahmens eingreift und deren die Schenkel unterhalb der Tragschiene verbindender Steg mit einer Stellschraube (10) zum Anpressen der Tragschiene an die Auflagefläche (4) der Profilleiste versehen ist.
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    — Ί Α· Anordnung nach Anspruch 3, dadurch
    gekennzeichnet , daß der Steg jedes Haltestückes mit einem in oder von unten gegen die Profilleiste (3) greifenden Führungsstück (8) versehen ist.
    5· Anordnung nach Anspruch 2 "bis 4, dadurch
    gekennzeichnet , daß die Schenkel des Haitestückes (5 in Pig. 1 und 2) mit je einer Haitenase (6) versehen sind die von o"ben her in entsprechende Ausnehmungen (7) der Profilleiste (3) oberhalb der Auflagefläche (4) für die Tragschienen (2) hineinragt, und daß das Führungsstück (8) des Steges ebenfalls mit einer Haltenase (9) versehen ist, die von unten her hinter die Profilleiste des Einbaurahmens (1) greift.
    6. Anordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch
    gekennzeichnet , daß die Profilleisten (3 in Fig. 3 und 4) des Einbaurahmens (1) an allen vorgesehenen Befestigungspunkten der Tragschienen (2) mit Durchbrüchen (12 und 13) versehen sind, hinter die von innen her die Nasen (6 und 8) der Haltestücke (5) greifen.
    PA 9/41^/849
DE19696934670 1969-09-03 1969-09-03 Anordnung bei stell- und ueberwachungstafeln Expired DE6934670U (de)

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DE6934670U true DE6934670U (de) 1969-12-18

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