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DE69330325T3 - Kanalwählendes Gerät - Google Patents

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DE69330325T3
DE69330325T3 DE69330325T DE69330325T DE69330325T3 DE 69330325 T3 DE69330325 T3 DE 69330325T3 DE 69330325 T DE69330325 T DE 69330325T DE 69330325 T DE69330325 T DE 69330325T DE 69330325 T3 DE69330325 T3 DE 69330325T3
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DE
Germany
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channels
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Prior art date
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DE69330325T
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English (en)
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DE69330325D1 (de
DE69330325T2 (de
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Tomoaki Minato-ku Nakade
Hitoshi Minato-ku Komatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Toshiba AVE Co Ltd
Original Assignee
Toshiba Corp
Toshiba AVE Co Ltd
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=26413769&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69330325(T3) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Priority claimed from JP4191046A external-priority patent/JPH0638115A/ja
Priority claimed from JP5072633A external-priority patent/JPH06292095A/ja
Application filed by Toshiba Corp, Toshiba AVE Co Ltd filed Critical Toshiba Corp
Publication of DE69330325D1 publication Critical patent/DE69330325D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69330325T2 publication Critical patent/DE69330325T2/de
Publication of DE69330325T3 publication Critical patent/DE69330325T3/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/50Tuning indicators; Automatic tuning control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/0008Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general using a central processing unit, e.g. a microprocessor

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  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein einen Fernsehempfänger. Sie betrifft insbesondere eine Kanalwählereinrichtung des Fernsehempfängers, die empfangene Sendersignale auswählt, die innerhalb einer Anzahl über die Antenne empfangener Sendestationen zu einer vorgeschriebenen Sendestation gehören.
  • Herkömmliche Fernsehempfänger sind mit einer Kanalwählereinrichtung versehen, die empfangene Sendersignale auswählt, die innerhalb einer Anzahl über die Antenne empfangener Sendestationen zu einer vorgeschriebenen Sendestation gehören. Einige der Kanalwählereinrichtungen besitzen eine Anzahl regulärer Kanäle, die jeweils zu Sendestationen gehören, und sind mit einem Wähler ausgestattet, der die empfangenen Sendersignale von einer vorgeschriebenen zugehörigen Sendestation dadurch empfängt, dass er einen der regulären Kanäle wählt. Die Kanalwählereinrichtungen besitzen weiterhin eine Anweisungstaste, die bei Betätigung einen Arbeitsbefehl für den Wähler erzeugt, eine Speichervorrichtung, die eine Anzahl regulärer Kanaldaten speichert, die zu den jeweiligen regulären Kanälen gehören, und einen Controller, der die Arbeit des Wählers steuert, indem er die regulären Kanaldaten der Speichervorrichtung abhängig von dem Arbeitsbefehl von der Anweisungstaste liest und diese regulären Kanaldaten verwendet.
  • Die Anweisungstaste gehört zu einer Fernbedienung. Die Fernbedienung ist mit zwölf Kanalwechseltasten, einer Kanalwechsel-Aufwärts-Taste und einer Kanalwechsel-Abwärts-Taste ausgestattet, die alle manuell betätigt werden.
  • Jeder Kanalwählertaste ist eine Nummer zugewiesen, die den regulären Kanälen entspricht. Beispielsweise drückt man zum Wählen eines gewünschten Kanals die Kanalwählertaste, der die Nummer zugewiesen ist, die zu dem gewünschten Kanal gehört. Der durch das Drücken dieser Kanalwählertaste erzeugte Arbeitsbefehl wird an die Steuervorrichtung angelegt.
  • Die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste und die Kanalwechsel-Abwärts-Taste verwendet man dazu, die Kanäle der Reihe nach durchzuwechseln. Bei jeder manuellen Betätigung der Kanalwechsel-Aufwärts-Taste erhält die Steuervorrichtung den Arbeitsbefehl, vom derzeit gewählten Kanal auf einen Kanal zu wechseln, der in Aufwärtsrichtung eingestellt ist, siehe 1. Bei jeder manuellen Betätigung der Kanalwechsel-Abwärts-Taste erhält die Steuervorrichtung dagegen den Arbeitsbefehl, vom derzeit gewählten Kanal nacheinander auf Kanäle zu wechseln, die in Abwärtsrichtung eingestellt sind.
  • In den letzten Jahren haben viele Sender den Betrieb aufgenommen, beispielsweise für die Satellitenübertragung, das CATV (Kabelfernsehen) usw., die zahlreiche Programme verbreiten. Mit der zunehmenden Anzahl an Sendern ist die Forderung nach einer einfacheren Auswahlmöglichkeit eines gewünschten Senders entstanden.
  • Zum Erfüllen dieses Anspruchs erscheint es nötig, die Fernbedienung einer Kanalwählereinrichtung mit zusätzlichen Kanalwählertasten entsprechend den vermehrten Kanälen auszurüsten. Mehr Kanalwählertasten vergrößern jedoch die Abmessung der Fernbedienung. Zudem kann eine Fernbedienung mit wachsender Anzahl der Kanalwählertasten schlechter zu betätigen sein.
  • Anstelle der Kanalwählertasten kann man eine Fernbedienung mit einer Zehnertastatur zum Eingeben der Kanalnummern ausstatten. Damit ist es jedoch nicht möglich, einen gewünschten Kanal lediglich mit einer Betätigung zu wählen, und der Bedienkomfort ist den Kanalwählertasten unterlegen.
  • Nimmt bei einer herkömmlichen Kanalwählereinrichtung die Anzahl der Kanalwählertasten mit der anwachsenden Senderanzahl zu, so werden die Abmessungen der Fernbedienung wie beschrieben groß, und der Bedienkomfort nimmt ab.
  • EP-0477756 beschreibt einen Fernsehempfänger mit mehreren Hochfrequenz-Eingangsanschlüssen. Jeder Eingangsanschluss bietet Zugriff auf eine entsprechende Kanalliste. Es sind Hilfsmittel bereitgestellt, die die jeweiligen Listen zu einer einzigen Gesamtliste verbinden, die man mit den Kanal-Aufwärts- bzw. Kanal-Abwärts-Tasten durchlaufen kann.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, eine Kanalwählereinrichtung bereitzustellen, die Kanäle auswählen kann, die zu einer Anzahl Sendestationen gehören, ohne dass dazu eine umfangreiche Tastatur erforderlich ist und ohne dass der Bedienkomfort durch zahlreiche Kanalwählertasten abnimmt.
  • Die Erfindung zielt auch darauf ab, eine Kanalwählereinrichtung bereitzustellen, die eine gewünschte Kanalwahl erleichtert, ohne dass die Möglichkeit besteht, den gleichen Kanal bei der Kanalwahl zweimal zu wählen, indem man von einem aktuellen Kanal aus einer Anzahl Kanäle nacheinander in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung überwechselt. Zudem soll das Speichern und Einstellen von mehr gewünschten Kanälen möglich sein und der Bedienkomfort der Einrichtung steigen.
  • Gemäß einem ersten Merkmal der Erfindung wird eine Kanalwählereinrichtung zum Wählen eines gewünschten Sendersignals auf einem gewünschten Kanal aus einer Anzahl empfangener Sendersignale auf jeweiligen Empfangskanälen bereitgestellt, umfassend:
    eine Bedientastenvorrichtung, wobei die Bedientastenvorrichtung enthält a) eine Anzahl Kanalwählertasten zur direkten Auswahl entsprechender Kanäle in einer Gruppe ausgewählt aus den empfangenen Kanälen, b) eine Kanalwechseltaste zum Auswählen von Kanälen in vorbestimmter Abfolge, wobei die Kanalabfolge die Kanäle der gewählten Gruppe umfasst, und c) eine Vorrichtung, die für sämtliche betätigten Tasten Arbeitsbefehle erzeugt;
    eine Speichervorrichtung, die Speicherbereiche zum Speichern der vorbestimmten Abfolge und der Kanaldaten enthält, die zu den Kanälen der gewählten Gruppe gehören; und
    eine Senderempfangseinrichtung, die einen Tuner enthält und von den Arbeitsbefehlen gesteuert wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zudem umfasst:
    eine Steuervorrichtung, die gespeicherte Kanaldaten vergleicht und, falls den gleichen Kanal betreffende Daten in mehr als einem Speicherbereich gespeichert sind, den Kanal in der vorbestimmten Abfolge nur einmal wählt.
  • Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung wird eine Kanalwählereinrichtung zum Wählen eines gewünschten Sendersignals auf einem gewünschten Kanal aus einer Anzahl empfangener Sendersignale auf jeweiligen Empfangskanälen bereitgestellt, umfassend:
    eine Bedientastenvorrichtung, wobei die Bedientastenvorrichtung enthält a) eine Anzahl Kanalwählertasten zur direkten Auswahl entsprechender Kanäle in einer Gruppe ausgewählt aus den empfangenen Kanälen, b) eine Kanalwechseltaste zum Auswählen von Kanälen in vorbestimmter Abfolge, wobei die Kanalabfolge die Kanäle der gewählten Gruppe umfasst, und c) eine Vorrichtung, die für sämtliche betätigten Tasten Arbeitsbefehle erzeugt;
    eine Speichervorrichtung, die Speicherbereiche zum Speichern der vorbestimmten Abfolge und der Kanaldaten enthält, die zu den Kanälen der gewählten Gruppe gehören; und
    eine Senderempfangseinrichtung, die einen Tuner enthält und von den Arbeitsbefehlen gesteuert wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zudem umfasst:
    eine Steuervorrichtung, die eingegebene Kanaldaten, die zu einem Kanal gehören, der der vorbestimmten Abfolge zugefügt werden soll, mit gespeicherten Kanaldaten vergleicht, die zu den Kanälen der vorbestimmten Abfolge gehören, und die das Speichern der eingegebenen Kanaldaten unterbindet, falls Daten, die den Kanal betreffen, der zugefügt werden soll, bereits gespeichert sind.
  • Die Erfindung wird nunmehr zur besseren Darstellung und um zu zeigen, wie sie ausgeführt werden kann, beispielhaft mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine Skizze zum Erläutern der Kanalwechselfolge beim Kanalwechselvorgang einer herkömmlichen Kanalwählereinrichtung;
  • 2 ein Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kanalwählereinrichtung;
  • 3 eine Skizze einer Fernbedienung, die als Bedientastatur der Kanalwählereinrichtung in 2 dient;
  • 4 eine Skizze, die der Erläuterung des Kanalzufügevorgangs bei der Kanalwählereinrichtung in 2 dient;
  • 5 eine Skizze, die der Erläuterung der Kanalwechselfolge beim Kanalwechselvorgang der Kanalwählereinrichtung in 2 dient;
  • 6 eine Skizze einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kanalwählereinrichtung;
  • 7 ein Blockdiagramm der Fernbedienung, die als Bedientastatur der Kanalwählereinrichtung in 6 dient;
  • 8 ein Flussdiagramm der Verarbeitungsabläufe in der Kanalwählereinrichtung in 6; und
  • 9 eine Skizze, die der Erläuterung der Kanalwechselfolge beim Kanalwechselvorgang der Kanalwählereinrichtung in 6 dient.
  • Die Erfindung wird nun anhand von 2 bis 9 ausführlich beschrieben.
  • Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kanalwählereinrichtung wird nun detailliert beschrieben, siehe 2 bis 5. 2 zeigt ein Blockdiagramm der Kanalwählereinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform. 3 zeigt eine Fernbedienung, die als Bedientastatur der Kanalwählereinrichtung in 2 dient.
  • Fernsehempfänger, die von Satelliten gesendete Signale, CATV-Signale usw. empfangen können, sind mit einer Kanalwählereinrichtung ausgestattet, mit der man ein gewünschtes Sendersignal aus einer Anzahl Sendersignale auswählen kann, die auch Satellitensendersignale umfassen.
  • Diese Kanalwählereinrichtung umfasst eine Anzahl Kanäle, die zu entsprechenden Sendersignalen gehören, die über eine Antenne 1 und einen Tuner 2 empfangen werden, und dient der Auswahl eines gewünschten Sendersignals aus der Anzahl Sendersignale, indem ein Kanal entsprechend dem gewünschten Sendersignal gewählt wird, siehe 2. Die Kanäle des Tuners 2 umfassen eine Anzahl Kanäle, die zu terrestrischen Sendestationen gehören, eine Anzahl Kanäle, die zu Satellitensendestationen gehören und eine Anzahl Kanäle, die zu CATV-Stationen gehören. Mit den Bedientasten auf einer Tastatur 4 erzeugt man die Kanalwahl-Arbeitsbefehle für den Tuner 2.
  • Die Tastatur 4 befindet sich auf einer Fernbedienung 3. Die Fernbedienung 3 arbeitet mit einer Zusatzkanaltaste 8 zusammen, die sich am Fernsehempfänger befindet. Die Fernbedienung 3 umfasst zwölf Kanalwählertasten 5, eine Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 6 und eine Kanalwechsel-Abwärts-Taste 7, die manuell betätigt werden.
  • Jede Kanalwählertaste 5 gehört zu einem vorbestimmten Kanal, und ihr ist eine entsprechende Kanalnummer zugewiesen. Drückt man die Kanalwählertaste 5, der beispielsweise die Kanalnummer "1" (bezeichnet als CH-1) zugewiesen ist, so wird der Arbeitsbefehl zum Wählen von CH-1 erzeugt.
  • Bei jeder manuellen Betätigung der Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 6 wird ein Kanalwählbefehl erzeugt, der von dem derzeit ausgewählten Kanal auf den nächsthöheren Kanal umschaltet.
  • Dagegen wird bei jeder manuellen Betätigung der Kanalwechsel-Abwärts-Taste 7 der Befehl erzeugt, den derzeit gewählten Kanal nacheinander auf die Kanäle umzuschalten, die unter dem momentanen Kanal liegen.
  • Die Zusatzkanaltaste 8 besteht aus einer Bedientaste, die den Befehl absetzt, die Anzahl der Kanäle zu erhöhen. Drückt man diese Taste, so wird ein Befehl erzeugt, der angibt, dass die Kanalanzahl zu vergrößern ist. Dieser Befehl bedeutet, dass den Kanälen CH-1 bis CH-12 mindestens ein Kanal zugefügt wird. Beim Absetzen des Zusatzkanalbefehls arbeiten die Kanalwählertasten 5 als Bedientasten zum Ausgeben eines Befehls für die Erhöhung der Kanalanzahl.
  • Von der Tastatur 4 werden der Arbeitsbefehl und der Zusatzkanalbefehl in eine Steuereinheit 9 eingegeben. In der Steuereinheit 9 sind damit der Kanalwahlmodus und der Zusatzkanalmodus eingestellt.
  • Erhält die Steuereinheit 9 einen Arbeitsbefehl, so geht sie in den Kanalwahlmodus. Im Kanalwahlmodus werden Kanaldaten entsprechend dem Arbeitsbefehl aus einem Speicher 10 ausgelesen. Abhängig von diesen Kanaldaten wird ein Steuersignal erzeugt und an den Tuner 2 angelegt, das die Kanalwahl des Tuners 2 steuert. Beim Erzeugen dieses Steuersignals wird Kanalinformation erzeugt, die den derzeit gewählten Kanal beschreibt. Die Kanalinformation wird an die Anzeigeeinheit 11 angelegt und auf ihr dargestellt.
  • Legt man dagegen den Zusatzkanalbefehl an die Steuereinheit 9 an, so geht sie in den Zusatzkanalmodus. Im Zusatzkanalmodus wird abhängig vom Zusatzkanalbefehl in einer Speichereinheit 10 ein Speicherbereich definiert, der der Anzahl der zuzufügenden Kanäle entspricht. In diesen Speicherbereich werden die entsprechenden Zusatzkanaldaten geschrieben. Beim Schreiben der Zusatzkanaldaten in den Speicherbereich wird Information erzeugt, die die Anzahl der zugefügten Kanäle beschreibt, und Information, die die Anzahl der für die jeweiligen Kanäle erzeugten Zusatzkanäle anzeigt. Diese Information wird an die Anzeigeeinheit 11 angelegt, die sie darstellt.
  • Anhand von 4 und 5 werden nun der Kanalzufügevorgang und der Kanalwahlvorgang in der Kanalwählereinrichtung beschrieben. 4 zeigt ein Flussdiagramm, das erklärt, wie die Kanalwählereinrichtung in 2 den Kanalzufügevorgang ausführt. 5 zeigt den Ablauf des Kanalwechselvorgangs, den ebenfalls die Kanalwählereinrichtung in 2 ausführt.
  • Zum Einrichten zweier Zusatzkanäle für das Satellitenfernsehen betätigt man zuerst die Zusatzkanaltaste 8 (Schritt S1), siehe 4. Die Kanalzufügeanweisung wird an die Steuereinheit 9 ausgegeben. Diese geht aufgrund der Kanalzufügeanweisung in den Kanalzufügemodus (Schritt S2).
  • Im Kanalzufügemodus wird zuerst die Anzahl der zuzufügenden Kanäle festgelegt (Schritt S3). Beim Festlegen der Anzahl der Zusatzkanäle drückt man die Kanalwählertaste 5 mit der zugewiesenen Ziffer 2, und die Zusatzkanalnummer "2" (im Weiteren als AUX.CH-2 bezeichnet) wird an die Steuereinheit 9 angelegt. Die Steuereinheit 9 definiert in der Speichereinheit 10 Speicherbereiche gemäß der Anzahl der zuzufügenden Kanäle, und die Positionsdaten der zugehörigen Kanäle werden in die entsprechenden Speicherbereiche geschrieben (Schritt S4). D. h., die Positionsdaten von AUX.CH-1 und AUX.CH-2 werden in die Speicherbereiche in der Speichereinheit 10 geschrieben.
  • Beim Schreiben der Positionsdaten der Zusatzkanäle in die Speicherbereiche wird die Information, die die Anzahl der zuzufügenden Kanäle darstellt, und die Information, die die Nummern zeigt, die für die Zusatzkanäle festgelegt wurden, erzeugt und auf der Anzeigeeinheit 11 dargestellt.
  • Anschließend wird eine zugehörige Sendestation für jeden Zusatzkanal eingestellt. Der Einstellvorgang erfolgt durch das Betätigen der Kanaleinstelltasten, mit denen ein Fernsehempfänger ausgestattet ist, und durch das Einstellen der Daten, die die Sendestationen und die Zusatzkanäle einander zuordnen. Diese Daten enthalten die Abstimmspannung usw. und sind den Zusatzkanälen zugeordnet in der Speichereinheit 10 abgelegt.
  • Es wird nun der Kanalwahlvorgang beschrieben, der in der Kanalwählereinrichtung nach 2 erfolgt.
  • Zum Wählen eines vorgeschriebenen Kanals aus einer Anzahl Kanäle, die auch die Zusatzkanäle umfasst, drückt man zuerst entweder die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 6 oder die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 7. Drückt man die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 6, so wird ein Befehl abgesetzt, der von einem momentanen Kanal auf einen darüber liegenden anderen Kanal umschaltet. Die Steuereinheit 9 liest aufgrund der Anweisung die Positionsdaten des darüber liegenden Kanals aus der Speichereinheit 10 und steuert den Tuner 2, so dass dieser mit den Positionsdaten des darüber liegenden Kanals diesen anwählt. Drückt man dagegen die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 7, so wird ein Befehl abgesetzt, der von einem momentanen Kanal auf einen darunter liegenden Kanal umschaltet.
  • Während des Kanalwechselvorgangs erfolgt der Kanalwechsel auf einem vorab eingestellten Kanalwechselpfad. Dieser Kanalwechselpfad besteht aus einer geschlossenen Schleife, die die regulären Kanäle CH-1 bis CH-12 sowie die Zusatzkanäle AUX.CH-1 und AUX.CH-2 umfasst. Zum Wählen eines gewünschten Kanals drückt man zuerst die Kanalwählertaste 5. An die Steuereinheit 9 wird eine Anweisung angelegt, den aktuellen Kanal auf einen Kanal entsprechend der gedrückten Kanalwählertaste 5 umzuschalten. Aufgrund dieses Befehls liest die Steuereinheit 9 die Positionsdaten des Kanals, die der gedrückten Kanalwählertaste 5 entsprechen, aus der Speicherein heit 10 und steuert den Tuner 2, so dass dieser den Kanal wählt, der zu den Positionsdaten entsprechend der gedrückten Kanalwählertaste 5 gehört.
  • Damit ist es möglich, die zu zahlreichen Sendestation gehörenden Kanäle zu wählen, ohne die Anzahl der Kanalwählertasten 5 zu vergrößern. Zudem kann man verhindern, dass die Fernbedienung zu groß wird und dass der Bedienkomfort durch eine höhere Anzahl an Kanalwählertasten 5 abnimmt.
  • Wie beschrieben erlaubt die Kanalwählereinrichtung gemäß dem ersten Merkmal der Erfindung die Auswahl von Kanälen, die zu einer großen Anzahl Sendestationen gehören, ohne dass die Fernbedienung zu groß wird und dass der Bedienkomfort der Kanalwählereinrichtung durch eine höhere Anzahl an Kanalwählertasten abnimmt.
  • Es wird nun eine Kanalwählereinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung anhand von 6 bis 9 ausführlich erklärt.
  • In 6 umfasst die Kanalwählereinrichtung dieser zweiten Ausführungsform einen Fernsehempfänger 202 und eine Fernbedienung 204, die den Fernsehempfänger 202 aus der Distanz steuert.
  • Der Fernsehempfänger 202 besitzt eine Antenne 206 zum Empfang von Fernsehsendersignalen und einen Tuner 208, der aus den Sendersignalkanälen, die die Antenne 206 liefert, einen gewünschten Kanal auswählt. Die Signale aus dem Tuner 208 werden nach der Demodulation in einem Audiosignalprozessor 210 verarbeitet. Die Audiosignale werden einem Lautsprecher 212 zugeführt.
  • Der Fernsehempfänger 202 ist zudem ausgestattet mit: einem Videosignalprozessor 214, der eine Videodemodulation ausführt und die ZF-Signale aus dem Tuner 208 verstärkt; einer Kathodenstrahlröhre 216 (CRT, CRT = Cathode Ray Tube), die die Videosignale aus dem Videosignalprozessor 214 darstellt; einer auf dem Steuerteil des Fernsehempfängers 202 bereitgestellten Bedieneinheit 218, die der Auswahl eines gewünschten Kanals dient sowie einer sequentiellen Kanal-Aufwärts- oder Kanal-Abwärts-Wahl, der Lautstärkeeinstellung, dem Ein/Ausschaltvorgang, dem Einstellen von Helligkeit, Farbsättigung usw.; einem Photoempfänger 220a, der ein Fernbedienungssignal W, beispielsweise Infrarotstrahlen, von der Fernbedienung 204 empfängt; und einer Empfangsschaltung 220b, die den Inhalt der Anweisung (Befehl) der Fernbedienung 204 im Empfangssignal demoduliert, das der Photoempfänger 220a ausgibt.
  • Der Fernsehempfänger 202 ist ferner versehen mit: einem Zusatzkanal-Befehlsknopf 222 (Schalter), der zusammen mit der Bedieneinheit 218 Kanaldaten einstellt und speichert; einer Speichereinheit 224, die die Kanaldaten speichert, die die Bedieneinheit 218 und der Zusatzkanal-Befehlsknopf 222 einstellen; einem Zeichengenerator 226, der Zeichen erzeugt, die über den Videosignalprozessor 214 auf der CRT 216 darzustellen sind; und einer Steuereinheit 228, die diese Einheiten steuert.
  • Die Fernbedienung 204, siehe 6, umfasst: zwölf direkte Kanalwählertasten 230 (Schalter), eine Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a, eine Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b, einen Ein/Ausschalter 233, zwei Knöpfe 234 zum Erhöhen bzw. Senken der Lautstärke und einen Zusatzkanal-Befehlsknopf 235 zum Speichern bzw. Einstellen gewünschter Kanäle zusammen mit den zwölf direkten Kanalwählertasten 230.
  • 7 zeigt ein Blockdiagramm des elektrischen Aufbaus der Fernbedienung 204. Die Fernbedienung 204, siehe 7, umfasst: die direkten Kanalwählertasten 230, die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a, die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b, den Ein/Ausschalter 233, eine Steuereinheit 240, die ein codiertes Signal ausgibt, das anzeigt, ob eine dieser Tasten oder der Zusatzkanal-Befehlsknopf 235 gedrückt ist, und eine Speichereinheit 242, die Kanalnummern speichert, wenn man die Tasten "1" bis "12" der direkten Kanalwählertasten 230 und die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 mit gewünschten Kanälen belegt.
  • Die Fernbedienung 204 weist zudem einen Fernbedienungs-Signalgenerator 244 auf, der ein codiertes Signal (Befehl) aus der Steuereinheit 240 ausgibt, beispielsweise auf Infrarotstrahlen moduliert, und ein Licht aussendendes Bauteil 246, das ein Fernbedienungssignal W abgibt. Bei Bedarf können auch noch eine Uhr-Ein/Ausschalttaste, eine Kanalnummern-Anzeigetaste, eine Taste zum Abschalten des Audioausgangs, eine Kanalspeicher- und Einstelltaste usw. bereitgestellt sein.
  • Es wird nun die Arbeitsweise der gemäß der Ausführungsform aufgebauten Kanalwählereinrichtung erklärt.
  • 8 zeigt ein Flussdiagramm mit den Verarbeitungsvorgängen in der wie beschrieben aufgebauten Kanalwählereinrichtung. Die Einheiten des Fernsehempfängers 202 in 5 nehmen die Arbeit auf (Schritt S10), wenn ein Zuschauer den Ein/Ausschalter 233 betätigt. Der Tuner 208 wählt einen vorbestimmten Kanal, der Lautsprecher 212 gibt Tonsignale aus, und auf der CRT 216 wird ein Bild dargestellt.
  • Anschließend betätigt der Zuschauer die Fernbedienung 204 und stellt die Kanalnummer einer gewünschten Fernsehsenderstation mit den Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 oder dem Zusatzkanal-Befehlsknopf 235 der Fernbedienung 204 ein (Schritte S11, S12). In diesem Fall sendet eine Speicheranweisungstaste (nicht dargestellt) einen Befehl zum Speichern einer gewünschten neuen Kanalnummer (Schritt S13). Es sei nun unterstellt, dass die gewünschte Kanalnummer, d. h. CH-13 aus dem UHF-Band, auf die Taste "12" der Kanaldirektwahltasten 230 gelegt ist. Zugleich sei CH-13 für die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 eingestellt. Die in 7 dargestellte Steuereinheit 240 erkennt diese Einstellungen, löscht die vorher gespeicherte Kanalnummer und schreibt eine neue Kanalnummer (Schritt S14).
  • Es wird nun die Kanalwahl erklärt, die über die Fernbedienung 204 am Fernsehempfänger 202 erfolgt . Die auf die Kanaldirektwahltasten 230 und die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 gelegten Kanäle werden gewählt, indem man die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a oder die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b fortgesetzt oder wiederholt drückt (Schritt S15). Anschließend überprüft die Steuereinheit 240, ob die Kanalwahl ausgeführt worden ist (Schritt S16). Ist eine Kanalwahl erfolgt (Ja), so fährt der Ablauf mit dem folgenden Schritt fort. Ist im Schritt S16 keine Kanalwahl erfolgt (Nein) , so wird die Prüfung wiederholt. D. h., die Kanalwählereinrichtung wird in den Kanalwahl-Wartezustand versetzt.
  • Die Skizze in 9 zeigt den Ablauf dieser Kanalwahl. In 9 steuert die in 7 dargestellte Steuereinheit 240 die Kanalwahl derart, dass CH-1 bis CH-12, die auf die Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 und auf die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 gelegt sind, nacheinander in Aufwärtsrichtung gewählt werden, wenn man die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a fortlaufend oder wiederholt drückt. In ähnlicher Weise steuert die Steuereinheit 240 die Kanalwahl derart, dass CH-1 bis CH-12, die auf die einzelnen Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 und auf die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 gelegt sind, nacheinander in Abwärtsrichtung gewählt werden, wenn man die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b fortlaufend oder wiederholt drückt (Schritt S17).
  • Anschließend wird der Kanalspeicher- und Einstellvorgang überprüft, den die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 ausführt. Hierzu sucht die in 7 dargestellte Steuereinheit 240 in der Speichereinheit 242 gespeicherte Kanaldaten und prüft, ob es einen Kanal gibt, der auf die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 gelegt ist (Schritt S18). In diesem Fall ist CH-13 aus dem UHF-Band zugewiesen worden. Anschließend wird geprüft, ob der gleiche Kanal CH-13, der schon auf der Zusatzkanal-Befehlstaste 235 liegt, für die Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 zugewiesen ist (Schritt S19).
  • Wurde im Schritt S18 keine Kanalnummer für die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 zugewiesen, so schreitet der Ablauf zum Schritt S21 fort, und der Vorgang des Einstellens der gewünschten Kanalnummer wird ausgeführt. Ist CH-13 aus dem UHF-Band für die Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 zugewiesen, so wählt die in 7 dargestellte Steuereinheit 240 entweder die Taste "12", auf die CH-13 des gleichen UHF-Bands gelegt ist, oder die Zusatzkanal-Befehlstaste 235.
  • D. h., der Vorgang erfolgt gemäß der gestrichelten Linie a in 9, und die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 wird nicht gewählt. Ist den Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 zweimal die gleiche Kanalnummer zugewiesen worden, ist also beispielsweise der gleiche Kanal auf die Tasten "3" und "6" gelegt, so erfolgt der Vorgang gemäß der gestrichelten Linie b in 9, d. h. die Taste "3" wird nicht gewählt (Schritt S20).
  • Anschließend beendet der Zuschauer die Befehlsausgabe über die Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a und die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b. Die in 7 dargestellte Steuereinheit 240 steuert die Wahl einer gewünschten Kanalnummer an der Stelle, an der die zyklische Kanalwahl oder die wiederholte Betätigung der Tasten beendet wird (Schritt S21). Nun gibt die Steuereinheit 240 einen Code der eingestellten Kanalnummer an den Fernbedienungs-Signalgenerator 244 aus, und das Fernbedienungssignal w wird über das Licht aussendende Bauteil 246 ausgestrahlt (Schritt S22).
  • Der Photoempfänger 220a empfängt das Fernbedienungssignal W, demoduliert das codierte Signal in der Empfangsschaltung 220b und gibt es an eine Steuerschaltung 228 aus. Die Steuerschaltung 228 gibt das codierte Signal an den Zeichengenerator 226 aus. Von dort wird über den Videosignalprozessor 214 ein Zeichen entsprechend der Kanalnummer, die zu dem codierten Signal gehört, auf der CRT 216 dargestellt. Die gleichen Abläufe sind auch dann anwendbar, wenn die Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b fortgesetzt oder wiederholt gedrückt wird. Gleichzeitig erfolgt im Fernsehempfänger 202 die Kanalwahl, und die Steuerschaltung 228 steuert den Tuner 208 abhängig vom codierten Signal (Schritt S23).
  • Ist die gleiche Kanalnummer für die Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 und für die Zusatzkanal-Befehlstaste 235 zugewiesen, so wird während des Kanalwahlzyklus mit der Kanalwechsel-Aufwärts-Taste 232a und der Kanalwechsel-Abwärts-Taste 232b wie beschrieben die gleiche Kanalnummer nie zweimal gewählt, da nur eine der beiden mehrfach zugewiesenen Kanalnummern gewählt wird. Die Kanalwahl ist also einfach, und es können mehr gewünschte Kanäle zugewiesen werden. Damit nimmt der Bedienkomfort ohne Kostensteigerung zu.
  • Die in 8 dargestellten Verarbeitungsabläufe wurden in dieser Ausführungsform anhand der Fernbedienung 204 erklärt. Verwendet man die Bedieneinheit 218 und den Zusatzkanal-Befehlsknopf 222 des Fernsehempfängers 202, so arbeitet die Kanalwählereinrichtung in gleicher Weise und mit identischer Verarbeitungswirkung. Diese Ausführungsform ist – anstelle der Kombination des Fernsehempfängers 202 mit der Fernbedienung 204 – auch bei der Kombination eines Videorecorders (VTR, VTR = Video Tape Recorder) mit einem vorhandenen BS-Tuner und der Fernbedienung 204 anwendbar. Kombiniert man einen FM-Empfänger mit der Verarbeitungseinheit des Hauptkörpers der Einrichtung oder der Fernbedienung 204, so erfolgt die Kanalwahl in gleicher Weise, und man erzielt die gleiche Verarbeitungswirkung.
  • Zudem kann man die wiederholte Zuweisung der gleichen Kanalnummer gesteuert durch die Steuereinheit 240 mit einer Leuchtdiode anzeigen, falls den Tasten "1" bis "12" der Kanaldirektwahltasten 230 und der Zusatzkanal-Befehlstaste 235 die gleiche Kanalnummer zugewiesen worden ist. In diesem Fall kann der Zuschauer die wiederholte Zuweisung der gleichen Kanalnummer sofort erkennen. In ähnlicher Weise kann man auf dem Fernsehempfänger 202 über die wiederholte Zuweisung der gleichen Kanalnummer informieren, indem man sie über den Zeichengenerator 226 und den Videosignalprozessor 214 auf der CRT 216 darstellt.
  • Würde man versuchen, die gleiche Kanalnummer wiederholt über die Kanaldirektwahltasten 230 zuzuweisen, so wird ein derartiger Versuch durch eine Sperrvorrichtung verhindert.
  • Werden vorgeschriebene Kanalwahldaten zugewiesen bzw. gespeichert, nachdem sie bereits einer Speichereinheit zugewiesen bzw. in ihr abgespeichert wurden, so kann man das wiederholte Zuweisen dieser Daten verhindern, indem man prüft, ob diese Kanaldaten bereits gespeichert sind. Trifft dies zu, so verbietet man die erneute Speicherung der Daten.
  • Zudem ist es wirksamer, wenn man einem Zuschauer mitteilt, aus welchem Grund die Kanaldaten nicht erneut gespeichert werden können, indem man die beschriebenen Informationsvorrichtungen einsetzt.
  • Sind den Kanalwählertasten und der Zusatzkanaltaste mindestens zwei gleiche Kanalnummern zugewiesen, und wird die Kanalwahl am Tuner von der Kanaldirektwahl-Vorrichtung gesteuert, so geht aus der bisherigen Erläuterung klar hervor, dass die erfindungsgemäße Kanalwählereinrichtung nur eine der gleichen Kanalnummern wählt, die zweimal zugewiesen worden sind, und nacheinander eine Anzahl Kanalnummern in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung wählt. Da der Zuschauer über die mehrmalige Speicherung der gleichen Kanalnummer informiert wird, vereinfacht sich die Wahl des gewünschten Kanals. Man kann mehr gewünschte Kanalnummern speichern bzw. zuweisen. Damit wächst der Bedienkomfort.
  • Die Erfindung kann wie beschrieben eine ganz besonders bevorzugte Kanalwählereinrichtung bereitstellen.
  • Es wurden die Ausführungsformen der Erfindung erläutert und beschrieben, die derzeit als bevorzugt betrachtet werden. Fachleuten ist jedoch klar, dass verschiedene Abwandlungen und Veränderungen ausführbar sind, und dass Elemente durch gleichartige ersetzbar sind, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Zusätzlich können an den Lehren der Erfindung viele Abwandlungen vorgenommen werden, um sich an eine besondere Situation oder ein besonderes Material anzupassen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Daher ist beabsichtigt, dass die Erfindung nicht auf die besondere offenbarte Ausführungsform eingeschränkt ist, die als die beste Art betrachtet wird, die Erfindung auszuführen, sondern dass die Erfindung alle Ausführungsformen enthält, die in den Bereich der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (5)

  1. Kanalwählereinrichtung zum Wählen eines gewünschten Sendersignals auf einem gewünschten Kanal aus einer Anzahl empfangener Sendersignale auf jeweiligen Empfangskanälen, umfassend: eine Bedientastenvorrichtung (4, 204), wobei die Bedientastenvorrichtung enthält a) eine Anzahl Kanalwählertasten (5, 230) zur direkten Auswahl entsprechender Kanäle in einer Gruppe ausgewählt aus den empfangenen Kanälen, b) eine Kanalwechseltaste (6, 7; 232) zum Auswählen von Kanäln in vorbestimmter Abfolge, wobei die Kanalabfolge die Kanäle der gewählten Gruppe umfasst, und c) eine Vorrichtung, die für sämtliche betätigten Tasten Arbeitsbefehle erzeugt; eine Speichervorrichtung (10, 224), die Speicherbereiche zum Speichern der vorbestimmten Abfolge und der Kanaldaten enthält, die zu den Kanälen der gewählten Gruppe gehören; und eine Senderempfangseinrichtung, die einen Tuner (2, 208) enthält und von den Arbeitsbefehlen gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zudem umfasst: eine Steuervorrichtung (9, 240), die gespeicherte Kanaldaten vergleicht und, falls den gleichen Kanal betreffende Daten in mehr als einem Speicherbereich gespeichert sind, den Kanal in der vorbestimmten Abfolge nur einmal wählt.
  2. Kanalwählereinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kanalwählertasten (5, 230) für die direkte Auswahl entsprechender Kanäle der gewählten Gruppe eine Auswahl über die Kanalnummer erlauben.
  3. Kanalwählereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, umfassend eine Kanalwechsel-Aufwärts-Taste (6, 232a) und eine Kanalwechsel- Abwärts-Taste (7, 232b), die die Kanäle in der vorbestimmten Abfolge wählen.
  4. Kanalwählereinrichtung nach Anspruch 1, umfassend eine Vorrichtung, die den Benutzer informiert, falls zum gleichen Kanal gehörende Daten in mehr als einem Speicherbereich gespeichert sind.
  5. Kanalwählereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zudem umfasst: eine Kanalzufügetaste (8), wobei es das Betätigen der Kanalzufügetaste erlaubt, Kanaldaten, die zu einem nicht in der gewählten Gruppe befindlichen Zusatzkanal gehören, in die Speichervorrichtung einzutragen, so dass der Zusatzkanal in die vorbestimmte Kanalabfolge eingefügt wird, die man durch Betätigen der Kanalwechseltaste wählen kann.
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