DE69327723T2 - Zuführseinheit für Feldhäckster - Google Patents
Zuführseinheit für FeldhäcksterInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Feldhäcksler und insbesondere auf deren Eingangseinheit, die obere und untere Zuführungseinrichtungen aufweist, die zur Zuführung von sich zwischen diesen befindlichem Erntematerial in Richtung auf eine rotierende Messertrommel betreibbar ist, die sich ebenfalls in der Eingangseinheit befindet und das ankommende Erntematerial zerhackt.
- Ein Feldhäcksler ist üblicherweise mit einer abtrennbaren Erntematerial-Sammelvorrichtung, wie z. B. einem Reihenfrucht- Anbaugerät oder einer Aufnehmereinrichtung ausgerüstet, die das Erntematerial von dem Feld aufnimmt und es dem Einlaß der Eingangseinheit des Feldhäckslers zuführt. Um eine gute Häckselqualität zu erzielen, d. h. eine Zerkleinerung des Erntematerials auf eine konstante Häcksellänge, muß eine gleichförmige Matte aus Erntematerial mit einer konstanten Geschwindigkeit der Messertrommel zugeführt werden, damit sie zwischen den rotierenden Messern der Messertrommel und einem stationären Scherbalken zerkleinert wird. Das gehäckselte Material wird zu einer Gebläseeinheit mit Schaufeln geführt, die es in den Auswurfbogen nach oben schleudern, damit es in einem Anhänger oder Behälter gesammelt werden kann.
- Um eine derartige konstante Strömung zu bewirken, wird das Erntematerial zwischen oberen und unteren Zuführungseinrichtungen komprimiert, die benachbart zu dem Scherbalken liegende Abschnitte aufweisen. Diese kompakte Konstruktion der Zuführungseinrichtung und der Messertrommel behindert den Zugang an diese Teile für Inspektions-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten.
- Der Zugang an den Scherbalken und die Messertrommel kann zur Überprüfung des Scherbalken-/Messer-Spiels und zum Ersatz des Scherbalkens und der Messer der Messertrommel erforderlich sein.
- Ein Zugang zu Reinigungs- und Wartungszwecken kann ebenfalls zwischen den Zuführungseinrichtungen erforderlich sein, die üblicherweise Sätze von Zuführungswalzen umfassen. Um Schäden an den Messern der Messertrommel zu verhindern, können die Zuführungseinrichtungen mit einem Detektor ausgerüstet sein, der zum unmittelbaren Stoppen der Zuführungseinrichtungen bei Erkennung eines Fremdkörpers betreibbar ist. Ein derartiger Detektor ist üblicherweise im Inneren der vorderen Walze der unteren Zuführungseinrichtung eingebaut. Eine leichte Wartung und/oder ein Ersatz dieses Detektors ist aufgrund der Empfindlichkeit seiner elektronischen Bauteile von wesentlicher Bedeutung. Daher ist eine gute Zugänglichkeit an die vordere Walze erforderlich.
- Die Gebläseeinheit ist zwischen dem Hauptrahmen des Feldhäckslers und der Eingangseinheit befestigt. Ein Zugang für die Reinigung, Überprüfung und/oder Einstellung der Gebläseschaufeln bedingt eine Trennung zwischen der Eingangseinheit und dem Hauptrahmen. Derzeit muß die gesamte Eingangseinheit für eine Wartung des Gebläses entfernt werden, was die Verwendung von zusätzlichen Hebezeugen, wie z. B. eines Flaschenzugs oder eines Gabelstaplers bedingt. Entsprechend kann ein derartiger Vorgang nicht auf dem Feld ausgeführt werden.
- Die EP-A-0 300 299 beschreibt eine Eingangseinheit, die einen Messertrommel-Rahmen, der eine Messertrommel und einen Scherbalken haltert, und einen Zuführungsabschnitt umfaßt, der obere und untere Zuführungswalzen lagert. Zum einfachen Zugang an den Scherbalken und die Messer der Messertrommel kann der Zuführungsabschnitt um eine vertikale Achse verschwenkt werden. Die Reinigung des Zuführungsabschnittes ist immer noch mühsam: irgendwelches Erntematerial zwischen den oberen und unteren Zuführungswalzen bleibt zwischen diesen aufgrund der fehlerbelasteten oberen Zuführungswalzen komprimiert. Weiterhin sind keine Einrichtungen für einen direkten Zugang und eine leichte Entfernung der vorderen unteren Zuführungswalze vorgesehen, die unterhalb der oberen vorderen Zuführungswalze verdeckt bleibt.
- Eine weitere Zuführungswalzenanordnung ist in der US-A-3 985 306 gezeigt. Ein Zugang an den Scherbalken kann durch Verschwenken der hinteren Zuführungswalze gegenüber der vorderen Zuführungswalze auf eine Wartungsposition oberhalb der vorderen Zuführungswalze erreicht werden. Hierdurch wird die Zugänglichkeit der unteren Zuführungswalze nicht verbessert, weil sie ebenfalls hinter der oberen Zuführungswalze verdeckt bleibt.
- Der in der GB-A-2 040 660 gezeigte Zuführungswalzenmechanismus umfaßt bewegliche obere Zuführungswalzen, die durch einen Federmechanismus nach unten gezogen werden. Wenn man ein Zurückziehen der Federn ermöglicht und dann auf diese drückt, werden die oberen Zuführungswalzen angehoben. In dieser Position ergibt sich ein Zugang an den Scherbalken zwischen den oberen und unteren Zuführungswalzen. Dieser Raum kann für eine begrenzte Anzahl von Operationen an einer kurzen Zuführungseinheit ausreichend sein, wie sie bei Feldhäckslern von gezogenen Typ verwendet wird. Bei den großen Zuführungseinheiten, die heute bei selbstfahrenden Feldhäckslern verwendet werden, würde ein derartiger Mechanismus äußerst unzureichend sein, weil der Scherbalken- und Messertrommel-Bereich zu weit hinter der Vorderseite der Zuführungseinheit liegt. Der Scherbalken und die Messertrommel liegen außerhalb der Reichweite des Benutzers, so daß die meisten Wartungsarbeiten, wie z. B. der Ersatz der Messer, unmöglich gemacht werden.
- Gemäß der DE-A-33 30 195 kann das vollständige Zuführungsgehäuse nach vorne verschwenkt werden, um einen Zugang an den Scherbalken und die Messertrommel zu gewinnen. Es sind jedoch keine Einrichtungen zur Erleichterung der Entfernung von Erntematerial. das zwischen den Zuführungswalzen eingeklemmt ist, oder zur Erzielung eines leichten Zugangs an die untere vordere Zuführungswalze vorgesehen, um die Metalldetektoreinheit zu warten.
- Die FR-A-2 514 230 zeigt eine bewegliche Messertrommel-Einheit mit einem Satz von Zuführungswalzen und einer Messertrommel. Die Einheit kann nach vorne bewegt werden, so daß sich ein Zugang zwischen der Messertrommel und dem Gebläse ergibt. Diese Einheit weist jedoch keine Hilfsrahmen auf, die voneinander getrennt werden können, um den Zugang zwischen die Zuführungswalzen und die Messertrommel oder zwischen die oberen und unteren Zuführungswalzen zu erleichtern.
- Diese bekannten Dokumente befassen sich nicht in befriedigender Weise mit den Problemen eines leichten Zuganges zwischen den oberen und unteren Zuführungseinrichtungen, zwischen der Messertrommel und dem Gebläse und an die untere Zuführungswalze.
- Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Eingangseinheit zu schaffen, die einen Messertrommel-Abschnitt und Zuführungsabschnitte aufweist, die relativ zueinander beweglich sind, um eine Zugänglichkeit an den Raum zwischen diesen Teilen und an deren Bauteile zu Überprüfungs-, Reinigungs-, Einstell- und Wartungsoperationen zu verbessern.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Feldhäcksler geschaffen, der folgendes umfaßt:
- - einen Hauptrahmen,
- - einen Messertrommel-Rahmen, der an dem Hauptrahmen befestigt ist und eine rotierende Messertrommel umschließt, die zur Zerkleinerung von Erntematerial betreibbar ist, und
- - obere Zuführungseinrichtungen und untere Zuführungseinrichtungen, die zum Fördern von Erntematerial zwischen diesen in Richtung auf die Messertrommel betreibbar sind, wobei die unteren Zuführungseinrichtungen in einem unteren Zuführungsrahmen befestigt sind, der an dem Messertrommel-Rahmen befestigt ist, wobei die oberen Zuführungseinrichtungen in einem oberen Zuführungsrahmen befestigt sind, der an dem unteren Zuführungsrahmen oder an dem Messertrommel-Rahmen angebracht ist, wobei der obere Zuführungsrahmen zwischen einer Betriebsstellung, in der die oberen Zuführungseinrichtungen unmittelbar über den unteren Zuführungseinrichtungen liegen, und einer Wartungsstellung beweglich ist.
- Dieser Feldhäcksler ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Wartungsstellung die oberen Zuführungseinrichtungen vor den unteren Zuführungseinrichtungen und von dem vordersten Teil der unteren Zuführungseinrichtung entfernt liegen.
- Der obere Zuführungsrahmen ist vorzugsweise um eine horizonale Achse verschwenkbar, die sich oberhalb der unteren Zuführungseinrichtungen erstreckt. Er umfaßt Einrichtungen zur Befestigung an einer Erntematerial-Sammelvorrichtung oder an der Dreipunkt- Anhängekupplung eines Traktors.
- In vorteilhafter Weise kann der Messertrommel-Rahmen in neigbarer Weise an dem Hauptrahmen befestigt sein und eine Messertrommel umschließen, die um eine erste horizontale Achse drehbar ist, um Erntematerial zu zerkleinern. Der Feldhäcksler weist Einrichtungen zum Anheben des vorderen Teils des Messertrommel- Rahmens gegenüber dem Hauptrahmen auf.
- Der Messertrommel-Rahmen kann dann an dem Hauptrahmen mit Hilfe einer Messertrommel-Halterung befestigt werden, die drehbar für eine Verschwenkung um eine zweite horizontale Achse drehbar gelagert ist.
- Vorzugsweise ist die Halterung schwenkbar an ihrem oberen Abschnitt mit dem Hauptrahmen verbunden und sie wird gegen ein Verschwenken durch entfernbare Haltereinrichtungen gesichert. Nach dem Einsetzen eines querverlaufenden Bolzens durch passende Bohrungen des Messertrommel-Rahmens und der Halterung und nach Entfernung der Halteeinrichtungen kann die Halterung durch den Hydraulikzylinder verschwenkt werden, der sonst den vorderen Abschnitt des Messertrommel-Rahmens anhebt und absenkt.
- Ein Feldhäcksler gemäß der vorliegenden Erfindung wird nunmehr ausführlicher in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
- Fig. 1 eine Seitenansicht eines Feldhäckslers mit einer Eingangseinheit, die an einem Hauptrahmen be festigt ist, und einer Erntematerial-Sammelvorrichtung ist,
- Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils des Hauptrahmens und der Eingangseinheit zusammen mit einem oberen und unteren Zuführungsrahmen ist,
- Fig. 3 die gleiche Eingangseinheit zeigt, wobei der obere Zuführungsrahmen für einen Zugang an die Messertrommel und den unteren Zuführungsrahmen nach unten verschwenkt ist,
- Fig. 4 eine Seitenansicht der Erntematerial-Sammelvorrichtung ist, die den oberen Zuführungsrahmen zeigt und die von der Eingangseinheit gelöst wurde,
- Fig. 5 eine perspektivische Vorderansicht der Eingangseinheit mit den Anbringungseinrichtungen für einen Ackerschlepper zeigt,
- Fig. 6 eine Seitenansicht eines Ackerschleppers ist, der den oberen Zuführungsrahmen trägt, und
- Fig. 7 eine Ansicht des Hauptrahmens und der Eingangseinheit wie in Fig. 2 ist, wobei die Eingangseinheit für einen Zugang an das Gebläse verschwenkt wurde.
- Die Ausdrücke 'vorne', 'hinten', 'vorwärts', 'rückwärts', 'rechts' und 'links', wie sie in der gesamten Beschreibung verwendet werden, werden bezüglich der normalen Bewegungsrichtung der Maschine im Betrieb bestimmt.
- In den Zeichnungen und insbesondere in den Fig. 1 und 2 ist ein Feldhäcksler gezeigt, der einen Hauptrahmen 1 aufweist, an dem auf dem Boden laufende Antriebsräder 2 und Lenkräder 3 befestigt sind. Der Feldhäcksler ist bei Ausrüstung mit einer Erntematerial-Sammelvorrichtung in Form eines Reihenfrucht-Anbaugerätes 10 gezeigt, das für das Ernten von Mais geeignet ist, das jedoch durch eine übliche Schwad-Aufnehmervorrichtung oder ein übliches Mähbalken-Anbaugerät ersetzt werden kann, und zwar in Abhängigkeit von der Art des zu erntenden Erntematerials. Üblicherweise umfaßt das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 einen Anbaugeräterahmen 12, der eine Vielzahl von Reihenfrucht-Einheiten 14 trägt, die zum Ernten von Maisstengeln von dem Feld und zur Beförderung der Maisstengel in Rückwärtsrichtung zu einer Förderschnecke 16 betreibbar sind, die ihrerseits das Erntematerial dem Preßspalt von Zuführungseinrichtungen zuführt, die in einer Eingangseinheit des Feldhäckslers eingebaut sind.
- Diese Zuführungseinrichtungen umfassen untere Zuführungseinrichtungen, die durch eine vordere untere Zuführungswalze 26 und eine glatte hintere untere Zuführungswalze 27 gebildet sind, sowie obere Zuführungseinrichtungen, die durch eine obere vordere Zuführungswalze 20 und eine obere hintere Zuführungswalze 21 gebildet sind. Die unteren Zuführungswalzen 26, 27 sind drehbar in einem unteren Zuführungsrahmen 24 befestigt, und die oberen Zuführungswalzen 20, 21 sind in einem oberen Zuführungsrahmen 18 befestigt, an dem das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 angebracht ist. Die oberen und unteren Zuführungseinrichtungen drehen sich, um das Erntematerial zwischen diesen einer Messertrommel 36 zuzuführen, die eine Vielzahl von Messer 37 umfaßt, die eine zylindrische Umfangsform oder ein zylindrisches Umfangsprofil erzeugen, wenn die Messertrommel 36 in Drehung versetzt wird. Die Messer 37 wirken mit einem festen Scherbalken 30 oder einer Gegenschneide zusammen, um das Erntematerial auf Länge zu schneiden und es in den Preßspalt eines Satzes von gegensinnig rotierenden Erntematerial-Verarbeitungswalzen 44 zu schleudern, die irgendwelche Kerne aufbrechen, die in dem zerhackten Material verblieben sein können, und die das ganze einem Gebläserotor 49 zuführen, der in einem Gebläsegehäuse 48 eingebaut ist, das an vertikalen Trägern 54 des Hauptrahmens 1 angebracht ist. Der Gebläserotor 49 umfaßt eine Vielzahl von Schaufeln 50, die das Material nach oben hin durch den Gebläseauslaß in einen Auswurfbogen 52 schleudern, der von einem Fahrer so angeordnet werden kann, daß er das gehäckselte Erntematerial in der erforderlichen Weise lenkt, normalerweise in einen Anhänger, der sich entlang des Feldhäckslers oder hinter diesem bewegt.
- Wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt der obere Zuführungsrahmen 18 zwei im wesentlichen vertikale Hohlräume 19 auf beiden Seiten der Eingangseinheit, wobei in diesen Hohlräumen 19 die Wellen der oberen Zuführungswalzen 20, 21 gehalten sind. Die linken und rechten Enden der Wellen werden in Lagergehäusen 58 aufgenommen, die mit dem oberen Zuführungsrahmen 18 über Sätze von Gelenkarmen 57 und 56 gelenkig verbunden sind. Die oberen Arme 56 sind für eine Schwenkbewegung an dem oberen Teil des oberen Zuführungsrahmens 18 befestigt und werden durch zwei Federeinrichtungen 55 nach unten gedrückt, die mit den Armen 56 über Einstellschrauben 59 verbunden sind. Die Arme 56 drücken ihrerseits die Arme 57, die Lagergehäuse 58 und die oberen Zuführungswalzen 20 und 21 nach unten auf die unteren Zuführungswalzen 26, 27. Das ankommende Erntematerial wird durch die oberen Zuführungswalzen 20, 21 komprimiert, um eine gleichförmige Matte des Erntematerials der Messertrommel 36 und dem Scherbalken 30 zuzuführen. Die Kompressionskraft auf die Matte kann durch Ändern der Spannung der Federeinrichtungen 55 mit Hilfe der Schrauben 59 eingestellt werden.
- Der obere Zuführungsrahmen 18 umfaßt weiterhin einen vorderen Abschnitt 60, der mit dem Auslaß des Reihenfrucht-Anbaugerätes 10 zusammenpaßt. Die unteren Abschnitte der Federeinrichtungen 55 entgegengesetzt zu den Einstellschrauben 59 sind schwenkbar an den Seiten des Vorderabschnittes 60 angebracht.
- Wie dies in den Fig. 1, 2 und 4 zu erkennen ist, umfaßt der Anbaugeräte-Rahmen 12 einen horizontalen Träger 13, der angehoben werden kann und der durch eine Anbaugeräte-Auflage 61 gehalten wird, die an dem Vorderabschnitt 60 der Zuführungseinrichtung befestigt ist. Der Anbaugeräte-Rahmen 12 umfaßt weiterhin zwei Vorsprünge 15 auf beiden Seiten des Auslasses des Anbaugerätes, die von zwei Haken 62 erfaßt werden können, die schwenkbar an dem vorderen Abschnitt 60 angebracht sind. Die Auflage 61 und die Haken 62 reichen aus, um das Anbaugerät 10 an der Eingangseinheit des Feldhäckslers sicher festzulegen.
- Der untere Teil des vorderen Abschnittes 60 umfaßt zwei gegabelte Verlängerungen 66, die über einen zylindrischen Träger 67 passen, der an dem unteren Zuführungsrahmen 24 befestigt ist. Die gegabelten Verlängerungen 66 werden an dem Träger 67 schwenkbar mit Hilfe von zwei Riegelelementen 68 befestigt, die den Raum hinter dem Träger 67 und den Fingern der gegabelten Verlängerungen 66 ausfüllen. Die Verriegelungen 68 werden durch zwei Bolzen 69 an ihrem Platz gehalten.
- Die obere Seite des oberen Zuführungsrahmens 18 wird gegen den Messertrommel-Rahmen 34 mit Hilfe von zwei Ösenschrauben 70 festgehalten, die an dessen Seiten befestigt sind.
- Der untere Zuführungsrahmen 24 ist mit einem Querträger 32 des Messertrommel-Rahmens 34 verschweißt. Die hintere untere Zuführungswalze 27 weist eine glatte Oberfläche auf, an der ein Abstreifer 28 zur Entfernung von irgendwelchem Erntematerial befestigt ist, das an dieser Walze anhaften kann. Um wirksam zu sein, sollte der Abstand zwischen der Zuführungswalze 27 und dem Abstreifer 28 minimal sein.
- Die vordere untere Zuführungswalze 26 kann eine (nicht gezeigte) Vorrichtung für die Erkennung von Fremdkörpern umschließen. Eine Seite der Zuführungswalze 26 ist in einer festen (nicht gezeigten) Seitenplatte des unteren Zuführungsrahmens 24 drehbar gelagert. Die andere Seite ist in einer Lagerplatte 71 drehbar gelagert, die mit Hilfe von Schrauben 72 an einer Seitenplatte 74 befestigt ist, die ihrerseits über Schrauben 75 an dem unteren Zuführungsrahmen 32 befestigt ist. Die Seitenplatte 74 weist einen Schlitz auf, dessen Breite dem Lagerzapfen der Zuführungswalze 26 entspricht und der sich zwischen dem Mittelpunkt der Zuführungswalze 26 und der Unterkante der Platte 74 erstreckt.
- Der Scherbalken 30 oder die Gegenschneide ist oberhalb des Querträgers 32 eingebaut und gegenüber der Messertrommel 36 für eine Einstellung des Messer-/Scherbalken-Spiels beweglich. Die Messertrommel 36 dreht sich um eine Welle 39, die auf einer Messertrommel-Halterung 40 mit allgemein dreieckförmiger Gestalt drehbar gelagert ist. Die Baugruppe aus dem Messertrommel-Rahmen 34, dem unteren Zuführungsrahmen 24 und dem oberen Zuführungsrahmen 18 ist für eine Schwenkbewegung um die gleiche Achse 39 befestigt. Die Position dieser Baugruppe gegenüber dem Hauptrahmen 1 wird durch zwei Hydraulikzylinder 90 gesteuert, die mit Bolzen 91 zwischen dem querverlaufenden Träger 32 des Messertrommel- Rahmens 34 und dem Hauptrahmen 1 befestigt sind. Ein Ausfahren der Hydraulikzylinder verschwenkt den vorderen Abschnitt 60 des oberen Zuführungsrahmens 18 nach oben, um auf diese Weise den vorderen Teil irgendeines Anbaugerätes anzuheben, das mit diesem gekoppelt ist. Ein Einfahren der Zylinder 90 verschwenkt diesen Abschnitt 60 nach unten und senkt den vorderen Abschnitt des gleichen Anbaugerätes 10 nach unten hin ab.
- An dem Basisteil der Messertrommel-Halterung 40 ist ein Erntematerial-Verarbeitungseinrichtungs-Rahmen 42 angebracht, in dem Erntematerial-Verarbeitungswalzen 44 drehbar befestigt sind. Der hintere Teil des Erntematerial-Verarbeitungseinrichtungs- Rahmens 42 paßt mit dem Einlaß des Gebläsegehäuses 48 zusammen. Der obere Teil der Halterung 40 umfaßt einen querverlaufenden zylindrischen Träger 80, der auf zwei Vorsprüngen 82 der vertikalen Träger 54 des Hauptrahmens 1 ruht. Zwei Klammern 83 passen über diesen zylindrischen Träger 80, um den letzteren auf den Vorsprüngen 82 und gegen die Träger 54 zu halten. Ösenschrauben 84 zwischen den Vorsprüngen 82 und den Klammern 83 werden zum Ausüben einer Klemmkraft auf den zylindrischen Träger 80 verwendet. Der untere Abschnitt der Halterung 40 ist an den vertikalen Trägern 54 über zwei Schrauben 87 befestigt.
- Wenn keine Erntematerial-Sammelvorrichtung an dem vorderen Abschnitt 60 befestigt ist, kann ein Zugang an die Messertrommel und den Scherbalken 30 durch Lösen der Ösenschrauben 70 an der Oberseite des oberen Zuführungsrahmens 18 und durch Kippen des letzteren nach vorne um den zylindrischen Träger 67 erreicht werden, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Die Oberseite des vorderen Abschnittes 60 kann auf dem Boden oder auf irgendeine Art von Halterung ruhen, die an der Vorderseite der Eingangseinheit angebracht ist. Irgendwelches Erntematerial, das zwischen den oberen und unteren Zuführungseinrichtungen komprimiert sein könnte, wird unmittelbar freigegeben und ist ohne weiteres zur Entfernung zugänglich. Weiterhin wird ein direkter Zugang an die oberen Zuführungswalzen 20, 21, die vordere untere Zuführungswalze 26, die glatte Zuführungswalze 27 und den Abstreifer 28 erreicht. Wenn dies erforderlich ist, kann eine Person ohne weiteres in der Öffnung zwischen der oberen Zuführungswalze 20 und der unteren Zuführungswalze 26 stehen.
- Weil die Federeinrichtungen 55 zwischen dem vorderen Abschnitt 60 des oberen Zuführungsrahmens 18 und den Armen 56 gespannt sind, die ebenfalls an dem Rahmen 18 befestigt sind, werden sie zusammen mit diesem bewegt, so daß keine Notwendigkeit besteht, sie abzutrennen oder neu einzustellen, wenn der Rahmen 18 aus der Eingangseinheit entfernt bzw. erneut in diese eingebaut wird.
- Wenn der obere Zuführungsrahmen 18 nach unten geklappt wird, kann die untere Zuführungswalze 26 sehr einfach aus dem unteren Zuführungsrahmen 24 dadurch ausgebaut werden, daß die Schrauben 72 entfernt und die Schrauben 75 gelöst werden, worauf die Seitenplatte 74 in einer nach oben und nach vorne gerichteten Richtung über den Lagezapfen der Zuführungswalze 26 und aus dem Zuführungsrahmen 24 heraus verschoben werden kann. Die Zuführungswalze 26 kann dann zusammen mit der Lagerplatte 71 seitlich aus dem Zuführungsrahmen 24 für einen Ersatz oder eine Wartung der Zuführungswlaze 26 selbst oder irgendeiner darin eingeschlossenen Komponente, wie z. B. einem Fremdkörperdetektor, entfernt werden.
- Es ist weiterhin möglich, die Erntematerial-Sammelvorrichtung an dem oberen Zuführungsrahmen 18 befestigt zu lassen und diese Vorrichtung als eine Halterung für einen abgetrennten Zufüh rungsrahmen 18 zu verwenden. Fig. 4 zeigt einen hinteren Abschnitt eines Reihenfrucht-Anbaugerätes 10, das mit dem vorderen Abschnitt 60 des oberen Zuführungsrahmens 18 durch die Anbaugeräte-Auflage 61 und die Haken 62 gekoppelt wurde. Das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 wird auf den Boden abgelegt, und der Zuführungsrahmen 18 wird von dem Rest der Eingangseinheit dadurch getrennt, daß die Ösenschrauben 70 an der Oberseite gelöst und die Bolzen 69 von den gegabelten Verlängerungen 66 entfernt werden, um die Verriegelungen 68 zu entfernen. Die Haken 62 halten den Zuführungsrahmen 18 in an dem Reihenfrucht-Anbaugerät angekoppelten Zustand, während der Feldhäcksler zurückbewegt wird, um einen Zugang an den Bereich zwischen den Zuführungsrahmen 18 und 24 zu schaffen.
- Die Zugangsmöglichkeiten an die Messertrommel 36, den Scherbalken 30 und die unteren Zuführungswalzen 26, 27 sind ähnlich denen, die in Fig. 3 gezeigt sind. Die untere vordere Zuführungswalze 26 kann nach Ausbau der Seitenplatte 74 entfernt werden, wie dies weiter oben bei der Betrachtung der Fig. 3 beschrieben wurde.
- Es ist weiterhin möglich, die Eingangseinheit ohne Abbau der Erntematerial-Sammelvorrichtung und der Verriegelungen 68 aufzuteilen: das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 bleibt mit dem Vorderabschnitt 60 durch die Anbaugeräte-Auflage 61 und die Haken 62 gekoppelt, während die Ösenschrauben 70 gelöst werden. Der obere Zuführungsrahmen 18 und das Anbaugerät 10 können nunmehr um den zylindrischen Träger 67 verschwenkt werden. Wenn die Reihenfruchteinheit 14 auf dem Boden aufliegt und die Hydraulikzylinder 90 ausgefahren werden, um den unteren Zuführungsrahmen 24 anzuheben, so öffnet sich die Eingangseinheit zwischen der Oberseite des Messertrommel-Rahmens 34 und dem oberen Zuführungsrahmen 18. Auf diese Weise wird ein Zugang an die Messertrommel 36, den Scherbalken 30 und die hinteren Zuführungswalzen 21, 27 erzielt.
- Einrichtungen für das Anbringen des oberen Zuführungsrahmens 18 an einem Ackerschlepper 110 sind in den Fig. 2 und 5 gezeigt.
- Diese Einrichtungen schließen Stummelbolzen 95, die an den Seiten des vorderen Abschnittes 60 angeschweißt sind, und einen entfernbaren Bolzen 97 ein, der in den Bohrungen von zwei vertikalen Platten 96 befestigt ist, die an der Oberseite des oberen Zuführungsrahmens 18 angebracht sind. Vor diesen Platten 96 wurde ein Hohlraum in der Auflage 61 vorgesehen, um den Durchgang des oberen Arms 113 einer Dreipunkt-Anhängekupplung 112 des Ackerschleppers 110 zu ermöglichen. Der entfernbare Bolzen 97 verbindet den Arm 113 mit den Platten 96, und die Stummelbolzen 95 nehmen untere Arme 114 der Dreipunkt-Anhängekupplung 112 auf. Nach dem Lösen der Ösenschrauben 70 und dem Entfernen der Verriegelungsbolzen 69 und der Verriegelungen 68 kann der obere Zuführungsrahmen 18 von der Eingangseinheit des Feldhäckslers mit Hilfe des Ackerschleppers 110 abgenommen werden, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist.
- Wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, kann der Messertrommel-Rahmen 34 an der Messertrommel-Halterung 40 durch Einsetzen von Bolzen 102 durch Schlitze 100 in die Halterung 40 und zusammenpassende Bohrungen 101 in dem Rahmen 134 gesichert werden. Nach der Entfernung der Bolzen 87 der die Halterung 40 umfassenden Eingangseinheit werden der Erntematerial-Verarbeitungseinrichtungs- Rahmen 42, der Messertrommel-Rahmen 34 und die Zuführungsrahmen 18, 24 nach oben um den zylindrischen Träger 80 durch Ausfahren der Hydraulikzylinder 90 verschwenkt. Der untere hintere Teil des Rahmens 42 wird von dem Einlaß des Gebläsegehäuses 48 fort gekippt, um einen Zugang an dem Bereich 92 zwischen diesen Teilen für eine Inspektion, Reinigung und Einstellung des Gebläserotors 49 und der Gebläseschaufeln 50 zu erreichen. Das Anbaugerät 10 kann mit der Eingangseinheit gekoppelt bleiben.
- Die durch den Messertrommel-Rahmen 34 und die Halterung 40 hindurch befestigten Bolzen verhindern weiterhin, daß die Halterung 40 gegenüber dem Rahmen 34 nach unten verschwenkt wird, wenn die Klammern 83 geöffnet, die Schrauben 87 entfernt und die Hydraulikzylinder 90 abgetrennt werden, um die gesamte Eingangseinheit von dem Feldhäcksler zu trennen. Die vollständige Eingangseinheit kann mit Hilfe des Ackerschleppers 10 aus dem Hauptrahmen 1 herausgehoben und aus diesem entfernt werden, wenn die Dreipunkt-Anhängekupplung 112 mit den Bolzen 95 und 96 des vorderen Abschnittes verbunden wird, und der obere Zuführungsrahmen 80 bleibt mit dem unteren Zuführungsrahmen 24 und dem Messertrommel-Rahmen 34 verbunden.
- An den Bolzen 91, die im übrigen das vordere Ende der Hydraulikzylinder 90 festhalten, können zwei (nicht gezeigte) Schenkel befestigt werden, auf denen das hintere Ende der Eingangseinheit durch einen Ackerschlepper oder irgendein anderes Hebegerät abgelegt werden kann, nachdem die Eingangseinheit von dem Hauptrahmen 1 getrennt wurde.
- Es ist somit zu erkennen, daß die Konstruktion und Verbindung der verschiedenen Rahmen 18, 24 und 34 eine gute Zugänglichkeit an alle Bauteile ermöglicht, die im Inneren der Eingangseinheit umschlossen sind. Es ist weiterhin zu erkennen, daß kein Hebegerät zum Aufteilen und/oder Öffnen der verschiedenen Rahmen 18, 24 und 34 erforderlich ist: die Hydraulikzylinder 90 des Höhensteuersystems für die Erntematerial-Sammelvorrichtung und die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Feldhäckslers reichen aus, um die Relativposition der Rahmen 18, 24 und 34 zu ändern.
- Ohne weiteres verfügbare Ausrüstungen, wie z. B. die Erntematerial-Sammelvorrichtung oder ein Ackerschlepper 110 können als eine Halterung für abgetrennte Stücke verwendet werden, beispielsweise für den oberen Zuführungsrahmen 18.
- Weil die oberen und unteren Zuführungseinrichtungen gegeneinander verschoben werden können, kann irgendwelches Erntematerial, das zwischen diesen komprimiert wurde, leicht entfernt werden.
- Die Wartung irgendeiner Vorrichtung, die in der vorderen unteren Zuführungswalze 26 eingeschlossen ist, wird erleichtert, weil diese an einer entfernbaren Seitenplatte 74 befestigt ist.
- Alle diese Merkmale vereinfachen wesentlich die Inspektions-, Reinigungs-, Einstell- und Wartungsvorgänge an dem Feldhäcksler.
Claims (23)
1. Feldhäcksler mit:
- einem Hauptrahmen (1),
einem Messertrommel-Rahmen (34), der an dem
Hauptrahmen befestigt ist und eine drehbare Messertrommel (36)
umschließt, die zur Zerkleinerung von Erntematerial betreibbar
ist, und
- obere Zuführungseinrichtungen (20, 21) und untere
Zuführungseinrichtungen (26, 27), die zum Befördern von zwischen
diesen befindlichem Erntematerial in Richtung auf die
Messertrommel (36) betreibbar sind, wobei die unteren
Zuführungseinrichtungen (26, 27) in einem unteren Zuführungsrahmen (24)
befestigt sind, der an dem Messertrommel-Rahmen (34) angebracht
ist, und die oberen Zuführungseinrichtungen (20, 21) in einem
oberen Zuführungsrahmen (18) befestigt sind, der an dem unteren
Zuführungsrahmen (24) oder an dem Messertrommel-Rahmen (34)
angebracht ist, wobei der obere Zuführungsrahmen (18) zwischen
einer Betriebsstellung, in der die oberen
Zuführungseinrichtungen (20, 21) unmittelbar über den unteren Zuführungseinrichtungen
(26, 27) liegen, und einer Wartungsstellung beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Zuführungseinrichtungen
(20, 21) in der Wartungsstellung vor dem vordersten Teil (26)
der unteren Zuführungseinrichtungen (26, 27) und von diesen
entfernt liegen.
2. Feldhäcksler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Zuführungsrahmen (18)
zwischen einer Betriebsstellung und einer Wartungsstellung durch
Kippen des Rahmens (18) um eine horizontale Achse (67) beweglich
ist.
3. Feldhäcksler nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die horizontale Achse (67) im
wesentlichen vor der unteren Zuführungseinrichtung (26, 27)
erstreckt.
4. Feldhäcksler nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die horizontale Achse (67) im
wesentlichen unter der unteren Zuführungseinrichtung (26, 27)
erstreckt.
5. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Zuführungsrahmen (18)
einen vorderen Abschnitt (60) mit Einrichtungen zur Aufnahme
eines zusammenpassenden Teils einer
Erntematerial-Sammelvorrichtung (10) und Einrichtungen (61, 62) zu deren Befestigung derart
umfaßt, daß sie an dem vorderen Abschnitt (60) angebracht wird,
wobei der letztere kippbar durch den unteren Zuführungsrahmen
(24) an der horizontalen Achse (67) gehaltert ist.
6. Feldhäcksler nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Zuführungsrahmen (24)
durch eine Baugruppe aus einem Zylinder (67) und einer
gegabelten Verlängerung (66) gehaltert ist, wobei diese Baugruppe
weiterhin eine entfernbare Stopfeneinrichtung (68) umfaßt, die zum
Halten des Zylinders (67) in der gegabelten Verlängerung (66)
betreibbar ist.
7. Feldhäcksler nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der obere Zuführungsrahmen (18) von
dem unteren Zuführungsrahmen (24) oder dem Messertrommel-Rahmen
(34) trennbar ist.
8. Feldhäcksler nach Anspruch 7 unter Rückbeziehung auf
Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- und
Befestigungseinrichtungen (61, 62) die dauernde Anbringung des oberen
Zuführungsrahmens (18) an der Erntematerial-Sammelvorrichtung (10)
während und nach der Trennung des oberen Zuführungsrahmens (18)
von dem unteren Zuführungsrahmen (24) oder dem Messertrommel-
Rahmen (34) ermöglichen.
9. Feldhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe aus dem Messertrommel-
Rahmen (34), dem oberen Zuführungsrahmen (18) und dem unteren
Zuführungsrahmen (24) Einrichtungen (95, 97) zur Anbringung an
einem Ackerschlepper (110) aufweist.
10. Feldhäcksler nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungseinrichtung Bohrungen
und/oder Bolzen (95, 97) zur Anbringung an einer Dreipunkt-
Anhängekupplung (112) eines Ackerschleppers (110) umfaßt.
11. Feldhäcksler nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungseinrichtungen (95,
97) auf dem oberen Zuführungsrahmen (18) vorgesehen sind.
12. Feldhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Zuführungsrahmen (24)
oder der obere Zuführungsrahmen (18) einen Seitenabschnitt (74)
umfaßt, der für eine seitliche Entfernung von zumindest einem
Teil (26) der Zuführungseinrichtung (26, 27) entfernt werden
25 kann.
13. Feldhäcksler nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Zuführungsrahmen (24)
einen Seitenabschnitt (24) umfaßt, der in einer nach oben
gerichteten Richtung entfernt werden kann, und daß die untere
Zuführungseinrichtung (26, 27) eine Zuführungswalze (26) umfaßt,
deren eine Seite in einer Lagerhalterung (71) drehbar gelagert
ist, die lösbar an dem Seitenabschnitt (74) befestigt ist, wobei
diese Zuführungswalze (26) seitlich aus dem unteren
Zuführungsrahmen (24) nach der Entfernung des Seitenabschnittes (74)
entfernt werden kann.
14. Feldhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Zuführungseinrichtungen
(26, 27) durch Federeinrichtungen (55) nach unten gerückt werden,
die zwischen zwei Elementen (60, 56) gespannt sind, die an dem
oberen Zuführungsrahmen (18) angebracht sind.
15. Feldhäcksler nach Anspruch 14 unter direkter oder
indirekter Rückbeziehung auf Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtungen (55) zwischen
dem vorderen Abschnitt (60) und Armen (56) gespannt sind, die
schwenkbar an dem oberen Zuführungsrahmen (18) angebracht sind.
16. Feldhäcksler nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß:
- der Messertrommel-Rahmen (34) kippbar an dem
Hauptrahmen (10) befestigt ist und die Messertrommel (36) um eine
erste horizontale Achse (39) drehbar ist, um auf diese Weise
Erntematerial zu zerkleinern,
- der Feldhäcksler weiterhin Einrichtungen (90) zum
Anheben des vorderen Teils des Messertrommel-Rahmens (34)
gegenüber dem Hauptrahmen (1) aufweist, und
- der Messertrommel-Rahmen (34) an dem Hauptrahmen (1)
über eine Messertrommel-Halterung (40) befestigt ist, die für
ein Kippen um eine zweite horizontale Achse (80) drehbar
gelagert ist.
17. Feldhäcksler nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messertrommel-Halterung (40)
kippbar mit einem Teil (54) des Hauptrahmens (1) über
Klemmelemente (83) verbunden ist, die auf einen zylindrischen Teil
(80) passen.
18. Feldhäcksler nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil (80) an den
oberen Teil der Messertrommel-Halterung (40) befestigt ist, und
daß die Klemmteile (83) an einem Teil (54) des Hauptrahmens (1)
befestigt sind.
19. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 16-18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Messertrommel-Halterung (40)
gegen ein Kippen gegenüber dem Hauptrahmen (1) durch entfernbare
Halteeinrichtungen (87) gesichert ist.
20. Feldhäcksler nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß nach der Entfernung der
Halteeinrichtungen (87) die Messertrommel-Halterung (40) durch die
Einrichtungen (90) zum Anheben und Absenken des vorderen Teils des
Messertrommel-Rahmens (34) gegenüber dem Hauptrahmen (1)
kippbar ist.
21. Feldhäcksler nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anhebe- und Absenkeinrichtungen
einen hydraulisch betätigten Zylinder (90) umfassen, der
zwischen dem Hauptrahmen (1) und dem Messertrommel-Rahmen (34)
befestigt ist.
22. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 16-21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Messertrommel-Rahmen (34)
Einrichtungen (100, 101) zur Befestigung des Rahmens (34) an der
Messertrommel-Halterung (40) während des Kippens der letzteren
um die zweite horizontale Achse (80) umfaßt.
23. Feldhäcksler nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
zusammenpassende Bohrungen (100, 101) sowohl in dem Messertrommel-
Rahmen (34) als auch in der Messertrommel-Halterung (40) umfaßt,
wobei ein querverlaufender Bolzen (102) in diese Bohrungen
(100, 101) paßt.
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CNH BELGIUM N.V., ZEDELGEM, BE |
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |