DE6933003U - Vorrichtung zum verbinden einer krawatte mit einem ziertuch - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden einer krawatte mit einem ziertuchInfo
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Description
Vorrichtung zum Verbinden einer Krawatte mit einem Ziertuch
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden einer Krawatte mit einem auf der Vorderseite der
letzteren anzuordnenden Ziertuch, welche einen wenigstens das breitere Vorderteil oder Blatt der Krawatte umgreifenden
Teil sowie eine damit zusammenhängende Aufnahme für das Ziertuch aufweist.
Eine solche Vorrichtung dient dazu, eine aus Krawatte und Ziertuch bestehende Kombination in raumsparender, ansprechender
und verkaufsfördernder Weise zur Schau zu stellen. Die bekannten Ausführungen sind aus einem Kartonzuschnitt
hergestellt, wobei ein auf der Krawattenvorderseite zu liegen kommender Teil, der auch das Ziertuch hältj, zwei seitliche
Ansätze aufweist, die auf die Krawattenrückseite umgelegt werden und dann durch einen Aufkleber miteinander
verbunden werden. Der die Krawatte und das Ziertuch zusam-
menhaltende Kartonzuschnitt wird fortgeworfen, wenn nach
dem Kauf Krawatte und Ziertuch voneinander getrennt werden.
Ziel der Erfindung ist es, eine besonders zweckmäßige Vorrichtung zum Verbinden einer Krawatte mit einem Ziertuch
zu schaffen, die sich neben weiteren Vorteilen insbesondere auch durch die Erhöhung ihres Gebrauchswertes auszeichnet.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß die Vorrichtung als in die Brusttasche eines Oberbekleidungsstückes einsteckbares
Etui ausgebildet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Vorrichtung, nachdem sie zur Schaustellung etwa im Verkaufsraum
eines Geschäfts gedient hat, nun nicht wertlos geworden ist und weggeworfen werden muß, sondern weiterhin einen praktischen
Dienst leisten kann.
Eine zweckmäßige Ausführung besteht dabei darin, daß die Vorrichtung
zur Aufnahme für das Ziertuch eine in an sich bekannter Weise oben offene Tasche bildet, deren Vorderwand
und Rückwand wenigstens an den Längsrändern fest miteinander verbunden sind.
Zur Festlegung der Vorrichtung an der Krawatte bestehen verschiedene
Möglichkeiten. Vorteilhaft weist die Vorrichtung auf ihrer Rückseite einen von einem gum anderen Rand durchgehenden,
bandförmigen Steg auf, unter dem die Krawatte bzw. deren Vorderteil hindurchsteckbar ist. Die Höhe des Steges
wird dabei zweckmäßig größer als die halbe Bre5.te der Vor-
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richtung bzw. deren das Ziertuchetui bildender Teil gewählt, !
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- wodurch sich eine große Berührungsfläche ergibt. '
Der Steg kann außerdem mit zusätzlichen Mitteln zum Pestle- ■
ι gen der Vorrichtung an der Krawatte versehen sein. Insbeson- >
dere läßt sich der Steg mit einem nach oben gerichteten An- '
satz versehen, dessen Ende verbreitert ist. Dieser Ansatz >
greift dann unter einem an der Krawattenrückseite befindli=- ;
chen Etikett od.dgl. hindurch. j
An der Vorrichtung läßt sich weiterhin ein in an sich bekann- j
ter Weise umfaltbarer oder ausziehbarer Verlängerungstexl
vorsehen, der bei der Verwendung der Vorrichtung als Zier- j
vorsehen, der bei der Verwendung der Vorrichtung als Zier- j
tuchetui eine Einstellung auf verschiedene Taschentiefen ί
gestattet. 1
Obgleich andere Werkstoffe nicht grundsätzlich ausgeschlossen
sind, wird die Vorrichtung besonders vorteilhaft aus
^ schmiegsamem Kunststoff hergestellt, der außerdem auch ein
^ schmiegsamem Kunststoff hergestellt, der außerdem auch ein
Verschweißen an den betreffenden Verbindungsstellen geetat-
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ι Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Vorrieh- '
tung von einer schlauchförmigen oder banderolenartigen HUl= ^
Ie umgeben. Diese läßt sich so ausbilden, daß sie auf die
Vorrichtung aufgeschoben und auch wieder abgezogen werden
kann. Sie trägt einerseits zum sicheren Zusammenhalt zwischen der Vorrichtung und der Krawatte bei, kann ferner ^ine
Vorrichtung aufgeschoben und auch wieder abgezogen werden
kann. Sie trägt einerseits zum sicheren Zusammenhalt zwischen der Vorrichtung und der Krawatte bei, kann ferner ^ine
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versteifende Wirkung ausüben und läßt sich zudem als zie- j
rendes Element ausbilden. Außerdem kann das schmalere Ende der Krawatte durch die Hülle hindurchgezogen und so ebenfalls
festgelegt werden. Die Hülle kann mit einem Aufdruck versehen sein, der Angaben über den Hersteller, die Qualität
der Ware, werbende Hinweise usw. enthält. Insbesondere
kann die Hülle aus durchsichtigem Material bestehen, etwa !
einem durchsichtigen Kunststoff, so daß der darunter liegen- j
de Teil der Vorrichtung voll zu sehen ist. E3 läßt sich hier- i
bei eine ansprechende und verkaufsfördernde optische Wirkung j
erzielen, namentlich, wenn die Hülle einen Aufdruck auf- ι
weist, der sich von der Farbe des darunter liegenden Teiles ;
der Vorrichtung gut abhebt. j J
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich
i ί aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung j
dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen: I
Fig. 1 die Vorrichtung in ihrer an einer Krawatte befindli- j
chen Lage von vorne gesehen,
Fig. 2 eine Rückansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 die Vorrichtung von der Rückseite gesehen in größerem Maßstab, "?
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 3 und
Fig. 5 einen waagerechten Schnitt durch die Hülle.
Die dargestellte, insgesamt mit der Ziffer 1 bezeichnete Vorrichtung ist aus schmiegsamem Kunststoff hergestellt. Eine
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Vorderwand 2 und eine Rückwand 3 sind an den Längsrändern sowie unten durch Schweißnähte 4 und 5 fest miteinander verbunden,
so daß sich eine oben offene Tasche 6 (Pig. ^) ergibt,
die ein gefaltetes Ziertuch 7 aufnimmt (Fig. 1 und 2). An der Rückseite weist die Vorrichtung einen durchgehenden
Quersteg 8 auf, dessen Höhe größer als die halbe Breite der Vorrichtung ist. Zwischen dem Steg 8 und der Rückwand 3 wird
das Blatt 9 der Krawatte hindurchgezogen.
Um die Lage der Vorrichtung an der Krawatte 9 zusätzlich zu sichern, weist der Steg 8 einen nach oben gerichteten Ansatz
10 mit einem verbreiterten Endteil 11 auf. Dieser Ansatz 10 kann durch ein an der Krawatte angenähtes Etikett 12 (Fig.2)
hindurchgeführt werden. Der Endteil 11, der breiter ist als der Abstand zwischen den Stellen 13» an denen das Etikett 12
angenäht ist, verhindert dann ein Verrutschen der Vorrichtung relativ zur Krawatte.
Der vorstehend erläuterte Teil der Vorrichtung ist von einer schlauchförmigen Hülle 14 aus durchsichtigem Material umgeben,
deren Querschnitt aus Fig. 5 ersichtlich ist. Diese Hülle, die im Vergleich zu dem übrigen Teil der Vorrichtung
zweckmäßig aus steiferem Werkstoff besteht, z.B. aus Zellglas od.dgl., läßt sich nach dem Festlegen des Hauptteiles
der Vorrichtung 1 an der Krawatte 9 über diese beiden verbundenen Teile schieben und hält dieselben zusätzlich zusammen.
Die Hülle 14 ist mit einem Aufdruck 15 versehen (Fig.l),
z.B- in goldener Schrift, der sich von der darunter liegen-
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Vorderwand 2 der Vorrichtung, deren Farbe z.B. schwarz ist, gut abhebt.
Wie die Figuren 1 und 2 veranschaulichen, stellt die Vorrichtung ein sehr zweckmäßiges und ansprechendes Mittel zum Verbinden
einer Krawatte mit einem Ziertuch zum Zwecke der Schaustellung dar. Darüber hinaus bildet die Vorrichtung nun
auch ein Etui, das zusammen mit dem Ziertuch in die Brusttasche eines Herrensakkos oder eines anderen Kleidungsstücke
s einsteckbar ist. Nach dem Kauf braucht der Kunde lediglich die Hülle 14 abzustreifen und die Verbindung der Vorrichtung
mit der Krawatte zu lösen und kann sogleich das nun in seiner Hand befindliche Etui mit dem Ziertuch in die Brusttasche
seines Anzuges stecken. Die Breite der Vorrichtung ist der üblichen Breite solcher Brusttaschen angepaßt.
Um eine Verstellung bei unterschiedlicher Taschentiefe zu erraög:lchen, ist die Vorrichtung mit einem Verlängerungsteil
16 versehen, der an beliebiger Stelle faltbar oder umlegbar ist und dessen freies Ende unter den Steg 8 geschoben wird.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw. in der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der bekannte
Stand der Technik es zuläßt, für sich allein oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung fallend angesehen
werden, auch wenn sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich erwähnt sind.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Verbinden einer Krawatte mit einem auf der
Vorderseite der letzteren anzuordnenden Ziertuch, welche einen wenigstens das breitere Vorderteil oder Blatt der Krawatte
umgreifenden Teil sowie eine damit zusammenhängende Aufnahme für das Ziertuch aufweist, dadurch gakennzeichnet,
daß die Vorrichtung (1) als in die Brusttasche eines Oberbekleidungsstückes einsteckbares Etui ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Aufnahme für das Ziertuch (7) eine in an sich bekannter
Weise oben offene Tasche (6) bildet, deren Vorderwand (2) und Rückwand (3) wenigstens an den Län&srändern (4) fest miteinander
verbunden sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sie auf ihrer Rückseite einen von einem zum anderen Rand durchgehenden, bandfö-rmigen Steg (8) aufweist,
unter dem die Krawatte bzw. deren Vorderteil (9) hindurchsteckbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhe des Steges (8) größer als die halbe Breite der Vorricntung (1) ist.
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5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch ge- ·
kennzeichnet, daß der Steg (8) mit Mitteln zum Festlegen ; an der Krawatte versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß
der Steg; (8) einen nach oben gerichteten Ansatz (10) mit verbreitertem Ende (11) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen in an sich bekannter Weise umfaltbaren oder ausziehbaren Verlängerungsteil (16) aufweist,
der bei der Verwendung der Vorrichtung als Ziertuchetui eine Einstellung auf verschiedene Taschentiefen gestattet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus schmiegsamem Kunststoff besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß sie von einer schlauchform?gen oder banderolenartigen
Hülle (Ik) umgeben ist.
10. Vorr ahtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhe der Hülle (14) geringer als die Höhe des das Etui bildenden Vorrichtungsteiles ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle (I1J) aus durchsichtigem Material
besteht.
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12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle (14) mit einem Aufdruck (15) versehen ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6933003U DE6933003U (de) | 1969-08-20 | 1969-08-20 | Vorrichtung zum verbinden einer krawatte mit einem ziertuch |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE6933003U DE6933003U (de) | 1969-08-20 | 1969-08-20 | Vorrichtung zum verbinden einer krawatte mit einem ziertuch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6933003U true DE6933003U (de) | 1969-12-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE6933003U Expired DE6933003U (de) | 1969-08-20 | 1969-08-20 | Vorrichtung zum verbinden einer krawatte mit einem ziertuch |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE6933003U (de) |
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1969
- 1969-08-20 DE DE6933003U patent/DE6933003U/de not_active Expired
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