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DE69320372T2 - Hydraulische systeme für winden - Google Patents

Hydraulische systeme für winden

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Publication number
DE69320372T2
DE69320372T2 DE69320372T DE69320372T DE69320372T2 DE 69320372 T2 DE69320372 T2 DE 69320372T2 DE 69320372 T DE69320372 T DE 69320372T DE 69320372 T DE69320372 T DE 69320372T DE 69320372 T2 DE69320372 T2 DE 69320372T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control valve
drive motor
valve
oil
pipe connection
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69320372T
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English (en)
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DE69320372D1 (de
Inventor
Normann S. N-5062 B Nes Jacobsen
Atle N-5087 Hordvik Kalve
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vestdavit AS
Original Assignee
Vestdavit AS
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Publication date
Application filed by Vestdavit AS filed Critical Vestdavit AS
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Publication of DE69320372D1 publication Critical patent/DE69320372D1/de
Publication of DE69320372T2 publication Critical patent/DE69320372T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/40Use of lowering or hoisting gear
    • B63B23/48Use of lowering or hoisting gear using winches for boat handling

Landscapes

  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hydrauliksystem im Zusammenhang mit dem Einlagern von Kargo wie Rettungsboote oder Flöße über eine Winde mit einem Steuerventil und einem zugeordneten Hydraulikantriebsmotor mittels Schwerkraft und anschließendem Hochziehen von Kargo oder leeren Haken mit Hilfe hydraulischer Triebkraft. Die eine Betriebsseite des Hydraulikantriebsmotors ist über eine ein erstes Rückschlagventil, das den Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil zu dem Antriebsmotor unterbindet, jedoch den Zulauf von Drucköl aus dem Antriebsmotor zu dem Steuerventil erlaubt, aufweisende Leitungsverbindung mit dem Steuerventil verbunden, wobei der Antriebsmotor während des Betriebs der Winde in der Einlagerungsrichtung bei einer in dem Haken eines Hubseils hängenden Fracht (das Floß) und dem Steuerventil in der Einlagerungsposition mit einem Öl-Gasspeicher zur Speicherung von Drucköl verbunden ist.
  • Das Dokument SE 446 173 betrifft ein Hydrauliksystem mit einem Hydraulikzylinder oder einem Hydraulikmotor (Pumpe) zum Abwerfen eines Rettungsboots. Das Hydrauliksystem wird mittels der Schwerkraft des Rettungsboots geladen. Das Rettungsboot ist so angeordnet, daß es mit Hilfe eines in einer Kurzschlußverbindung angeordneten Drosselventils hydraulisch gesteuert durch einen Abwurfarm bewegt wird. Dabei ist es beabsichtigt, den Abwurfarm unmittelbar nach dem Wassern des Boots von dem Boot zurückzuziehen, um zu vermeiden, daß der Arm bei rauher See mit dem Boot in Berührung kommt. Um den Rückzug von der externen Triebkraft unabhängig zu machen, wird das Herablassen des Boots zur Speicherung von Energie in einem Speicher in Form hydraulischer Druckflüssigkeit verwendet, die dann von dem Antriebszylinder oder Antriebsmotor verwendet wird. Das Drosselventil dient zur Steuerung der Antriebsgeschwindigkeit des Antriebszylinders oder Antriebsmotors, wodurch bewirkt wird, daß nur ein Teil der Hydraulikflüssigkeit den Speicher lädt. Aufgrund des Drosseleffekts in der Kurzschlußverbindung kann das Laden des Speichers ziemlich begrenzt und zufällig sein. Eine Sicherung der Bewegung des Abwurfarms zurück zur Startposition wird nicht vorgeschlagen.
  • Im Zusammenhang mit Lebensrettungsaktionen auf See, bei denen eine Anzahl von Rettungsflößen oder Rettungsbooten nacheinander von ein- und derselben Rampe auszusetzen ist, benötigt man ein Hydrauliksystem, das unter einer Vielfalt von Einsatzbedingungen und insbesondere unter gelegentlich auftretenden schwierigen Einsatzbedingungen wie akute Krisensituationen an Bord eines Schiffes, auf Ölplattformen etc. zuverlässig ist.
  • Das Ziel vorliegender Erfindung ist eine Lösung, die ohne Verwendung von Hydraulikpumpen angewendet werden kann. Die vorliegende Erfindung bezieht sich deshalb auf ein Hydrauliksystem, das speziell für den Einsatz in solchen Krisensituationen konzipiert ist, in denen eine elektrische oder andere Energiequelle ausschaltet oder während der Aktion ausschalten kann, ohne daß dies auf den Betrieb des Hydrauliksystems Einfluß hat.
  • Das Hydrauliksystem ist jedoch nicht auf eine derartige Anwendung beschränkt, sondern aus technisch vorteilhaften Gründen auch für übliche Zwecke in normalen Betriebssituationen anwendbar, zum Beispiel bei normalen, aufeinanderfolgenden Abladevorgängen an Arbeitsplätzen auf See oder an Land.
  • Das Ziel vorliegender Erfindung ist ein Hydrauliksystem, das es ermöglicht, eine Anzahl von Frachteinheiten in Aufeinanderfolge mit zwischenzeitlichem Hochziehen von leeren Haken ohne die Verwendung elektrischer oder ähnlicher Energiequellen einzulagern. Alternativ dazu ist das Ziel der Erfindung die Ermöglichung der Durchführung eines Einlagerungsvorgangs in Kombination mit einem individuellen Abwurfvorgang, zum Beispiel für das rasche und ungehinderte Abwerfen eines sogenannten "MOB-Boots" (Mann-über-Bord-Boots).
  • Das erfindungsgemäße Hydrauliksystem ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Betriebsseite des Antriebsmotors außer mit dem Steuerventil über eine zweite Leitungsverbindung mit einem zweiten Rückschlagventil verbunden ist, das den freien Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil zu dem Antriebsmotor erlaubt und den Zulauf von Drucköl aus dem Antriebsmotor zu dem Steuerventil verhindert, wobei der Antriebsmotor mit dem Steuerventil in der Hubposition mit dem Öl-Gasspeicher verbunden ist, um für den Betrieb des Antriebsmotors in der Hubposition Drucköl zuzuführen.
  • Mit der vorgeschlagenen Lösung ist es allgemein möglich, die Arbeit der Winde ausschließlich mittels der Energie zu bewerkstelligen, die in dem Öl-Gasspeicher gespeichert ist und die auf der Einlagerung von Fracht basiert. Die Einlagerungsarbeit selbst verwendet den Antriebsmotor als eine Pumpe, um Öl für die Speicherung in den Speicher zu pumpen. Das Hochziehen leerer Haken erfolgt dagegen durch die Zuleitung gespeicherten Drucköls aus dem Speicher zu dem Antriebsmotor. Jedoch können, falls unbedingt gewünscht, Extraarbeitsvorgänge zusätzlich zu dem Hochziehen leerer Haken normalerweise mit dem gespeicherten Drucköl durchgeführt werden, zum Beispiel das Hochziehen und Einlagern und danach auch das Hochziehen leerer Haken. Mit der in dem Speicher gespeicherten Energie, die beim Einlagern einer schweren Fracht erreicht wird, ist es auch möglich, eine leichtere Fracht zusätzlich zu dem leeren Haken hochzuziehen.
  • Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen. Darin zeigt:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Hydrauliksystems;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht einer Winde zur Verwendung in dem Hydrauliksystem von Fig. 1;
  • Fig. 3-5 die Winde in Kombination mit einem Kran zum Abwerfen eines sogenannten "MOB-Boots" (Mann-über- Bord-Boots).
  • In Fig. 1 ist ein Floß (10) gezeigt, das über einen ausklinkbaren Hakenhaltermechanismus 12 in dem Floß 10 an einem Windenseil 11 hängt. Das Seil 11 ist auf einer Trommel 13 einer Seil- und Einlagerungswinde 14 aufgewickelt. Die Winde wird über eine Antriebswelle 16 mit einem zugehörigen Getriebe 17 durch einen Hydraulikantriebsmotor 15 angetrieben. Zwischen dem Antriebsmotor 15 und dem Getriebe 17 befindet sich eine federbelastete Bremse 18, die durch ein Druckmedium gesteuert wird.
  • Der Antriebsmotor 15 bildet einen Teil eines Hydrauliksystems, das mittels eines Steuerventils 19 gesteuert wird. Das Steuerventil 19 umfaßt ein Dreiwege-Hauptschiebeventil 20 zur Steuerung des Antriebsmotors 15 und ein zusätzliches Zweiwege-Schiebeventil 21 zur Steuerung der Bremse 18.
  • Das Hauptschiebeventil 20 des Steuerventils 19 wird durch einen Steuergriff 22 gesteuert, der durch axiale Verschiebung den Schieber 20a des Hauptschiebeventils 20 in eine Startposition (Neutralposition) einstellen kann, das heißt sozusagen in eine zentrale Position I, wie in Fig. 1 gezeigt, und in zwei entgegengesetzte äußere Positionen II (in Fig. 1 nach links verschoben) und III (in Fig. 1 nach rechts verschoben), gegen die Kraft zweier äquivalenter entgegengesetzter Federn 20b und 20c. In der äußeren Position II ist das Steuerventil 19 in eine Hubposition für den Betrieb des Motors 15 mit der zugehörigen Trommel 13 in einer Hubrichtung eingestellt, während das Steuerventil 19 in der äußeren Position III in eine Einlagerungsposition für den Betrieb des Motors 15 mit der zugehörigen Trommel 13 in einer Einlagerungsrichtung eingestellt ist.
  • Der Steuergriff 22 wird auch zum Steuern des Schiebeventils 21 für die Bremse 18 verwendet, wobei der Griff 22 in diesem Fall in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers 20a bewegt wird, das heißt sozusagen in der Bewegungsrichtung des Schiebers 21a des Schiebeventils 21. In Fig. 1 ist der Schieber 21a in der Normalposition A gezeigt, in der die Bremse 18 aktiv ist. Durch Bewegen des Schiebers 21a vertikal nach unten in Fig. 1 von der Normalposition A in die gegenüberliegende äußere Position B gegen die Kraft einer Feder 21b wird die Bremse in eine gelöste, inaktive Position zurückgestellt, die es erlaubt, daß sich die Welle 16 mit der Trommel 13 in einer Hubrichtung oder Einlagerungsrichtung dreht, die durch Einstellen des Schiebers 20a in dem Hauptschiebeventil 20 bestimmt wird.
  • Auf seiner einen Seite ist der Antriebsmotor 15 über eine erste Leitungsverbindung 42 mit einem in diese eingesetzten zugehörigen federbelasteten Rückschlagventil 25 mit einem ersten Mundloch 23 in dem Hauptschiebeventil 20 verbunden. Das Rückschlagventil 25 erlaubt die Zuleitung von Druckmedium aus dem Mundloch 23 zu dem Motor 15, verhindert jedoch die Zuleitung von Druckmedium aus dem Motor 15 zu dem Mundloch 23. In einer Zirkulationsleitung 26, die außerhalb des Rückschlagventils 25 angeordnet ist und die sich zwischen den Punkten 26a, 26b in der Leitung 24 erstreckt, sind ein Rückschlagventil 27 und ein druckkompensiertes Mengenventil (Drosselventil) 28 angeordnet. Das aus dem Motor 15 in Richtung auf das Mundloch 23 fließende Druckmedium kann das Rückschlagventil 27 passieren und wird dabei über das nachfolgende Mengenventil 28 mengenreguliert.
  • Auf der anderen Seite ist der Antriebsmotor 15 über eine zweite Leitungsverbindung 30 mit einem in diese eingesetzten Folgeventil 31 mit einem zweiten Mundloch 29 in dem Haupt schiebeventil 20 verbunden. In einer Zirkulationsleitung 32, die außerhalb des Folgeventils 31 angeordnet ist und sich zwischen den Punkten 30a, 30b in der Leitung 30 erstreckt, ist ein Rückschlagventil 33 angeordnet. Das Rückschlagventil 33 verhindert, daß Druckmedium aus dem Mundloch 29 außerhalb des Folgeventils 31 zu dem Motor 15 gelangt, es erlaubt jedoch, daß Druckmedium aus dem Motor 15 zu dem Mundloch 29 außerhalb des Folgeventils 31 geleitet wird.
  • In der Leitung 30 ist an einem Punkt 30c eine Speiseleitung 34 von einem Druckmediumbehälter 35 angeschlossen, und zwar über ein Rückschlagventil 36, welches verhindert, daß Druckmedium aus der Leitung 30 in den Behälter 35 zurückgeleitet wird. Der Behälter 35 wird über ein Filter 37 mit Druckmedium aus den Rückflußölbehältern 35a und 35c gespeist. Wie erwähnt, ist das Hauptschiebeventil 20 an seiner einen Seite mit zwei Mundlöchern 23 und 29 und an seiner anderen Seite mit drei Mundlöchern 38, 39, 40 versehen.
  • Das Mundloch 38 ist über ein Rückschlagventil 44 in einer Zweigleitung 42 durch eine Leitung 41 und durch die Leitung 42 mit einer Ölkammer 43a in einem Speicher 43 verbunden. Das Rückschlagventil 44 erlaubt, daß Drucköl aus dem Mundloch 38 zu dem Speicher 43 geleitet wird, es verhindert jedoch, daß Drucköl aus dem Speicher 43 zurück in das Mundloch 38 verdrängt wird. Der Speicher 43 ist auf der gegenüberliegenden Seite einer Membrane 43b mit einer Gaskammer 43c versehen, die über eine Leitung 45 mit einem Gaskolben 46 verbunden ist.
  • Das Mundloch 39 ist über eine Leitung 47 und eine Zweigleitung 48 an einer Stelle 42a zwischen dem Rückschlagventil 44 und dem Speicher 43 mit der Leitung 42 verbunden. In die Leitung 48 sind ein Rückschlagventil 49 und ein Absperrventil 50 eingesetzt. Das Rückschlagventil 49 erlaubt, daß Drucköl aus dem Speicher 43 zu dem Mundloch 39 geleitet wird, es verhindert jedoch, daß Öl aus dem Mundloch 39 zu dem Speicher 43 geleitet wird.
  • Das Mundloch 40 ist mittels einer Rückflußleitung 51 mit einem Rückflußölbehälter 35a verbunden.
  • Eine Zweigleitung 52 erstreckt sich von dem Hauptschiebeventil 20 des Steuerventils 19 zu der Rückflußölleitung 35b.
  • Von dem Schiebeventil 21 erstreckt sich von einem ersten Mundloch 53a eine Rückführungsleitung 54 zu dem Rückflußölbehälter 35b. In der dargestellten Startposition für den Schieber 21a kommuniziert die Zweigleitung 54 mit einer Leitung 55, die mit der einen Seite eines Bremskolbens 56 in einem Bremsgehäuse 57 verbunden ist, während eine Kompressionsfeder 58 auf die andere Seite des Bremskolbens wirkt.
  • Von dem Schiebeventil 21 erstreckt sich von einem zweiten Mundloch 53b eine Zweigleitung 59 zu einer Verbindung 48b zwischen den Leitungen 47, 48. In der genannten äußeren Position B (durch Bewegen des Schiebers 21a in Abwärtsrichtung in Fig. 1) wird die Leitung 59 mit der Leitung 55 in Verbindung gebracht, so daß Drucköl aus dem Speicher 43 der Kammer auf der oberen Seite des Kolbens 56 in dem Bremsgehäuse 57 zugeleitet und die Feder 58 zusammengedrückt wird, so daß die Bremskraft der Bremse 18 endet und der Motor 15 (durch Bewegen des Schiebers 20a von der zentralen Position (I)) in die Einlagerungsrichtung (Position III) oder in die Hubrichtung (Position II) gedreht werden kann. Sowohl in Position II des Schiebers 20a (während des Hochziehens des Floßes 10) als auch in Position III (während der Einlagerung des Floßes 10) erhält die Leitung 59 über die Leitungen 42, 48 und 47 Drucköl aus dem Speicher 43.
  • Einlagerung von Flößen mit Fracht
  • 1) Während des Einlagerns des Floßes (mit dem Schieber 20a in der äußeren Position III) wird Drucköl aus dem Motor 15 über die Leitung 24 und das Mundloch 23 zu dem Mundloch 38 und über die Leitungen 41, 24 zu dem Speicher 43 befördert.
  • 2) Nachdem der Großteil der Einlagerungshöhe des Floßes 10 bewältigt ist, ist der Speicher normalerweise voll geladen.
  • 3) Während der fortgesetzten Einlagerung des Floßes wird der Speicher normalerweise nicht weiter geladen. In der Praxis kann zum Beispiel die Hälfte des Drucköls, das beim Einlagerungsvorgang produziert wird, in dem Speicher gespeichert werden, bevor die Speicherung zusätzlicher Energie unterbrochen wird.
  • Die Leitung 41 von dem Mundloch 38 ist über die Verbindung 48a an eine Leitung 60 über eine Verbindung 60a und eine Zweigleitung 61 angeschlossen, die ein Mundloch 62 in einem Folgeventil 63 aufweist. Auf der anderen Seite ist das Folgeventil 63 über ein Mundloch 64 und eine Leitung 65 an einen Rückflußölbehälter 35c angeschlossen. In der Startposition des Folgeventils 63, die in Fig. 1 gezeigt und mittels einer Kompressionsfeder 66 gesichert ist, werden die Leitungen 41, 60 in den Rückflußölbehälter 35c entleert. Das Folgeventil 63 wird über den Pilotdruck in einer Zweigleitung 67 von einer Verbindung 26b in der Leitung 26 über eine Steuerkammer 68 gesteuert. Bei Verschieben des Schiebers 63a des Folgeventils 63 nach rechts in Fig. 1 gegen die Kraft der Feder 66 wird die Entleerung über das Folgeventil in den Rückflußölbehälter 35 blockiert. Ein Entleerungsventil 69, das in eine Zweigleitung 70 von der Verbindung 60a zu dem Rückflußölbehälter 35c eingesetzt ist, wird durch einen Pilotdruck in einer Zweigleitung gesteuert, die von der Leitung 42 zu einer Seite des Entleerungsventils 69 abzweigt. Das Entleerungsventil 69 wird mittels einer regulierbaren Druckkraft von einer Kompressionsfeder 72 in einem entkoppelten Zustand gehalten, aber bei hohen Pilotdrücken, die von der Leitung 42 in der Leitung 71 auftreten, wird das Ventil 69 geöffnet, so daß Drucköl aus dem Mundloch 38 direkt in den Rückflußölbehälter 35 geleitet werden kann. Das Rückschlagventil 44 schließt für den Fluß aus dem Speicher über die Leitung 42 zur Leitung 41.
  • Danach wird die Einlagerung fortgesetzt, bis das Floß seine untere Position erreicht, ohne daß der Speicher 43 zusätzlich geladen wird.
  • Ein hydraulisch betätigtes Richtungsventil 73 ist außerhalb des federbelasteten Rückschlagventils 25 in der Leitung 24 angeordnet. Das Richtungsventil 73 hat eine erste Steuerkammer 74, die über eine Zweigleitung 75 mit der Verbindung 26a in der Leitung 24 verbunden ist, und eine zweite, gegenüberliegende Kammer 76, die über eine Zweigleitung 77 an die Verbindung 26b in der Leitung 24 angeschlossen ist. Das Richtungsventil 73 wird mittels einer Kompressionsfeder 78 in der Startposition A gehalten. Ein erstes Mundloch 79 in dem Ventil 73 ist über eine Leitungsverbindung 80 durch ein Druckminderungsventil 81 an die Leitung 24 angeschlossen, während ein zweites Mundloch 82 in dem Ventil 73 durch eine Leitung 83 über ein Drainagerohr 37d mit dem Rückflußölbehälter 35 verbunden ist.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Startposition A ist das Mundloch 79 mit einem Mundloch 84 zu einer Blindleitung 85 verbunden, während das Mundloch 82 mit einem Mundloch 86 zu einer Leitung 87 zu einem Positionszylinder 88 verbunden ist, der die Bewegung des Motors 15 in der Startposition A reguliert, in der der Motor 15 für eine maximale Bewegung eingestellt ist, die für eine maximale Ölmenge während des Einlagerns und Hochziehens des Floßes 10 über die Trommel 13, das heißt während das Floß das Windenseil 11 mit einem bestimmten Zug beaufschlagt, veranschlagt wird.
  • Hochziehen mit leeren Haken
  • Beim Hochziehen mit leeren Haken, das heißt nachdem ein Floß gewassert wurde und der Haken zum Ankoppeln eines weiteren Floßes in die Startposition hochzuziehen ist, wird die gleiche Drehgeschwindigkeit in dem Motor gewünscht, aber mit einer minimalen Verlagerung, wobei die Verlagerung dann auf etwa ein Drittel der maximalen Verlagerung (z. B. 29%, durch Anwenden einer relativen maximalen/minimalen Verlagerung von beispielsweise 3, 4/l) reduziert wird. Folglich wird beim Hochziehen leerer Haken eine bedeutend geringere Ölmenge verwendet als beim Hochziehen von Haken mit angehängten Flößen (und möglicher Fracht).
  • Die Rückstellung der Verlagerung von max. (3, 4) auf min. (I) findet bei Auftreten eines Druckabfalls über dem Drosselventil 28 statt, und das Schiebeventil 73 wird in Position B zurückgestellt, wodurch die Blindleitung 85 auf den Anschluß über die Leitung 83 an den Rückflußölbehälter 35 eingestellt wird, während die Leitung 80 durch das Druckminderungsventil 81 auf den Anschluß über die Leitung 87 an den Positionszylinder 88 eingestellt wird und den Positionszylinder 88 gegen die Kraft einer Feder 88a zurückstellt.
  • Einlagern mit leeren Haken
  • Beim Einlagern von leeren Haken wird eine gegenüber dem Hochziehen mit leeren Haken verminderte Geschwindigkeit verwendet. In der Startposition wird der Speicher 43 geladen, und der Hauptschieber 20a des Steuerventils 19 wird nach rechts in Fig. 1 bewegt, so daß das linke Symbol (Position III) installiert wird. Der Motor 15 wird nun als normale Winde angetrieben, da der Motor aus dem Speicher 43 mit Drucköl gespeist wird. Da der Haken des Seils 11 keine Last trägt, ist keine Fracht vorhanden, die den Motor als Pumpe antreiben kann. Folglich wird in der Einlagerungsrichtung kein bedeutender Antriebsdruck zwischen dem Motor 15 und dem Mengenregelventil 28 benötigt, wenn man annimmt, daß die Menge des aus dem Speicher ausfließenden Öls kleiner ist als der eingestellte Wert für die Menge durch das Mengenregelventil 28. Bei niedrigen Öldrücken in der Leitung 30 sind das Folgeventil 31 in der Leitung 30 und das Folgeventil 63 in der Leitungsverbindung 60-65 offen, und es kann Drucköl aus dem Hauptventil 20 des Steuerventils 19 über die Mundlöcher 39 und 29 durch das Folgeventil 31 in der Leitung 30 zu dem Motor 15 geleitet werden, während das zurückfließende Öl aus dem Motor 15 über die Mundlöcher 23, 38 in dem Hauptventil 20 und über die Leitungen 41, 60, 61, 65 zu dem Rückflußölbehälter 35 befördert wird.
  • In Fig. 2 ist eine der Winde 14 von Fig. 1 entsprechende Winde gezeigt, bei der eine Trommel 13 auf der einen Seite eines Windengehäuses 14a und des Getriebes 17 angeordnet ist, während die Bremse 18 und der hydraulische Antriebsmotor/Pumpe 15 auf der anderen Seite des Windengehäuses 14a angeordnet sind. An der Trommel 13 sind einige Windungen des Windenseils 11 gezeigt.
  • In den Fig. 3-5 ist ein Kran 90 zum Abwerfen eines sogenannten "MOB-Boots" (Mann-über-Bord-Boots) 10a von einer inaktiven Position knapp außerhalb eines Deckabbruches 91 auf einem Plattformdeck 92 gezeigt. Das Boot 10a ist mit einem Paar sofort lösbarer Zurrgurte 89 in seiner dargestellten inaktiven Position gesichert. Zusätzlich wird eine separate Sicherheitsleine 93 verwendet, die zwischen dem äußeren Ende des Krans 90 und dem Boot 10a befestigt ist, wobei die Leine 93 über einen Haken 94 zusammen mit einem Windenseilhaken 95 in einem gemeinsamen Befestigungshaken 96 befestigt ist, der in einen manuell lösbaren Hakenhalter 12 eingehakt ist, der an der Oberseite eines Haltebügels 97 in dem Boot 10a befestigt ist. Nach dem Lösen der Zurrgurte 89 und der Sicherheitsleine 93 ist das Boot bereit für den Abwurf durch die Betätigung des Steuerventils 19 der Winde. Falls nötig, kann das Steuerventil 19 durch Fernsteuerung von dem Boot aus betätigt werden. Nach dem Wassern des Bootes 14a kann dieses von dem Windenseil 11 freigelassen werden, indem der Hakenhalter 12 manuell gelöst wird. In Fällen, in denen das Boot nach dem Einsatz wieder zurück in die Startposition auf dem Deck 92 gehoben werden muß, kann ein separater Kran (nicht weiter dargestellt) verwendet werden.
  • Der Kran 90 trägt die Winde 14 an seinem unteren Ende, und der Speicher 43 ist entlang eines Seitenbereichs 90a des Krans befestigt. Zwischen dem Speicher 43 und dem Hydraulikmotor/Pumpe 15 der Winde ist das Steuerventil 19 mit dem zugehörigen Griff 22 dargestellt. Außerdem sind ein zusätzlicher Ölbehälter 98 und eine Handpumpe 98 mit zugehörigem Pumpengriff 99a gezeigt. Die Pumpe 99 ist in einer nicht weiter dargestellten Weise mit dem Motor/Pumpe 15 gekoppelt, so daß das Seil 11 mit dem zugehörigen leeren Haken manuell hochgezogen werden kann, wenn dies eine Notsituation erfordert.
  • Wenn zum Beispiel mehrere Flöße nacheinander von ein- und derselben Rampe abzuwerfen sind, kann man anstelle des dargestellten Krans 90 eine Ladebaumanordnung oder eine Krananordnung verwenden, die speziell für diesen Zweck ausgelegt ist, so daß die Rettungsboote mit der Ladebaumanordnung oder der Krananordnung von einer inaktiven Position an Deck in eine aktive Abwurfposition außer Deck geschwenkt werden können. Falls nötig kann die Aufgabe des Schwenkens auch mittels der Kraft von Drucköl bewerkstelligt werden, das nach einer vorausgegangenen Abwurfaktion in dem Speicher 43 gespeichert wurde.

Claims (6)

1. Hydrauliksystem im Zusammenhang mit dem Einlagern von Kargo wie Rettungsboote, Flöße (10) oder andere Fracht über eine Winde (14) mit einem Steuerventil (19) und einem zugeordneten Hydraulikantriebsmotor (15) mittels Schwerkraft und anschließendem Hochziehen von Kargo oder leeren Haken mit Hilfe hydraulischer Triebkraft, wobei eine Betriebsseite des Hydraulikantriebsmotors (15) über eine ein erstes Rückschlagventil (27), das den Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil (19) zu dem Antriebsmotor (15) unterbindet, jedoch den Zulauf von Drucköl aus dem Antriebsmotor (15) zu dem Steuerventil (19) erlaubt, aufweisende Rohrleitungsverbindung (24, 26, 24) mit dem Steuerventil (19) verbunden ist, wobei der Antriebsmotor (15) während des Betriebs der Winde (14) in der Einlagerungsrichtung bei einer in dem Haken eines Hubseils (11) hängenden Fracht (das Floß 10) und dem Steuerventil (19) in der Einlagerungsposition (III) mit einem Öl-Gasspeicher (43) zur Speicherung von Drucköl verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine Betriebsseite des Antriebsmotors (15) über eine erste Rohrleitungsverbindung (24) mit dem Steuerventil (19) verbunden ist, wobei diese erste Rohrleitungsverbindung ein zweites Rückschlagventil (25) aufweist, das erste Rückschlagventil (27) dagegen in eine separate Rohrleitungsverbindung (24, 26, 24) außerhalb des zweiten Rückschlagventils (25) integriert ist, wobei das zweite Rückschlagventil (25) den freien Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil (19) zu dem Antriebsmotor (15) erlaubt, jedoch den Zulauf von Drucköl aus dem Antriebsmotor (15) zu dem Steuerventil (19) unterbindet, wobei der Antriebsmotor (15) bei dem sich in der Hubposition (II) befindenden Steuerventil (19) mit dem Öl-Gasspeicher (43) für die Zuleitung von Drucköl für den Betrieb des Antriebsmotors (15) in der Hubrichtung verbunden ist.
2. Hydrauliksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die separate Rohrleitungsverbindung (24, 26, 24) zwischen dem Steuerventil (19) und dem ersten Rückschlagventil (27) mit einem Mengenregelungsventil (28) versehen ist, das, wenn sich das Steuerventil (19) in der Einlagerungsposition (III) befindet, den Zulauf von Drucköl aus dem Antriebsmotor (15) zu dem Steuerventil (19) regelt.
3. Hydrauliksystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (15) in eine erste Position mit maximalem Hubraum für die Verwendung bei der Einlagerung und in eine zweite Position mit minimalem Hubraum für die Verwendung beim Hochziehen einstellbar ist, und daß eine Einrichtung (88) zur Rückstellung des Hubraums des Antriebsmotors (15) mittels eines Richtungsventils (73) durch den in der Rohrleitungsverbindung (24; 24, 26, 24) zwischen dem Antriebsmotor (15) und dem Steuerventil (19) vorherrschenden Öldruck und vorzugsweise durch einen Druckabfall über dem Rückschlagventil (25, 27) in der Rohrleitungsverbindung (24) gesteuert wird.
4. Hydrauliksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (43) über eine dritte Rohrleitungsverbindung (41, 42), die ein drittes Rückschlagventil (44) aufweist, welches den Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil (19) zu dem Speicher (43) erlaubt, jedoch den Zulauf von Drucköl aus dem Speicher (43) zu dem Steuerventil (19) unterbindet, mit dem Steuerventil (19) verbunden ist, und daß der Speicher (43) über eine vierte Rohrleitungsverbindung (42, 48, 47), die ein Absperrventil (50) und ein viertes Rückschlagventil (49) aufweist, welches den Zulauf von Drucköl aus dem Speicher (43) zu dem Steuerventil (19) erlaubt, jedoch den Zulauf von Drucköl aus dem Steuerventil (19) zu dem Speicher (43) unterbindet, mit dem Steuerventil (19) verbunden ist.
5. Hydrauliksystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein normalerweise geschlossenes Auslaßventil (69) im komplett gefüllten Zustand des Speichers (43) offen ist, um überschüssiges Drucköl aus dem Steuerventil (19) in den Rücklaufölbehälter (35) außerhalb des dritten Rückschlagventils (44) zu leiten, wobei das Auslaßventil (69) durch einen hohen Öldruck gesteuert wird, der in einer Pilotleitung (71) von der Rohrleitungsverbindung (42) zwischen dem Öl-Gasspeicher (43) und dem dritten Rückschlagventil (44) auftritt.
6. Hydrauliksystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Folgeventil (63), das in eine Rohrleitungsverbindung (41,60-65) zwischen dem Steuerventil (19) und einem Rücklaufölbehälter (35c) geschaltet und mittels einer Druckfeder (66) in eine geöffnete Position zwischen dem Steuerventil (19) und dem Rücklaufölbehälter (35c) eingestellt ist, mittels einer umgekehrt wirkenden, durch den zwischen dem Antriebsmotor (15) und dem Rückschlagventil (25, 27) in der ersten und/oder zweiten Rohrleitungsverbindung (24; 24, 26) vorherrschenden Öldruck gesteuerten Steuerkammer (68) zurück in die geschlossene Position einstellbar ist.
DE69320372T 1992-02-13 1993-06-01 Hydraulische systeme für winden Expired - Fee Related DE69320372T2 (de)

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