DE69317525T2 - Nebenkeulenkompensation und Diversityempfang mit einer einzigen Gruppe von Hilfsantennen - Google Patents
Nebenkeulenkompensation und Diversityempfang mit einer einzigen Gruppe von HilfsantennenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Nebenkeulenkompensator, in welchem zusätzlich zu einer Hauptantenne eine Gruppe von Hufsantennen vorgesehen ist, um ein unerwünschtes Signal zu kompensieren, das von den Nebenkeulen der Hauptantenne in das Hauptkanalsignal eingefügt wird.
- Ein Nebenkeulenkompensator vom Stand der Technik, wie er z. B. aus US-A-5.045.858 bekannt ist, besteht aus einer Hauptantenne, die so ausgerichtet ist, daß sie ein erwünschtes Signal empfängt, und einer Gruppe von Hilfsantennen. Eine Mehrzahl von Vervielfachern ist mit den Hilfsantennen verbunden, um die Ausgangssignale der Hilfsantennen mit gesteuerten Gewichtungswerten zu gewichten. Wenn in den Nebenkeulen der Hauptantenne ein Störsignal enthalten ist, das mit dem erwünschten Signal nicht korreliert, wird die Qualität der Übertragung erheblich verschlechtert. Um eine Nebenkeulenkompensation bereitzustellen, werden die gewichteten Signale summiert und ein Summensignal gebildet, welches von dem Ausgangssignal der Hauptantenne subtrahiert wird. Durch Verwendung des kompensierten Nebenkeulensignals als Referenzwert wird die Gewichtung der Vervielfacher aktualisiert, so daß die Hilfsantennen die Hauptkeule ihrer Richtcharakteristik zu der Störsignalquelle ausrichten. Unter dieser Voraussetzung stellt das Summensignal eine Kopie des Störsignals dar. Es ist unter Fachleuten bekannt, daß der mittlere quadratische Algorithmus und der Applebaum-Algorithmus Gewichtungskoeffizienten ableiten. Der Applebaum-Algorithmus ist ein Algorithmus, der die Gewichtungskoeffizienten ableitet, indem er in die LMS-Schleife des Nebenkeulenkompensators einen Steuervektor einfügt, um die Empfangsrichtung des erwünschten Signals auf eine bestimmte Größe zu schätzen. Die durch den Applebaum-Algorithmus angegebene Gewichtungssteuerung maximiert das Verhältnis (SINR) von erwünschtem zu unerwünschtem Signalpegel (Störsignal plus Rauschen).
- Ein adaptiver Entzerrer wird zum adaptiven Entzerren der durch einen Mehrweg-Fadingkanal verursachten Nachbarsymbolstörung verwendet. Wenn der adaptive Entzerrer zusammen mit dem Nebenkeulenkompensator vom Stand der Technik verwendet wird, und wenn der Zeitabstand zwischen den Pfaden des Mehrfach-Fadingkanals klein ist, gibt es bei der Fadingform eine Veränderung vom selektiven Frequenzfading zum flachen Fading, und das erwünschte Signal selbst geht verloren. Dieses Problem kann durch die Verwendung des adaptiven Entzerrers nicht gelöst werden, und es würde ein Diversityempfang erforderlich werden. Außerdem enthält das Summensignal, da die Ausgangssignale der Hilfsantennen auch eine erwünschte Signalkomponente enthalten, diese ebenso wie die Kopie des unerwünschten Signals. Das nebenkeulenkompensierte Signal würde, als Ergebnis der Subtraktion der erwünschten Komponente von der Hauptantenne, seine Amplitude stark verringern, wenn sie sich unter einem bestimmten Verhältnis von Amplitude zu Phase befinden.
- Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Nebenkeulenkompensator bereitzustellen, der ohne Vermehrung der Hilfsantennen eine Nebenkeulenkompensation und einen Diversityempfang liefert.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Nebenkeulenkompensator bereitgestellt, der ein Hauptantennensystem zum Erzeugen eines Basisband-Hauptkanalsignals und eine Gruppe von Hilfsantennensystemen zum Erzeugen von Basisband-Hilfskanalsignalen aufweist. Mit der Hauptantenne ist ein Hauptkanalvervielfacher verbunden, um das Hauptkanalsignal mit einem Hauptkanal-Gewichtungssignal zu bearbeiten und ein gewichtetes Hauptkanalsignal zu erzeugen. Eine Mehrzahl von ersten Hilfskanal-Vervielfachern ist mit den Hilfsantennensystemen verbunden, um jeweils die Basisband-Hilfskanalsignale mit Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignalen zu bearbeiten und erste gewichtete Hilfskanalsignale zu erzeugen, welche summiert werden, um ein erstes Summensignal zu erzeugen. Ferner wird eine Mehrzahl von zweiten Hilfskanal-Vervielfachern bereitgestellt, um jeweils die Basisband-Hilfskanalsignale mit Diversitykombinations-Gewichtungssignalen zu bearbeiten und zweite gewichtete Hilfskanalsignale zu erzeugen, welche summiert werden, um ein zweites Summensignal zu erzeugen. Das zweite Summensignal wird zu dem gewichteten Hauptkanalsignal addiert, um ein kombiniertes Diversity-Hauptkanalsignal zu erzeugen, und das erste Summensignal wird von dem kombinierten Diversity-Hauptkanalsignal subtrahiert, um ein nebenkeulenkompensiertes Hauptkanalsignal zu erzeugen. Zum Entfernen einer Nachbarsymbolstörung, die durch einen Mehrweg-Fadingkanal von dem nebenkeulenkompensierten Hauptkanalsignal verursacht wurde, wird ein adaptiver Entzerrer bereitgestellt. Das Hauptkanal-Gewichtungssignal wird durch Korrelieren des Ausgangssignals von dem adaptiven Entzerrer mit dem Ausgangssignal von der Hauptantenne abgeleitet. Die Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignale werden so abgeleitet, daß die Hilfsantennen eine erste Richtcharakteristik besitzen, deren Hauptkeule zu einem unerwünschten Signal ausgerichtet ist, und die Diversitykombinations-Gewichtungssignale werden so abgeleitet, daß die Hilfsantennen eine zweite Richtcharakteristik besitzen, deren Hauptkeule zu einem erwünschten Signal ausgerichtet ist.
- Die Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignale werden besonders durch Korrelieren der Basisband-Hilfskanalsignale mit dem Ausgangssignal des nebenkeulenkompensierten Hauptkanalsignals und durch Subtrahieren der Korrelation von einem Steuervektor abgeleitet. Andererseits werden die Diversitykombinations-Gewichtungssignale durch Korrelieren der Basisband-Hilfskanalsignale mit dem Ausgangssignal des adaptiven Entzerrers abgeleitet.
- Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die anhängenden Zeichnungen ausführlich beschrieben, wobei:
- Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Nebenkeulenkompensators gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und
- Fig. 2 ein Blockdiagramm des Applebaum-Gewichtungsreglers von Fig. 1 ist.
- Nun zu Fig. 1, in der ein Nebenkeulenkompensator für einen Mehrweg-Fadingkanal gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist. Der Nebenkeulenkompensator umfaßt ein Hauptantennensystem 10 und eine Gruppe von Hilfsantennensystemen 16&sub1; bis 16n. Das Hauptantennensystem umfaßt eine Antenne und einen Funkfrequenzempfänger zum Erzeugen eines Basisband-Hauptkanalsignals, und jedes der Hilfsantennensysteme weist ebenfalls eine Antenne und einen Funkfrequenzempfänger zum Erzeugen von Basisband-Hilfskanalsignalen auf. Die Hilfsantennen sind so angeordnet, daß ihre Hilfskanalsignale r&sub1;, r&sub2;, ..., rn mit dem Hauptkanalsignal nicht korrelieren. Besonders die Hilfsantennen weisen zueinander Abstände von der halben wellenlänge der Trägerfrequenz des erwünschten Signals auf. Die Richtwirkung der Hauptantenne 10 ist zu der Quelle eines erwünschten Signals ausgerichtet. Der Ausgang der Hauptantenne 10 ist mit einem komplexen Vervielfacher 11 verbunden, wo das Hauptkanalsignal mit einer Gewichtung multipliziert wird, die durch ein Gewichtungssteuersignal "f" von einem Korrelator 15 dargestellt wird, um ein Ausgangssignal Ym zu erzeugen. Dieses Signal wird an einen Summierer 12 oder einen Diversity-Kombinator angelegt, dessen Ausgang mit einem Subtraktivfilter 13 verbunden ist, um ein Differenzsignal Yz zu erzeugen. Ein adaptiver Entzerrer 14 ist mit dem Ausgang des Subtraktivfilters 13 verbunden, um die Nachbarsymbolstörung zu kompensieren, welche von dem Mehrweg-Fadingkanal herrührt und ein Entscheidungs-Ausgangssignal erzeugt. Der Korrelator 15 leitet den Gewichtungsfaktor flffl durch Kreuzkorrelation des Ausgangssignals R der Hauptantenne 10 mit dem Entscheidungs- Ausgangssignal des adaptiven Entzerrers 14 ab.
- Eine erste Gruppe komplexer Vervielfacher 17&sub1; 17n und ein Summierer 18 zur Nebenkeulenkompensation sind mit den Hilfsantennen 16&sub1; 16n verbunden. Die komplexen Vervielfacher 17&sub1; 17n skalieren jeweils die entsprechenden Hilfskanalsignale r&sub1;, r&sub2;, ... ,rn mit Gewichtungskoeffizienten, welche durch die Steuersignale v&sub1;, v&sub2;, ..., vn dargestellt sind und von einem Applebaum-Gewichtungsregler 19 geliefert wurden. Das Gewichten der ersten Gruppe wird so durchgeführt, daß eine resultierende Richtwirkung der Hilfsantennen effektiv zu der Quelle eines Störsignais ausgerichtet wird, wie durch eine Zeichnung mit durchgezogenen Linien 44 gezeigt ist. Die Ausgangssignale von den komplexen Vervielfachern 17&sub1; 17n werden durch den Summierer 18 summiert, um ein Ausgangssignal ys zu erzeugen, welches eine Kopie des Störsignals ist. Das Ausgangssignal ys ist an das Subtraktivfilter 13 angelegt, um eine Nebenkeulenkompensation der Störkomponente des Hauptkanalsignals R zu bewirken. Wie in "Adaptive Arrays" von Sidney P. Applebaum, IEEE Transactions on Antennas and Propagation, Vol., AP-24, Nr. 5, September 1976 beschrieben, wird jede der Gewichtungen vk (wobei k = 1, 2, ..., n ist) durch Korrelieren des entsprechenden Hilfssignals mit dem Ausgangssignal YZ des Subtraktivfilters 13, durch Subtrahieren der Korrelation von einer entsprechenden Steuervektorkomponente tk und dann durch Verwenden eines offenen Verstärkers abgeleitet. Der Steuervektor ist ein Satz von Werten, der vorgegeben ist, um die Hauptkeule der Richtcharakteristik 44 in die Richtung einer geschätzten Quelle des Störsignals auszurichten.
- Insbesondere weist der Applebaum-Gewichtungsregler, wie in Fig. 2 gezeigt, einen Korrelator 30 zum Ermitteln von Korrelationen zwischen den Hilfskanalsignalen r&sub1;, r&sub2;,...,rn und dem Ausgangssignal Yz von dem Subtraktivfilter 13 auf, um einen Satz von n Korrelationssignalen zu erzeugen. Die Subtraktivfilter 31 sind jeweils mit den Ausgängen des Korrelators 30 verbunden, um jeweils die Korrelationssignale von den Steuervektoren t&sub1;, t&sub2;, ..., tn zu subtrahieren und "n" Differenzsignale zu erzeugen. Jedes Differenzsignal wird dann durch einen Verstärker 32 mit dem Verstärkungsfaktor G verstärkt, um ein Gewichturigssteuersignal vk für den entsprechenden komplexen Vervielfacher 17k zu erzeugen.
- Für eine maximale Diversitykombination wird eine zweite Gruppe von komplexen Vervielfachern 20&sub1; 20n mit den Hilfsantennen 16&sub1; 16n verbunden, um jeweils die Hilfskanalsignale mit Gewichtungskoeffizienten zu skalieren, welche durch die von einem Korrelator 22 gelieferten Gewichtungssignale w&sub1;, w&sub2;, ..., wn dargestellt werden. Die Gewichtung der Diversitykombinationsgruppe wird so durchgeführt, daß eine resultierende Richtung der Hilfsantennen, wie durch eine Zeichnung mit gestrichelten Linien gezeigt, effektiv zu der Quelle des erwünschten Signais ausgerichtet ist. Die Ausgangssignale des komplexen Vervielfachers 20&sub1; 20n sind an einen Summierer 21 angelegt, um eine Kopie von dem erwünschten Signal zu erzeugen. Die Kopie des auf diese Weise durch Verwendung der Richtcharakteristik 45 ermittelten erwünschten Signals ist an den Summierer 12 angelegt, wo sie mit dem Hauptkanalsignal in einem maximalen Verhältnis diversity-kombiniert wird. Die Gewichtungssignale für die Vervielfacher 20 werden durch den Korrelator 22 aus den Korrelationen zwischen dem Entscheidungs-Ausgangssignal des adaptiven Entzerrers 14 und den Ausgangssignalen der Hufsantennen 16&sub1; 16n abgeleitet.
- Da der Diversity-Kombinationseffekt der vorliegenden Erfindung das erwünschte Signal verstärkt, wird das Absinken der erwünschten Signalstärke wegen der Nebenkeulenkompensation effektiv eliminiert.
- Für ein vollständiges Verstehen der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend eine quantitative Analyse von dem Nebenkeulenkompensator vermittelt. Das Ausgangssignal R der Hauptantenne 10 wird dargestellt als:
- R = h&sub1; S + g&sub1; J (1)
- wobei das Zeichen ( ) das Vektorprodukt darstellt, h&sub1; die Ubertragungsfunktion eines Pfads 40 von der Quelle eines übertragenen erwünschten Signals 5 zu der Hauptantenne und g&sub1; die Ubertragungsfunktion eines Pfads 42 von der Quelle eines Störsignais J zu der Hauptantenne ist. Die Ausgangssignale von den Hilfsantennen 16&sub1; 16n werden als Vektor r dargestellt, welcher die Form hat:
- wobei r&sub1;, r&sub2;,...... ,rn die Ausgangssignale der jeweiligen Hilfsantennen 16&sub1;, 16&sub2;, ..., 16n, a und b Teilerkonstanten, h&sub2; die Übertragungsfunktion eines Pfads von der Quelle des erwünschten Signals zu den Hilfsantennen, g&sub2; die Übertragungsfunktion eines Pfads von der Quelle eines Störsignals zu den Hilfsantennen und φ sowie 0 die Auftreffwinkel der erwünschten und der Störsignale jeweils zu der Hilfsantenne 16i sind, welche als Bezugs- Hilfskanal genommen wird. Durch Ersetzen der Vektorkomponenten φ und θ durch Ud bzw. Uj
- stellt das Produkt S × Ud die erwünschte Vektorkomponente dar&sub1; wobei die Hilfsantenne 16&sub1; als Referenzwert genommen wird. Folglich muß die Amplitude der erwünschten Vektorkomponente gleich der Amplitude des übertragenen erwünschten Signals S sein, und daher ist die Amplitude des Vektors Ud gleich 1. Die Teilerkonstante "a" der Gleichung (3a) wird folgendermaßen erzielt:
- wobei das Sternchen (*) das Konjugieren der komplexen Zahl darstellt. Daher ist
- a = 1/ n (5)
- In gleicher Weise ergibt sich die Teilerkonstante "b¹¹ durch:
- b = 1/ n (6)
- Unter Verwendung der Gleichungen (3a) und (3b) wird die Hilfs-Vektorkomponente r folgendermaßen neu geschrieben:
- r = h&sub2; S Ud + g&sub2; j Uj (7)
- Wenn der Gewichtungsvektor der zweiten Gruppe dargestellt wird als:
- ergibt sich das Ausgangssignal yd der zweiten Gruppe als:
- Da der adaptive Entzerrer 14 eine Kopie des übertragenen erwünschten Signals S erzeugt, wird der durch den Korrelator 11 abgeleitete Gewichtungsfaktor "f" bestimmt durch:
- wobei E[] den Schätz-Indikator darstellt, welcher einen Mittelwert über die Zeit hinaus bietet. Durch Normieren der Amplitude des übertragenen erwünschten Signals S auf 1 ergibt sich der Autokorrelationsfaktor durch:
- E[S* S] = 1 (11)
- Da das erwünschte Signal S und das Störsignal J nicht korreliert werden, gilt die folgende Relation:
- E[J* S] = 0 (12)
- Daher kann die Gleichung (10) neu geschrieben werden als:
- f = h&sub1;* (13)
- Bei Verwendung der Gleichungen (7) und (13) hat das Ausgangssignal ym des komplexen Vervielfachers 11 die Form:
- In gleicher Weise wird der Gewichtungsvektor W des Korrelators 22 durch Korrelieren der Kopie des erwünschten Signals 5 mit den Hilfskanalsignalen r abgeleitet, was die folgenden Relationen ergibt:
- Das Einsetzen der Gleichung (15) in die Gleichung (9) ergibt:
- Da in der Gleichung (4) Ud X Ud* = 1 ist, kann die Gleichung (16) neu geschrieben werden als:
- Bei Verwendung der Gleichungen (14) und (17) ergibt sich das Ausgangssignal yc des Summierers 12 durch die folgende Relation:
- Es ist zu bemerken, daß der erste Wert der Gleichung (18) (h&sub1;* × h&sub1; + h&sub2;* × h&sub2;) enthält. Dies setzt voraus, daß die maximale Diversitykombination der Signale, die sich über die Pfade 40 und 41 fortgepflanzt haben, durch Gewichten des Hauptkanalsignals mit dem Gewichtungsfaktor f, das Gewichten der Hilfskanalsignale mit dem Gewichtungsvektor w und das Kombinieren der Gewichtungs-Haupt- und -Hilfssignale durch den Summierer 11 erreicht wird.
- Andererseits ergibt sich das Ausgangssignal ys der ersten Gruppe durch:
- wobei V der Gewichtungsvektor v&sub1;, v&sub2;, ..., vn ist. Somit ergibt sich das Ausgangssignal y&sub2; des Subtraktivfilters 13 durch:
- Wegen der Nebenkeulenkompensation wird der zweite Wert der Gleichung (20) auf Null reduziert. Der Gewichtungsvektor V wird daher dargestellt als:
- Die Komponente (h&sub2; × UdT V) des ersten Werts von Gleichung (20) kann den Pegel des erwünschten Signals, das an dem Ausgang des Subtraktivfilters 13 anliegt, etwas verringern, und der eigentliche Optimalwert würde von der Gleichung (21) abweichen. Weil die optimale Lösung des Gewichtungsvektors V in der Nähe des Werts der Gleichung (21) existiert, steigert sie das Verhältnis des erwünschten zu dem unerwünschten Signal durch Kompensieren der Störkomponente mit dem Applebaum-Algorithmus, während sie ein Abnehmen der erwünschten Komponente verhindert.
- In einem praktischen Ausführungsbeispiel ist die adaptive Spurgeschwindigkeit der Diversitykombinationsgruppe höher als die der Nebenkeulenkompensationsgruppe, um eine Durchgangsbedingung zu vermeiden, welche andernfalls zwischen dem Applebaum-Gewichtungsregler 19 und dem Korrelator 22 auftreten würde und ihre Gewichtungsvektoren zu Optimalwerten konvergieren könnte. Diese Spurgeschwindigkeitsdifferenz wird erreicht, indem die mittlere Bearbeitungszeit des Korrelators 22 auf einen Wert eingestellt wird, der kleiner als jener des Applebaum-Gewichtungsreglers 19 ist. Auf diese Weise wird ein adaptiver Diversitykombinations-Steuerprozeß durchgeführt, um den Gewichtungsvektor W zu konvergieren, und dann folgt ein Nebenkeulenkompensationsprozeß, um den Gewichtungsvektor V zu konvergieren.
Claims (3)
1. Nebenkeulenkompensator mit:
einer Hauptantennen-Einrichtung (10), um ein Basisband-
Hauptkanalsignal zu erzeugen, und einer Gruppe von
Hilfsantennen-Einrichtungen (16i, 162, ..., 16f1)I um
Basisband-Hilfskanalsignale zu erzeugen;
einer Mehrzahl von ersten Hilfskanal-Vervielfachern (17&sub1;,
17&sub2;, ..., 17n) um die Basisband-Hilfskanalsignale jeweils mit
Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignalen zu bearbeiten und
erste gewichtete Hilfskanalsignale zu erzeugen, und einem
ersten Summierer (18) zum Summieren der ersten gewichteten
Hilfskanalsignale und Erzeugen eines ersten Summensignals;
dadurch gekennzeichnet, daß er ferner folgendes aufweist:
einen Hauptkanal-Vervielfacher (11), um das Basisband-
Hauptkanalsignal mit einem Hauptkanal-Gewichtungssignal zu
bearbeiten und ein gewichtetes Hauptkanalsignal zu erzeugen;
eine Mehrzahl an zweiten Hilfskanal-Vervielfachern (20&sub1;,
20&sub2;, .., 20n), um die Hilfskanalsignale jeweils mit
Diversitykombinations-Gewichtungssignalen zu bearbeiten und zweite
gewichtete Hilfskanalsignale zu erzeugen, und einen zweiten
Summierer (21), um die zweiten gewichteten Hilfskanalsignale zu
summieren und ein zweites summensignal zu erzeugen;
eine Diversitykombinations-Einrichtung (12), um das zweite
Summensignal mit dem gewichteten Hauptkanalsignal zu summieren
und ein diversity-kombiniertes Hauptkanalsignal zu erzeugen;
eine Subtraktivfilter-Einrichtung (13), um das erste
Summensignal
von dem diversity-kombinierten Hauptkanalsignal zu
subtrahieren;
einen adaptiven Entzerrer (14), der mit der
Subtraktivfilter-Einrichtung verbunden ist, um ein
Entscheidungs-Ausgangssignal zu erzeugen;
eine Hauptkanal-Gewichtungssteuereinrichtung (15), um eine
Korrelation zwischen dem Entscheidungs-Ausgangssignal und dem
Basisband-Hauptkanalsignal zu ermitteln und das
Hauptkanal-Gewichtungssignal von der ermittelten Korrelation abzuleiten;
eine erste Hilfskanal-Gewichtungssteuereinrichtung (19),
um die Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignale abzuleiten,
so daß die Hilfsantennen-Einrichtung eine erste
Richtcharakteristik besitzt, deren Hauptkeule zu einem unerwünschten Signal
ausgerichtet ist;
und
eine zweite Hilfskanal-Gewichtungssteuereinrichtung (22),
um die Diversitykombinations-Gewichtungssignale abzuleiten, so
daß die Hilfsantennen-Einrichtung eine zweite
Richtcharakteristik besitzt, deren Hauptkeule zu einem erwünschten Signal
ausgerichtet ist.
2. Nebenkeulenkompensator nach Anspruch 1, wobei die erste
Hilfskanal-Gewichtungssteuereinrichtung (19) folgendes
aufweist:
eine Einrichtung zum Ermitteln von Korrelationen (30)
zwischen den Basisband-Hilfskanalsignalen und dem Ausgangssignal
der Subtraktivfilter-Einrichtung; und
eine Mehrzahl an Subtraktivfiltern (31), um jeweils die
ermittelten Korrelationen von den vorgegebenen Werten
abzuziehen und daraus die Nebenkeulenkompensations -Gewichtungssignale
zu erzeugen,
wobei die zweite Hilfskanal-Gewichtungssteuereinrichtung
(22) eine Einrichtung aufweist, um Korrelationen zwischen dem
Entscheidungs-Ausgangssignal und den
Basisband-Hilfskanalsignalen zu ermitteln und die
Diversitykombinations-Gewichtungssignale von den ermittelten Korrelationen abzuleiten.
3. Verfahren zum Verwenden eines Nebenkeulenkompensators nach
Anspruch 2, mit folgenden Schritten:
a) Ermitteln von Korrelationen zwischen dem Entscheidungs-
Ausgangssignal und den Basisband-Hilfskanalsignalen;
b) Subtrahieren der durch den Schritt a ermittelten
Korrelationen von entsprechenden vorgegebenen Werten und Erzeugen von
Differenzsignalen;
c) Aktualisieren der Diversitykombinations-Gewichtungssignale
entsprechend den jeweiligen Differenzsignalen;
d) Ermitteln von Korrelationen zwischen den
Basisband-Hilfskanalsignalen und dem Ausgangssignal der
Subtraktivfilter-Einrichtung; und
e) Aktualisieren der
Nebenkeulenkompensations-Gewichtungssignale entsprechend den durch den Schritt d ermittelten
Korrelationen und Wiederholen der Schritte a bis e.
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